Sport

Denis Hollenstein im ZSC-Trikot? Kein Grund zur Aufregung. Bild: keystone, watson

Ist Hollenstein ein Verräter? Quatsch, Hockey-Spieler schulden den Fans keine Treue

Denis Hollensteins Transfer von Kloten zum Erzrivalen ZSC wirft hohe Wellen. Dabei gibt es gar keinen Grund zur Aufregung.

22.11.17, 11:40 22.11.17, 15:31
Adrian Bürgler
Adrian Bürgler

Nun also doch: Denis Hollenstein wechselt auf die nächste Saison hin zu den ZSC Lions. Noch ist der Transfer zwar nicht bestätigt, aber das Schweigen der Beteiligten spricht Bände. Von Kloten sind es nur 5,6 Kilometer Luftlinie zum Erzrivalen in Oerlikon. Ausgerechnet Denis Hollenstein, der Sohn von Felix «Fige» Hollenstein. Der Junge mit dem Namen, der wie kein anderer für den EHC steht.

Natürlich gehen sofort die Emotionen hoch, als die Meldung die Runde macht. Als Verrat wird der Wechsel bezeichnet. «Sollte dies wirklich stimmen, schliesse ich ab mit dem Schweizer Hockey», schreibt ein watson-User. Als «charakterlich schwach von beiden Seiten» bezeichnet ein anderer den Entscheid. 

Das ist alles blanker Unsinn.

Natürlich sind die Fans frustriert, wenn ein langjähriger Leistungsträger den Klub verlässt – das ist durchaus verständlich. Insbesondere wenn es eine Identifikationsfigur wie Hollenstein ist und er ausgerechnet noch zum Erzrivalen wechselt. 

«Die tägliche Arbeit in Training und Spiel ist das einzige, was Spieler ihrem Verein schulden.»

Doch die Fans müssen sich endlich von der Illusion lösen, dass die Spieler ihnen ewige Vereinstreue oder sonst etwas schulden.  Eishockeyspieler sind heutzutage, wie Fussballer und andere Mannschaftssportler auch, einfache Arbeitnehmer. Sie geben alles für den Verein, solange sie dort engagiert sind. Aber die tägliche Arbeit in Training und Spiel ist das einzige, was sie ihrem Verein schulden.

Gehören zu Kloten wie der Flughafen: Felix (l.) und Denis Hollenstein. Bild: KEYSTONE

Regelmässige Wechsel gehören mittlerweile zur Tagesordnung und sind nichts als normal. Wenn du als Mitarbeiter irgendeiner Firma von einem rivalisierenden Unternehmen ein gutes Angebot erhältst, denkst du zwangsläufig darüber nach. Egal, wie gut es dir in deinem aktuellen Betrieb gefällt und wie lange du schon dabei bist.

Der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen möchte, sind Hollensteins Interview-Aussagen vom vergangenen Wochenende. Dort bekräftigte er noch, dass er seinen bis 2020 laufenden Vertrag bei Kloten auf jeden Fall erfüllen werde. Angesichts der aktuellen Transfermeldung lässt ihn dieses Zitat nun in einem schlechten Licht dastehen. 

«Wenn Hollenstein sich nach acht Jahren in Kloten eine Veränderung wünscht, ist ihm dies nicht zu verübeln.»

Ob es das Geld war, das Hollenstein zu seinem Wechsel motiviert hat, ob der ZSC ihm andere Anreize bieten konnte oder ob er einfach eine berufliche Veränderung brauchte, darüber können wir momentan nur spekulieren. 

Hollenstein sagte am Wochenende, dass er «auf jeden Fall» vorhabe, seinen bis 2020 laufenden Vertrag mit Kloten zu erfüllen. Bild: PPR

Fakt ist, der Flügel hat während acht Jahren immer alles für Kloten gegeben und wird dies auch weiterhin tun, solange er noch in der Flughafenstadt unter Vertrag steht. Doch wenn er sich nach all dieser Zeit eine Veränderung wünscht, ist ihm dies nicht zu verübeln.

Und auch der Gegenseite, den ZSC Lions, kann man bei diesem Transfer nichts vorwerfen. Mit Denis Hollenstein kriegen sie einen Top-Flügel mit Schweizer Pass, der die Mannschaft enorm verstärken kann. Jeder Sportchef hätte in dieser Situation wohl dieselbe Entscheidung getroffen.

Die ZSC-Fans werden Hollensteins Herkunft alsbald vergessen haben oder zumindest ignorieren, auch wenn sie sich im Moment noch dagegen sträuben. Das war schon so, als Andres Ambühl von Davos via Nordamerika nach Zürich wechselte. Oder, um ein Beispiel aus dem Fussball zu bemühen, auch die Fans des FC Basel haben den Zuzug von Renato Steffen mittlerweile akzeptiert.

Vereinstreue wie von Bykov und Sprunger in Fribourg wird etwas einzigartiges bleiben. Bild: KEYSTONE

Ich will nicht sagen, dass man es nicht schätzen darf, wenn ein Spieler seinem Verein ewig treu bleibt. Karrieren wie jene eines Julien Sprunger oder eines Andrei Bykov, die schon ihr ganzes Leben beim selben Verein spielen, sind ausserordentlich und darf es auch weiterhin geben.

Doch realistisch gesehen werden sie Einzelfälle bleiben. Viel häufiger wird es vorkommen, dass Spieler deines Lieblingsvereins ab und an zu einem Rivalen wechseln. Auch langjährige, verdiente Leistungsträger.

Besser, wir gewöhnen uns schnellstmöglich daran. 

Umfrage

Und was sagst du?

  • Abstimmen

2,634 Votes zu: Und was sagst du?

  • 35%Völlig falsch. Ein Wechsel einer Identifikationsfigur zum Erzrivalen ist ein No-Go!
  • 33%Ich finde es nicht so tragisch, verstehe aber, dass so ein Transfer Kopfschütteln auslöst.
  • 26%Der Transfer macht Sinn. Ich weiss gar nicht, über was sich alle aufregen.
  • 6%Ich will nur das Resultat sehen.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

Despacito mit Eishockey-Spielern

2m 44s

Despacito mit Eishockey-Spielern

Video: watson/Laurent Aeberli, Reto Fehr, Lea Senn

Eishockey-Quiz

Zum Saisonstart: Wie viel Prozent Eishockey steckt wirklich in dir? Stelle dich unserem knallharten Psychotest

Wenn du von einem Hockeyaner nur den Karriereverlauf siehst: Weisst du, wen wir suchen?

Du darfst auch so jubeln – wenn du das Topskorer-Quiz bestehst

Erkennst du diese NHL-Stars anhand ihrer Kinderfotos?

Hockey-Stars ohne Helm: Kennst du die Schweizer NHL-Spieler auch abseits des Eisfelds?

Kennst du die kuriosen Namen der AHL-Teams? Wenn nicht, musst du ab ins Farmteam!

Wenn du diese Hockey-Slang-Begriffe nicht kennst, musst du heute für Schweden sein

Erkennst du die NLA-Spieler auch ohne Helm?

Kopf oder Zahl? Das 50:50-Quiz zum Schweizer Eishockey Cup 

Wir haben Schweizer Eishockey-Grössen etwas umgestylt – erkennst du sie trotzdem?

Erkennst du diese Hockeyaner nur anhand ihres Karriereverlaufs? – Teil 2

Kennst du dich aus in Hockey-Nordamerika oder suchst du Roman Josi in Näschwil?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
86
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andiflyer 23.11.2017 08:18
    Highlight Schweigen wie auch der Transfer machen durchaus Sinn. Schweigen, da der kommende Abstieg sowieso alles von alleine regeln wird und Sinn macht es für Dennis sportlich wie auch finanziell. Auch ist Kloten an seiner Situation komplett selber Schuld! Vorletzte Saison streikten ca. "1600 "Fans" eine ganze Saison lang wegen der neuen Ticketpolitik der kanadischen Eigentümer!!! Dazu bekam der Hr. Gaydoul auch nie den nötigen Respekt und auch Dank!!!!
    3 2 Melden
  • Tobiwankenobi [ZH] 22.11.2017 23:20
    Highlight Dafür hat Lemm mit Pittis' Frau geschlafen...

    Seis drum...
    8 1 Melden
  • Chloote 22.11.2017 21:24
    Highlight Nicht gerade der Abgang den sich klein Hollenstein aus seinem Wohnzimmer in Kloten gewünscht hat.
    Wenn er denn nach dem Spiel gegen den SCB den Medien mitgeteilt hatte, dass er seinen Vertrag bis ins Jahr 2020 in Kloten ganz sicher erfüllen werde.
    So ist es nun von ihm ganz einfsch unterste Schublade das er alle damals belogen hatte und nun doch zum ZSC wechselt zur neuen Saison.
    Ich bin Grundsätzlich nicht über den Wechsel erbost.
    Nein mir gefällt ganz einfach die Art und Weise nicht wie Denis Hollenstein die Kloten Anhänger verarscht nach Strich und Faden! 😠😠
    19 2 Melden
  • Randy Orton 22.11.2017 20:46
    Highlight Praktisch alle Vergleiche hinken:
    -auch im Fussball sind solche Wechsel enorm verpöhnt.
    - der Vergleich mit der Wirtschaft ist abstrus, viele Firmen haben ja eine Klausel im Vertrag, der einen Job bei der Konkurrenz per Androhung rechtlicher Schritte ausschliesst.

    Es geht hier nicht um „Besitzansprüche“ der Fans, die Wut kommt daher, dass der Spieler mit dem Wechsel zeigt, wie wenig ihm das Team bisher bedeutet hat. Schliesslich schwächt er nicht nur das alte Team, sondern stärkt gleichzeitig noch die Konkurrenz.
    13 10 Melden
    • Adrian Buergler 22.11.2017 21:22
      Highlight @Randy Orton: Zu behaupten, dass der EHC Kloten Hollenstein nichts bedeutet hat, erscheint mir absurd. Wechsel hin oder her.
      13 18 Melden
    • Randy Orton 22.11.2017 21:50
      Highlight Ich habe nicht behauptet, Kloten hätte ihm nichts bedeutet. Aber offenbar nicht sehr viel.
      Zudem finde ich die Ansprüche der Fans durchaus gerechtfertigt. Ich weiss nicht wie es bei Kloten ist, aber im Fussball sind Saisonkartenbesitzer oft Vereinsmitglieder mit Stimmrecht, sie finanzieren den Club, die Löhne der Spieler (bzw. machen diese durch ihr Interesse am Sport erst möglich). Die Fans geben viel Geld aus, sie sind nicht wie in den USA nur Konsumenten, sondern sollen (begrenzt) mitentscheiden und mitreden dürfen
      8 2 Melden
  • Darkside 22.11.2017 20:09
    Highlight Ein Hollenstein im Z Shirt. Hätte nicht gedacht, dass ich das Mal erleben muss.
    22 2 Melden
  • Eingestein 22.11.2017 18:31
    Highlight Bei Kloten versteht man gar nichts mehr. Was hat den der Kevin Schläpfer dazu zu sagen? Der Denis ist ja immerhin eine Schlüsselfigur bei Kloten. Das er zum Z geht ist verständlich, wer will den nicht mehr verdienen. Es gibt in der NLA Spieler die Extrem hinter der Kohle sind und andere die auf das Wohlbefinden, Umfeld, Club, Beruf und Familie achten. Was glücklicher macht muss jeder selber wissen.
    10 9 Melden
    • foresthill 22.11.2017 19:05
      Highlight er will auch mal Meister werden ;-) mehr Kohle als in Kloten bekommt er bestimmt nicht
      20 10 Melden
  • mia_zwellweger 22.11.2017 17:28
    Highlight Bitte endlich Bestätigung der News oder eben nicht. Das dauert ja schmerzlichst lang....
    16 3 Melden
  • Gato3 22.11.2017 17:24
    Highlight Wenn ein Spieler aus einem laufenden Vertrag aussteigt, gibt es vom neuen Klub an den Alten eine Ablösesumme. Das ist in diesem Fall der Grund warum man ihn gehen lässt. Wie das auch mit Pittis und Bärtschi damals gemacht wurde. Das solche Sachen mitte Saison gemacht werden, ist einfach himmeltraurig.

    Spannend ist jetzt vor allem, was Wick macht. Er war noch nie der absolute Kämpfer und wird neben Hollenstein und auch Bodenmann unter gehen. Zudem hat er bereits einen Arsch voll Geld verdient, seine Titel geholt und würde gerne einfach wieder etwas gefeiert und umjubelt werden.
    8 11 Melden
    • Wisegoat 22.11.2017 18:57
      Highlight Das Fräulein Wick eröffne nächstes Jahr ein Nagelstudio in Züri-Höngg.
      19 9 Melden
    • Tobiwankenobi [ZH] 22.11.2017 23:23
      Highlight Denke eher dass es einen Kuhhandel gibt bei dem Schlegel eine Rolle spielt...
      Leider
      2 4 Melden
  • Friendo-86 22.11.2017 16:44
    Highlight Klaus Zaugg schreibt, dass die Spieler ihrem Verein "nur" die tägliche Arbeit in Training und Spiel schulden. Das ist korrekt, allerdings schuldet Dennis Hollenstein diese Leistung gemäss dem eingegangenen Vertrag bis 2020.

    Die Dauer des zeitlich befristeten Kontrakts führt also im vorliegenden Fall gerade dazu, dass der Spieler dem Club (und somit auch den dazugehörenden Fans) Vereinstreue schuldet.
    8 10 Melden
    • Adrian Buergler 22.11.2017 16:53
      Highlight @Friendo-86: Ich bin nicht Klaus Zaugg 😉 Und bei einem Vertrag gibt es Kündigungsfristen und Klauseln. Hollenstein ist nicht der erste Spieler, der aus einem laufenden Vertrag heraus wechselt. Und er wird auch nicht der letzte sein.
      26 10 Melden
    • Friendo-86 22.11.2017 18:06
      Highlight Pardon, Herr Bürgler :-)
      Natürlich steht ausser Frage, dass Hollenstein nicht der erste und nicht der letzte Spieler ist, welcher aus einem laufenden Vertrag aussteigt. Nur sind Verträge mit Hockeyprofis nicht mit einer Kündigungsfrist versehen, da sie zu einer im Voraus bestimmten Dauer abgeschlossen werden. Dennis Hollenstein hat sich mit dem eingegangenen Vertrag zu nichts anderem verpflichtet, als bis 2020 für Kloten als Eishockeyspieler tätig zu sein. Tut er das nicht, wird er vertragsbrüchig. Er schuldet also nicht den Fans direkt, aber dem Club die Treue bis zu diesem Zeitpunkt.
      2 12 Melden
    • Devante 22.11.2017 19:12
      Highlight Es ist usus, dass man sich aus einem laufenden Vertrag rauskaufen kann, bzw. ein anderer club eine Ablösesumme bezahlen muss, wenn ein spieler herausgekauft wird. das ist in diesem fall der fall. Kloten braucht das Geld, der Z einen spieler wie den Dennis...win - win
      11 2 Melden
    • hoele 22.11.2017 22:39
      Highlight Ganz offensichtlich ist der Herr Bürgler ein Z-Fan. Anders kann ein solch unnötiger Rechtfertigungsartikel und die zusätzlichen Kommentare kaum erklärt werden....
      0 5 Melden
    • Adrian Buergler 22.11.2017 23:04
      Highlight @hoele: Ich bin kein Z-Fan.
      4 0 Melden
    • hoele 22.11.2017 23:11
      Highlight ach ja, Rappi.....
      1 1 Melden
    • Friendo-86 22.11.2017 23:15
      Highlight @Devante: exakt rauskaufen kann man sich. Die dafür geschuldete Summe ist aber genau darum geschuldet, weil DH seine vertraglich geschuldete Pflicht nicht bis zum Vertragsende erfüllt. Oder mit andern Worten Vertragsbruch begeht.
      3 1 Melden
    • Adrian Buergler 22.11.2017 23:20
      Highlight @hoele: Auch nicht 😉 aber du darfst gerne noch weitere Klubs aufzählen.
      2 4 Melden
  • mikel 22.11.2017 16:43
    Highlight Jaja, jetzt macht Watson auf pragmatisch. Fakt ist, dass die Fans sich sehr mit ihren Klubs und Spielern identifizieren und die Spieler. Von dieser Verehrung leben der Star nämlich. Sie tun deshalb so, wie wenn sie sich auch identifizieren würden, spielen auf diesem Niveau in der Regel aber wegen dem Geld. Deshalb finde ich Transfers zwischen zwei solchen Klubs schwach. Da sollten eigentlich die Klubs selber dafür sorgen, dass dies nicht passiert. Wir Fans, die sich mit wenig Geld ein Saisonabo kaufen, sind ja sowieso die Deppen, jetzt erst recht. Hollenstein, EHCK und ZSC: Schämt Euch!
    24 21 Melden
  • Ravel 22.11.2017 16:22
    Highlight Mit ein Grund, warum mir Fans seit jeher suspekt sind. "Mein Vater war schon vor 50 Jahren für den EHC, also bin ich es auch!". Junge, nicht eine einzige Person, die heute im Verein ist, gehörte vor 50 Jahren zu diesem Club! Abgesehen von dem Namen verändert sich jeder Fussballclub, Hockeyverein mit jedem Trainerwechsel, jedem Spielertransfer, jeder Veränderung in der Führungsspitze etc. Dass Clubs eine Identität besitzen oder wie Personen funktionieren würden, dass man ihnen loyal sein könnte oder nicht, ist unlogischer Quatsch.
    11 61 Melden
  • Mia_san_mia 22.11.2017 15:50
    Highlight Das grösste Problem ist meiner Ansicht nach, dass diese Wechsel bei uns im Hockey schon so früh in der Saison gemacht werden. Das nervt mich.
    49 6 Melden
    • Patrick59 22.11.2017 20:51
      Highlight Es geht mir mit Dir als Kommentarschreiber oft ähnlich wie anderen mit Tikkanen oder KZ allgemein. Aber dieses Mal bin ich mit Deinem Posting 100% einverstanden. Es kann einfach nicht sein dass ein Spieler bereits im ersten Drittel der Meisterschaft irgendwo einen neuen Vetrag unterschreibt. Das wird immer blöder. Hollenstein hätte sich wenn schon einfach hinstellen sollen und sagen, dass er zum ZSC wechselt, weil er da mehr verdient. Schluss Aus Fertig.. das ist meine Meinung. Gilt übrigens auch für Bodenmann, für mich als SCB Anhänger mühsam..und Figuren wie Leuenberger spielen mit..
      9 7 Melden
  • satyros 22.11.2017 14:49
    Highlight Grundsätzlich stimmt das schon. Allerdings sind es genau die romantischen Fans, die sich mit dem Verein identifizieren, die es überhaupt ermöglichen, dass Herr Hollenstein Geld dafür bekommt, einem Puck hinterher zu jagen. Professioneller Sport lebt von Emotionen, positiven wie negativen. Und genauso wie es das Recht jeden Spielers ist, den Verein zu wechseln, ist es das Recht jeden Fans diese Vereinswechsler gnadenlos auszupfeifen. Und wer zum Erzfeind wechselt, hat entweder etwas Wesentliches nicht verstanden oder die Emotionen der Fans sind ihm egal.
    79 9 Melden
    • Hockrates 22.11.2017 22:28
      Highlight Wer den Gegner als Feind bezeichnet, hat erst recht nichts begriffen.
      3 11 Melden
  • Rumpelstilzchen 22.11.2017 14:41
    Highlight Lustig ist doch, dass offiziell nichts bestätig ist und dennoch ein riesen Tamtam gemacht wird. Sehr wahrscheinlich hat er einfach eine Abmachung/Option im Falle eines Abstiegs des EHC.
    26 6 Melden
    • vingt-cinq zero deux 22.11.2017 16:04
      Highlight ändert nichts daran wenn er dennoch zum Z geht
      8 6 Melden
    • Rumpelstilzchen 22.11.2017 16:35
      Highlight Ich denke nicht, dass ein Spieler vom Format Hollenstein in der NLB was verloren hat. (Und wir werden ja auch nicht absteigen :-) ). Und ob er nun zum Z, nach Davos oder nach Bern geht, macht auch keinen grossen Unterschied...
      13 8 Melden
    • exeswiss 22.11.2017 18:11
      Highlight @Rumpelstilzchen solltet ihr in der ligaquali auf rappi treffen... gute nacht.
      9 6 Melden
    • Rumpelstilzchen 22.11.2017 21:56
      Highlight Bis es soweit kommt sind zum Glück noch einige Qualispiele und die Playouts zu spielen....:-)
      1 0 Melden
  • theGreatZäche 22.11.2017 14:35
    Highlight Jeder Eishockeyspieler strebt nach Zielen. Meiner Meinung nach verfolgt er das Ziel noch besser zu werden und vielleicht irgendwann in 2-3 Jahren noch in die NHL zu wechseln. Darum würde ich au den Wechsel zum ZSC verstehen. Ich selbst konnte als Amateur-Spieler auch meinen Traum im Auslaund Eishockey zu spielen verwirklichen. Dies hat mich persönlich sowie auch spielerisch weitergebracht. Einen Tapetenwechsel wird Denis gut tun.
    10 41 Melden
    • Yotanke 22.11.2017 14:51
      Highlight Mit 30 in die NHL zu wechseln dürfte sehr schwierig sein. Zudem hat Hollenstein schon Erfahrungen im Ausland gemacht - AHL. Aber persönlich hat es ihn offenbar nicht weiter gebracht, sonst hätte er kaum in die Kameras gelogen (falls er denn wirklich wechselt). Es wäre alles legitim, wenn Hollenstein nicht explizit vor ein paar Tagen noch was anderes gesagt hätte. Auch über die Sache mit dem laufenden Vertrag könnte man noch hinwegsehen, weil Kloten im Gegenzug 700 TCHF weniger p.a. bezahlt und weil Hollenstein natürlich den sportlichen Erfolg sucht.
      25 4 Melden
    • Mia_san_mia 22.11.2017 15:48
      Highlight Ich glaube nicht, dass der noch in die NHL geht.
      12 1 Melden
    • Der müde Joe 22.11.2017 17:36
      Highlight Ich bin ja ungern der „tüpflischiesser,“ aber Hollenstein hat in der OHL gespielt.😉
      12 1 Melden
  • bullygoal45 22.11.2017 14:03
    Highlight Als uns Kloten 2011 Niklas Nordgren abgeluchst hat, war auch komische Stimmung im Hause. Gut, er war „nur“ seit 2006 in Rappi...aber trotzdem...man fand wieder neue Ausländer und hatte dann plötzlich 3 Spieler aus dem Weltmeister Team Schwedens unter Vertrag. Auch für Hollenstein findet ihr einen Ersatz 👍🏻
    14 16 Melden
    • Yotanke 22.11.2017 14:49
      Highlight Und hat Nordgren zwei Tage vor dem Wechsel gesagt, dass er seinen Vertrag in Rappi erfüllen wird? Hatte er überhaupt noch einen laufenden Vertrag?
      23 5 Melden
    • bullygoal45 22.11.2017 15:37
      Highlight Nein, klar nicht. Ich mein nur im bezug auf den ZSC. Ob er nun zu Züri, Mannheim oder Boston geht , spielt jetzt keine Rolle mehr.

      Wenn diese Art zu gehen (Fans anlügen..) sein Charakter ist, passt er ja perfekt in die Hallenstadion-Truppe😉😉!
      16 24 Melden
    • Der müde Joe 22.11.2017 15:58
      Highlight Nordgren? Die Peiffe hättet ihr gerne behalten können!😂
      9 5 Melden
    • Mia_san_mia 22.11.2017 21:46
      Highlight Also in Rappi war Nordgren gut.
      3 3 Melden
    • bullygoal45 23.11.2017 07:31
      Highlight Come on, auch in Kloten machte er in 17 Spielen noch 11 Punkte 😉 Aber für die volle Wertausschöpfung eines Spielers braucht es immer auch ein Trainer der weiss wie und wo das Werkzeug eingetzt werden muss 👍🏻
      2 1 Melden
    • Der müde Joe 23.11.2017 09:42
      Highlight Stimmt! Und im Falle von Nordgren war das Werkzeug einfach unbrauchbar.😉 nein, es war auch nicht gerade einfach für Nordgren. Als Rintanen-Ersatz waren die Ansprüche sehr hoch und dann war er auch noch lange verletzt. Hätte er zu einem früheren Zeitpunkt gewechselt, wäre es sicher anders rausgekommen.
      2 1 Melden
  • Yotanke 22.11.2017 13:54
    Highlight Guter Artikel. Stimmt alles. Wirklich sehr störend ist einfach die Tatsache, dass Hollenstein vor versammelter Presseschar behauptete, dass er seinen Vertrag in Kloten erfüllen wird. Aber vielleicht war das Part of the deal mit dem EHC. Kloten lässt ihn gehen und er verheimlicht dass so lange wie möglich, damit der EHC es einfacher hat, Spieler mit einem bestimmten Leistungsausweis nach Kloten zu locken. Denn diese werden sich nun noch mehr als vorher überlegen ob man zu Kloten wechselt, wo die sportlichen Perspektiven jetzt nochmals arg komprimiert sind.
    17 5 Melden
  • whatthepuck 22.11.2017 13:35
    Highlight Für Nordamerika mag diese Sichtweise stimmen (und hierzulande wird's ja auch immer Nordamerikanischer, gerade im Eishockey), aber in der Schweiz steckt halt auch eine Vereinskultur hinter dem Ganzen. Da steckt per se auch Identität drin, und nicht nur ein reines Arbeitsverhältnis wie bei den Franchises in Nordamerika. Und wenn man denn wechseln will, dann muss man ja nicht gleich zum Erzrivalen wechseln.

    Schulden tut man den Fans aber nichts; mit dem Einsatz für den Club sollte die Schuld eigentlich getan sein.
    46 6 Melden
  • Luca Brasi 22.11.2017 13:18
    Highlight Dann darf ich heutzutage niemanden mehr Verräter nennen?
    Was war denn Judas Iskariot? Einfach ein Typ der von den Jüngern Jesu für 30 Silberlinge zur "Konkurrenz" gewechselt ist?
    Was bedeuten denn noch Wörter wie Würde, Loyalität und Treue? Und nein, ich wechsle nicht einfach so zur Konkurrenz, weil ich dort mehr verdienen kann, denn ich schätze meinen Arbeitgeber und will kein böses Blut entstehen lassen (und wenn ichs tun würde, müsste ich mit den Konsequenzen leben).
    Oder wechselt Herr Bürgler ohne mit der Wimper zu zucken zur Weltwoche, wenn das Angebot stimmt?

    O tempora, o mores!
    54 13 Melden
    • Vinz Roberts 22.11.2017 14:37
      Highlight Versuche es mal mit Hollensteins Sichtweise: Du hast gerade einen Familienzuzug bekommen. Deine Familie, deine Freunde wie auch die deiner Lebenspartnerin sind hier in Zürich. In Kloten muss gespart werden, ich müsste eine Lohneinbusse in Kauf nehmen. Klar hat das nichts mehr mit Hockeyromantik oder Loyalität wie du sie nennst zu tun. Aber Für Hollenstein ist Hockeyspielen ein Job mit einer Alterslimite. Wie lange arbeitest du schon für deine Bude und sag mir jetzt nicht dass du lieber nach Orsières ziehen und dort arbeiten würdest um nicht beim Rivalen in Zürich arbeiten zu müssen!
      26 16 Melden
    • satyros 22.11.2017 14:43
      Highlight Judas Iskariot ist eine der missverstandensten Personen des Christentums. Schon Origenes wusste: Ohne Judas keine Kreuzigung, keine Auferstehung und damit kein Christentum.
      14 13 Melden
  • olllli 22.11.2017 13:01
    Highlight Wenn sein Vertrag auslaufen würde und er möchte wechseln dann wäre das auch nicht lustig aber verständlich und man müsste es akzeptieren. Aber er hat einen Vertrag bis 2020!!! Wieso verhandelt ein Spieler wo einen laufende Vertrag hat überhaupt mit andere Vereine? Das ist nur in Kloten möglich, dort kann anscheihnend jeder machen was er will. Seit 5 Jahren kommen und gehen Präsidenten, Sportchefs und Trainer was aber bleibt ist Chaos und Misserfolg. Kloten wird von Jahr zu Jahr schlechter und das Ende ist nicht abzusehen!
    38 10 Melden
    • Marco Griesser (1) 22.11.2017 14:24
      Highlight Ganz einfach: Wenn sich ein Spieler in seiner Mannschaft nicht mehr wohl fühlt (reine spekulation meinerseits), dann kann er auch sein Volles Potential nicht mehr ausschöpfen. Dem EHC ist dies bewusst. Ebenso ist Hollenstein ein Spieler mit einem Gehalt, welches Kloten nicht zu erbringen vermag. Der Wechsel zum ZSC macht also durchaus Sinn.
      14 9 Melden
    • Adrian Buergler 22.11.2017 14:43
      Highlight Nein, das ist (leider) Gang und Gäbe in unserem Hockey, dass mit Spielern mit laufenden Verträgen verhandelt wird. Nicht nur in Kloten.
      22 6 Melden
    • olllli 23.11.2017 08:12
      Highlight Herr Buergler nennen sie mir einen bekannten Spieler in der National Liga wo trotz weiterlaufenden Vertrag den Club gewechselt hat. Es wird verhandelt aber gewechselt wird erst wenn der Vertrag ausgelaufen ist.Hollenstein hat ist aber bis 2020 an Kloten gebunden
      0 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 22.11.2017 12:55
    Highlight Es wird selten so viel gelogen wie im Sport. Daran sollten sich die Fans mal gewöhnen. Hollenstein ist in guter Gesellschaft.

    Spieler, zumal in den höchsten Ligen, können primär eine Sache besonders gut. Selten mehr, aber auch nicht weniger. Neben dem, was sie besonders gut können, sind sie ganz normale Menschen mit ganz normalen Schwächen. Stinknormale, meist langweilige Zeitgenossen eben.

    Sie hecheln dem Geld und dem Erfolg hinterher. Wie die meisten von uns, wenn wir irgendwo ein Potential haben.

    Insofern hat der Autor völlig recht. Eishockeyprofis - das sind wir alle. Irgendwie!
    32 12 Melden
    • Marco Griesser (1) 22.11.2017 14:25
      Highlight Absolut richtig. Schlussendlich suchen alle die Beste Möglichkeit das Gehalt abzusichern.
      11 2 Melden
    • Devante 22.11.2017 19:17
      Highlight @Bruno: Na dann kennst Du die Banken-Branche oder die Politik nicht :)
      3 2 Melden
  • Zaungast 22.11.2017 12:53
    Highlight Herrlich wäre ja, wenn wie damals im Fall vom Blick ("Sforza zu YB!"), die Story am Ende gar nicht stimmen und der Transfer nie bestätigt würde :-)
    44 0 Melden
    • Jaing 22.11.2017 13:10
      Highlight Dann wäre es längst dementiert worden.
      22 3 Melden
    • mia_zwellweger 22.11.2017 13:15
      Highlight I hope so!!!
      12 4 Melden
  • Stoupe 22.11.2017 12:51
    Highlight Was sie vergessen, ist, dass Sport von Emotionen lebt und daher nicht mit anderen Berufen verglichen werden kann. Man sah es ja schon bei den Wechseln von Pittis und Wick; bei Dennis wird das ganze meiner Meinung nach noch heftigere Züge annehmen.
    Es wird nun aber langsam Zeit, dass der Verein den übriggebliebenen Fans endlich eine Antwort gibt.
    55 1 Melden
  • Shevi 22.11.2017 12:49
    Highlight Was ich einfach nicht verstehe (und ärgert), ist, dass alle davon zu wissen glauben, dass der Wechsel fix. Bis jetzt sind es nur Gerüchte.
    24 2 Melden
    • Marco Griesser (1) 22.11.2017 14:28
      Highlight Wären dies bloss Gerüchte wäre seitens beider Vereine schon längst dementiert worden. Schweigen ist meistens mit einer Bestätigung gleichzusetzten.
      17 0 Melden
    • Shevi 22.11.2017 14:48
      Highlight Es macht für mich auch den Eindruck, dass da was läuft. Zudem hat Kevin Schläpfer auch gesagt, dass Hollenstein in Verhandlungen ist (sofern man Klaus Zaugg glauben kann). Aber solange nichts bestätigt ist, ist und bleibt es ein Gerücht.
      6 1 Melden
  • Der müde Joe 22.11.2017 12:47
    Highlight Es wäre aus meiner Sicht sehr traurig wenn er geht, da es das Ende einer Ära damit endgültig besiegeln würde. Aber es wäre auch eine Chance eine neue Ära aufzubauen. Auch wenn ich Denis als Spieler stark finde, so spüre ich ihn als Captain nicht. Schafft der EHC den Ligaerhalt, könnte DH Kloten mit erhobenen Hauptes verlassen. Schaffen sie es nicht, wäre das Thema Hollenstein so oder so erledigt. Kloten kann die 700‘000 plus Ablösesumme in 2-3 andere Spieler investieren, sei es in der Nlb oder Nla. Wichtig ist das ruhe in die Sache kommt, denn mit Unruhe kann kein Verein gesund werden.
    22 2 Melden
  • miarkei 22.11.2017 12:41
    Highlight Ein Wechsel ist kein Verrat.
    Eher Verrat finde ich es, sollte jemand trotz Vertag wechseln und vorher noch sagen er erfülle den Vertrag bis 2020. Aber solange nichts offiziell bestätigt ist, werde ich mich hüten ihn sonst was zu nennen.

    Ist meine Meinung und ich bin kein Klotenfan.
    35 3 Melden
  • Baccara 22.11.2017 12:33
    Highlight Naja, als Fan identifiziert man sich ja nicht nur mit dem Logo der Mannschaft, sondern auch mit deren Spieler. Und ja, da gibt es halt für jeden Fan No Gos! Spieler, die zum Erzrivalen wechseln, gewinnen selten an Beliebtheit, was ja auch komplett normal ist.
    Und hier kommt erschwerdend der Fakt mit dazu, dass Hollenstein Junior stinkefrech in die Kamera lügt. Der Vertrag mit den ZSC Lions wird ja käumlich in einem Überraschungsei ins Haus geflattert sein.
    38 2 Melden
    • olso 22.11.2017 13:40
      Highlight So lief das. :-P
      35 4 Melden
  • bokl 22.11.2017 12:28
    Highlight Der Wechsel ist nicht der Verrat. Aber wer als Captain die eigenen Fans belügt, macht sich zum Verräter.
    58 6 Melden
  • MacB 22.11.2017 12:19
    Highlight Richtig! Jeder, der das schlimm findet, soll doch gerne mal 15 Jahre beim selben Arbeitgeber bleiben.

    Manchmal braucht man eine Luftveränderung. Und dass es nun deeeer Rivale ist, ist doch Kinderkram. Dankt ihmfür die tollen Jahre.
    30 90 Melden
    • Pascal Mona 22.11.2017 12:34
      Highlight Und was ist derart aussergewöhnlich an 15 Jahren beim selben Arbeitgeber? Da fehlen mir noch ungefähr 2 Jahre und die Hälfte meiner Arbeitskollegen haben mehr Dienstjahre als ich. Obwohl ich Wechsel (solange sie nicht zu häufig passieren) durchaus begrüsse. Klubtreue ist sicher keine Verpflichtung, aber halt doch schön vorallem für die Fans...
      27 3 Melden
    • MacB 22.11.2017 13:23
      Highlight Natürlich ist das schön aber heite wohl eher die ausnahme, dass jemand 15 jahre bleibt.

      Ich denke, viele machen den dennis zum fige, ist er aber nicht.
      12 6 Melden
  • faentu1934 22.11.2017 12:15
    Highlight Herr Hollenstein junior hat einen gültigen Vertrag bis 2020. Wenn ich nach einem neuen Arbeitgeber Ausschau halte und dort anfange, halte ich immernoch die Kündigungsfrist ein. Befristete und unbefristete Verträge können sowieso schlecht miteinander verglichen werde. Ich finde es einfach schade, dass solch ein Vertrag scheinbar heute nichts mehr zu bedeuten hat. Zudem sollte Vertragsverhandlungen während der Saison sowieso verboten werden. Als Captain mit einem laufenden Vertrag zum Hassgegner wechseln, nach solchen Aussagen, geht gar nicht.
    153 32 Melden
    • Marco Griesser (1) 22.11.2017 14:40
      Highlight Der Vertrag muss in keinster Weise eingehalten werden, solange alle Parteien mit einem Wechsel einverstanden sind. Kloten ist sehr daran interessiert Hollenstein abzugeben, da er einen Grossteil des Budgets ausmacht.
      18 7 Melden
    • Herr Berger 22.11.2017 14:48
      Highlight und du denkst tatsächlich das in der privatwirtschaft ein abteilungsleiter der mit der firmenführung nicht gleicher meinung ist, mit der jobsuche wartet bis er die kündigung auf dem tisch hat?

      gute leute finden überall ein job. und nr 1 arbeitgeber ist kloten mit dieser führung wohl auch nicht.
      7 5 Melden
    • faentu1934 22.11.2017 14:55
      Highlight Von wo wissen Sie, dass Kloten sehr interessiert ist Hollenstein abzugeben? Laut HUL wird man ihm nur keine Steine in den Weg legen falls er wechseln wil. Also dies heisst noch lange nicht Kloten sei sehr daran interessiert ihn abzugeben.
      11 6 Melden
    • Marco Griesser (1) 23.11.2017 09:34
      Highlight Weil es ganz einfach auf der Hand liegt mein lieber, wenn Kloten nicht gewillt wäre, Hollenstein ziehen zu lassen, dann würden Sie es nicht tun. Er hat einen Vertrag bis 2020, was heisst wenn der EHC nicht will, dann bleibt Hollenstein auch bis 2020. Ist aber nicht der Fall. Ergo man ist gewillt ihn abzugeben. So einfach.
      1 0 Melden
  • N. Y. P. 22.11.2017 12:15
    Highlight Das stimmt, dass er wechselt, ist kein Verrat.
    Aber, dass er einfach ohne Skrupel in die Kameras lügt, ist unterste Schublade.

    Ich zum ZSC ? Nein, niemals, ich erfülle meinen Vertrag in Kloten.
    237 11 Melden
  • Töfffahrer 22.11.2017 12:08
    Highlight Überall heisst es immer wieder, man muss den Spieler verstehen. Er muss in seiner beschränkten sportlichen Zeit das (finanzielle) Maximum rausholen und heutzutage gehe es im Sport halt auch ums Geld.
    Das kann ich nachvollziehen, aber wenn das das Einzige ist, was zählt, müssen die Vereine - und hier besonders der EHC Kloten bzw. HUL - auch akzeptieren, dass das (zahlende) Publikum für sein Geld gute Unterhaltung und Siege will und nicht eine Verlierermannschaft.
    Vielleicht wars früher wirklich besser mit der Identifikation und deshalb das Fundament eines Klubs auch grösser und stärker?
    52 1 Melden
  • Licorne 22.11.2017 11:57
    Highlight Als Eishockeyspieler hat man keine lange Zeitspanne, um gut Geld zu verdienen (was danach kommt, ist meistens schwierig). Weiter ist es nicht attraktiv, als guter Spieler in einem schwachen Team zu spielen. Daher verstehe ich jeden, der versucht, das beste aus seinem kurzen Berufsleben zu machen.
    28 32 Melden
    • Yotanke 22.11.2017 14:42
      Highlight Mag stimmen. Aber deswegen muss er ja nicht in die Kameras lügen (wenn es den wirklich so ist, dass er wechselt) und er hat eigentlich einen laufenden Vertrag. Obwohl man auch das nicht genau weiss und es Leute gibt, die behaupten, dass er jederzeit aus dem Vertrag aussteigen könne, das sei im Vertrag so geregelt.
      10 1 Melden
  • AlpenMaradona 22.11.2017 11:50
    Highlight Es geht hier auch nicht darum, was ein Spieler dem Verein schuldet. Es geht glaube ich mehr darum, dass dieser Honk vor 2 Tagen noch gesagt hat, dass er den Vertrag erfüllen wird. Dies würde mich als EHC-Fan auch entzürnen.
    292 14 Melden
    • Goon 22.11.2017 12:40
      Highlight Genau so sehe ich das auch. Aber mal abwarten was da noch alles kommt an Details falls der Wechsel wirklich fix ist
      24 0 Melden
    • AlpenMaradona 22.11.2017 12:58
      Highlight Dazu kommt noch, dass der Z im Klaren sein sollte, was für ein Charakter man hier ins Team einbauen will. Einer der wenige Tage zuvor noch seine Liebe zum Verein und den Fans zum besten gab und jetzt zum Erzrivalen wechselt, ich wiederhole nochmals, zum Erzrivalen. Na das kann ja heiter werden.
      34 7 Melden
    • Marco Griesser (1) 22.11.2017 14:42
      Highlight Wick hat die Erwartungen ebenso erfüllt wie es Hollenstein tun wird. Klar das mit dem Interview war nicht gerade eine kluge Entscheidung, jedoch war Hollenstein bis anhin immer treu ergeben gegenüber dem EHC was bei der Lage des Vereins auch nicht selbstverständlich ist.
      12 13 Melden
  • super_silv 22.11.2017 11:45
    Highlight Hollenstein war nicht 8Jahre am Stück bei Kloten. Er hatte schonmal eine Luftveränderung bei Genf 😄
    58 1 Melden
    • mikel 22.11.2017 16:53
      Highlight Aber Genf ist nicht der ZSC...
      8 2 Melden

Martin Plüss beendet seine Karriere: «The best is always yet to come»

Wenige Wochen nach Mark Streit tritt mit Martin Plüss ein weiterer Spieler zurück, der das Schweizer Eishockey in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt hat. Der 40-jährige Stürmer war bis im Frühling Captain beim SC Bern, mit dem er insgesamt vier Mal Meister wurde, zuletzt 2016 und 2017.

Mit der Nationalmannschaft feierte Plüss seinen grössten Erfolg mit dem Gewinn von WM-Silber 2013 in Stockholm. Bei jenem Exploit war der smarte, nur 1,74 m grosse Center eine der Schlüsselfiguren im Team …

Artikel lesen