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Fussball: zum Ausflippen. Bild: LENNART PREISS/EPA/KEYSTONE

Und dann kamen diese zwei Champions-League-Abende!

Ach, was habe ich mich die letzten Monate und Wochen immer wieder über meine alte Liebe Fussball geärgert. Dann kamen diese zwei Champions-League-Abende.

16.02.17, 07:44 16.02.17, 14:49

Im September erlosch meine Liebe zur Champions League. Im Oktober war es dann auch noch um meinen Glauben an den ehrlichen Fussball geschehen.

Ich beschloss, dass ich ab sofort jedes Senioren-Training einem Champions-League-Abend vorziehen werde. Das hätte ich auch gemacht, wäre ich nicht verletzt gewesen.

Ich könnt dich auch küssen, mein Fussball. Bild: EPA/EFE

Jetzt im Februar freute ich mich mehr auf die Ski-WM als auf die ersten K.o.-Duelle der Champions League. Noch mehr hüpfte mein Herz aber, als ich endlich wieder selbst ins Fussballtraining konnte. Dass es mittwochs ist – egal. Dass ich am Dienstag neuerdings einen Französisch-Kurs belege – tant pis.

Was würde ich denn schon verpassen, wenn gleichzeitig diese Champions League in meine Stube flimmern könnte? Das mit dem Flimmern stimmt ja eh nicht mehr. Die Glamourwelt des Glitzerfussball aus den Traumarenen des Planeten kommt heutzutage in Ultra-high-definition ins Wohnzimmer. Neuerdings sogar in 4K. Was immer das auch bedeutet.

Der Franz-Kurs am Dienstag fiel aus. Ich schaute PSG gegen Barcelona. Ich bin kein Fan der Franzosen, weil zu viel Geld aus Katar. Aber wie sie gegen das grosse Barça auftraten – genial. Nichts da von Huub Stevens' legendärem Satz: «Die Null muss stehen und vorne hilft der liebe Gott.» Oder auf Französisch übersetzt: Mit zehn Mann den MSN-Sturm stoppen und vorne trifft vielleicht Cavani. 

Was für ein Schlenzer von Di Maria.  Video: streamable

Nein, da war kein Taktieren und kein Ballgeschiebe, wie es zuletzt leider oft vorkam, sobald es um etwas ging. Es gab nur eine Richtung: nach vorne. Hinten zeigt der 21-jährige Dreikäsehoch Presnel Kimpembe keinen Respekt vor Messi, vorne blasen Draxler, Di Maria und Cavani zum Angriff. Das Resultat: Barcelona erlebt sein Waterloo und taucht mit 0:4. Dass die Katalanen einen Abend zum Vergessen einziehen – tja, kommt halt vor. Da kann der französische Meister auch nichts dafür. 

Neben dem PSG gibt es an diesem Dienstag noch einen Sieger: den Fussball

Dass die PSG-Gala mit viel Geld aus dem fernen Osten finanziert wird, ist an diesem Abend egal. Ich will Unterhaltung, ich erhalte Unterhaltung.

Ein Schnappschuss meiner Gefühle am späten Dienstagabend. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Gestern fällt mein Training aus. Ich muss arbeiten. Doch aus dem «Müssen» wird bald ein «Dürfen». Was Bayern München und Real Madrid zeigen – Weltklasse! 

Auch hier: Achtung, fertig, los – und dann läuft ein Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor. Arsenal und Napoli wirken wie BATE Borrissow und Dinamo Zagreb. Mit dem kleinen Unterschied: Wenn die Giganten in der Gruppenphase so über ihre, auf allen Ebenen unterlegenen, Gegner brausen, ist das oft langweilig.

Aber hier wurden mit Arsenal und Napoli zwei Topteams aus grossen Ligen vorgeführt. Es macht irgendwie mehr Spass, wenn zwei Equipen mit (fast) gleich langen Spiessen so aufeinander los gehen. Dass mein Herz eher für die beiden Verlierer schlägt – an diesem Abend auch verkraftbar.

Ich mag Bayern nicht, ich mag Robben nicht, aber mein lieber Herr Gesangsverein: Was! Für! Ein! Tor! Video: streamable

Mir werden Chancen, Tore, Traumtore und Offensivfussball serviert – darum geht der Fan doch ins Stadion. Darum nimmt der Fussball-Liebhaber Ärger mit dem Partner in Kauf, weil er oder sie den «Bachelor» oder irgendeine Doku über seltene Flussdelfine oder herzige Otten schauen will. Darum ist die Jagd von 22 Männern um den einen Ball der grösste Sport der Welt. Wenn die Champions League jedes mal so verzückt, dann können die Herren von der UEFA den Spieltag von mir aus noch mehr verstückeln.

Ach, Fussball, wie konnte ich dich nur so verschmähen!?

Augen zu und draaa-hauuuuf! Casemiros Superkiste zum 3:1 (da dürfte selbst Ronaldos Ärger verfliegen). Video: streamable

Aber sei auch gewarnt, mein lieber Fussball. Du hast mir deine Reize wieder gezeigt, verdeutlicht, warum ich mich schon als Kind in dich verliebte. Verstecke sie nicht zu oft, sonst könnte ich auf meine Meinung vom September und Oktober zurückkommen. 

PS: Madame professeur, si vous lisez ceci (oder braucht's da den conditionel und sagt man das überhaupt so?), je ne peux pas venir le mardi prochain. Je dois regarder le foot. Und Trainer, wenn du das hier liest, kann am Mittwoch nicht ins Senioren-Training kommen. Muss Fussball gucken.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TurnOver87 17.02.2017 08:45
    Highlight "Ich mag Bayern nicht, ich mag Robben nicht,.." xD

    Ab sofort bist du mein Lieblingsschreiber.. :D
    1 1 Melden
  • toro51 17.02.2017 07:13
    Highlight Genialer Artikel - wie auch schon jener im trostlosen Fussballherbst - doch diesmal im Stile 'Hände zum Himmel.....'. Eben Fussball für Feinschmecker, zum Hinschauen und Geniessen.
    1 0 Melden
  • Fonzie 16.02.2017 18:20
    Highlight Hmm, nee, leider nicht überzeugt... Vielleicht ist auch der phänomenale Superbowl noch zu präsent bei mir. Auf Fussball hab ich jedenfalls immer noch kein Bock.
    8 19 Melden
  • Bluetooth 16.02.2017 13:11
    Highlight Jaja, diese Fussballfans hat man gern. Kaum ist ihr Lieblingsteam in der CL Gruppenphase ausgeschieden, verwandeln sie sich in die grössten Fussballkritiker. "Mimimi, alles Kommerz, alle überbezahlt, kein Fairplay, CL interessiert mich nicht mehr".
    Kaum kriegt dann der Hassverein aufs Dach, sind sie die Ersten, die sich melden.

    Von wegen diese zwei Abende haben
    deine Fussball-Liebe neu entfacht. Klar, es war Spektakel, aber einseitiges Spektakel und daher genauso langweilig wie in der Gruppenphase. Dass der Gegner Arsenal anstatt PSV heisst, macht das klare 5:1 nicht viel spannender.
    8 14 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 14:20
      Highlight Hmm, vielleicht haben wir uns bisschen falsch verstanden. lies doch den artikel nochmals. von meinem lieblingsteam steht nichts (die waren alle gar nicht erst in der CL-gruppenphase). meine "hassvereine" haben allesamt gewonnen (steht im text). würde sie aber eher als unsympathisch bezeichnen, ist treffender.
      und das mit den hohen resultaten gegen grosse teams hab ich auch erklärt. wenn die spiesse ähnlich lang sind, find ichs nicht langweilig. ich stelle mich dann nicht von anfang an auf ein 5:0 ein und werde bestätigt. ich war gestern überrascht, nicht gelangweilt.
      17 1 Melden
    • Bluetooth 16.02.2017 15:48
      Highlight Der Punkt ist, dass genau die Einseitigkeit, die noch in der CL Gruppenphase kritisiert wurde, plötzlich als Spektakel gelobt wird. Die Argumente sind dieselbe, die Meinung hat sich geändert. Das sagt mehr über die Laune des Autors aus als über diese zwei CL-Abende.

      Drei der vier Duelle sind nun quasi frühzeitig entschieden. Ausgerechnet die drei angeblich spannende Duelle, die es im neuen CL Modus häufiger geben würde und für mehr Spannung sorgen sollte! Die gleich lange Spiesse entpuppten sich als rein imaginär. 5:1 untergehen? Dafür brauchts kein Arsenal, Basel hätte es auch geschafft.
      3 12 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 16:23
      Highlight Ja, schade, dass die wohl frühzeitig entschieden sind.
      Bei den Hinspielen wie gesagt: Ich war überrascht, nicht gelangweilt. Das ist der Unterschied zu Zagreb und Co. Vom 7:1 Brasiliens an der WM 2014 wird man sich ewig erzählen. Aber wer erinnert sich noch an das 7:0 Portugals gegen Nordkorea 2010? Trifft das Erwartete ein, ists meist langweilig. Aber PSG-Barça und Bayern-Arsenal war so einseitig nicht vorhersehbar (ok, Bayern vielleicht;-)). Hättest du da auf ein 5:1 gewettet? Das schöne am Fussball ist auch die Ungewissheit, wies ausgeht. Die ist bei Bay-Ars immer grösser als bei Bay-Zag
      15 0 Melden
  • Mia_san_mia 16.02.2017 11:24
    Highlight Die Spiele waren wirklich super. Nur schade das Dortmund verloren hat, ich hoffe die machen es nächstes mal besser...
    16 5 Melden
  • Luca Brasi 16.02.2017 09:23
    Highlight Bachelor, Flussdelfine und Otten sind doch die Lieblingssendungen der Damen Meier, Rothenfluh und Selmani. Ein redaktioneller Seitenhieb? ;D
    16 2 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 09:33
      Highlight Würd ich nie wagen. Hatte an der Stelle an andere Leute aus meinem Umfeld gedacht😉
      23 0 Melden
  • Raembe 16.02.2017 09:16
    Highlight Du spielst schon bei den Senioren????
    9 1 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 09:21
      Highlight Hui, ich sage dir ... spielen wir alt gegen jung, bin ich sogar schon bei den Alten ...
      28 0 Melden
    • Raembe 16.02.2017 09:26
      Highlight Mein Beileid :P
      9 1 Melden
  • Bean81 16.02.2017 09:14
    Highlight Word mein lieber reto...

    Geht mir genau gleich! Ich denke irgendwie dass dies auch der fussball-abstinenz während der winterpause geschuldet ist! Aber es waren auch wirklich 2 geili mätsch (mit den falschen siegern...). 😝
    11 6 Melden
    • K3tsch 16.02.2017 09:32
      Highlight Fussball-Abstinenz? Du schaust keine Premier League demfall :)
      14 0 Melden
    • Bean81 16.02.2017 09:48
      Highlight Nein... sonst hätte ich ja nicht diese post-abstinenz-erfahrung... ;-)
      13 0 Melden
  • c_meier 16.02.2017 09:03
    Highlight "irgendeine Doku über seltene Flussdelfine ... schauen will"
    Also Frau Rothenfluh vom Watson-Team will das sicher nicht ;)
    12 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.02.2017 09:34
      Highlight Richtig! Eine Zillion Punkt für c_meier!
      15 1 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 11:10
      Highlight Wusste gar nicht, dass Frau Rothenfluh Fussball-Artikel durchliest. Oder hat sie eine Suchmaschine, die aus jedem watson-Artikel das Wort Delfine herausfiltert? ;)

      9 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.02.2017 11:17
      Highlight Ich bin eben sehr vielseitig. Nein, Blödsinn. Es ist die Suchmaschine.
      9 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 11:22
      Highlight Dachte ich mir. St. Gallerinnen haben doch keine Ahnung von Fussball. *neckisches provokatives Grinsen*
      10 0 Melden
    • Janick Wetterwald 16.02.2017 11:24
      Highlight Zum Glück für Sie Herr Brasi ist Ralf Meile in den Ferien :)
      10 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.02.2017 11:26
      Highlight *neckische Todesfaust zurück*
      9 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 11:31
      Highlight Herr Wetterwald, ich habe als alter Chauvinist natürlich nur den weiblichen Teil der St. Galler Bevölkerung angesprochen. Aber grundsätzlich necke ich einfach gerne Frau Rothenfluh. Sie regt sich manchmal so schön auf. ;)
      Es würde mir nie in den Sinn kommen Herr Meile Kompetenz abzusprechen, der hoffentlich seine wohlverdienten Ferien geniesst. ;D
      7 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 11:33
      Highlight @Frau Rothenfluh: Quod erat demonstrandum. ;)

      Autsch. Das hat weh getan.
      5 0 Melden
    • Raembe 16.02.2017 12:33
      Highlight @Luca, wow Du lebst nach der Todesfaust von Frau Rothefluh noch.

      Lucky you!
      5 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 12:46
      Highlight Ich bin doch bereits tot. Der Pate Teil 1 nicht gesehen? ;)
      6 0 Melden
    • Janick Wetterwald 16.02.2017 12:50
      Highlight «Luca Brasi liegt bei den Fischen»
      8 0 Melden
    • Raembe 16.02.2017 12:53
      Highlight Sry stimmt, lange her. Hat Dich die Faust dann wieder ins Leben geholt, weil negativ und negativ gibt ja positiv.
      6 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 12:59
      Highlight @Wetterwald:

      *schläft

      Sizilianer sind poetischer. ;)
      4 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 14:51
      Highlight @Raembe: Nö, tot bleibt tot. ;)
      4 0 Melden
    • Raembe 16.02.2017 16:40
      Highlight Omg dann hat mich game of thrones angelogen😭😭
      5 0 Melden
  • swissgooner 16.02.2017 08:48
    Highlight Das Arsenal-Herz blutet weiter. Die Fans werden von Zeit zu Zeit sich mehr einig, dass Wenger die Schuhbändel binden und gehen soll. Ich erhoffte mir nach dem Statement von Wenger, dass er mit Arsenal noch die Champions League gewinnen möchte, dass es vielleicht dieses Jahr reicht. Doch nun ist der Zug abgefahren. So Heimstark war Arsenal noch nie im Emirates, dass man die Bayern mit 4:0 nach Hause schicken könnte. Echt schade. btw. lasst doch die Arsenal-Fans heute etwas in Ruhe; bei denen blutet das Herz ca. 2x pro Woche.
    Gründe für die Niederlage gibt's schon - aber die nützen nichts.
    25 1 Melden
  • #10 16.02.2017 08:46
    Highlight Avis à Mme la professeur: il n'y aura pas de CL (ou C1 en français) le jeudi prochain; il s'agit donc d'une Schutzbehauptung de Monsieur Fehr!
    9 0 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 08:50
      Highlight Keine Rückendeckung für mich von der Nummer 10, wie ich sehe😂
      Aber ja, es sollte «mardi» heissen (das tut es jetzt auch). Hatten die Wochentage noch nicht im Kurs ...
      14 0 Melden
    • #10 16.02.2017 09:47
      Highlight Als 10er mit klassisch geprägter Spielauffassung halte ich mich natürlich möglichst fern von Defensivarbeit. Insbesondere die sogenannte "Rückendeckung" kann für einen Spielgestalter, der 90 Minuten lang den tödlichen Pass in die Tiefe sucht, keine Aufgabe sein. Er riskiert dabei permanent die Ellbogen eines Gegenspielers in der Visage.

      Und am Morgen danach mit blau-geschwollenen Augen aufzuwachen und einen wunderschönen Text wie den von Reto Fehr auf Watson zu übersehen. (Wäre schade drum.)
      11 0 Melden
  • Mr.Bean 16.02.2017 08:40
    Highlight Die Paarungen von nächster Woche versprechen aber deutlich weniger Spektakel. Die Favoritenrollen sind meiner Meinung nach klarer verteilt. Monaco, Leverkusen und Porto werden wahrscheinlich einfach versuchen kein Tor zu bekommen.
    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren!
    11 0 Melden
    • RedWing19 16.02.2017 09:08
      Highlight Wobei Monaco diese Saison echt stark ist. Habe das Spiel in der Gruppenphase gegen Tottenham gesehen. Die sind nicht zu unterschätzen.
      12 0 Melden
  • dunou 16.02.2017 08:27
    Highlight Dienstag heisst übrigens mardi, nicht jeudi. Damit bist du nun leider in der Pflicht, in den Französisch-Unterricht zu gehen. :D
    10 0 Melden
    • Reto Fehr 16.02.2017 08:43
      Highlight Merde. Kann zu meiner Verteidigung sagen: Das hatte ich beim Durchlesen bemerkt, aber irgendwie hat's dann doch die alte Version aufgeschaltet.🙈 Hmm, vielleicht wirklich ein Wink mit dem Zaunpfahl. meines Französisch-Kurses ...
      6 1 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 09:20
      Highlight Kompromiss: Sie schauen sich einfach die Ligue des Champions auf RSR oder einem anderen französischsprachigen Sender an, Monsieur Fehr. ;)
      10 0 Melden
  • Phipsli 16.02.2017 08:23
    Highlight stimme so ziemlich mit allem überein, nur selber Fussball spielen kommt immer zuerst ;-)
    10 0 Melden
  • Amboss 16.02.2017 08:11
    Highlight "Mir werden Chancen, Tore, Traumtore und Offensivfussball serviert – darum geht der Fan doch ins Stadion"

    Nein, das stimmt so nicht. Man geht ins Stadion (oder schaut im Fernsehen), um "den einen Moment" zu erleben. Der Moment, der einem auch Jahre danach noch Gänsehaut beschert, den man seinem Enkel erzählt. Bei mir zB das 1:0 des FC Schaffhausen gegen Basel.

    Und "dieser eine Moment" ist dann besonders schön, wenn man viel investiert hat dafür. X Mal langweiliges Gurkengekicke gekuckt, bei eisigen Temperaturen im Stadion, Enttäuschungen etc etc
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