Sport
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Wird sich ab 2018 auch als Schweizer Meister wieder für die Champions League qualifizieren müssen: der FC Basel. Bild: KEYSTONE

Die neue Champions League: Wenn die Grossen auf die Kleinen spucken

09.12.16, 14:00 09.12.16, 20:33


Ab 2018 erhalten die grossen vier europäischen Fussballigen vier Fixplätze in der Champions League. Damit werden England, Spanien, Deutschland und Italien ab 2018 mindestens die Hälfte aller Teams in der Champions League stellen.

Die dafür benötigten Fixplätze werden von den kleineren Verbänden abgespart – nach heutigem UEFA-Koeffizient qualifiziert sich auch der Schweizer Meister nicht mehr direkt für die Königsklasse.

Die Champions League geht damit konsequent den Weg weiter, den sie seit ihrer Erfindung eingeschlagen hat: die Optimierung wirtschaftlicher Interessen. Oder etwas ehrlicher gesagt: Gier.

Jawohl: Gier.

Denn bei den Reformen geht es ja nicht darum, finanzielle Missstände zu beheben. Es geht darum, die bereits schon reich beschenkten noch mehr zu verwöhnen. Wer hat, dem wird gegeben. Mal ganz abgesehen von den astronomischen TV-Geldern, die in den besagten Ländern eh schon ausgeschüttet werden.

Ironischerweise wird auch sportlich argumentiert: Noch nie sei die Champions-League-Gruppenphase langweiliger gewesen. Eine Gruppe mit Arsenal, Paris, Rasgrad und Basel müsse man eigentlich nicht mehr ausspielen, heisst es in einem Kommentar der «Süddeutschen».

Was für eine Arroganz. Viel schlimmer aber noch: Was für eine Unsportlichkeit.

Roger Federer schied an den Grand-Slam-Turnieren jahrelang nie vor dem Halbfinal aus. Es wäre aber nie jemandem in den Sinn gekommen, zu sagen, er müsse die Vorrundenspiele «eigentlich nicht mehr ausspielen».

Die Grossen sollten sich auch mit den Kleinen messen, sie dürfen sich dafür nicht zu schade sein. Sie müssen sich der Gefahr aussetzen, sich zu blamieren und den Kleinen die Chance geben, sich zu profilieren. Diese Dinge waren früher einmal tief verankert im Begriff «Sportsgeist».

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Vier fixe Startplätze in der Champions League für die grossen Ligen. Was meinst du dazu?

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  • 18%Endlich! Ich mag diese einseitigen Spiele nicht mehr sehen – in die Königsklasse gehören nur die Könige.
  • 14%Pff, mir doch egal. Ich tummle mich sowieso nur noch auf den holprigen Rasen des Regionalfussballs herum.
  • 68%Waaas? Nein, bitte nicht! Lasst doch das jetzt einfach mal so und gebt den «Kleinen» auch eine Chance.

Doch dieser wird mit der neuen Champions League zu Gunsten von noch mehr Profit (erneut) geopfert. Dabei wird längst genug Geld verdient: 1,257 Milliarden Euro werden in der Champions League ausgeschüttet. Eine etwas durchdachtere Umverteilung und zum Beispiel eine Gehaltsobergrenze bei Teams wäre wohl nicht nur im Sinne der Fairness, sondern auch im Sinne der Spannung.

Aber wie heisst es so schön: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Vermutlich ist es dasselbe mit dem Fussball. Die neue Champions League entspricht zwar nicht dem Sportsgeist, dafür aber umso mehr dem Zeitgeist.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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74
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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jd1919 11.12.2016 00:38
    Highlight Hmm.. haben Sie den Kommentar der Süddeutschen fertiggelesen?

    Diese bemängeln ja schlussendlich genau die selben Punkte wie Sie?
    0 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 11.12.2016 09:05
      Highlight Ja. Habe den Artikel zu Ende gelesen. Die Süddeutsche ist zwar ebenfalls kritisch, begeht in meinen Augen aber eben den oben erwähnten fundamentalen Fehler.
      0 0 Melden
  • Benji Spike Bodmer 10.12.2016 16:05
    Highlight U.a. deswegen ignoriere ich Fussball grösstenteils und schaue Rugby. Dort ist auch nicht alles optimal, aber auf so vielen Ebenen wesentlich besser...
    2 0 Melden
  • WHU89 09.12.2016 22:39
    Highlight ich will darts!
    4 7 Melden
  • Ofyles2 09.12.2016 22:19
    Highlight Superteams erpressen UEFA. Schon wieder.
    13 1 Melden
  • DrSheldonCooper 09.12.2016 18:54
    Highlight Bei mir wird ab 2018 vermehrt EL laufen. Hoffe die kleinen Ligen nehmen keine Rücksicht mehr in der Spielansetzung auf die CL.
    35 2 Melden
    • sevenmills 11.12.2016 10:12
      Highlight Ich als Gelegenheitsfussballschauer ohne viel Ahnung find die EL-Spiele sowieso meist viel interessanter und sympathischer als die CL-Matches. Woran das liegt kann ich allerdings nicht sagen.
      2 0 Melden
  • Darkside 09.12.2016 18:30
    Highlight Fussball. Korruption auf allen Ebenen, Geldgier, Wettskandale, Vetternwirtschaft, Hooligans. Der kaputteste Sport der Welt. Leider auch der Grösste. Aber solange die Massen brav immer teurere Tickets und Pay TV Abos kaufen wird sich gar nichts ändern. Mich persönlich interessiert das nicht mehr. Gut gibts Eishockey.
    35 8 Melden
  • Kstyle 09.12.2016 18:07
    Highlight Stell dir vor es ist fussball und keiner geht hin... . Jetzt kommt noch der Lohnskandal und es ist allen egal. Steckt alle fussballsteuerhinterzieher in die kiste. Geldgeiles pack.
    34 4 Melden
  • Timoon 09.12.2016 17:56
    Highlight Wieso spielt man denn überhaupt noch in der Bundesliga? Man könnte ja einfach Bayern München von Anfang als Meister ausrufen
    31 5 Melden
    • Ofyles2 09.12.2016 22:21
      Highlight RB Leipzig gibt richtig Druck. Aber ohne die Bayern wäre die Bundesliga eher europäisches Mittelmass.
      9 3 Melden
  • reaper54 09.12.2016 17:43
    Highlight Der europäische sport sollte sich ein Beispiel an den Amerikanern nehmen. Eine Obergrenze was ein Team maximal kosten darf. Das erhöht die spannung massiv. Aber ja der europäische Fussball ist eh langweilig lieber auf American Football umsatteln.
    47 7 Melden
    • Almos Talented 10.12.2016 17:36
      Highlight Da bin ich immer ein wenig geapaltener Meinung.
      Es hat zwar den Vorteil, dass die Vereine aus grossen Märkten die kleineren nicht wegen blossem Geld ausstechen können. Allerdings kann ein Spieler selten für die Franchise spielen, mit er aufgewachsen ist.
      Siehe Auston Matthews. Bringt das Wüstenprojekt namens Arizona Coyotes endlich mal ein Supertalent hervor, der sich mit der Franchise identifiziert und die Region repräsentiert, hat die Franchise nichts davon.

      Ein Mittelweg der zwei Systeme ist wie so oft vermutlich das Ideale.
      2 1 Melden
  • MarZ 09.12.2016 17:39
    Highlight Es heisst Champions League und nicht Almosen für die kleinen Liga...
    13 75 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.12.2016 17:43
      Highlight Wenn sich Viertplatzierte duellieren?
      105 5 Melden
    • Chili5000 10.12.2016 01:09
      Highlight Ich will ehrlich gesagt auch sehen das sich die grossen Klubs duelieren. Dabei geht es nicht um Platzierungen...
      6 6 Melden
  • one0one 09.12.2016 17:06
    Highlight UEFA und Fussballfans haben ungefaehr dieselbe Beziehung wie ein Junkie und sein Dealer. Der Dealer (UEFA) streckt sein Produkt immer weiter und der Suechtige kommt, obwohl das Produkt nicht mal mehr berauscht, nicht von seiner Droge los...
    48 0 Melden
    • Jol Bear 09.12.2016 19:47
      Highlight Guter Vergleich, allerdings stimmt der zweite Teil nicht. In der CL ab k.o.-Phase wird von den besten Teams der wahrscheinlich hochklassigste Fussball weltweit gespielt. Den "gestreckten" Stoff gibts in der CL-Qualifikation und oftmals in der Gruppenphase. Der neue Modus passt mir auch nicht. Aber ich werde spätestens ab Achtelfinale zusehen, zur Befriedigung der Sucht, den besten Fussballern zuzusehen. Die Droge wirkt weiterhin.
      3 0 Melden
  • stookie 09.12.2016 16:44
    Highlight >...entspricht zwar nicht dem Sportsgeist, dafür aber umso
    >mehr dem Zeitgeist.
    Mein Lieblingssatz in diesem Artikel und den kann ich sooooo Unterschrieben findet man doch in den Kommentaren genügend Beispiele.
    "will doch nur Barca-BVB sehen" etc.
    Ja das bekommt ihr ja dann auch. Es werden (über Zeit) nur noch die gleichen Mannschaften gegeinander spielen und diese Paarungen werden einem aus dem Hals hängen.
    Dann wird man sich erinnern an ein Basel das sich in die Achtel gekämpft hat, ein Monaco dass es ins Final geschafft hat und man wird sagen:
    Schöne alte Zeit...
    44 2 Melden
  • JJ17 09.12.2016 16:18
    Highlight Die Aussage:
    "Roger Federer schied an den Grand-Slam-Turnieren jahrelang nie vor dem Halbfinal aus. Es wäre aber nie jemandem in den Sinn gekommen, zu sagen, er müsse die Vorrundenspiele «eigentlich nicht mehr ausspielen»." trifft aus meiner Sicht den Nagel genau auf den Kopf. Und dass diese Gruppe nicht mehr ausgespielt werden müsse, stimmt ja wohl auch nicht, für das hat Basel in den letzten Jahren für zu viele Überraschungen im Europacup gesorgt, unter anderem das, vor allem damals noch, grosse Manchester United rausgeworfen!
    62 6 Melden
  • Pasch 09.12.2016 16:10
    Highlight Von mir gibts nur noch den hier... wenns einfach zum Himmel stinkt....
    59 0 Melden
  • @ursus 09.12.2016 16:03
    Highlight Gut so, jetzt kann sich SRF die Übertragung der Fussball Champions League sparen - sind ja keine CH Teams mehr dabei. Vertrag kündigen und viel Geld sparen, welches in die Übertragung anderer Sportarten (Volleyball Champions League etc) investiert werden kann.
    44 29 Melden
    • D0nMaN0lo 09.12.2016 17:22
      Highlight Was sich sicher gut vermarkten lässt....
      20 2 Melden
    • a.fir 09.12.2016 17:56
      Highlight Oder Hockey
      20 2 Melden
    • fabain 09.12.2016 20:10
      Highlight Mehr Schwingen
      5 2 Melden
    • Holy Crèpe 09.12.2016 21:07
      Highlight Volleyball-Champions League
      12 0 Melden
  • -woe- 09.12.2016 15:58
    Highlight @Patrick Toggweiler

    "Aber wie heisst es so schön: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."

    Das Zitat heisst richtig: "Demokratie ist die Staatsform, die garantiert, dass das Volk nicht besser regiert wird, als es verdient," und stammt von G.B. Shaw.
    Oder sind Sie der Meinung, das Volk von Nordkorea, Simbabwe, Weissrussland & Co. hätte die Regierung verdient?
    Sorry, aber einer, der sich Journalist nennt, darf nicht dermassen falsch zitieren!
    17 36 Melden
    • Joshuuaa 09.12.2016 17:06
      Highlight Lieber Woe
      Über die Richtigkeit des Zitates lässt sich streiten. Es ist aber korrekt. 1811 schrieb der französische Schriftsteller und Philosoph Joseph Marie de Maistre tatsächlich: "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
      19 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.12.2016 17:10
      Highlight Ach -woe-. Versprichst du mir, das Zitat zu googlen? Dann nehme ich es dir auch nicht übel, dass du mit den Vorwürfen schon recht flott aus den Hüften schiesst. Joseph Marie de Maistre ist zwar ein übler Bursche, aber zitieren darf man ihn trotzdem hin und wieder.
      37 3 Melden
    • -woe- 09.12.2016 20:08
      Highlight Joseph Marie de Maistre war ein Verfechter des Ancien Régime und damit entschiedener Gegner der Aufklärung, der Demokratie und der Revolution.
      Wenn Sie, Herr Toggweiler, de Maistre in Sinne Ihres Artikels zitieren, verteidigen Sie ja gerade die Feudalherrschaft von FIFA/UEFA, die Feudalherrschaft der Grossclubs. Und deshalb ist das Zitat in diesem Zusammenhang einfach falsch, im Sinne von 'Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich'.
      Und darum hat der Journalist Toggweiler in meinen Augen ein 'ungenügend' verdient.
      5 11 Melden
    • Patrick Toggweiler 10.12.2016 10:20
      Highlight Lieber -woe-, solche Sprüche werden nur zu Bonmots, wenn sie über die Qualität verfügen, in einem allgemeinen Kontext einsetzbar zu sein. Korrigier meine Note also bitte mindestens auf eine 4-5 und dann kneife ich auch beim zweiten völlig unnötigen Vorwurf nochmals ein Auge zu.
      6 1 Melden
  • samy4me 09.12.2016 15:31
    Highlight Ihr habt bei der Umfrage die Auswahlmöglichkeit "F**k dich, UEFA" vergessen.
    139 4 Melden
  • Hessmex 09.12.2016 15:12
    Highlight Dieses Geld macht die nationalen Ligen kaputt, aus dieser Sicht bin ich froh das der FCB ausgeschieden ist, ev. gibt es in der Schweiz wieder einen Gleichstand an der Spitze!
    Da ich nicht mehr in der Schweiz lebe, interessiert mich diese Liga nur noch am Rande, ich schaue lieber die Mex. Liga, sind sowieso bessere Spiele!
    26 17 Melden
  • FrancoL 09.12.2016 15:12
    Highlight Ich finde es "nett" wie viele von den Kommentatoren auch Spiele zwischen den weniger kotierten Mannschaften gerne sehen. NUR das ist nicht die Realität, sonst würde man nicht den Zugang zur CL neu regeln, weil damit die Einnahmen, also die Zusehermenge erhöhen kann.

    Ich finde es nicht gut, aber man sollte einmal von sich selbst wegschauen und den ganzen Kuchen betrachten und da lässt sich mit den einen Mannschaften nun mal mehr machen als mit den anderen, ausser man sei wie üblich der Meinung dass die Verantwortlichen nichts von ihrem Metier verstehen und das wage ich zu bezweifeln.
    10 41 Melden
    • Tsunami90 09.12.2016 15:35
      Highlight Die Verantwortlichen verstehen auch nichts von ihrem metier, dem Sport. Sie verstehen nur etwas vom Geld.
      35 3 Melden
    • Bluetooth 09.12.2016 15:45
      Highlight Ich schaue lieber wie Basel, als Schweizer Vertreter gegen Bayern oder Barca aufs Dach kriegt, als wie Gladbach genau mit einem ähnlichen Resultat untergeht. Bei Basel besteht immerhin eine Verbindung zum Team und die Hoffnung auf ein Exploit. Die 4ten der grossen Ligen dagegen sind mir grösstenteils komplett egal und spannendere Duelle bieten sie nicht häufiger.
      39 3 Melden
    • FrancoL 09.12.2016 16:33
      Highlight @Tsunami90; Wieso sollte der Sport den ihr Metier sein? Sie sind dafür besorgt Geld einzunehmen um des den Clubs wieder auszuzahlen und da geht es um Geld und die Clubs sind nicht sehr interessiert an dieser Geldmaschine.

      Es wären die Clubs die sich um den Sport kümmern müssten und nicht der Buchhalter FIFA!
      7 2 Melden
    • FrancoL 09.12.2016 16:39
      Highlight @Bluetooth; Wie ich geschrieben habe; man sollte nicht immer von sich ausgehen! Dann würde man wohl begreifen wieso dieser Irrsinn abläuft.
      Es gibt eben Fangruppen die sind wie zB bei Real um ein x-faches grösser als die Schweizer-Fans und darum muss der Schweizermeister in die Quali. Eine AC Milan als 4. der Serie A hat eben auch ein Vielfaches an Fans im Vergleich zB zum FC Basel.
      Die Menge der Fans regiert im Fussball und nicht der Sport. Ist nicht besonders sportlich aber die Realität. Ist ja im Kleinen auch in der Schweiz so.
      6 6 Melden
    • Bluetooth 09.12.2016 21:01
      Highlight Das ist das Problem. Die Menge der Fans (das Finanzielle) sollte nicht über das Sportliche entscheiden. Fussball ist eine Sportart, das nur sekundär als Geldmaschine dient. Am Schluss lebt Fussball in der Unterhaltungsbranche vor allem vom sportlichen Aspekt im Gegenteil zu z.B. WWE Wrestling. Man schaut nicht das CL Finale, weil es unterhaltsam, sondern weil man wissen will, welcher Club der beste Europas ist. Man kann nicht einfach ein Inter in der CL befördern, obwohl sie nicht mal in der EL mithalten können. Das ist lächerlich.
      1 1 Melden
    • Bluetooth 09.12.2016 21:07
      Highlight Solche gewinnorientierte Privat-Turniere zwischen den Topteams mit den grössten Fangemeinschaften können während der Sommerpause organisieren. Die Affichen klingen spannend, aber das Sportliche fehlt und somit interessiert es irgendwie auch niemanden, was Real und Inter in der USA oder in Asien spielen.
      Die UEFA und FIFA sind Fussballverbände. Sie geniessen den Status eines gemeinnütziges Verein. Ihr Metier ist nicht Geld sondern der Sport! Sonst wären sie ein Unternehmen.
      5 1 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 09:07
      Highlight @Bluethooth; Das mit dem Verein ist alles durchaus technisch richtig, auch die Ausrichtendes Vereins sollte im Vordergrund stehen, doch der Fussball ist heute PRIMäR zur Geldmaschine geworden und sekundär ist es ein Spektakel.
      Wie Du das nicht einsehen kannst, zeigt wieso andere es ebnen einsehen und durch dick und dünn mit ihrem Verein gehen. Es geht um die Massen und ehrlich bis Du der Meinung die gehen ins Stadion oder sitzen vor dem Kasten weil sie ausschliesslich Sport sehen wollen? Nein sie tun dies weil sie eine Identifikation brauchen und das kann IHRE MANNSCHAFT sein . . . . . . .
      1 1 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 09:13
      Highlight @Bluetooth; . . . . ob sie gut oder schlecht spielt ist nicht primär wichtig, wichtig ist dass sie da spielt! Diese weltweit bekannten Fangruppen, die von Mio von Fans gebildet sind sind das Zielvolk, nicht nur für den Sport und deren Transaktionen sondern auch für die Werbung. Fangemeinschaften können ein Produkt verteufeln wenn es auf dem flachen Leibchen steht, und umgekehrt ein Produkt stark fördern wenn es auf dem richtigen steht.
      Ein Satz wie
      "Ihr Metier ist nicht Geld sondern der Sport! Sonst wären sie ein Unternehmen"
      zeigt eine weltfremde Sicht, denn die Masse sieht es anders.
      0 1 Melden
    • Bluetooth 10.12.2016 17:42
      Highlight "Nein sie tun dies weil sie eine Identifikation brauchen und das kann IHRE MANNSCHAFT sein, ob sie gut oder schlecht spielt ist nicht primär wichtig, wichtig ist dass sie da spielt!"
      Mit dieser Aussage bin ich absolut nicht einverstanden. Gerade beim Club-Fussball, geht es weniger um die Identifikation, sondern viel mehr um den sportlichen Erfolg.
      Brauchst ja nur Fotos von Junioren im FC vor 15 Jahren anzuschauen. Damals trugen die Kinder Trikots von Leverkusen, Valencia, Ajax. Niemand in der Schweiz wäre damals auf die Idee gekommen, etwas von Napoli oder Atletico zu kaufen. [1/2]
      0 0 Melden
    • Bluetooth 10.12.2016 17:58
      Highlight Fussball als Geldmaschine lebt von grossen Fangruppen, doch genau diese grosse Fangruppen entstehen durch nur sportlichen Erfolg. So bleibt schlussendlich der sportliche Aspekt trotzdem das wichtigste im Fussballbusiness.
      Clubs wie Inter profitieren momentan vor allem von ihrer Vergangenheit, doch büssen mit jeder erfolglosen Saison an Fans. Die Mailänder, der sich mit dem Club identifiziert hat, bleiben zwar, aber der "Modefan" aus der Schweiz unterstützt lieber Napoli. Der Sport-Konsument sucht das Erfolgserlebnis. Nur weil sein Club nicht CL spielt, verzichtet er noch lange nicht auf CL.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 18:01
      Highlight @Bluethoos; Da haben Sie aber nun wirklich keine Ahnung. Die Identifikation mit den grossen Mannschaften hat nur wenig mit deren Erfolg zu tun. Schauen Sie sich doch einmal was im Fernen Osten abgeht, wie da Mio mit Mannschaften der Premier eingespielt werden oder der AC Milan einen irren Wert hat obwohl im letzten Jahrzehnt völlig abgetaucht ist.
      Lassen Sie doch einmal unser 8 Mio weg, schauen Sie was in den grossen Zentren los ist, dort spielt die Musik nicht hier in der Schweiz.
      Die Fan-Gemeinden sind auch ohne Erfolg treu, nur so lässt sich erklären dass zB Milan eine knappe Mia Wert ist.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 18:07
      Highlight @Bluetooth; er verzichtet nicht auf die CL aber er fährt zB nicht an den Final oder guckt in später einmal an, aber er vergisst nicht dass zB Pirelli der Sponsor ist und kauft sich Pirelli auch wenn Inter NICHT in der CL mitspielt. oder umgekehrt ein JUVE-Fan kauf sich immer keinen Pirelli weil er JUVE Fan ist unabhängig ob JUVE nun Erfolg hat oder nicht.
      Die Mechanismen sind von den Investoren bestens erkannt und werden genutzt nur so lässt sich zB ein sehr hoher Wert von ManU erklären und die sind ja seit Jahren nicht so gross auf Erfolgskurs.
      0 0 Melden
  • Fountain Pen 09.12.2016 14:55
    Highlight Ich bin halt immer noch dafür, dass in der CL nur die Meister spielen oder allenfalls noch die Cupsieger. Mit 48 Teams handelt es sich ja faktisch um eine länderübergreifende Meisterschaft. Viel zu viele Spiele, uninteressant und langweilig.
    89 2 Melden
    • Kevin Cummins 09.12.2016 18:05
      Highlight Cup der Meister! Top!
      14 0 Melden
  • Bruno S. 88 09.12.2016 14:36
    Highlight Habt nicht ihr letztens eine Artikel darüber geschrieben wie wenig euch die CL-Spiele der kleinen Mannschaften interessieren?
    So geht es wohl den meisten Zuschauern. Dementsprechend gibt es bei solchen Spielen weniger TV-Zuschauer und dadurch geringere Werbeeinnahmen...its all about the money...money...money (ich weiss genau du hast diesen Part beim Leaen gesungen :-D )
    18 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.12.2016 14:56
      Highlight Momoll. Siehe weiter unten in den Kommentaren.
      17 0 Melden
  • JayCee 09.12.2016 14:26
    Highlight So ein schwachsinn! Basel wäre in einer der 4 genannten ligen zweitrangig. Sie würden sich da auch mit 4 CL plätze nicht qualifizieren. Deshalb finde ich eine quali in ordnung für die schweiz. Wenn sich aber jemand über torreckorde usw freut dann ist es es in ordnung. Es waren teams dabei welche im schnitt fast 4 kisten pro spiel kassiert haben! Oder man macht eine CL wie die EM wo sich fast die hälfte der verbände mittlerweile qualifizieren.
    19 51 Melden
    • Phipsli 09.12.2016 14:42
      Highlight Es haben immer wieder sogenannt kleine für schöne Überraschungen gesorgt, aber wenn man das von vornerein ausschliessen will... ich finde es schade
      42 8 Melden
    • Alfio 09.12.2016 14:42
      Highlight ...oder schau doch einfach keinen Fussball wenns dir nicht gefüllt...
      23 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.12.2016 14:45
      Highlight Am Ende ist es eine philosophische Frage: Willst du Manchester United vs. Juventus zum 300. Mal + unüberwindbare Zugangshürden für kleinere Teams oder hin und wieder ein 8:4, 6:0, 8:0?
      56 3 Melden
    • Bluetooth 09.12.2016 15:01
      Highlight Die Änderung ändert aber nichts an klare Ergebnisse. Anstatt 4:0 Barca vs Celtic heisst es einfach tausendmal 4:0 Barca vs Gladbach. Es macht einfach keinen Sinn dass man den Vierten grosser Ligen die Qualifikation erspart, weil die Spitzenteams ihrer Liga gute Arbeit leisten. Es ist so als dürften 4 Schweizer Tennisspieler an der Olympia teilnehmen, weil Federer und Wawrinka so gut sind. Chiudinelli vs Nadal? Spannend?
      Sorry aber für mehr Spannung müssten sie die Anzahl CL Teilnehmer reduzieren oder eben das Preisgeld besser verteilen.
      46 0 Melden
    • JayCee 11.12.2016 03:58
      Highlight Ich schaue sehr gerne Fussball und gucke fast jedes Spiel meiner Lieblingsmannschaft. Ich schaue eher ein Real - Dortmund zum x-ten Mal als ein Real - Lodugoretz ab und an in der Hoffnung das es eine Überraschung gibt. 8-0 ist mit einer schlechten Verteidigung nicht spektakulärer als ein knappes spannendes Spiel.
      0 0 Melden
  • marcelrohner44 09.12.2016 14:17
    Highlight Es ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn an einem Dienstag Abend das beste was die CL zu bieten hat Tottenham - Monaco ist, macht mich das nicht wirklich an. Als Zuschauer möchte man natürlich immer nur Spiele a la Barca - City oder Real - BVB sehen. Auf der anderen Seite wird dadurch natürlich die Schere zwischen reichen und weniger reichen Clubs immer grösser, was dann dazu führt, dass schlussendlich immer die gleichen vier Teams im HF stehen, nämlich die Reichsten.
    32 20 Melden
    • Alfio 09.12.2016 14:41
      Highlight Also jemand der nur spiele a la Barca - City sehen will, der ist für mich kein Fussball Fan.
      Fussball entsteht in den unteren Ligen und Regionen in den billigen Gefilde wo es keine Zuschauerränge gibt und auch keine Fans.
      Die Paar spiele die völlig übertrieben und überbewertet Vermarktet werden haben schon lange nichts mehr mit echtem Fussball zu tun.

      Wer jedes zweite Wochenende im Stadion sitzt, im Schweizer Stadion..weiss was es bedeutet Fan zu sein und würde so eine Aktion nie und nimmer unterstützen...


      60 7 Melden
    • Bluetooth 09.12.2016 14:45
      Highlight Die Vorstellung dass die 3ten und 4ten der grossen Liga eher mit dem Spitzenclubs mithalten können als die Meister der kleinen Ligen, ist schlicht und einfach eine Illusion. Roma wird regelmässig von Barca deklassiert. Deutsche Teams wie Schalke oder Wolfsburg haben keine Chance sobald Real ernst macht. Und Sevilla? Die flüchten am liebsten im EL. Nein, die 3ten und 4ten sind oft kaum besser als Kleinen. Dass ein Inter, das nicht mal in der EL die erste Runde übersteht, in der Lage sein soll Barca herausfordern? Daran träumen nur Nostalgiker. Sowas traue ich eher Monaco zu.
      46 3 Melden
  • _dennko_ 09.12.2016 14:15
    Highlight Schon lustig, dass ein Artikel auf Watson sich beschwehrte über zu wenig hochkaratige Spiele. Beides kann man leider nicht haben
    27 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 09.12.2016 14:54
      Highlight Sie meinen den hier:

      https://goo.gl/NJojMC

      Man darf gottlob unterschiedlicher Meinung sein in unserer Redaktion. Und Herr Fehr leidet in seiner Funktion als Sportchef unter Déformation professionnelle. Er kann es schlichtweg nicht mehr beurteilen, so viel Fussball wie der schauen darf/muss.
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  • baBIELon 09.12.2016 14:14
    Highlight Hoffentlich gibt's bald einen grossen "Chlapf"! So a la Börsencrash, so könnte mann vielleicht noch retten was es im Fussball zu retten gibt.
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  • Ohniznachtisbett 09.12.2016 14:06
    Highlight Die CL ist eine perfekt vermarktete Maschine, da stören halt die Kleinen. Schade, denn in Zukunft wird es für die Kleinen noch schwieriger Geld zu verdienen und sich zu entwickeln. Bin wirklich kein Ami Fan, jedoch im Sport haben sie ein spannendes System mit Salary Caps, Transfer-Restriktionen, Draft-System usw.
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    • asdf asdf 09.12.2016 14:47
      Highlight Die NHL hat 30 Teams. (Die Besten aus Canada und den USA). Jedes Team hat dann noch ein Farm Team. Dieses System in den europäischen Fussball übertragen heisst:
      Wir haben 30 Teams vom Kaliber Bayern, Barca, Real, Arsenal, Man City usw. Schweizer Teams spielen da meilenweit keine Rolle. Höchstens noch als Farm Teams 2./3. Klasse. Salary Cap gute Idee. Als Grundlage Gesamtpersonalkosten Bayern 15/16 260 Mio €. Da kommt die gesamte SL nicht hin. Bringt also den Kleinen genau nix. Ein Salary Cap der bei 100 Mio liegt macht ja auch keinen Sinn. Was macht z.B. Bayern dann mit den 160 Mio € sonst?
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    • Ohniznachtisbett 09.12.2016 16:05
      Highlight Ich sage nicht, dass man das 1:1 abkupfern muss. Aber die Art und Weise wie das Geld verteilt wird, könnte man gut im US-Sport abschauen. Je schlechter man ist, desto mehr frühe Draftpicks beispielsweise erhält man. Würden schlechtere Vereine in Europa mehr erhalten, hätten sie dich Chance etwas aufzubauen. Jetzt ist es so, dass die Grossen fast alles bekommen ihre Macht zementieren und die Kleinen nun endgültig keine Chance mehr haben werden...
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    • asdf asdf 09.12.2016 17:00
      Highlight Also das US System ist erst recht eine Zementierung der Systems. Neue Klubs kommen da quasi überhaupt nicht dazu. Grundsätzlich hätte dieses System jedoch schon etwas. Gradmesser für die Vorgaben währen jedoch wie gesagt die Marktleader. Dadurch können die Kleinen den Gap wahrscheinlich auch nicht schliessen, da der Unterschied zu gross ist.
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    • asdf asdf 09.12.2016 17:05
      Highlight Zu einem Draft System habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Dieser beisst sich jedoch schon mal mit dem Recht auf freie Arbeitsplatzwahl in Europa. Was passiert mit der Jugendförderung der Topklubs? Der US Sport ist ein geschlossenes System. D.h. 1 Liga. In Europa hast du zig Profiligen. Willst du das Draftsystem länderabhängig machen? Was hätte dann Barca für ein Interesse La Masia zu betreiben, wenn Messi (als 16jähriger) z.B. danach eh zum schlechtesten Profiteam in Spanien gedraftet wird? Dasselbe gesamteuropäisch. Wie definierst du eine Draftliste?
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Liebe Schiris, gebt Real doch gleich den Pott, wenn ihr keinen Mumm habt, fair zu pfeifen

Real Madrid eliminiert Bayern München im Halbfinale der Champions League mit dem Gesamtskore von 4:3. Der Einzug ins Finale kam aber nur zustande, weil die Schiedsrichter kein Rückgrat haben, auch mal gegen die «Königlichen» zu pfeifen.

Sie haben heroisch gekämpft. Und trotzdem verloren. Die Bayern haben Real Madrid in deren eigenem Stadion dominiert, phasenweise gar vorgeführt. Und trotzdem jubeln am Schluss die «Königlichen». 

Weil den Bayern die Kaltschnäuzigkeit fehlt. Weil Goalie Sven Ulreich der grösste Patzer seiner Karriere unterläuft, auf den er wohl für immer reduziert werden wird. Aber auch, weil die Schiedsrichter keinen Mut haben, gegen Real Madrid zu pfeifen, wie gegen jeden anderen Klub auch. 

Bereits im …

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