Sport
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Riesenslalom in Semmering

1. Mikaela Shiffrin (USA)

2. Tessa Worley (FRA) +0,15

3. Viktoria Rebensburg (GER) +0,18

6. Lara Gut +0,57

19. Simone Wild +1,98

28. Wendy Holdener +4,44

Shiffrin doppelt in Semmering nach – Gut erneut am Podest vorbei



Die Siegerin

Wie schon gestern im ersten Riesenslalom in Semmering triumphiert eine junge Amerikanerin: Mikaela Shiffrin. Schafft sie morgen sogar den Hattrick? Im Nachtslalom geht sie als grosse Favoritin an den Start.

United States's Mikaela Shiffrin celebrates after completing the second run of an alpine ski, women's World Cup Giant Slalom, in Semmering, Austria, Wednesday, Dec. 28, 2016. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Das Mass aller Dinge derzeit: Shiffrin. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Das Podest

Neben Shiffrin feiern die Französin Tessa Worley und Viktoria Rebensburg aus Deutschland. Ihnen fehlten lediglich 15 respektive 18 Hundertstel auf die Siegerin.

Die Schweizerinnen

Gestern wurde Lara Gut Vierte und auch heute verpasste die Tessinerin das Podest. Im 2. Lauf konnte sich Gut zwar erneut steigern, aber nur unwesentlich: Von Zwischenrang 7 auf Endrang 6.

epa05689847 Lara Gut of Switzerland clears a gate  during the first run of the women's FIS Alpine Skiing World Cup Giant Slalom race in Semmering, Austria, 28 December 2016.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Gut im Schneegestöber von Semmering. Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Mit ihren Fahrten durften Simone Wild (19.) und Wendy Holdener (28.) nicht zufrieden sein. Das Positive: Beide holten Weltcuppunkte. «Es war ein Kampf», sagte Wild im SRF. «Oben kam ich kaum vom Fleck und ich habe in der Fläche ohnehin stets Probleme. Ich weiss immerhin, was ich zu tun habe.»

Die Weltcupstände

Im Gesamtweltcup liegt Shiffrin dank der 200 Zähler gestern und heute nun 115 Punkte vor Gut. In der Disziplinenwertung Riesenslalom führt Worley. Sie hat 35 Punkte Vorsprung auf Shiffrin und 150 auf Gut.

Das Wetter

Schon der 1. Lauf fand unter schwierigen Bedingungen statt, die Entscheidung kratzte dann die Grenzen der Regularität. Tina Weirather (14.) schimpfte: «Ich war hässig, als ich ins Ziel kam. Weil man wieder einmal ein Rennen durchzieht, das einfach gefährlich ist. Von Fairness muss man gar nicht reden.»

epa05689878 Tina Weirather of Liechtenstein speeds down the slope during the first run of the women's FIS Alpine Skiing World Cup Giant Slalom race in Semmering, Austria, 28 December 2016.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Angefressen: Tina Weirather. Bild: CHRISTIAN BRUNA/EPA/KEYSTONE

Sie könne das zwar verstehen, so die Liechtensteinerin im SRF: «Es ist ja super, wenn man Bilder von Schneefall und verschneiter Landschaft zeigen kann. Aber es ist schwer, das als Athletin zu akzeptieren, schliesslich riskieren wir hier unsere Gesundheit. Denn sobald man nur 20 Zentimeter aus der Spur gerät, kommt man in anderen Schnee und das ist sehr gefährlich.» (ram)

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