Sport

Die Schweizer 4x100m-Staffel an der Leichtathletik-EM in Amsterdam auf dem Weg zum Landesrekord. Bild: KEYSTONE

100m-Staffel der Frauen mit Schweizer Rekord in den EM-Final – Büchel sprintet an Medaille vorbei

09.07.16, 20:22 10.07.16, 08:25

Die 4x100-m-Staffel mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora stellte an den Europameisterschaften in Amsterdam im Vorlauf in 42,87 Sekunden einen Schweizer Rekord auf.

Die Übergabe zwischen Sarah Atcho und Ellen Sprunger klappt! Bild: KEYSTONE

Die vier Sprinterinnen verbesserten die bisherige Bestmarke, aufgestellt im Juli 2014 in Lausanne, um sieben Hundertstelsekunden. Die Schweizerinnen schafften als Zweite hinter Grossbritannien die Qualifikation für den Final vom Sonntagnachmittag.

Büchel knapp am Podest vorbei

Selina Büchel belegt an den Europameisterschaften in Amsterdam über 800 m den undankbaren 4. Rang. Auf den letzten Metern wurde die Ostschweizerin noch aus den Medaillenrängen verdrängt.

Schade! Für Selina Büchel fehlte wenig zu einer EM-Medaille.
Bild: EPA/KEYSTONE

Die Medaillen gingen an die Ukrainerin Natalia Pryschtschepa, die mit 21 Jahren Gold gewinnt, vor der Favoritin Rénelle Lamote aus Frankreich und der Schwedin Lovisa Lindh. Büchel verpasste Bronze in 2:00,47 um einen Zehntel.

Sprunger stark – Männer knapp im Final

Im Stabhochsprung überquerte die 18-jährige Winterthurerin Angelica Moser wie in der Qualifikation 4,45 m. Die Egalisierung ihrer persönlichen Bestleistung reichte zu einem weiteren Top-8-Platz für Swiss Athletics an diesen Titelkämpfen; Moser klassierte sich im 7. Rang.

Ihre Medaillenambitionen untermauert hat über 400 m Hürden Lea Sprunger. Die 26-jährige Waadtländerin reiste als Erste der europäischen Bestenliste nach Amsterdam. Die hohen Erwartungen hat sie in den Halbfinals am Samstagabend vollauf erfüllt; nur die Dänin Sara Slott Petersen wurde mit einer besseren Zeit gestoppt.

Ebenfalls für den Final qualifiziert hat sich die Schweizer 4x100-m-Staffel der Männer. Pascal Mancini, Amaru Schenkel, Suganthan Somasundaram und Alex Wilson zogen als Gesamt-7. in die Runde der besten acht ein. (sda)

Starke Frauen: Impressionen aus dem Kugelstossring

Sportler unterhalten uns ... auf allen Ebenen

Ideal fürs Transferfenster: Shaqiri und Co. geben ultimative Bewertungen für Fussball-Klubs ab

Shaqiri als Käse, Drmic als Katzenfutter oder Magnin als Guetzli: 10 Fussballernamen, die sich als Marke eignen

Und jetzt die besten User-Memes: «Ich habe noch keinen Spieler zu Hause besucht – ausser bei Daniel Davari» 

Höhlenmensch, Schrei-Baby, Bikini-Beauty, lahmer Gaul: So sehen wir Federer, Djokovic und Co.

«Keiner schlägt seine Frau ausser Yassine, der denkt sich, das Chikhaoui» – wir haben mal wieder unseren Spass mit Fussballer-Namen

«In allen Ehen weiss es der Mann besser, ausser bei Andrew hat das Weibrecht» – wir haben unseren Spass mit Skifahrer-Namen

«Egal wie viele Medis er schon hat – Admir will Mehmedi» – die besten Egal-Memes mit Schweizer Sportlern

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohmann94 10.07.2016 01:48
    Highlight Gefunden ^^ Dann wirds wohl Variante 1 sein :'D
    2 0 Melden
  • Ohmann94 10.07.2016 01:46
    Highlight Und wo steht was von den beiden Medaillen die Hussein und Kambundji geholt haben? Bin ich blind und blöd, oder habt ihr das echt verpasst? ^^
    0 1 Melden
    • Raembe 10.07.2016 04:21
      Highlight Hast was verpasst, war gestern on
      3 0 Melden

So brutal ist es, wenn du gegen den Doppel-Weltmeister spielst und Dartitis kriegst

Das wünschst du keinem. Darts-Spieler Berry van Peer trifft bei dem Grand Slam of Darts auf den zweifachen Weltmeister Gary Anderson – und hat plötzlich allergrösste Mühe, seine Pfeile loszulassen.

Berry van Peer gilt als Mann der Zukunft. Erst 21 Jahre alt ist er, aber nun in Wolverhampton erstmals beim PDC Grand Slam of Darts am Start. Den australischen Routinier Simon Whitlock besiegte er bei seinem Debüt noch, doch dann schlug gegen den zweifachen Weltmeister Gary Anderson gnadenlos die gefürchtete Dartitis zu.

So wird die innere Blockade genannt, die Darts-Spieler treffen kann. Wenn sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, den Pfeil loszulassen. Ein Phänomen, das auch Tennis- und …

Artikel lesen