Sport

Behinderter Sportler

Weitspringer Rehm akzeptiert Nicht-Nomination, will aber weitere Untersuchungen

31.07.14, 09:09 31.07.14, 09:49
FILE In this Friday, Aug. 31, 2012 file photo Germany's Markus Rehm makes a world record jump of 7.14 meters in the men's long jump F42/44 final during the athletics competition at the 2012 Paralympics, in London. The German athletics federation has excluded an amputee long jumper from its squad for the upcoming European Championship, saying his carbon-fiber prosthesis gives him an unfair advantage it was reported Wednesday July 30, 2014. Paralympics champion Markus Rehm won the long jump competition at the German nationals last weekend with an effort of 8.24 meters. (AP Photo/Matt Dunham, File)

Markus Rehm an den Olympischen Spielen 2012. Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

Der deutsche Weitspringer und Paralympics-Sieger Markus Rehm verzichtet darauf, den Start an den am 12. August beginnenden Leichtathletik-EM in Zürich auf juristischem Weg zu erstreiten. 

Rehm hat vom deutschen Leichtathletikverband DLV kein Aufgebot für die EM erhalten, weil die Prothese dem unterschenkelamputierten Springer möglicherweise einen Vorteil gegenüber den Nichtbehinderten verschafft. 

Für ihn sei das Thema EM vorüber, sagte Rehm im Morgenmagazin von ARD. Er habe «Respekt» vor den anderen Sportlern. Er wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen, sondern fair bleiben. 

Grundlage für den Entscheid des Verbands waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen. Diese seien zwar «sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte», sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. «Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen», betonte er. (si)

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