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ATP Rotterdam, Achtelfinal

Federer – Kohlschreiber 7:6 7:5

Seppi – A. Zverev 6:4 6:3

Berdych – Troicki 6:1 6:2

Goffin – Lopez 6:1 6:3

Dimitrov – Krajinovic 7:6 7:5

Haase – Griekspoor 6:4 6:0

epa06525500 Roger Federer of Switzerland in action against Ruben Bemelmans of Belgium during their first round match of the ABN AMRO World Tennis Tournament in Rotterdam, Netherlands, 14 February 2018.  EPA/KOEN SUYK

Roger Federer müht sich gegen Philipp Kohlschreiber ab. Aber er besteht den Test. Bild: EPA/ANP

Federer fehlt noch ein Sieg zur Nummer 1: «Keine Ahnung, was mich gerettet hat»

Nur noch ein Sieg fehlt Roger Federer, um an die Weltranglistenspitze zurückzukehren: Der Baselbieter setzte sich im Achtelfinal von Rotterdam gegen Philipp Kohlschreiber mit 7:6 (10:8), 7:5 durch. Das Viertelfinal findet am Freitag um 19.30 Uhr statt.



Roger Federer musste sich nach der Partie auch bisschen ärgern: über den Referee. «Der Schiedsrichter hat wie geschlafen heute. Ich wollte ihn bisschen präsenter haben. Er sah meine Challenges nicht oder die neuen Bälle zeigte er nicht an. Ich fand, der Schiedsrichter dürfte mehr geben. Wir kämpfen hier auf dem Platz.»

Er selbst konnte auch nicht ganz zufrieden sein mit seiner Leistung: «Es war kein einfaches Spiel, ich bin nicht in den Rhythmus gekommen. Vielleicht ist es auch der Druck. Aber das sind genau die Matches, die du gewinnen musst.»

Ansonsten aber war der Maestro vor allem glücklich, den 13. Sieg im 13. Spiel gegen Philipp Kohlschreiber zu feiern. «Er war von der Grundlinie der Bessere. Ich habe mich durch meinen Aufschlag gerettet oder meine Erfahrung. Keine Ahnung.» Tatsächlich schlug sich die ATP 36 wirklich gut und hätte zumindest einen Entscheidungssatz verdient gehabt. Selbst Federer tat der 34-Jährige etwas leid: «Ich würde Kohlschreiber gönnen, einmal gegen mich zu gewinnen.»

Federer wehrt zwei Satzbälle ab

Heute war der Deutsche näher dran als auch schon. Denn so einfach wie der erste verlief der zweite Auftritt von Federer in Rotterdam nicht. Im Gegensatz zum Belgier Ruben Bemelmans leistete Kohlschreiber, die Nummer 36 der Welt, oft erfolgreich Widerstand. Der 34-jährige Deutsche spielte offensiv und präzis, wodurch Federer deutlich mehr Schläge als am Vortag unter Druck schlagen musste. Dementsprechend höher war seine Fehlerquote.

Kohlschreiber ist hoch anzurechnen, dass er nach zwölf Niederlagen in ebenso vielen Duellen mit dem 96-fachen Turniersieger Selbstvertrauen und Mut aufbrachte, um regelmässig die Initiative zu ergreifen. Fast wäre er dafür mit dem Gewinn des ersten Satzes belohnt worden. Federer musste im Tiebreak zwei Satzbälle abwehren, ehe er seinen vierten nutzte.

Gegen diese Spieler hat Federer noch eine weisse Weste

Robin Haase steht noch zwischen der Nummer eins und Federer

Einfacher wurde es auch im zweiten Umgang nicht. Der zweifache Sieger von Rotterdam war bei eigenem Service zwar souverän, aber als Rückschläger selten in der Lage, die Ballwechsel zu diktieren. Das erste und einzige Break gelang ihm auch dank den zwei ersten Doppelfehlern von Kohlschreiber zum 6:5. 

Zwischen Federer und der Rückkehr auf den Tennisthron steht noch der 30-jährige Niederländer Robin Haase (ATP 42), den der Schweizer in den zwei bisherigen Aufeinandertreffen ohne Satzverlust geschlagen hat. Die beiden kennen sich vor allem dank den vielen gemeinsamen Trainings sehr gut. Haase verdiente sich den Viertelfinal dank dem Sieg gegen seinen 21-jährigen Landsmann Tallon Griekspoor (ATP 259), der seinem Exploit gegen Stan Wawrinka keinen zweiten Sieg an einem ATP-Turnier folgen lassen konnte. (fox/sda)

Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer

Der Liveticker zum Nachlesen:

Ticker: 15.2.18: Federer - Kohlschreiber

Der Trommelmeister:

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22
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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TurnOver87 16.02.2018 10:36
    Highlight Highlight Let's go Rogäääääääääää Let's gooo! :D
    3 1 Melden
  • Kolinstädter 15.02.2018 23:18
    Highlight Highlight Ich freu mich für Roger, dass er die Möglichkeit wieder die Nummer 1 zu sein. Das finde ich eine unglaubliche Leistung. Übrigens überträgt SRF den Viertelfinal live ab 19:30 zumindest auf ihrer Webseite und auf der App.

    https://www.srf.ch/sport/tennis/atp-tour/dank-sieg-ueber-kohlschreiber-die-nummer-1-ist-fuer-federer-zum-greifen-nah
    13 1 Melden
  • licke1 15.02.2018 22:42
    Highlight Highlight Niemand schlägt kohlschreiber 14 mal hintereinander...
    41 4 Melden
  • word up 15.02.2018 21:50
    Highlight Highlight GO FOR 1st ROGER! 🇨🇭🏆
    42 3 Melden
  • w'ever 15.02.2018 21:34
    Highlight Highlight darf man den anspruch stellen, dass das nächste spiel von federer auf SRG live übertragen wird, oder ist das zu egoistisch?
    133 7 Melden
    • chnobli1896 15.02.2018 21:45
      Highlight Highlight wird nur schon an den lizenzrechten scheitern. leider.
      22 2 Melden
    • word up 15.02.2018 21:49
      Highlight Highlight absolut nicht! ;)
      6 10 Melden
    • JonathanFrakes 15.02.2018 21:53
      Highlight Highlight @w‘ever: Wäre schon fast Blasphemie, das Spiel nicht zu übertragen! Der gute Mann ist 36 Jahre alt und greift wieder nach der 1! Das soll ihm mal einer nachmachen.
      54 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luchs 15.02.2018 21:31
    Highlight Highlight Wie hoch ist das Preisgeld für diesen Sieg?
    5 55 Melden
    • Masche 15.02.2018 22:35
      Highlight Highlight @luchs: 26.165 € für den Achtelfinalsieg. Ist aber nebensächlich im Vergleich mit der Chance, dadurch wieder die Nr. 1 im Herrentennis werden zu können.
      33 2 Melden
  • Capoditutticapi 15.02.2018 21:22
    Highlight Highlight Liebe di Roger! Merci
    43 6 Melden
  • Herren 15.02.2018 19:59
    Highlight Highlight Wird das Spiel irgendwo übertragen?
    18 5 Melden
    • chnobli1896 15.02.2018 21:45
      Highlight Highlight teleclub überträgt das turnier
      6 4 Melden
    • Yakari 16.02.2018 10:35
      Highlight Highlight SRF Info
      2 2 Melden
  • Roman h 15.02.2018 19:51
    Highlight Highlight Nr1
    18 3 Melden

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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