Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tom Lüthis WM-Traum platzt nach erneutem Sturz – die drei weiteren Schweizer erben Punkte

Tom Lüthi kann den Traum von seinem 2. WM-Titel nach seinem 2. Sturz in Serie endgültig abschreiben. Jesko Raffin, Dominique Aegerter und Robin Mulhauser erben im Regenrennen auf dem Sachsenring WM-Punkte.

17.07.16, 13:45 17.07.16, 15:13


Lüthi, 2005 in der 125er-Klasse Weltmeister, holte wie schon zuletzt nach dem Sturz in Assen keine WM-Punkte. Der Rückstand auf Weltmeister und WM-Leader Johann Zarco beträgt für den 29-jährigen Emmentaler bei WM-Halbzeit bereits 58 Punkte. Einen Tag nach seinem 26. Geburtstag feiert der Franzose im GP von Deutschland seinen 13. Sieg, fünf Hundertstel vor dem Deutschen Jonas Folger. Der Dritte, Julian Simon, der Weltmeister in der 125er-Klasse von 2009, verlor in diesem Regenrennen bereits über 20 Sekunden.

Für Lüthi war das Rennen nach 17 von 29 Runden zu Ende. An 8. Stelle liegend, obwohl er nach Startplatz 12 zu Beginn des Rennens lange Zeit ausserhalb der WM-Punkte fuhr. Lüthi, der nach einem Fieberschub in der Nacht auf Samstag wenig essen konnte und kräftemässig nicht hundertprozentig fit war, ereilte das gleiche Schicksal wie vielen seiner Rennfahrer-Kollegen.

Tom Lüthi rutschte in der 17. Runde von der Piste.

Bestes Karriere-Resultat für Raffin

Stürze verzeichneten auch Pole-Mann Takaaki Nakagami (wurde noch 11.), der WM-Zweite Alex Rins, der WM-Dritte Sam Lowes, Franco Morbidelli (in Führung liegend), Alex Marquez, Simone Corsi, Vorjahressieger Xavier Simeon, Marcel Schrötter und Miguel Oliveira. Nur 15 Fahrer beendeten das Rennen.

Jesko Raffin machte Werbung in eigener Sache.
Bild: EDDY LEMAISTRE/EPA/KEYSTONE

Dank des Sturzfestivals erbten die drei anderen Schweizer Moto2-Fahrer allesamt WM-Punkte. Jesko Raffin feierte mit Platz 8 sein bestes Karriere-Ergebnis und machte damit Werbung für eine Vertragsverlängerung, Dominique Aegerter wurde Zehnter, konnte sich damit aber nicht aus der Krise fahren, und Robin Mulhauser klassierte sich mit über einer Minute Rückstand im 13. Rang. (sda/drd)

Die Schweizer Moto2-Piloten 2016

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Rock'n'Roll oder Dämonen des Zweifels – das Duell zwischen Lüthi und Aegerter wird im Kopf entschieden

Töff-Helden sind raue Kerle. Sie reden über fast alles, nur nicht über die Hauptsache. Selten haben wir so eindrücklich gesehen, wie sehr Rennsport Kopfsache sein kann wie in diesen Tagen bei Tom Lüthi (28) und Dominique Aegerter (24) in Barcelona.

Ordnung muss sein! Die Tage eines GP-Wochenendes haben eine klare Struktur. Zum ewigen Ritual gehören beim Schweizer «Dream-Team» mit Tom Lüthi und Dominique Aegerter die sogenannten Pressekonferenzen nach dem Training am Freitag- und am Samstagabend.

Vorwitzige Chronisten nennen diese Medientermine «Kinderstunde». Die Piloten sitzen in der Hospitality ihres Teams, der italienische Küchenbursche stellt Getränke und Snacks bereit und serviert Kaffee. Espresso oder Cappuccino? Um …

Artikel lesen