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Tom Lüthi auf der Rennpiste in Japan. Bild: KIMIMASA MAYAMA/EPA/KEYSTONE

Start-Ziel-Sieg in Japan – Tom Lüthi gewinnt in dieser Saison zum dritten Mal

16.10.16, 06:24 16.10.16, 14:57

Tom Lüthi gelingt im Grand Prix von Japan ein Start-Ziel-Sieg. Der Berner Moto2-Fahrer triumphiert in Motegi vor dem Franzosen Johann Zarco und verbessert sich in der WM-Wertung an die dritte Stelle.

Von Position 2 startete Tom Lüthi hervorragend. Der Berner übernahm sofort die Spitze vor Moto2-Titelverteidiger Johann Zarco aus Frankreich und Franco Morbidelli. Der Italiener konnte als einziger Fahrer das Tempo von Lüthi zunächst mitgehen, während WM-Leader Zarco noch hinter den Japaner Takaaki Nakagami an die vierte Position zurückfiel. Der Brite Sam Lowes, Lüthis Konkurrent um Rang 3 in der WM-Gesamtwertung, schied in der Anfangsphase durch Sturz aus.

Bis zur Rennhälfte konnte sich der konstant schnell fahrende Lüthi um eineinhalb Sekunden von Morbidelli absetzen. Dieser büsste einige Runden später Position 2 an Zarco ein, der sich danach auf die Verfolgung von Lüthi machte. Doch ganz schaffte der Franzose den Anschluss nicht mehr. Lüthi holte sich seinen dritten Saisonsieg nach Katar und Silverstone mit knapp vier Zehnteln Vorsprung vor Zarco. Morbidelli lag als Dritter um knapp sechs Sekunden zurück.

Lüthi wieder WM-Dritter

Im WM-Klassement baute Titelverteidiger Zarco seinen Vorsprung deutlich aus, da Alex Rins in Motegi ohne Punkte blieb. Der an der linken Schulter lädierte Spanier stürzte am Sonntag kurz nach dem Start und liegt vor den letzten drei Saisonrennen um 21 Punkte hinter Zarco zurück (201:222). Lüthi verbesserte sich in der Gesamtwertung an die dritte Stelle. Der nun 13-fache GP-Sieger (acht in der Moto2-Klasse) hat 179 Punkte auf dem Konto.

Raffin ohne Punkte

Jesko Raffin hatte am Samstag als 19. eines der besten Qualifyings der Saison abgeliefert. Zudem unterschrieb der Zürcher gleichentags einen Vertrag für zwei Jahre beim Schweizer CarXpert-Team. Im Rennen jedoch verpasste Raffin als 17. die Punkteränge um rund vier Sekunden.

Der Freiburger Robin Mulhauser schied in Japan früh aus. Dominique Aegerter erhielt nach seinem Teamwechsel für 2017 von seinem bisherigen Arbeitgeber keine Starterlaubnis mehr für die verbleibenden Rennen.

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