Sport

Helm auf und dann geht's los: Mick Schumacher in Oschersleben. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Schumi-Sohn Mick fährt erstmals in einem Rennwagen – und lässt die fragenden Reporter danach stehen

Mit Mick ist der Sohn des Formel-1-Champions Michael Schumacher in die neue Formel 4 eingestiegen. Zu Beginn der Testfahrten gab sich der 16-Jährige allerdings zugeknöpft.

08.04.15, 13:24 08.04.15, 13:40

Ein Artikel von

Unter grossem Medieninteresse ist Mick Schumacher in die öffentlichen Testtage der neuen Formel 4 gestartet. Der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters wird sich nach Angaben von Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm aber bei den Proberunden heute und morgen auf der Rennstrecke in Oschersleben nicht persönlich äussern.

Der 16 Jahre alte Mick Schumacher wird seine erste Formel-4-Saison für das Van Amersfoort Racing Team bestreiten. Er wurde im vergangenen Jahr Vizeweltmeister und Europameister im Kart.

Ein Teenager im Fokus: Mick Schumacher dreht seine ersten Runden. Bild: EPA/DPA

Auf dem Tagesprogramm: Auto fahren und schweigen

Das Team hatte Schumacher heute weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschottet. Die Planen vom Teamzelt waren bis zum Boden heruntergelassen. Anschliessend zeigte sich Schumacher nur noch mit dem Helm auf dem Kopf und im Gespräch mit dem Teamingenieur.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit drehte er bereits Runden mit dem bis zu 210 Stundenkilometer schnellen Wagen, der wie eine kleinere und schlichtere Version eines Formel-1-Boliden daherkommt. Ob Mick Schumacher den Weg bis in die Königsklasse des Motorsports, die sein Vater mit seinen sieben WM-Titeln und 91 Grand-Prix-Siegen geprägt hat, gehen will, ist offen.

Einige Bewegtbilder von Mick Schumachers Premiere. Video: Youtube/douglas

Am 25. und 26. April wird der Kart-Vizeweltmeister ebenfalls in Oschersleben seine Rennpremiere in der Formel 4 feiern. Deren Vorläuferserien haben auch schon Namen wie Sebastian Vettel oder Nico Rosberg hervorgebracht. (spon/aha)

Mick Schumacher mit dem Pokal für den Kart-Vizeweltmeister 2014. Bild: EPA/DPA

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Stille in der Formel 1

Motorensound aus dem Weltall – Rasierer sind lauter als Formel-1-Autos

Die Formel 1 hat sich für die neue Saison ein grünes Mäntelchen zugelegt. Sprit sparen und ein leises Hybrid-System sind in, dröhnende Benzinschleudern out. Doch viele Fans und Fahrer sind wenig begeistert vom neuen Kurs.

Für einen richtigen Formel-1-Fan ist der Sound der Motoren etwas vom Wichtigsten. Was für Otto Normalverbraucher einen ohrenbetäubenden Krach darstellt, ist für die Fans feinste Musik in den Gehörgängen. Die Chefs der Formel 1 haben in diesem Jahr aber die Wünsche der Ohrenärzte nach Ruhe über den Anspruch der Fans auf lautes Gedröhne gestellt.

Viele TV-Zuschauer, die noch nichts von den Regeländerungen mitgekriegt haben, dürften am frühen Sonntagmorgen bei der Fernbedienung den Knopf beim …

Artikel lesen