Sport

MotoGP, GP von Valencia

1. Jorge Lorenzo (Sp)
2. Marc Marquez (Sp) 0,263 zurück
3. Dani Pedrosa (Sp) 0,654
4. Valentino Rossi​ (It) 19,789

Die Gesamtwertung
1. Jorge Lorenzo 330 Punkte
2. Valentino Rossi 325
3. Marc Marquez​ 242

Valentino Rossi macht in fulminantem Rennen 21 Plätze gut – Spanischer Nichtangriffspakt macht aber Jorge Lorenzo zum Weltmeister

08.11.15, 14:47 08.11.15, 15:14

Der neue Weltmeister in der MotoGP-Klasse heisst Jorge Lorenzo. Der Spanier feiert vor 110'000 Zuschauern in Valencia einen Start-Ziel-Sieg und holt sich damit den Titel in der Königsklasse. Valentino Rossi, welcher für ein Foul im vorletzten Rennen auf den letzten Startplatz verbannt wurde, reicht eine fulminante Aufholjagd nicht, um seinen Vorsprung in der WM-Wertung zu verteidigen. 

Jorge Lorenzo siegt in Valencia und ist neuer Weltmeister in der MotoGP.
Bild: HEINO KALIS/REUTERS

Der 9-fache Weltmeister aus Italien machte 21 Plätze gut, konnte das Spitzentrio jedoch nicht gefährden. Rossi wäre darauf angewiesen gewesen, dass Marquez und Pedrosa den führenden Lorenzo einholen. Die beiden Spanier liessen ihren Landsmann jedoch ohne Attacke den Sieg einfahren. Die beiden lagen am Schluss der 28 Runden nur 0,263 und 0,654 Sekunden zurück. In den letzten zwei Runden sah es gar aus, als könnten die Honda-Fahrer ihren Landsmann noch überholen.

Der unbelohnte Held: Töff-König Valentino Rossi.
Bild: HEINO KALIS/REUTERS

Aufgrund des Triumphes in Valencia holt Jorge Lorenzo Valentino Rossi im letzten Rennen der Saison noch ein und feiert den Weltmeistertitel mit fünf Punkten vor dem «Doktor». (zap/si)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 08.11.2015 21:11
    Highlight Honda muss es ja echt gut gehen, wenn Sie freiwillig auf einen möglichen Doppelsieg verzichten.
    4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.11.2015 17:22
    Highlight ist halt immer das Problem bei Motorradsport, in Formel 1 würde ein Vettel einem Rosberg nicht so helfen können, weil früher oder später der Motor hochgeht und Reifen kaputt sind. Aber Marquez bleibt halt Marquez....Da die Dorna nun halt aus Spanien kommt, wird da nie was passieren....
    12 0 Melden
  • Luca Andrea 08.11.2015 16:09
    Highlight Valentino hat in Malaysia wie ein Kind auf die Provokation des Spaniers reagiert, obwohl er 36-jährig ist und eine so lange Erfahrung hat.
    4 31 Melden
    • elmono 08.11.2015 16:25
      Highlight Sorry das war ja Nötigung - Runde für Runde. Marquez kann mit der Repsol Mafia im Rücken fahren wie er will, dem geschieht nie was
      24 2 Melden
    • Benjmi 08.11.2015 17:12
      Highlight Interessant:) aufs Wort genau der selbe Kommentar steht auf SRF auch drin...dort bist du der toni und hier der luca:) ein fan von luca toni oder nur unzufrieden mit deinem Namen?
      10 1 Melden
  • welefant 08.11.2015 15:45
    Highlight Trotzdem wunderbar wie sportlich rossi von den restlichen fahrern nicht unnötig aufgehalten wurde. Nächstes jahr folgt der 10te titel
    20 4 Melden
  • elmono 08.11.2015 15:22
    Highlight Eine Schande ist sowas. Die Repsol Mafia hat mal wieder zugeschlagen.
    34 4 Melden
  • Töff aus Leidenschaft 08.11.2015 15:16
    Highlight Und trotzdem bleibt Valentino Rossi der wahre Held
    Auch dank seiner unglaublichen Aufholjagd!
    Eine Lebende LEGENDE!!
    37 5 Melden
  • Illuminati 08.11.2015 15:06
    Highlight Marquez ist der Diego Costa des Motorsports..
    Absolut unfair der Typ!
    War so was von offensichtlich dass Marquez und Pedrosa für Lorenzo gefahren sind!
    Ich finde es auch schade für Lorenzo, welcher für diese Situation ja fast am wenigsten etwas dafür kann...
    32 4 Melden

«Vom Gespött zum Idol» – wie Paulinho Barça erobert und Cristiano Ronaldo blamiert

40 Millionen Euro überwies Barcelona im Sommer nach China für einen Spieler, dessen Anlagen so gar nicht zum Kurzpassspiel der Katalanen passen. Die Welt lachte. Zehn Wochen später sind die Kritiker nicht nur verstummt, sie spenden Paulinho gar Standing Ovations – schon bei der Einwechslung.

Stell dir vor, du verkaufst deinen getunten neuen Ferrari und kaufst dir mit einem Teil des Geldes einen alten Ford Focus. Etwa so fühlten sich die Barça-Fans vermutlich im Sommer, als Neymar verkauft und zwei Wochen später Paulinho geholt wurde.

40 der schönen 222 Millionen praktisch zum Fenster raus geworfen, war man sich sicher. Was will Barcelona mit einem, der zuvor bei Tottenham gescheitert war und jetzt seit zwei Jahren in China bei Guangzhou Evergrande mit 29 Jahren den Vorruhestand …

Artikel lesen