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Max Verstappen macht sich nicht beliebt, ihm ist's egal. Bild: Eugene Hoshiko/AP/KEYSTONE

Max Verstappen – warum die Konkurrenz ihn für das grösste «A....loch» der Formel 1 hält

Max Verstappen macht sich in der Formel 1 keine Freunde. Der niederländische Teenager sorgt beim GP von Mexiko wieder einmal mit seiner arroganten Art für Schlagzeilen und verleitet Sebastian Vettel zu einer vulgären Schimpftirade.

31.10.16, 14:20 01.11.16, 04:42
Donat Roduner
Donat Roduner

Max Verstappen ist kein einfacher Charakter im Formel-1-Zirkus. Der 19-Jährige hat keinen Tropfen Respekt übrig für seine ausnahmslos älteren Konkurrenten. Das hat seine guten Seiten: Im Mai wurde der Red-Bull-Pilot noch als 18-Jähriger in Barcelona zum jüngsten Formel-1-Sieger aller Zeiten.

Seine ungestüme Fahrweise hat aber auch seine Kehrseiten: Immer wieder kommt es zu Crashes oder im Minimum zu Beinahe-Crashes. Beispielsweise beim GP von Belgien, als sich Verstappen mit seiner aggressiven Fahrweise mit den beiden Ferrari anlegte.

Verstappen verhindert das Überholmanöver von Kimi Räikkönen. Video: YouTube/F1 is our Passion

Vettel zur Weissglut getrieben

Ähnliches wiederholte sich gestern Sonntag in Mexiko-Stadt. Bereits in der Startkurve drängte Verstappen Nico Rosberg ab. Also nicht irgendeinen Nobody, sondern notabene den WM-Führenden:

Verstappen legt sich mit Rosberg an.  Video: streamable

Im späteren Rennverlauf kam es zu einer weiteren heiklen Szene mit Rosberg (da war es aber auch dessen Schuld), doch viel zu reden gab ein Manöver Verstappens in der drittletzten Runde. Im Kampf um den 3. Platz mit Sebastian Vettel verbremste sich der Niederländer in der Kurve vier und musste abkürzen:

Der Verbremser von Verstappen. Video: streamable

Verstappen wurde danach von der eigenen Box aufgefordert, Vettel die Position zu überlassen, wie es sich gehört, doch der junge Heisssporn ging nicht darauf ein. Stattdessen bremste er den Deutschen weiter ein, bis dieser Daniel Ricciardo in die Quere kam.

Krieg der Worte

So kam es nach dem Rennen zur konfusen Situation, dass Verstappen, der als 3. über die Ziellinie fuhr, im Zeremonien-Vorraum mitgeteilt bekam, dass ihm für das Abkürzen eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt wurde. Vettel nahm also den Platz auf dem Treppchen ein, wurde aber nachträglich für sein Manöver gegen Ricciardo um zehn Sekunden zurückgestuft, wodurch dieser nun offiziell den 3. Rang belegt.

Vettel konnte seinen Ärger schon während dem Rennen nicht zurückhalten. «Er ist ein Arschloch! Das ist, was er ist», echauffierte sich der Wahl-Thurgauer in einer Tirade über den Funk, die im TV wegen weiterer vulgärer Ausdrücke grosszügig zensiert werden musste.

Auch die Gestik nach dem Rennen war eindeutig:

Vettels Wut über Verstappen wird nicht kleiner geworden sein, wenn er sich dessen Statements nach dem Rennen angehört hat. «Ich fahre nicht hart, Sebastian fährt hart», sagte dieser keck in die Reporter-Mikrofone und doppelte im Bezug auf den Funkspruch des Deutschen nach: 

«Er schreit rum wie ein Kind. [...] Ich weiss gar nicht, wie viele schlimme Wörter er gesagt hat, offenbar muss er noch einmal in die Schule, um richtig reden zu lernen.»

Max Verstappen nach dem Rennen über Vettel.

Der «Krieg der Worte» nach dem Rennen

Video: YouTube/FORMULA 1

«Diese Arroganz verstehe ich nicht.»

Niki Lauda über Verstappen

Experten ebenfalls aufgebracht

Bei den Experten musste Verstappen nach dem Rennen unten druch. «Aggressives Racing ist wunderbar, aber nur in Kombination mit etwas Hirn, mit Kontrolle und mit Respekt», sagte Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve. 

Niki Lauda stiess ins gleiche Horn: «Er ist ein Grosskopf, der meint, er macht alles richtig. Diese Arroganz verstehe ich nicht.» Verstappen war in Mexiko aber nicht der einzige, der sein Fett weg bekam, hart ins Gericht gegangen wurde auch mit der inkonsequenten Straf-Handhabung der Formel-1-Kommissäre.

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Und Verstappen zeigte drei Stunden nach dem Rennen auch, dass er tatsächlich anders kann: Dann wurde für seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo nachträglich eine Zeremonie für den Podestplatz organisiert. Wem fiel dabei die Ehre zu, den Pokal zu übergeben? Natürlich: Max Verstappen!

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  • 16%Der soll so weitermachen, die gesunde Portion Arroganz gehört zu einem Champion!

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hüendli 01.11.2016 12:23
    Highlight Lauda und Villeneuve sind die Letzten, die Verstappen kritisieren müssen. Sie waren zu Aktivzeiten keinen Deut besser.
    7 5 Melden
  • Steven86 01.11.2016 07:23
    Highlight Formel 1? Da ist doch dieser "Sport" die mit ihrem Autöli 50mal den gleichen Kreis fahren und am Ende ein Deutscher gewinnt :D Mal ehrlich solche Manöver macht die Formel 1 ein bischen Interessanter.
    5 12 Melden
  • Darkside 01.11.2016 01:22
    Highlight Vettel mag ein Jammeri sein, Verstappen ein respektloser Youngster. GOTTSEIDANK! Auf dem Track ist es ja schon lange langweilig. Bernie und die FIA haben die F1 in den letzten zehn Jahren sportlich kaputt gemacht. Die können froh sein dass es noch kantige Typen wie die beiden gibt. Das waren noch Zeiten als es echte Typen und Charakterköpfe wie Villeneuve , Irvine, Häkkinen, Schumacher oder Alesi, Berger, Montoya und Zanardi gab. HAM, ROS, RIC, ALO und co sind ja nur noch mediengeschliffene, austauschbare Fahrer. Die neuzeitliche F1 ist wirklich langweilig geworden...
    8 6 Melden
  • Gromith 31.10.2016 23:33
    Highlight Also ich höre nur in jedem Rennen ungefähr dass:
    VETTEL: Mimimi, Blue Flags! Blue Flags! It's ridiculous! Mimiimi

    Das grösste Fläschchen lauwarme Milch benötigt wohl immer noch Vettel. :)
    14 21 Melden
    • Anam.Cara 01.11.2016 07:37
      Highlight Ich glaube er kann im Moment nicht anders als der italienischen Presse schon während des Rennens Gründe zu liefern.
      Vor Ferrari war der Mann kaum aus der Ruhe zu bringen. Nun wird der Druck von Rennen zu Rennen grösser.
      Ich denke, dass das Mimimi aufhört, sobald er wieder in einem Siegfähigen Auto sitzt.
      4 0 Melden
  • droelfmalbumst 31.10.2016 22:27
    Highlight Mimimi ausgerechnet Mr. Oberzicke Vettel sollte sein Maul halten. Wenns selber nicht läuft allen anderen die Schuld schieben...
    13 21 Melden
  • Gsnosn. 31.10.2016 22:22
    Highlight Finde ihm gut, frische Wind und ohne grossen Respekt von "grossen" Namen. Es ist Motosport und Motosport lebt von solchen Leute.
    12 16 Melden
  • bonell 31.10.2016 21:08
    Highlight Da RED BULL droht aus der F1 auszusteigen, wird ihm (dem Team) nichts gesagt.. schade für den Sport
    alle die ihn mit Senna oder Schumi verglichen haben keine Ahnung, die waren zwar auch unfair auf der Piste hatten aber bei weitem nicht so eine grosse Klappe!
    17 10 Melden
  • wasylon 31.10.2016 20:34
    Highlight Alle grossen Fahrer waren oder sind Egoisten.
    Eine Anekdote von Niki Lauda über Senna.
    "Meine erste Begegnung mit Senna war 1984 in Monte Carlo. Erster Qualifikationstag. Er steht mir in meiner schnellen Runde voll im Weg. Danach gehe ich zu ihm hin und habe ihm erklärt: Du bist neu da, aber es gibt gewisse Regeln. Wir lassen uns in der Qualifikation vorbei, wenn ein schnellerer von hinten kommt. Er hat mir ganz frech gesagt: Ich nicht. Mein erster Gedanke: Was ist das für ein Trottel?"
     
    Oder als Duell Schumacher / Senna
    9 3 Melden
  • Dsign 31.10.2016 20:03
    Highlight Ves sorgt endlich wieder für ein wenig Salz in der Suppe. Das ist Racing, ausloten der Limits und manchmal eben ein wenig mehr. Wie habe ich die Dogfights von Senna, Prost, Mansell, Villeneuve und Co. vermisst. Limits ausloten, einander in die Kiste fahren und neben der Strecke weiter fighten. Auch Interviews frei Schnautze. Das waren Piloten mit Emotionen, Ecken und Kanten. Heutige Interviews sind halbgares Geblubber, von der PR-Abt. vorgekaut – ja keinen Sponsor brüskieren. Seb, Ham und Alo sind grosse Könner sicher, aber eben keine wahren Racer – Weichspüler mit vielen Attitüden. Ves go on!
    15 21 Melden
    • Gromith 31.10.2016 23:35
      Highlight Alonso sicher nicht, ich sag nur GP2 Motor! :D Rest geht ich mit dir einig...
      6 1 Melden
    • Lord_ICO 01.11.2016 00:21
      Highlight Sorry, aber Vettel, Hamilton uns Alonso als Weichspühler und keine wahren Racer zu bezeichnen zeigt dein Verständnis für den Rennsport. Diese drei sind wahre Champions und schalten den Kopf ein beim Rennen fahren. Wenn Verstappen so weitermacht wie jetzt (z.B. Spa), landet er früher oder später im Krankenhaus oder schlimmeres. Dass er nach seinen gefährlichen Manövern noch nicht mal Einsicht zeigt, beweist dass er zu früh in der F1 zugelassen wurde.
      13 2 Melden
    • Dsign 01.11.2016 01:21
      Highlight Alo hat seinen Biss und Herz Ferrari verkauft und rennt seinem frühen Glanz der Nullerjahre hinterher, genau so wie Vettel - grundschnell es fehlt ihm seit jeher der Killerinstinkt und Kaltblütigkeit. Die mögen mehrfache Weltmeister sein aber es fehlt denen einfach an Charisma und im Rennen heulen sie immerzu rum. Meine Aussage war sicher überspitzt formuliert aber mir ist der Schlag Fahrer einiges lieber, welche auch mal mit mehr Risiko versuchen die Grenzen zu verschieben und den Kontakt nicht scheuen.
      2 7 Melden
  • RobertQWEC 31.10.2016 18:59
    Highlight Ich weiss nicht, was ihr alle habt. Formel 1 Rennen sind sowas von langweilig, da käme mir sowas als Zuschauer grade recht. Bisschen geladene Emotionen und gefährliche Manöver.

    Isch doch luschtig, wenns bollet. Die Type verdiened gnueg und das ghört zum Risiko. Rönne fahre ohni de Chenbu rechtig z'dröcke stenkt!!!
    22 16 Melden
  • Hugeyun 31.10.2016 18:47
    Highlight Max Verstappen bekommt eine 5-Sekunden-Strafe für Abkürzen und Sebastian Vettel eine 10-Sekunden-Strafe für riskantes Abbremsen. Wenn man bedenkt, dass Max Verstappen für sein riskantes Abbremsen in den bisherigen Rennen nicht bestraft wurde (/werden konnte) und erst durch Max Verstappens Abkürzen (und darauf folgendes Ausbremsen) Sebastian Vettel nur durch riskantes Abbremsen die Position Verteidigen könnte, finde ich die 10-Sekunden-Strafe zwar gerechtfertigt (ist nun Mal ab jetzt die Regel), aber unverdient und ungerecht.
    34 1 Melden
    • SwissGTO 31.10.2016 19:33
      Highlight Kommt dazu dass Vettel gar nicht in diese Situation gekommen wäre hätte ihn Verstappen passieren lassen....
      40 0 Melden
    • Gromith 31.10.2016 23:37
      Highlight Die Strafe war sicher tiefer bis Vettel nur noch beleidigt hat am Funk. Wäre ich Charlie hätte ich den Trotzbub persönlich vom Podest wieder runter geholt.
      2 6 Melden
  • amazonas queen 31.10.2016 17:49
    Highlight Ich würde mir wünschen, die anderen Fahrer würden die Crashs mal nicht verhindern, sondern es krachen lassen. Wenn VES dann fünfmal in Folge nicht ankommt, weil er mal wieder Mist gemacht hat, ist er den Drive los.
    42 9 Melden
    • SwissGTO 31.10.2016 19:34
      Highlight Macht bestimmt Spass mit 300 krachen lassen. Etwas überlegen bitte. Da gehts um Leben und Tot.
      21 5 Melden
    • Masche 01.11.2016 14:06
      Highlight @SwissGTO: Schon mal ein F1-Rennen gesehen? Die Crashes passieren sicher nicht bei 300 km/h, sondern meistens in den engen Kurven, wo viel langsamer gefahren wird und wo es dank der gewaltigen Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheit seit Jahren keine gefährlichen Verletzungen mehr gegeben hat.
      1 1 Melden
  • Hinkypunk 31.10.2016 16:36
    Highlight Verstappen ist ein unglaubliches Talent, aber das reicht einfach nicht für die F1. Ihm wurde viel zu früh die Superlizenz erteilt und er ist definitiv ein Ergebnis von jemandem der zu viele Leute um ihm haben und erzählen wie toll er ist. Sein Zweikampfverhalten basiert darauf dass der Gegner genug schnell (Räikkönen in Spa) reagiert das es nicht zu einem schlimmen Unfall kommt.

    Dem hätten noch ein paar Jahre in den unteren Klassen tut getan, bei dem er sich bei seinen Manöver evtl. mal Weh getan hätte und so der Lernfaktor evtl. grösser gewesen wäre. (1/2]
    56 5 Melden
    • Hinkypunk 31.10.2016 16:45
      Highlight Allerdings muss man auch der FIA einen Vorwurf machen, weil die nicht agiert hat und Verstappen höchstens mal zur Seite genommen hat und versucht mit ihm zu reden. Aber bei ihm bringt das nichts. Wie ein richtiger Teenager reagiert er eher mit Trotz. Einen Fehler eingesehen hat er auch noch nie. Stets waren die anderen Schuld. Er selbst fährt immer hart, weint aber sofort rum wenn er mal die eigene Medizin kosten muss. (2/2)
      45 2 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 17:57
      Highlight Die ganze Mafia dort ist ja das Problem in diesem Fall! Dies Bubi darf machen was es will, keine Ahnung wieso der so bevorteilt wird... 5 Sekunden Strafe ist ja nur noch lächerlich nach allem was er diese Saison geboten hat!
      32 2 Melden
  • ThePower 31.10.2016 16:31
    Highlight Hart fahren ist okay. Ein Rennfahrer der sich freiwillig überholen lässt wird nie ein ganz Grosser (siehe Barrichello, Massa, Irvine ect.). Nur was ich kritisiere ist, dass die Rennkommisäre einfach keine klare Liniw bei ihren Entscheiden haben. Auch die Tatsache, dass der 3. Platz nun zweimal am grünen Tisch den "Besitzer"gewechselt hat und VES nun doch vor VET platziert ist, ist eine Farce. Die "Schiris" der F1 brauchen endlich mal eine klare Linie und müssen alle Fahrer unabhängig von Rang und Namen gleich behandeln. Sonst verkommt die F1 zu einer Witzveranstaltung.
    56 1 Melden
    • _kokolorix 31.10.2016 20:59
      Highlight Wenn du durch die Abkürzung überholst, wirst du zurückgestraft wenn du den Gegner nicht passieren lässt. Das ist kein freiwilliges Überholenlassen. Das zu missachten ist schlicht dumm, er kann den anderen ja nachher immer wieder überholen wenn er direkt dahinter sitzt und das Gefühl hat schneller fahren zu können
      10 1 Melden
  • Don't panic! 31.10.2016 15:55
    Highlight Der ganze Formel 1 Zirkus hat doch schon lange nichts mehr mit Sport zu tun. Am besten gar nicht mehr gucken, dann fliessen auch weniger Sponsorengelder. Erst dann besteht die Chance, dass die Formel 1 irgendwann mal wieder erwähnenswert wird. Langweiliges Theater ...
    41 19 Melden
    • Peeta 31.10.2016 16:29
      Highlight Word!
      Ich kann diesen ganzen Motor"sport"zirkus nicht ernst nehmen!
      22 26 Melden
    • saukaibli 31.10.2016 19:33
      Highlight @Peeta: Fahr mal ein Motorrad mit 280 PS für 45 Minuten am Limit bei 30 Grad Lufttemperatur auf 50 Grad heissem Asphalt, dann sprechen wir nochmal über... "sport"...
      16 2 Melden
  • Lowend 31.10.2016 15:53
    Highlight Der Idiot hat einfach das Glück, dass er in einer Zeit fährt, wo die Streckenposten gefährlicher leben, als die Millionäre hinterm Steuer. Zu Zeiten Sennas hätte dieses Bubi nie ein F1-Cockpit gekriegt! Zum einen, weil man damals als Fahrer noch Können und Erfahrung brauchte, zum anderen, weil er vermutlich schon bei einem Crash in einer kleineren Serie umgekommen wäre.
    58 21 Melden
  • Mia_san_mia 31.10.2016 15:47
    Highlight Der Junge nervt wirklich. Ich bin auch kein Vettel Fan, auch dem merkt man an, dass er langsam unter Druck ist weils nicht läuft. Aber dieses Bubi muss langsam mal stoppen, es wäre Zeit das der mindestens mal ein paar Ohrfeigen bekommt 😊
    49 14 Melden
  • Ohniznachtisbett 31.10.2016 15:27
    Highlight MV fährt meistens richtig toll Auto. Oft aber auch ungestüm, hat sein Auto nicht unter Kontrolle. Dies ist wohl auch dem Alter zu zuschreiben. Alles gut und recht, ABER warum ein 19-jähriger dann so arrogant ist, gestandene Kollegen in der Presse so anmacht verstehe ich nicht. Früher hiess es immer: Junioren Schnauze zu und erstmal zeigen was man kann. Er ist m.E. noch nicht berechtigt so zu reden. Er soll die Schnauze halten und Auto fahren und er soll sich fair verhalten. Der Typ ist mir hochgradig unsypmathisch.
    62 8 Melden
    • Madison Pierce 31.10.2016 15:43
      Highlight Er braucht einen Mentor, der ihn mal so richtig zusammenfaltet.

      Ein bisschen Verständnis habe ich schon. Er ist in einem Alter, in welchem mann tendenziell eher eine zu grosse als zu kleine Klappe hat. Dass er wohl den ganzen Tag von allen Bekannten und Fans gesagt bekommt, was für ein toller Hecht er ist, so jung schon in der Formel 1 etc., macht es nicht einfacher auf dem Boden zu bleiben.
      40 0 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 15:48
      Highlight Genau so ist es, da war Schumi früher noch heilig dagehen.
      21 5 Melden
    • Hinkypunk 31.10.2016 18:41
      Highlight Ruedi89, ich finde Verstappen hat sein Auto sehr wohl unter Kontrolle. Genau das macht ihm ja auch zum Arschloch. Er macht seine Manöver bewusst und mit voller Absicht.

      Das ist ganz anders als Grosjean vor einigen Jahren. Der hat auch viel Mist gebaut, hat aber ein einsehen gehabt und hat sich psychologische Hilfe geholt. Genau diese Entwicklung kann man bei Verstappen nicht erkennen.
      9 1 Melden
  • Calvin WatsOff 31.10.2016 15:21
    Highlight ist das jetzt ein Pussyrebell ? oder was ?^^
    12 0 Melden
  • Hackphresse 31.10.2016 15:19
    Highlight Mit Kiesbett oder Mauer... Hamilton wäre nicht erster geworden (Kurve 1), Verstappen hätte Vettel am Ende automatisch vorbei gelassen... Etc.

    Bernie hat die F1 mit Hermann Tielke als Streckenarchitekt völlig versaut! Überall diese scheiss auslaufzonen für die, die nicht fahren können. Da ist selbst Nascar spannender 😑
    37 14 Melden
    • Gren-D 31.10.2016 15:43
      Highlight Dass Auslaufzonen besser als Mauern sind wissen wir spätestens seid Mai 1994...
      Aber hey, wenn man Spektakel vor Sicherheit stellt, hast du vollkommen recht...
      29 5 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 15:49
      Highlight Das ist so, es wird immer schlimmer... F1 wird immer mehr zu einem Pussysport.
      17 12 Melden
    • Don't panic! 31.10.2016 16:07
      Highlight Mia, das ist es schon lange ..
      8 3 Melden
    • Hackphresse 31.10.2016 16:11
      Highlight Die Mauertechnik sowie die Konstruktion der Boliden haben sich seit Sennas Tod extrem verbessert. Motorsport wird niemals absolut sicher sein (ausser die Fahrzeuge fahren von allein #FIA-Roborace), Jules Bianchis tragischer Unfall, hat auch die F1 wieder an das Restriskio erinnert, das bei jedem mitfährt.

      Es bräuchte Streckenbegrenzungen wie in Monaco (Wassergefüllte Kunststofftanks) oder sonstige Schikanen auf auslaufflächen, welche den Wagen zusätzlich bremsen, bzw. das Rennen beenden lassen. Da würden es sich viele zwei mal überlegen WIE sie in die Kurve gehen oder wen abschiessen.
      12 0 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 16:35
      Highlight @Chrotundchabis: Das ist wahr, aber es wird immer schlimmer.
      5 2 Melden
    • saukaibli 31.10.2016 19:24
      Highlight @Gren-D: Senna starb weil er von einem Teil des Autos getroffen wurde, welches das Cockpit durchbrochen hat. So etwas ist bei den heutigen Monococks fast unmöglich. Nur für die F1 wurden leider sehr viele Auslaufzonen asphaltiert, was für andere Rennserien wie z.B. Motorradrennen gefährlich ist (siehe Barcelona 2016). Dafür kann man in der F1 jetzt auch neben der Strecke fahren. Früher hatten die Fahrer noch Respekt weil der Sport gefährlich war und liessen sich deshalb Platz. Und das hat zu spannenden Kämpfen und Rennen geführt.
      10 2 Melden
    • InfinityLoop 01.11.2016 00:06
      Highlight @saukaibli Du hast jetzt mal nun null Plan was mit Senna passiert ist.Beim Senna ist die Lenkstange gebrochen und dadurch in die Mauer gekracht.Williams war noch Jahre danach immer wieder vor dem Gericht.Also,nicht bei jedem Thema immer seinen Senf dazugeben wollen
      2 2 Melden
  • saukaibli 31.10.2016 15:10
    Highlight So gibt es wenigstens mal ein anderes Thema als die Reifen. Das Renngeschehen in F1-Rennen ist normalerweise so spannend wie ein Vorttrag über Bodenwischgeräte. Das einzige worüber immer diskutiert wird sind die Reifen. "Der ist auf den Reifen und muss noch an die Box. Dessen Reifen sind schon 3 Runden als, also langsam kaputt, blablabla" Echt zum Kotzen. Trotzdem finde ich die Fahrweise teilweise unfair und sie verhindert Überholmanöver. Die Fahrer sollten sich mal ein Beispiel an den MotoGP-Piloten nehmen. Mit ganz, ganz wenigen Ausnahen fahren die extrem hart aber trotzdem fair.
    31 2 Melden
    • Träumer 31.10.2016 16:22
      Highlight Was ist mit Marc Marquez?
      alles andere als ein fairer Sportsmann...
      26 0 Melden
    • saukaibli 31.10.2016 19:11
      Highlight @Träumer: Ich schrieb doch "mit ganz wenigen Ausnahmen".
      2 0 Melden
  • w'ever 31.10.2016 14:53
    Highlight der einzige fehler von max im gestrigen rennen lag darin, dass er nach seinem bremsfehler, vettel nicht herangelassen hat um den alten abstand wieder herzustellen.
    hätte max vettel danach vorbei lassen sollen? ich weiss es nicht.
    hat vettel mit seiner schimpftirade überreagiert? aber so was von.
    hat vettel sich nach dem manöver von max an riciardo gerächt. ja.
    ein rookie benimmt sich ein wenig daneben und ärgert die promis. gut so!
    27 51 Melden
  • N. Y. P. 31.10.2016 14:42
    Highlight Und wenn dieses Arschloch die WM in der Startkurve zugunsten Hamiltons entschieden hätte ? Ich denke, Rosberg wäre dem Arschloch sogleich an die Gurgel. Dieses Arschloch hat noch viel zu lernen.
    Einen Übernamen hat er wenigstens schon mal : Arschloch
    60 24 Melden
    • N. Y. P. 31.10.2016 14:59
      Highlight Entschuldigt,
      mir ist ein Fehler unterlaufen. Ist ein bischen peinlich. Aber, kann ja mal im Eifer des Gefechts passieren.
      Ich wollte nämlich mindestens 5x Arschloch schreiben.
      43 29 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 15:50
      Highlight 5x reicht noch nicht 😂
      14 10 Melden
  • Roaming212 31.10.2016 14:33
    Highlight Bullshit der Junge bringt mal wieder Spannung in die Bude! Früher waren Rennfahrer noch Typen mit fussballgrossen Eiern, heute haben sie höchstens noch Golfball Grösse. Lasst die Jungs fahren und vergesst die Entscheidungen am grünen Tisch.
    24 60 Melden
    • Fumo 31.10.2016 14:47
      Highlight Früher starben auch mehrere Fahrer pro Saison...
      33 12 Melden
    • Tavares 31.10.2016 14:51
      Highlight Das hat nichts mit Eiern zu tun, sondern Respekt. Zuerst unfair abkürzen um vorne zu bleiben (früher wäre er in eine Mauer geknallt oder wäre im Kies stecken geblieben!), dann Vettel nicht vorbei lassen. Erst dadurch kam es zur Situation zwischen Vettel und Ricciardo. Nope solche Fahrer braucht es nicht!
      59 10 Melden
    • Mia_san_mia 31.10.2016 15:51
      Highlight Bei ihm hat das hat nichts mit Eier haben zu tun... Aber sonst gebe ich Dir Recht.
      9 2 Melden

Sauber-Wehrlein an die Bande gecheckt – Vettel gewinnt GP von Monaco

Ferrari feiert in Monaco einen Doppelsieg. Der Deutsche Sebastian Vettel gewinnt vor Kimi Räikkönen, der den legendären Formel-1-Grand-Prix aus der Pole Position in Angriff genommen hatte. Als Dritter steht Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo auf dem Siegerpodest.

Die Entscheidung um den Sieg fällt im Zuge des einzigen Boxenstopps. Sebastian Vettel unterbricht seine Fahrt fünf Runden nach Räikkönen und holt so die Zeit heraus, die genügt, um nach dem Zwischenhalt vor seinem Teamkollegen zu bleiben.

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