Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Moto2-GP von Brünn

1. Jonas Folger (De)

2. Alex Rins (Sp)

3. Sam Lowes (Gb)

17. Dominique Aegerter (Sz)

24. Jesko Raffin (Sz)

epa05429421 Swiss Moto2 rider Dominique Aegerter from CarXpert Interwetten Team in action during the Motorcycle World Championship Grand Prix Germany at the Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal, Germany, 17 July 2016.  EPA/JAN WOITAS

Dominique Aegerter kommt auf der nassen Strecke von Brünn nie auf Touren. Bild: EPA/DPA

Aegerter enttäuscht im Regen von Brünn – Sturzopfer Lüthi fliegt heute in die Schweiz zurück



Der Sieg im verregneten Moto2-GP von Tschechien ging an Jonas Folger. Der Deutsche, der nächstes Jahr in der MotoGP-Kategorie fahren wird, gewann in Brünn mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Alex Rins. Dritter wurde der Brite Sam Lowes (9.021 Sekunden zurück).

Als bester Schweizer klassierte sich Dominique Aegerter nur im 17. Rang. Der Berner kam mit der nassen Strecke nicht zurecht, büsste mehr als eine Minute ein und blieb im elften Saisonrennen zum zweiten Mal ohne Punkte. Auch der Freiburger Robin Mulhauser (22. Platz) und der Zürcher Jesko Raffin (24.) verpassten die Top 15 sehr deutlich.

Nicht am Start befand sich Tom Lüthi. Der 29-jährige Berner war am Vortag im Qualifying schwer gestürzt. Er erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. Lüthi, der die Nacht zur Beobachtung im Spital verbringen musste, verspürte am Sonntagmorgen noch Kopfschmerzen. Geplant ist, dass er noch heute Abend in die Schweiz zurückfliegt.

Play Icon

Der Sturz von Tom Lüthi. streamable

In der WM-Wertung büsste Leader Johann Zarco viele Punkte ein. Der Titelverteidiger aus Frankreich, der sich in Brünn nur im 11. Rang klassierte, führt noch mit 19 Punkten Vorsprung vor Rins (181: 162). Lüthi fiel mit 106 WM-Punkten um eine Position in den 5. Rang zurück. Auch Aegerter, mit 71 Punkten Neunter, büsste eine Position ein. (pre/sda)

Alle Schweizer Töff-GP-Sieger

Unvergessene Formel-1-Geschichten

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

Link to Article

14.03.1993: J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte – es kommen aber auch nur fünf Fahrer ins Ziel

Link to Article

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

Link to Article

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

Link to Article

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

Link to Article

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

Link to Article

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

Link to Article

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

Link to Article

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Skandal um Dominique Aegerter – wie ein Töffstar bei 100 Grad geröstet wird

Töffstar Dominique Aegerter sagt nach dem völlig missglückten GP von Katalonien, die Luft sei ihm ausgegangen. Es ist die offizielle Version und eine Lüge, die einen Skandal verschweigt.

Jammern über die Technik ist im Macho-Millieu Töff unehrenhaft. Und nicht gut fürs Geschäft. Kein technischer Ausrüster liest oder hört gerne über Mängel an seinen Höllenmaschinen.

Deshalb sagt Dominique Aegerter nach dem 17. Platz in Barcelona kleinlaut: «Die Luft ist mir ausgegangen. Ich musste auf den Geraden den Kopf heben um Sauerstoff zu bekommen. Ich konnte einfach nicht mehr. Sonst wäre wohl ein 8. Rang möglich gewesen.» Er nimmt die Schuld auf sich. So möge die Kirche im Dorf bleiben.

Aber …

Artikel lesen
Link to Article