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epa05344173 Spanish Moto2 rider Luis Salom, of SAG Team, receives medical treatment after accident during the second training session held at the Circuit of Catalonia-Barcelona in Montmelo, Spain on 03 June 2016. The Catalonian Grand Prix will be held on 05 June 2016.  EPA/TONY ALBIR

Der 24-jährige Spanier Luis Salom ist noch auf der Unfallstelle verstorben. Bild: EPA/EFE

Schweizer Teamkollege Jesko Raffin nach Tod von Luis Salom: «Ich habe keine Lust, hier zu fahren»

03.06.16, 21:02 04.06.16, 08:32


Vor der (geschlossenen) Hospitality des Stop-and-Go-Teams steht ein Motorrad mit der Nummer 39 mit einem schwarzen Trauerband umhüllt, die Box Nummer 33 ist verschlossen, praktisch alle Teammitglieder haben sich auf dem Weg nach Barcelona ins Spital gemacht, um Luis Saloms Mutter Maria Antonina in dieser schweren Stunde beizustehen.

Die Trauer im Fahrerlager ist gross. Auch die Superstars haben ihre Anteilnahme auf irgendeinen Social-Media-Kanal gestellt. So twitterte etwa MotoGP-Champion Jorge Lorenzo «Mir fehlen die Worte, meine Gedanken sind bei der Familie».

Swiss Moto2 rider Jesko Raffin waits in his garage during the first practice for the Indianapolis Grand Prix motorcycle race at Indianapolis Motor Speedway in Indianapolis, Friday, Aug. 7, 2015. (AP Photo/Darron Cummings)

Jesko Raffin ist vom Tod seines Teamkollegen schwer getroffen.
Bild: Darron Cummings/AP/KEYSTONE

Tom Lüthi erklärte, dass seine Probleme mit dem Grip «rein gar nichts sind im Vergleich zum Drama von Luis Salom». Jesko Raffin, der Teamkollege von Salom, ist völlig am Boden zerstört. Der Zürcher sagte kurz nach der Todesnachricht zur Nachrichtenagentur sda: «Ich weiss nicht, was das Team entscheiden wird, aber ich habe im Moment gar keine Lust, hier ein Rennen zu fahren.»

Die Rennleitung hat nicht nur mit Worten der Anteilnahme reagiert, sondern nach einem Meeting mit zehn MotoGP-Stars, unter ihnen auch Marc Marquez, mit Taten: So wird schon heute an der Unfallstelle jene Schikane gebaut, wie sie auch bei Formel-1-Rennen benutzt wird. Die Layout-Änderung war schon vor zwei Jahren nach einem ähnlichen Unfall an gleicher Stelle (Niccolo Antonelli) geplant, aber nach speziellen Tests mit der Begründung «zu unattraktiv» wieder verworfen worden. Für Luis Salom kommt die Einsicht der Verantwortlichen zu spät. (sda)

Die Schweizer Moto2-Piloten 2016

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • winglet55 04.06.2016 09:30
    Highlight Man vergisst gerne, das die Motorradrennen ein Ritt auf einer Rasierklinge ähneln. Ein kleiner Fehler, und die Katastrophe ist da! Das aber die verantwortlichen eine Änderung des Streckenlayouts verworfen haben, und die Attraktivität als Begründung angeben ist ein Skandal! Ich denke die DORNA muss sich da happige Vorwürfe anhören! R.I.P. Luis "El Mexicano" Salom.
    3 0 Melden
  • EvilBetty 03.06.2016 22:00
    Highlight Zu unattraktiv... Schöne Goalie!
    2 4 Melden

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