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Müssen sich für das Erreichen der Playoffs noch gewaltig strecken: Die Vancouver Canucks.
Bild: David Zalubowski/AP/KEYSTONE

Ohh Canada! Darum verpassen wohl alle sieben kanadischen NHL-Teams die Playoffs

Zwei Drittel der Saison sind gespielt. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass keiner der sieben kanadischen Klubs die Playoffs erreicht. Eine Katastrophe für das hockey-verrückte Land. 

18.02.16, 15:49 18.02.16, 17:47
Tobias Kreis
Tobias Kreis

Um den letzten kanadischen Stanley-Cup-Champion ausfindig zu machen, muss man bis ins Jahr 1993 (Montréal) zurückblättern. Im Land, in dem sich die Leute mehr als irgendwo sonst über das Eishockey definieren, ein untragbarer Zustand.

Goalie-Legende Parick Roy 1993 mit dem Stanley Cup.
bild: getty images north

Erstmals seit 46 Jahren drohen jetzt sogar die Playoffs ohne Beteiligung einer kanadischen Franchise über die Bühne zu gehen. 1970 waren die Montréal Canadiens und die Toronto Maple Leafs, beides Mitglieder der «Original Six», allerdings noch die einzigen kanadischen Vertreter in der besten Hockey-Liga der Welt. Heute sind sieben der 30 NHL-Teams in Kanada ansässig. Dem Mutterland des Eishockeys droht eine beispiellose Demütigung:

Eastern Conference

Montréal Canadiens

Situation: Anfang Dezember grüssten die «Habs» noch von Platz 1 der Atlantic Division. Mit 58 Punkten nach ebenso vielen Partien beträgt der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz aktuell sechs Punkte.

Das läuft schief: In Montréal sind Goalie Carey Price, Verteidiger P.K. Subban und Stürmer Max Pacioretty die Lebensversicherung. Wenn einer von ihnen fehlt, droht das fragile Konstrukt zu zerbrechen. Den starken Saisonstart hatten die «Habs» vor allem Price zu verdanken. Seit Ende November fehlt der Star-Goalie verletzt – und Sven Andrighetto und Co. gewinnen keinen Blumentopf mehr. 

Wird schmerzlich vermisst: Carey Price.
Bild: AP/The Canadian Press

Ottawa Senators

Situation: Wie Montréal halten auch die Senators nach 58 Spielen bei 58 Punkten. Es gilt, mindestens sechs Zähler aufzuholen.

Das läuft schief: Ottawa ist die Schiessbude der NHL. 178 Gegentore und durchschnittlich 33,1 Schüsse aufs eigene Tor sind die schlechtesten Werte der Liga. Superstar Erik Karlsson ist zwar Verteidiger, seine Stärken liegen aber in der Offensive. Mit dem Trade von Dion Phaneuf von Toronto wollen die Senators ihre anfällige Defensive endlich stabilisieren.

Toronto Maple Leafs

Situation: Toronto ist Tabellenletzter und hat als einziges Team die 50-Punkte-Marke noch nicht geknackt.

Das läuft schief: Die Maple Leafs befinden sich mitten in einer Wiederaufbau-Phase. Trainer Mike Babcock verfügt über einen Achtjahres-Vertrag. Die Franchise füllt den Kader mit jungen, vielversprechenden Spielern und ist darauf erpicht, Draft-Rechte zu sammeln. Dafür hat man vor der Saison Starspieler Phil Kessel abgegeben, Mitte Februar wurde Captain Dion Phaneuf zu Ottawa getradet. Der sportliche Erfolg muss in der grössten Stadt Kanadas derzeit hinten anstehen. Geduld ist gefragt.

Läuft nicht mehr im Toronto-Dress auf: Dion Phaneuf.
Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Western Conference

Vancouver Canucks

Situation: Auch die Canucks liegen derzeit sechs Punkte hinter dem letzten Playoffplatz. Erst zum zweiten Mal seit 2008 und drei Jahre nach der Niederlage im Stanley-Cup-Final droht das Team aus einer der hockeyverrücktesten Städte der Welt die entscheidende Saisonphase zu verpassen.

Das läuft schief: Seit Jahren schon weigert sich die Canucks-Führung mit den mittlerweile 35-jährigen Sedin-Zwillingen zu brechen. Ligadominatoren sind die beiden Schweden nur noch in den feuchten Träumen der Vanvoucer-Anhänger. Auch Radim Vrbata ist bereits 34 Jahre alt. Dahinter wird die Luft in der Offensive dünn. Die Folge: 129 Treffer bedeuten die zweitschlechteste Ausbeute der Liga. Gut möglich, dass uns Sven Bärtschi, Luca Sbisa und Yannick Weber im Mai an der WM zur Verfügung stehen werden.

Keine Erfolgsgaranten mehr: Daniel Sedin (links) und Bruder Henrik.
Bild: AP/The Canadian Press

Winnipeg Jets

Situation: Neun Punkte hinter dem Strich liegend, müssten die Jets schon ein aussergewöhnliches letztes Quali-Drittel spielen, um die Playoffs noch zu erreichen.

Das läuft schief: Winnipeg gibt am wenigsten Geld aller NHL-Teams aus. Die ganz grossen Figuren fehlen im Kader. Dustin Byfuglien ist noch der klingendste Name. Vor allem fehlt den Jets aber eine starke Nummer 1 im Tor. Connor Hellebuyck, der sich die Aufgabe mit Michael Hutchinson teilt, spielt zwar eine solide Saison. Dass der 22-jährige Amerikaner Winnipeg noch in die Playoffs hexen wird, darf aber bezweifelt werden.

Calgary Flames

Situation: Nach dem Einzug in den Conference-Halbfinal 2015, laufen die Flames diese Saison auf Sparflamme. Mit 53 Punkten auf dem Konto sind die Playoffs momentan in weiter Ferne.

Das läuft schief: Calgary spielt bisher konstant unkonstant. Mit Mark Giordano, Dougie Hamilton, Yohnny Gaudreau, Sean Monohan, Sam Bennet und T.J. Brodie verfügt der Kader zwar über einen starken Kern mit guten Perspektiven. An Qualität fehlt es aber in der Breite – und auf der Goalie-Position. Karri Ramo fällt bis Saisonende verletzt aus, der Abgesang auf den 34-jährigen Jonas Hiller ist in Übersee längst in vollem Gange. Derzeit nicht ganz zu Unrecht.

Mit einer Abwehrquote von 88,6 Prozent bei Weitem kein Top-Goalie mehr: Jonas Hiller.
Bild: X02835

Edmonton Oilers

Situation: Nach Verlustpunkten sind die Oilers das Tabellen-Schlusslicht. Die erste Playoff-Qualifikation seit zehn Jahren käme einer Sensation gleich.

Das läuft schief: Wie oft startete Edmonton in den vergangenen Jahren schon mit riesigen Hoffnungen in die Saison? Mit Taylor Hall (2010), Ryan Nugent-Hopkins (2011), Nail Jakupow (2012) und Connor McDavid (2015) haben die Oilers vier der letzten sechs Nummer-1-Draftpicks in ihren Reihen. Dazu kommt mit Jordan Eberle ein weiterer Starspieler. Das Problem: Nie sind alle gleichzeitig fit. Eberle verletzte sich noch in der Saisonvorbereitung. Dann fiel McDavid lange aus. Und kaum war dieser wieder fit, brach sich Nugent-Hopkins die Hand. Zusammen mit der löcherigen Verteidigung zu viel, um ein ernsthafter Playoff-Kandidat zu sein.

Zu solchen Wunderdingen ist Connor McDavid fähig.
YouTube/SPORTSNETCANADA

Trösten kann sich Hockey-Kanada, dass in den amerikanischen Teams mehr Landsmänner spielen, als in vielen einheimischen Klubs. Auf internationaler Ebene sind die Auswahlen mit dem Ahornblatt auf der Brust sowieso seit Jahren das Mass aller Dinge. Ob die Kanadier die Playoffs ohne eigenes Team so intensiv verfolgen werden wie sonst, ist mehr als fraglich und stellt auch die Liga vor Probleme. Gut möglich, dass einige kanadische Klubs auf dem Transfermarkt noch auf den schnellen Erfolg spekulieren. Die Trade-Deadline ist am 29. Februar.

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Brikne, 20.7.2017
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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick59 18.02.2016 20:15
    Highlight Also bin ich doch mit "meinem" SCB in guter Gesellschaft... sorry, ich gebe mir sonst mehr Mühe um sinnvolle Kommentare schreiben, aber im Moment schiebe ich echt Dauerfrust als Bern Fan....
    3 3 Melden
    • Tikkanen 18.02.2016 20:59
      Highlight ...Chopf nid la hangä, Pädu. 🤔Im Gegensatz zu den Kanadiern spielen die unseren mit Genoni nächste Saison wieder um den Titel👍
      2 7 Melden
    • RedWing19 18.02.2016 21:41
      Highlight Bist du sicher, Tikkanen?
      5 0 Melden
  • HabbyHab 18.02.2016 20:01
    Highlight Bei den Canadiens ist nicht unbedingt das Fehlen von Price der Grund, eher das schreckliche Coaching von Therrien
    6 1 Melden
  • whatthepuck 18.02.2016 18:07
    Highlight Obwohl ich die NHL schon ein Weilchen verfolge, kapiere ich folgendes nicht: Da rühmen sich die Kanadier die besten überhaupt zu sein, lachen über die Sunbelt-Teams, sind dann aber selber nicht fähig, konkurrenzfähige Teams ins Rennen zu schicken. Oben erwähnt Winnipeg: Kam kürzlich hochgejubelt neu in die NHL, gibt aber so wenig aus, dass sie nicht mithalten können. Vermutlich weil sie im Vergleich zu den grossen Märkten in den USA zu wenig Einnahmen generieren? Oder warum boomt so ein Hockeynest im Vergleich zu z.B. den Florida Panthers oder Tampa Bay Lightning nicht?
    2 7 Melden
    • Schreiberling 18.02.2016 18:28
      Highlight Florida boomt nicht. Klar, momentan sind sie sportlich ziemlich gut dabei. Aber die Halle ist bei den Spielen jeweils halbleer.

      Winnipeg wurde nicht hochgejubelt, sondern ist einfach der "Nachfolger" von Atlanta. Dass die nicht sofort ein Spitzenteam sind ist klar. Die Playoffqualifikation in der letzten Saison war sensationell, genau wie es die dadurch entstandene Euphorie auch war ;-)
      11 3 Melden
    • Tikkanen 18.02.2016 18:46
      Highlight Im Zeitalter des Salary Cap vermöchten die Kanadier schon mitzuhalten. Aber: Die Steuerbelastung für den Spieler ist in Kanada ungleich grösser. Und jetzt gilt es noch den Sommer abzuwarten, denn wenn Stamkos bei den Leafs unterzeichnet wird das einigen Kanadischen Teams einen Mega Schub in Bezug auf Attraktivität geben. Hoffe zudem noch auf einen, wohl leider unrealistischen, Twins Trade in BC und den damit verbundenen Cap Space im Sommer.
      6 0 Melden
    • Lindros88 18.02.2016 19:23
      Highlight @Schreiberling
      Das mit der halbleeren Arena in Florida war einmal!! In dieser Saison sind die Spiele sehr häufig sogar ausverkauft!
      7 2 Melden
    • HabbyHab 18.02.2016 20:00
      Highlight @lindros das mit dem sellout kommt nur selten vor, aber ja, es hat mehr zuschauer.
      @whatthepuck die kanadier sind auch die besten. grundsätzlich. die meisten kanadier spielen aber bei einem team in den USA
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.02.2016 20:13
      Highlight Ein Grund fehlt noch, der schwache kanadische Dollar (und nicht nur jetzt, war auch in den 90er Jahren ein Problem)! Und die Fernsehmärkte (mit Ausnahme von Toronto und Montreal) sind in Kanada halt zumeist kleiner. Führt alles zu weniger attraktiven Löhnen und bringt Kanadier zu Teams im Nachbarland. Und mit Ausnahme der letzten Saison waren die Panthers stehts im unteren Drittel des Zuschaueranteils, und das oft vergessene Tampa Bay bewegt sich zumeist im Mittelfeld und lässt zuweilen Calgary und des öfteren Ottawa hinter sich.
      1 0 Melden
  • sste87 18.02.2016 17:33
    Highlight Zu den Canucks:
    Die haben vor zwei Jahren bereits die Playoffs verpasst. Es wäre also nicht das erste Mal seit 2008.
    6 0 Melden
    • tobias.kreis@fixxpunkt.ch 18.02.2016 17:46
      Highlight In der Tat! Da habe ich diese Mannschaft wohl besser gemacht als sie ist. Wurde im Artikel angepasst.
      5 2 Melden
  • Amboss 18.02.2016 17:24
    Highlight Mal eine ganz dumme Frage von einem absoluten NHL-Nullkenner:

    Irgendwann, wenn man so 10, 15 Punkte Rückstand hat, ist ja klar dass es aus den Playoffs nichts wird, auch wenn noch 20 Spiele oder so ausstehend sind...

    Abstieg gibt's auch nicht.

    Ist da in der NHL nicht das Problem, dass eine Meisterschaftsverfälschung stattfindet, weil gewisse Teams nicht mehr Vollgas geben, da es ja nur noch um den goldenen Blumentopf geht...?


    8 1 Melden
    • Pana 18.02.2016 17:47
      Highlight Das ist richtig. Es geht vor allem noch schlimmer. Es kann sich lohnen Letzter zu werden, da die besten Talente im Draft zuerst von den schwachen Teams gewählt werden können.
      13 0 Melden
    • Connor McSavior 18.02.2016 20:02
      Highlight Letzter zu werden lohnt sich allerdings auch nicht mehr so sehr wie auch schon. Dieses Jahr werden die "Odds" (Chancen) auf den 1st Overall Pick anders verteilt, nämlich ausgeglichener zwischen den nicht-Playoff Teams. Zudem werden neu die ersten 3 Picks verlost und nicht nur der 1. Das heisst, theoretisch hat man als letzter "nur" mind. den 4. Pick auf sicher.
      4 0 Melden
    • Pana 18.02.2016 20:10
      Highlight Die Änderungen für dieses Jahr kannte ich nicht. Was heisst ausgeglichener? Haben alle Nicht-Playoff Teams die selben Chancen?
      1 0 Melden
  • Xi Jinping 18.02.2016 17:04
    Highlight Absatz Calgary Flames...Der Wunderjunge heisst Johnny Gaudreau nicht Yohnny. :)
    8 1 Melden
  • Züzi31 18.02.2016 16:46
    Highlight Und wenns noch mieser kommt, werden auch sämtliche NHL-Schweizer an der WM teilnehmen können.
    14 1 Melden
    • Schreiberling 18.02.2016 18:32
      Highlight Das wär doch auch mal nicht schlecht 😁 Josi als Captain, Sbisa der Austeilt, Weber der Sniper im Powerplay und in der Offensive sorgen Niederreiter, Andrighetto, und eventuell Fiala zusammen mit den NLA Cracks für Furore. Und ein Torhütertrio Hiller/Genoni/Stephan hört sich auch ganz passbel an 😄
      14 2 Melden

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