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Jun 26, 2015; Sunrise, FL, USA; Timo Meier puts on a team cap after being selected as the number nine overall pick to the San Jose Sharks in the first round of the 2015 NHL Draft at BB&T Center. Mandatory Credit: Steve Mitchell-USA TODAY Sports

Timo Meier zieht die Sharks-Mütze an. Bild: keystone

Timo Meier ist der 8. Schweizer Erstrundendraft in der Geschichte der NHL und wird ein San Jose Shark

27.06.15, 06:39 27.06.15, 16:00

Der Schweizer Eishockeyspieler Timo Meier ist wie erwartet in der ersten Runde des NHL-Drafts gezogen worden. Die San Jose Sharks haben sich in Sunrise, Florida, die Rechte am 18-jährigen Stürmer aus der Ostschweiz gesichert.

Meier, der in der letzten Saison für das Juniorenteam Halifax Mooseheads in 75 Partien 111 Skorerpunkte erzielt hat, ist der achte Schweizer Spieler, der in der ersten Runde gedraftet wurde. Nur einer aber wurde noch eher gezogen als der Appenzeller: Nino Niederreiter als Nummer 5 im Jahr 2010.

Dass Meier am Draft in Sunrise im US-Bundesstaat Florida so früh auf die Bühne treten durfte, ist als Beweis dafür zu werten, wie viel Potenzial die Sharks im Flügel sehen. Wie es der Zufall wollte, war im letzten Jahr bereits sein guter Freund Nikolaj Ehlers (von den Winnipeg Jets) als Nummer 9 gedraftet worden.

Die Schweizer Erstrundendrafts im Überblick

1997: Michel Riesen Edmonton Oilers
1999: Luca Cereda Toronto Maple Leafs
2008: Luca Sbisa Philadelphia Flyers  
2010: Nino Niederreiter NY Islanders
2011: Sven Bärtschi Calgary Flames
2013: Mirco Müller San Jose Sharks
2014: Kevin Fiala Nashville Predators   
2015: Timo Meier San Jose Sharks

In der Franchise der San Jose Sharks sind Schweizer Spieler längst keine Unbekannten mehr. Mirco Müller absolvierte in der letzten Saison seine ersten NHL-Einsätze, im letzten Sommer hatte die Organisation aus Kalifornien Noah Rod von Genève-Servette (als Nummer 53) gedraftet. 

Alle Schweizer, die vor Meier in die NHL gedraftet wurden

Hype um 18-jährigen McDavid

Alles andere als eine Überraschung war die Wahl der Edmonton Oilers als Nummer 1. Die Kanadier entschieden sich für den 18-jährigen Center Connor McDavid, der mit einer grossen Bürde klarkommen muss. Wohl nie mehr seit Sidney Crosby vor zehn Jahren gab es um einen Spieler einen derartigen Hype wie um McDavid. 

Die Oilers sind seit der letzten Play-off-Teilnahme 2006 chronisch erfolglos, ihr Nummer-1-Draft chronisch erfolgreich – bislang allerdings nur auf Juniorenstufe. In 20 Play-off-Partien der Ontario Hockey League war er mit 49 Skorerpunkten (21 Tore/28 Assists) der Topskorer.

(si)



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