Sport
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US Open, Achtelfinals

N. Djokovic s. P. Kohlschreiber 6:1 7:5 6:4

A. Murray s. J.-W. Tsonga 7:5 7:5 6:4

S. Wawrinka s. T. Robredo 7:5 4:6 7:6 6:2

K. Nishikori - M. Raonic 4:6 7:6 6:7 7:5 6:4

epa04380069 Eugenie Bouchard of Canada receives medical treatment as she plays Ekaterina Makarova of Russia during the eighth day of the 2014 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 01 September 2014. The US Open runs through 08 September, a 15-day schedule.  EPA/JASON SZENES

Bouchard muss betreut werden – in der New Yorker Hitze war für sie gegen Makarowa Schluss. Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Jetzt gegen Murray

Djokovic muss jetzt gegen Murray ran, Nishikori ringt Raonic in fünf Sätzen nieder – Bouchard out

Novak Djokovic steht in den Viertelfinals der US Open in New York. Dort trifft er auf Andy Murray, der Jo-Wilfried Tsonga besiegte. Bei den Damen geht das Favoritinnensterben weiter: auch Eugenie Bouchard ist draussen.

Novak Djokovic, of Serbia, wipes sweat from his face between points against Philipp Kohlschreiber, of Germany, during the fourth round of the 2014 U.S. Open tennis tournament, Monday, Sept. 1, 2014, in New York. (AP Photo/John Minchillo)

Kam in der schwül-feuchten Hitze ins Schwitzen: die Weltnummer 1 Djokovic. Bild: AP

Novak Djokovic steht verdient in den Viertelfinals der US Open in New York. Der Deutsche Philipp Kohlschreiber verlangte der Weltnummer 1 aber Einiges ab. Djokovic siegte in 2:03 Stunden mit 6:1, 7:5, 6:4 und steht zum 22. Mal in Folge an einem Grand-Slam-Turnier in der Runde der letzten Acht.

«Der erste Satz lief perfekt für mich», sagte Djokovic. «Es waren schwere Bedingungen, es ist sehr schwül. Da will man nicht zu lange draussen bleiben.» Deshalb sei er froh, das Spiel in drei Sätzen gewonnen zu haben.

Konnte der «Djoker» den ersten Satz noch locker und rasch mit 6:1 für sich entschieden, kam im zweiten Durchgang mehr Gegenwehr. Kohlschreiber hatte gar einen Satzball, doch den konnte der Serbe bei eigenem Aufschlag abwehren. In der Folge holte er sich den Satz mit 7:5. Auch im dritten Satz wehrte sich der als Nummer 22 gesetzte Kohlschreiber nach Kräften, doch Djokovic war zu gut, als dass eine Sensation ernsthaft in der Luft lag.

Novak Djokovic (R) of Serbia shakes hands with Philipp Kohlschreiber of Germany after defeating him at the 2014 U.S. Open tennis tournament in New York, September 1, 2014.         REUTERS/Eduardo Munoz (UNITED STATES  - Tags: SPORT TENNIS)

Kohlschreiber spielte gut, aber gegen Djokovic war es trotzdem zu wenig. Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS

Murray haut Tsonga raus, Raonic scheitert dramatisch an Nishikori

Djokovics nächster Gegner ist Andy Murray. Der Schotte eliminierte Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich, siegte in drei hart umkämpften Sätzen 7:5, 7:5, 6:4.

Kei Nishikori (ATP 11), der sich gegen den Kanadier Milos Raonic (ATP 6) in fünf Sätzen 4:6, 7:6, 6:7, 7:5, 6:4 durchsetzte, vervollständigt das Viertelfinal-Tableau. Der Japaner beendete die dramatische Partie gegen den Kanadier um 2.30 Uhr Lokalzeit vor bereits halbleeren Rängen. Er trifft jetzt auf Stan Wawrinka. Der Schweizer hat beide Duelle gegen Nishikori gewonnen, zuletzt 2012 in Cincinnati wie am US Open auf Hartplatz. 

Serena Williams letzte Top-Ten-Spielerin im Turnier

Auch im Frauen-Turnier ist die Nummer 1 weiter im Turnier. Die US-Amerikanerin Serena Williams erreichte den Viertelfinal dank einem 6:3, 6:3-Sieg gegen die Estin Kaia Kanepi. Weil Wimbledon-Finalistin Eugenie Bouchard gegen Jekaterina Makarowa ausschied, ist Williams die letzte Top-Ten-Spielerin im Tableau. Die Kanadierin Bouchard hatte mit der schwül-feutchten Hitze grosse Probleme und verlor 6:7, 4:6. (ram)

Eugenie Bouchard, of Canada, returns a shot against Ekaterina Makarova, of Russia, during the fourth round of the 2014 U.S. Open tennis tournament, Monday, Sept. 1, 2014, in New York. (AP Photo/John Minchillo)

Der Höhenflug Bouchards ist fürs erste vorbei. Bild: AP



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Depressiv, oft verletzt und mit Rücktrittsgedanken – aber Del Potro ist wieder da

Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.

Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.

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