Sport

CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb.
archivBild: AP/KEYSTONE

Russlands Doping-Athleten dürfen jetzt doch ganz offiziell an Olympischen Spielen teilnehmen

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) in die Schranken gewiesen: Die Regel, bereits einmal gedopte Russen von Olympia auszuschliessen, sei nicht rechtens.

05.08.16, 05:02 05.08.16, 09:01

Am Donnerstag akzeptierte das IOC eine 271-Sportler-starke russische Delegation. Rund 70 Prozent der russischen Athleten wurden zugelassen, 100 wurden abgelehnt. Bis zu den ersten Wettkämpfen dürften aber weitere Athleten dazukommen.

Russische Athleten sind in Rio de Janeiro am Start

Video: reuters.com

Der CAS hielt die IOC-Regel, wonach alle Russen, die in ihrer Karriere eine Dopingsperre abgesessen haben, nicht an den Sommerspielen teilnehmen dürfen, für nicht durchsetzbar. Das Sportgericht gab der russischen Schwimm-Weltmeisterin Julia Jefimowa und den Ruderern Anastassija Karabelschtschikowa und Ivan Podschiwalow recht. Diese hatten Einspruch gegen diese Doppelbestrafung eingelegt. Die drei Athleten waren in der Vergangenheit wegen Dopings gesperrt worden, haben diese Strafen aber verbüsst.

In Rio mit dabei: die russische Schwimm-Weltmeisterin Jefimowa.
Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Das IOC hatte im russischen Dopingskandal nicht nur entschieden, dass die internationalen Sportfachverbände jeden nominierten Sportler aus Russland überprüfen müssen, sondern es hatte auch verfügt, dass allen früher gedopten Russen ein Start bei den Sommerspielen verweigert wird. Mit dieser Begründung hatte das IOC auch die Teilnahme der russischen Kronzeugin und 800-m-Läuferin Julia Stepanowa verweigert.

Darf ebenfalls in Brasilien starten: Der russische Ruderer Ivan Podschiwalow. Bild: EPA/DPA

Um doch noch in Rio mit von der Partie zu sein, müsste die 30-jährige Leichtathletin ebenfalls vor dem Ad-hoc-Gericht des CAS in Rio de Janeiro noch Klage einreichen. Stepanowa hatte das systematische Doping in Russland in ihrem Sport aufgedeckt. Daraufhin schloss der Weltverband IAAF die Leichtathleten Russlands komplett von den Sommerspielen aus. Die IAAF hatte das IOC jedoch gebeten, Stepanowa wegen ihrer Verdienste im Kampf gegen Doping in Rio starten zu lassen.

«Wir respektieren sie immer»: IOC-Präsident Thomas Bach.
Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE

«Das IOC respektiert die Entscheidungen des CAS immer», erklärte IOC-Präsident Thomas Bach. «Manchmal mögen wir die Entscheidungen nicht, aber wir respektieren sie immer.» Der Sportgerichtshof fokussierte sich gemäss Urteilsbegründung in den drei Fällen primär auf die Rechtmässigkeit des Paragrafen 3 des IOC-Entscheids. Dieser dritte Paragraf sei mit den Grundrechten der Athleten aber nicht vereinbar. Deshalb müsse den beiden Ruderern und Jefimowa das Startrecht erteilt werden – «und zwar ohne Verzögerung».

Experten hatten diese Entscheidung des CAS erwartet. Der Sportgerichtshof hat vor Jahren schon die sogenannte Osaka-Regel des IOC von 2011 für nicht rechtmässig erklärt. Diese Regel sah vor, dass Dopingsünder automatisch von den nächsten Olympischen Spielen ausgeschlossen und so doppelt bestraft werden sollen. (kad/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
55
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 06.08.2016 09:59
    Highlight Doping Athleten??
    Ok sehr schön alle russischen Olympia Athleten in den gleichen Topf zu werfen. Bravo !!
    2 3 Melden
    • Licorne 06.08.2016 11:33
      Highlight "Die Regel, bereits einmal gedopte Russen von Olympia auszuschliessen, sei nicht rechtens."

      Nächstes Mal bitte nicht nur den Titel lesen..
      3 1 Melden
  • Hans Jürg 05.08.2016 13:59
    Highlight Es ist Olympia? Hab ich gar nicht mitbekommen.
    Ich gehe nicht hin und werde es mir auch nicht anschauen.
    21 3 Melden
  • Hans der Dampfer 05.08.2016 13:54
    Highlight Und die Moral von der Geschicht? Whistleblowing lohnt sich nicht. Genau jene Athletin die das ganze losgetreten hat, hat keine Lobby auf die sie zählen kann und somit grosse Verliererin. Egal ob Snowden, Sportler, Margrit Zopfi, Esther Wyler oder sonnst wer: Die mächtigen können sich immer hinter irgendwem verstecken. Es wird sich nie etwas ändern.
    32 0 Melden
  • Linus Luchs 05.08.2016 11:35
    Highlight Der Kampf gegen Doping erinnert an den Ansturm von Don Quijote gegen die Windmühlen. Eine internationale Antidoping-Organisation hat keine Chance, so lange sie nicht von den nationalen Institutionen unterstützt wird. Es ist aber illusorisch, dass Länder, in welchen Korruption herrscht, in welchen es totalitäre Machtstrukturen gibt, ernsthaft und verlässlich kooperieren. Womit nicht gesagt sein soll, dass in vermeintlichen Vorzeigedemokratien nicht gedopt wird. Der Punkt ist: Der Kampf gegen Doping scheitert daran, dass ein weltweites Kontrollsystem nicht wirksam durchgesetzt werden kann.
    25 1 Melden
  • leu84 05.08.2016 10:57
    Highlight Da sind die Radsportler der 90er-Jahren noch sauberer 😂
    Eigentlich nicht zum lachem...
    23 0 Melden
  • dumdidumdidum 05.08.2016 10:27
    Highlight Wer dopt gehört Lebenslang gesperrt, egal von welcher Nation.
    19 3 Melden
    • danielelsener 06.08.2016 09:44
      Highlight Das sollen sich die Schweizer Sportler mit Drogen-Vergangenheit auch mal hinter die Ohren schreiben.
      3 0 Melden
  • Ivan der Schreckliche 05.08.2016 10:24
    Highlight Beispiel : Erdogan ruft zu Demonstrationen gegen den bösen Westen auf, viele Türken gehen auf die Strasse und begehen Straftaten wie Sachbeschädigung etc. --> Alle Türken bestrafen?!
    3 27 Melden
    • dmax 05.08.2016 15:10
      Highlight Wenn die sachbeschädigungen einen vorteil bringen würden (wie das doping) und von der Türkischen regierung angeordnet worden wäre (so wie von der russischen regierung das dopen), dann ja!
      Es soll ja ein exempel statuirt werden gegen korrupte und kriminelle regierungen!
      (Und ja, da gibt es sicher noch einige länder die diese strafe verdient hätten, die hat man aber noch nicht rechtlich erwischt)
      9 0 Melden
  • Jolly Jumper 05.08.2016 10:01
    Highlight Könnte man nicht einfach alle startenden Athleten sämtlicher Nationen einem unabhängigen Dopingtest unterziehen? Dann wäre es wenigstens gleich für alle.
    18 1 Melden
    • Oban 05.08.2016 11:00
      Highlight Bringt jetzt nichts mehr, jetzt sind die meisten Sauber nur die Dummen nicht.
      Das Problem ist, das in der Vorbereitungszeit gedopt wird um ein Level zu ereichen. Vor den Spielen ist dann selten einer so blöd und lässt sich über dem Grenzwert erwischen. Darum ja auch Kontrollen in eigendlich trainingsfreien Zeiten.
      23 1 Melden
    • Jolly Jumper 05.08.2016 13:54
      Highlight Danke Oban, man hat nie ausgelernt! ;)
      9 0 Melden
  • Darude Sandstorm 05.08.2016 09:21
    Highlight Wie wäre es mit einer parallelen Doping-Olympiade, wo sich auch die Mediziner mit ihrem Können messen würden? Schliesslich ist das 'body enhancement" auch eine Kunst. Und zu sehen wie sich ein paar verschiedenefaarbene Hulks im 100 Meter duellieren, wäre visuell wie sportlich ein Highlight.
    57 3 Melden
    • dumdidumdidum 05.08.2016 10:19
      Highlight 1. Bald erste Tote wegen Dopingversuchen
      2. Bald wird bei den nicht gedopten heimlich gedopt
      6 1 Melden
    • Darude Sandstorm 05.08.2016 12:15
      Highlight 1. Un-natürliche Selektion ;)
      2. Wird ja leider bereits.
      7 0 Melden
  • iNDone 05.08.2016 09:15
    Highlight Ich hoffe es gibt wieder einen weniger/mehr Button für die olympischen Spiele wie bei der Fussball EM.
    39 0 Melden
  • Moitié-Moitié 05.08.2016 09:10
    Highlight Entschlossenheit in Person
    9 0 Melden
  • c_meier 05.08.2016 09:05
    Highlight Das heisst, wer mal gesperrt wurde und aktuell nichts vorliegt, der darf jetzt starten...
    Das würde also heissen, man müsste Stepanova auch starten lassen oder?
    17 0 Melden
  • Calvin Watsn 05.08.2016 08:54
    Highlight Farce Deluxe. ;)
    17 2 Melden
  • Amazing Horse 05.08.2016 08:46
    Highlight Chume nüme drus... :/
    12 1 Melden
  • Moe Mentmal 05.08.2016 08:27
    Highlight Gibt's schon den Weg-mit-den-Olympia-News-Button? Wenn nicht, bitte sofort einfügen.
    35 0 Melden
  • Radiochopf 05.08.2016 08:10
    Highlight Ohjeh, wie sich hier alle wieder künstlich aufregen und für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit sind, aber eigentlich nur der Hass auf Russland zu spüren ist... Einige wollen wirklich, dass 100e nicht und nie gedopte russische Sportler einfach gesperrt werden sollen?! Das ist absolut unfair und hat nichts mit Fairnesss und Ehrlichkeit zu tun sondern nur mit Politik und Hass?! Und wieviele andere Sportler die gedopt haben sind von anderen Länder dabei? Alleine bei den amerk. Ubd jamaik. Leichtathleten dürften es 10 und mehr Sportler sein.. Das ist also nur heuchlerische und politische Polemik!
    61 63 Melden
    • rolf.iller 05.08.2016 10:07
      Highlight Der russische Staat hat mit Mithilfe des Geheimdienstes ganz gezielt massenhaft Urinproben von russischen Sportlern ausgetauscht. Wer gedopot / nicht gedopt ist, lässt sich unter diesen Voraussetzungen nicht sagen. Wenn das aber schon derart organisiert ausgeführt wurde, darf man davon ausgehen, das das Gros der russischen Sportler gedopt ist.
      32 5 Melden
    • Danyboy 05.08.2016 10:15
      Highlight Wieso Hass auf Russland? Was sagst du denn zum von hoher Stelle orchestrierten systematischen Doping...? Gabs ja schon mehrfach, zb auch in der DDR? Was hat das mit Hass auf Russland zu tun wenn man die für etwas sanktioniert, was sie getan haben...
      18 2 Melden
    • roger.schmid 05.08.2016 10:28
      Highlight mimimi.. arme, arme russen - die anderen sind alle viel schlimmer! mümümü..
      15 5 Melden
    • Datsyuk * 05.08.2016 12:41
      Highlight Hajo Seppelt, der Russland anprangert, macht einen sonderbaren Eindruck. Im Video ist zu sehen, wie er während einem Interview mit einer russischen Reporterin ausrastet:

      4 14 Melden
    • rolf.iller 05.08.2016 13:29
      Highlight @Datsyuk: Man macht den Interwiew Partner so lange gallig, bis er mal austickt. Dann hat man den richtigen Auschnitt im Kasten, um seinen Gegner zu diskreditieren. Facts vermeiden und Emotionen zeigen. Ist einfach und wirkungsvoll. Man muss sich halt immer noch überlegen, wer die Message bringt und was dessen Interesse ist. Danke für dieses Medienkompetenzanschaungsbeispiel.
      13 1 Melden
    • rolf.iller 05.08.2016 13:46
      Highlight @Datsyuk: Sorry da muss ich jetzt aber nochmals drauf antworten. Den Film bringst du, um die russische Position zu verteidigen. Echt jetzt? Das ist ja allerbilligste Propaganda. Wenn du als Staatssender so was vorbringen musst, dann fehlen Dir ja komplett die Argumente. Das hat Erdoganqualitäten:

      10 0 Melden
    • Datsyuk * 05.08.2016 14:10
      Highlight Das sage ich damit nicht.
      Seppelt ging aber auf nichts ein. Die Reporterin fragte lediglich nach Beweisen für Aussagen, die Seppelt während dieses Interviews gemacht hatte.. Wieso muss er dann beleidigen?
      2 7 Melden
    • dmax 05.08.2016 15:22
      Highlight Wieso hat er beleidigt? Hat ja die wahrheit gesagt!
      5 0 Melden
    • rolf.iller 05.08.2016 15:57
      Highlight Auf MTV (ein Musiksender aus den 80ern) gabs mal eine Show, die hiess Boiling-Point. Eine Art versteckte Kamera-Show, bei dem es darum ging jemanden zu nerven. Wenn der 'Kandidat' dann 100+ Sekunden cool blieb, hat er dann einen Preis gewonnen. Ich meine, man kriegt von fast jedem eine ungehaltene Reaktion, wenn man blos lange genug drauf eintritt. Natürlich zeigt man, das Eintreten im Film dann nicht. Diese Taktik hatte bei uns im Kindergarten schon recht gut funktioniert.
      7 1 Melden
    • roger.schmid 05.08.2016 17:46
      Highlight @rolf.iller: a propos billige Propaganda - es ist in den Kommentaren zu Artikeln mit russischer Beteiligung doch immer genau das selbe: zuerst wird mit dem Finger wie wild auf alle anderen gezeigt (whatabout) und dann der Überbringer der schlechten Nachricht angezweifelt. Sehr durchsichtig das ganze.
      4 0 Melden
  • jfk82 05.08.2016 07:56
    Highlight an lächerlichkeit ist diese farce kaum mehr zu übertreffen. doping soll doch am besten gleich zugelassen werden, dann ist der fall klar und die wladimirs und mathieus, sowie die clowntruppe des CAS und IOC können sich wieder um ihre eigenen betrügereien kümmern
    57 15 Melden
  • lily.mcbean 05.08.2016 07:51
    Highlight Das ist eine solche Sauerei, da verschlägt es einem doch glatt die Sprache!
    36 41 Melden
  • Typu 05.08.2016 07:46
    Highlight Sind wir doch mal ehrlich. Wie sehr interessiert uns doping wirklich? Oder schwingen wir einfach gern die moralische keule?
    33 46 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2016 07:42
    Highlight Laut WADA müsste die gesamte russische Delegation gesperrt werden aufgrund der Systematik der Dopingfälle, das wurde vom Sportminister höchstpersönlich geleitet. Dann käme aber die Frage auf wie viele andere Länder positive Dopingtests einfach verschwinden lassen, und Bach will wohl seine guten Verbindungen zu Putin nicht gefährden.
    63 10 Melden
    • Hoppla! 05.08.2016 08:03
      Highlight Solange kein unabhängiges Kontrollsystem eingetütet wird, wird auch Doping immer ein Thema sein.

      Aber: Ein systematisches Doping wie in diesem Fall, ist nicht mit einem "Verschwinden einer Dopingprobe" zu vergleichen und eher selten. Schon nur finanziell und logistisch ist dies nicht so einfach.
      22 5 Melden
  • saukaibli 05.08.2016 07:28
    Highlight Da hat der Sepp Blatter des IOC ja wieder hervorragend gearbeitet um den Sport der Lächerlichkeit Preis zu geben. Die Wistleblower werden am härtesten bestraft, das zeigt dass Doping im IOC nicht nur geduldet wird.
    69 6 Melden
    • Radiochopf 05.08.2016 08:01
      Highlight @saukaibli diese Whistleblowerin hat jahrelang selbst gedopt und lebt nun in den USA und hat natürlich dann dort den Weg zur Ehrlichkeit gefunden.. Natürlich müsste sie starten dürfenden und 100e saubere russische Sportler die nie gedopt haben nicht?! Wenn du so für Gerechtigkeit bist, dann erklär mir mal diese Logik?!
      29 20 Melden
    • Zuagroasta 05.08.2016 08:49
      Highlight @Radiochopf:
      Stepanowa hat das russische Dopingsystem aufgedeckt als sie noch in Russland weilte. Aus Angst vor Repeessionen, tja...das kann in Putins Reich schon mal vorkommen ;),
      sind ihr Ehemann und sie im Dezember 2014 nach Berlin gezogen.
      Im Laufe dieses Jahres sind die beiden weiter in die USA.
      Argumentativ stimmt schon mal 50% deines Arguments nicht.
      Wie siehts mit den anderen 50% aus? Who knows.
      21 3 Melden
    • dopaminho 05.08.2016 09:18
      Highlight Radiochopf
      Du würdest natürlich in Russland bleiben ja? Da sie ja so gut mit Kritiker umgehen dort?

      Es wäre einfach als Belohnung anzusehen für den Mut den sie gehabt hat das System aufzudecken.
      21 3 Melden
  • retofit 05.08.2016 07:26
    Highlight Die Olympischen Spiele von Rio wären auch ohne Russen die Dopingspiele...was für eine Heuchelei hier.
    55 23 Melden
    • saukaibli 05.08.2016 09:56
      Highlight Nur konnte man es bei den Russen zu 1005 beweisen. Das Signal, das jetzt ausgesendet wird ist: "Du kannst dich beim Betrügen sogar erwischen lassen, ohne das etwas passiert." Wieso sollte irgend jemand noch versuchen ohne Doping Erfolg zu haben? Natürlich sollte auch jede andere Nation gesperrt werden, der man staatliche Dopingprogramme nachweisen kann.
      12 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.08.2016 11:03
      Highlight Falsch, es gibt keine Beweise.
      4 14 Melden
  • Scaros_2 05.08.2016 07:01
    Highlight Im Ernst - Kann diesse ganzen Läden nicht mehr ernst nehmen. Der eine verbittet was, der andere hebt es auf, aber nur zum Teil aber über den Rest diskutieren wir noch. Fest steht. Ich selbst werde vermutlich einzig den 100m Final der Männer schauen sowie 400m Final - der ganze Rest werd ich maximal in Resultatform verfolgen. Noch nie war ich so demotiviert - auch aufgrund dem ganzen Doping. Es ist shcon richtig, für den Zuschauer zerstört Doping etwas, Interesse war auch schon höher als man nicht so viel wusste.
    22 12 Melden
    • retofit 05.08.2016 07:49
      Highlight Dann schauen Sie bei den zwei Rennen genau hin. Abgesehen ev. vom Franzosen können Sie da Zeuge werden, wie schnell eine Apotheke auf zwei Beinen sein kann. Und ich meine nicht die bösen, bösen Russen.
      32 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.08.2016 07:51
      Highlight Du klagst über Doping und schaust den 100m Final? Usain Bolt scheint zwar einfach übermenschlich und clean zu sein, aber die Liste der gedopten 100m Sprintstars ist lang (Blake, Powell, Gay..). Letzendlich find ich es gar nicht demotivierend, ich geh bei Leichtathleten und Radfahrern einfach davon aus das sie alle gedopt sind ausser es ist das Gegenteil bewiesen, und weiter schau ich halt Sportarten bei denen es auf Technik und nicht auf Audauer und Kraft ankommt.
      19 8 Melden
    • Scaros_2 05.08.2016 08:15
      Highlight Zutre - Ich klage nicht das gedopt wird. Das ist mir klar das überall gedopt wird. Ich sage, dass das wissen das gedopt wird - der Beweis - das Interesse schmälert was zu schauen generell. Es ist wie ein Schalter im Kopf der sich umlegt und dein Interesse negiert. Den 100m Final guck ich nur aus eigenem Interesse an der Leichtathletik weil ich diese selbst 15 Jahre praktiziert habe, ebenso der 400m weil ich diese Distanz - in dem Tempo einfach faszinierend finde.
      2 0 Melden
    • Bluetooth 05.08.2016 10:16
      Highlight @retofit
      Ev. abgesehen vom Franzosen? Der einzige weisse Mann der Geschichte, der 100m unter 10 sek rennen kann, ist ihnen weniger verdächtig als der Rest. Geblendet von europäisch weisse Propaganda was?
      2 0 Melden
  • Mett-Koch 05.08.2016 06:11
    Highlight I ❤️ Stepanowa
    Hasta la victoria siempre!
    23 27 Melden
    • The oder ich 05.08.2016 08:02
      Highlight Ach, da haben acht Russentrolle geblitzt?
      11 20 Melden
    • Fumo 05.08.2016 08:45
      Highlight @The oder ich

      Per Definition sind Trolle (im Internet, nicht die Fabelwesen) welche die bewusst nerven und provozieren, ohne unbedingt ihre Meinung/Ansichten zu vertreten.
      Die Blitze kommen also nicht von Trollen, sondern von Russland Fans.
      5 2 Melden
    • Dä Brändon 05.08.2016 09:39
      Highlight Stepanova😂😂😂 ihr Schatten überholt sie sogar.
      3 4 Melden
    • Datsyuk * 05.08.2016 12:45
      Highlight Es kann auch sein, dass jemand einfach deinen Kommentar nicht so gut findet. ;)
      2 5 Melden

So brutal ist es, wenn du gegen den Doppel-Weltmeister spielst und Dartitis kriegst

Das wünschst du keinem. Darts-Spieler Berry van Peer trifft bei dem Grand Slam of Darts auf den zweifachen Weltmeister Gary Anderson – und hat plötzlich allergrösste Mühe, seine Pfeile loszulassen.

Berry van Peer gilt als Mann der Zukunft. Erst 21 Jahre alt ist er, aber nun in Wolverhampton erstmals beim PDC Grand Slam of Darts am Start. Den australischen Routinier Simon Whitlock besiegte er bei seinem Debüt noch, doch dann schlug gegen den zweifachen Weltmeister Gary Anderson gnadenlos die gefürchtete Dartitis zu.

So wird die innere Blockade genannt, die Darts-Spieler treffen kann. Wenn sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, den Pfeil loszulassen. Ein Phänomen, das auch Tennis- und …

Artikel lesen