Sport

In dieser Saison überlegen: Die Südafrikanerin Caster Semenya. Bild: Gregorio Borgia/AP/KEYSTONE

Caster Semenya gibt wieder zu reden: Welches Geschlecht haben die Favoritinnen über 800 m?

Dem 800-m-Lauf der Frauen in Rio droht ein Kuriosum, denn drei Intersexuelle zählen zu den Favoritinnen. Eine Annäherung an ein kompliziertes Thema und den Umgang damit.

10.08.16, 14:02

peter a. frei / sda

«Es ist besser für mich, dass ich die 800 Meter in Rio nicht bestreiten kann», sagte die amerikanische Weltklasse-Mittelstreckenläuferin Brenda Martinez, kurz nachdem sie im Juli bei den US-Trials in Eugene im Zweirunden-Rennen gescheitert war. «Denn dort laufen Caster, Francine und Margaret.»

Caster, Francine und Margaret sind die Afrikanerinnen Caster Semenya (Südafrika), Francine Niyonsaba (Burundi) und Margaret Wambui (Kenia), deren Körper rund drei Prozent mehr Testosteron produzieren als bei «normalen» Frauen. Testosteron ist ein männliches Geschlechtshormon und bewirkt im Normalfall einen Leistungsvorteil. Männer weisen nochmals deutlich mehr davon auf als Intersexuelle; daher laufen sie auch die 800 m schneller als Frauen und die früher als Hermaphroditen oder Zwitter bezeichneten Menschen.

Martinez und Semenya bei der WM 2015 in Peking. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

«Sie müssen das in den Griff bekommen»

In der aktuellen Jahresbestenliste führt Semenya mit 1:55,33 Minuten vor Nyonsaba (1:56,24). Semenya blieb 2016 drei Mal unter 1:57 und drei weitere Male unter 1:59, Nyonsaba zwei Mal unter 1:57 und noch zwei Mal unter 1:59. Hinter der Kanadierin Melissa Bishop (1:57,43) und der Kenianerin Eunice Jepkoech (1:57,47) erscheint als Fünfte Wambui mit 1:57,52.

Die 28-jährige Amerikanerin Brenda Martinez, die WM-Dritte 2013 die froh ist, nicht gegen das afrikanische Trio laufen zu müssen, fügte hinzu: «Letztes Jahr, als man Caster unter Kontrolle hatte, konnte sie die zwei Minuten nicht unterbieten, und jetzt rennt sie 1:55. Sie alle (IOC, WADA, IAAF) müssen das in den Griff bekommen.» Damit sprach Martinez die Intersexualität von Caster an, den sogenannten Hyperandrogenismus, der wieder wie vor 2016 durch hormonelle Behandlungen gedämpft worden war.

Francine Niyonsaba aus Burundi wurde im März Hallen-Weltmeisterin über 800 m. Bild: STEVE DIPAOLA/EPA/KEYSTONE

Der schwierige Umgang mit einer Läuferin wie Semenya

2015 hatte das Internationale Sportschiedsgericht CAS in Lausanne einer Klage der indischen Sprinterin Dutee Chand stattgegeben, die von Menschenrechts-Organisationen unterstützt worden war. Dadurch wurden die internationalen Verbände gezwungen, die Testosterontests für zwei Jahre, bis 2017, auszusetzen.

Der Test war 2009 vom Internationalen Leichtathletik-Verband eingeführt worden – als Antwort auf Caster Semenya, die bei den WM in Berlin im Alter von 19 Jahren in 1:55,45 mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung den 800-m-Final gewonnen hatte. Semenya wirkte für das staunende Publikum wie auf ihre Konkurrentinnen ausgesprochen männlich. «Sie ist keine Frau, wir sollten nicht gegen sie laufen müssen», war der Tenor.

In Berlin zeigte der Teenager den Gegnern und Fotografen die Muskeln. Bild: AP

Fällt gar der Weltrekord aus Osteuropas Doping-Blütezeit?

Darauf wurde den Läuferinnen, die den Testosterontest nicht bestanden hatten, die also zu viele männliche Hormone aufwiesen, Kuren zur Senkung des Testosteronspiegels verordnet. Bei Semenya gingen die Leistungen deutlich zurück – und 2016, nachdem die Behandlung wegen des Gerichtsbeschlusses nicht mehr notwendig war, explodierten ihre Leistungen. Dabei lief sie meist locker, im Joggingschritt dem Ziel entgegen, wie wenn sie ein schlechtes Gewissen hätte, die Konkurrentinnen derart abzuhängen. Bei einem voll durchgezogenen Rennen geriete in Rio wohl selbst der 33 Jahre alte Weltrekord der Tschechin Jarmila Kratochvilova (1:53,28) in Gefahr.

«Es ist einfach nicht fair, was da abläuft», erklärte Brenda Martinez, sagte aber auch: «Yeah, Caster ist anders, aber das ist nicht ihr Fehler. Ich liebe sie, ich respektiere sie. Ich laufe gerne gegen sie, aber sie sollte ihren Testosteronspiegel senken müssen.»

Büchel: «Bin froh, muss ich darüber nicht entscheiden»

Dass die Menschenrechte in dieser heiklen Frage berücksichtigt werden müssen, darüber sind sich alle einig. Aber was wiegt schwerer: Die Menschenrechte von Intersexuellen, einer Anzahl Frauen im Promillebereich, oder die Rechte der grossen Mehrheit der Frauen auf Fairness?

«Es ist ein äusserst komplexes Thema», sagte die letztjährige Hallen-Europameisterin und diesjährige Freiluft-EM-Vierte Selina Büchel. «Der Sport braucht klare Regeln und Grenzen. In diesem Fall ist es aber offensichtlich sehr schwierig und heikel, die Grenze zu definieren. Ich bin froh, muss ich darüber nicht entscheiden.» Und fügte hinzu: «Die angesprochenen Sportlerinnen bewegen sich im Rahmen der geltenden Regeln. Ich respektiere sie als Gegnerinnen wie alle anderen Konkurrentinnen auch.»

Büchel hofft in Rio auf einen Exploit. Bild: KEYSTONE

Weltverband ist unter Druck

Erstmals wurden Geschlechtstests bei den Olympischen Spielen 1968 eingeführt, nachdem eine Reihe von osteuropäischen Athleten in Verdacht geraten war, Hermaphroditen zu sein: Ewa Klobukowska aus Polen und Irina Press aus der Sowjetunion waren die prominentesten Fälle. Der Ski-Abfahrtsweltmeisterin von 1966 in Portillo, der Österreicherin Erika Schinegger, wurde der Titel später aberkannt. Längst lebt sie als Mann, als Erik Schinegger.

Vor den Sommerspielen 2000 in Sydney wurde die sogenannte «Gender verification» wieder abgeschafft, bevor sie 2009 mit neuen Prüfmethoden auferstand. Und wie geht es weiter? 2017 muss die IAAF beweisen, dass Frauen mit Hyperandrogenismus effektive Vorteile besitzen. Falls dies nicht gelingt, dürfte die Testosteronregel definitiv abgeschafft werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • trio 10.08.2016 19:14
    Highlight In Zukunft werden wir dank Gentechnik vermehrt solche Probleme zu lösen haben.
    3 3 Melden
    • Jol Bear 10.08.2016 20:08
      Highlight Oder aufgrund pränataler Genanalysen werden mit gentechnischen Methoden die Abweichungen wegkorrigiert. Wird dann allerdings eine Frage der Zielsetzung sein und der Sichtweise, welche Eigenschaften erwünscht und welche als Problem angesehen werden.
      0 0 Melden
  • Judge Dredd 10.08.2016 19:05
    Highlight Eine ganz heikle Frage. Aus dem Bauch heraus würde ich ganz klar sagen, wenn einige (sehr) Wenige durch stark abnorme Körpereigenschaften einen dermassen grossen Vorteil haben, ist es schlicht unfaire und wiederspricht meiner Vorstellung von fairen Wettkämpfen. Andererseits, was ist schon faire?
    4 2 Melden
  • Bluetooth 10.08.2016 18:24
    Highlight Jeder Mensch ist hat seine Körpervorteile, dass genau jetzt Spitzenathleten, welche genau ihre angeborene körperliche Vorteile bis ans Limit ausnutzen, darüber meckern, ist fast schon ironisch. Soll man nun jedem Läufer vor dem Rennen, einen Hormontest machen, damit jeder in seiner Androgen-Spiegel Klasse mitrennen darf. Diese Ungleichheit ist Teil von Sport. Wo genau man die Grenze zwischen einer Intersexuelle macht, ist auch willkürlich. Selbst eine Frau mit einer grösserer Abweichung vom Mittel als Semenya kann sehr feminin sein. Für mich ist das alles wieder nur Verlierer-"Mimimi".
    7 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.08.2016 16:19
    Highlight Australopithecus.
    3 4 Melden
  • Scaros_2 10.08.2016 15:48
    Highlight Das ist doch wie mit der Anatomi von Schwarzen gegenüber Weisen wodurch sie bei Disziplinen wie 100m usw. besser dastehen. Soll man da jetzt jammern? Jammern die Europäer das es nie oder praktisch nie Weisse in einem 100m Final gibt? In meinen Augen muss ich sagen "Deal with it" Die betroffenen Personen können - sofern nicht nachgeholfen wird - nichts dafür.
    18 8 Melden
    • 's all good, man! 10.08.2016 17:01
      Highlight Gibt es da aufschlussreiche Quellen, die belegen, dass »Schwarze« einen anatomischen Vorteil in Laufwettbewerben haben? Hört man immer mal wieder, aber das ist wohl ziemlicher Humbug. 😉
      7 17 Melden
    • Scaros_2 10.08.2016 18:04
      Highlight Nein ist es nicht. Das wurde im 2010 von Duke University und der Howard University untersucht:

      http://www.livescience.com/10716-scientists-theorize-black-athletes-run-fastest.html

      Zusammengefasst: Schwarze haben in der Anatomie einen um gut 3% höheren Schwerpunkt weshalb die Füsse schneller auf den Boden zurückkommen --> Höhere Frequenz

      Der Nachteil den Schwarze jedoch deswegen haben zeigt sich dann im Schwimmen ;-) Weisse können dadurch mehr "Körper" über wasser halten. Sozusagen Rennen <--> Schwimmen
      11 1 Melden
    • 's all good, man! 10.08.2016 20:34
      Highlight Vielleicht war meine Formulierung etwas zu sehr überspitzt, aber einigen uns darauf, dass diese vielen verschiedenen Theorien, die da so rumgereicht werden, zumindest umstritten sind.

      http://www.nzz.ch/panorama/montagsklischee/schwarze-sind-die-besseren-laeufer-1.18311857

      Ich glaube, der Grund ist wirklich sehr viel banaler und dieser wird im NZZ-Artikel gut auf den Punkt gebracht.

      Wie dem auch sei, wir kommen vom Thema ab.
      5 0 Melden
    • Judge Dredd 10.08.2016 23:34
      Highlight Ich bin da eher der Ansicht von Scaros_2 und der Kommentarschreibern zum NZZ Artikel (sorry, der Artikel hinkt). Man muss nicht versuchen alles gleich zu reden oder schreiben. Es gibt Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Hautfarben. Genau das ist doch das schöne daran, diese natürliche Vielfalt! Was uns alle eint ist. das wir gleichwertige Menschen sind
      3 0 Melden
  • Okabe Rintarou 10.08.2016 15:21
    Highlight wieso sollte ein Unterschied gemacht werden?
    Die Frauen haben halt männlichere Gene. Können sie was dafür? Wenn man das trennen soll, soll man dann auch die Afrikaner von den Europäern im 100m Lauf trennen weil sie eine bessere Durchblutung haben?

    Doping ist Mist das ist klar aber alles angeborene geht in Ordnung
    10 30 Melden
  • DerDudeSagts 10.08.2016 15:19
    Highlight ..und nicht zu vergessen, die Williams Twins! wurden ja auch beide als Junge geboren, und spielen heute in der Frauen-Liga.
    Wer sich einwenig mit Genetik auskennt, sieht sofort, dass diese Menschen keine echten Frauen sein können. Man kann mit Hormontherapien viel bewirken (Fettgew. auf Hüften, Brüste, etc.) aber das Skelett kann man damit nicht beeinflussen. (Verhältn. zwischen tot. Grösse zu Extremitäten, Kopf, usw. )
    7 46 Melden
    • Bijouxly 10.08.2016 17:21
      Highlight Ist das ein Witz? :D
      6 2 Melden
    • Bluetooth 10.08.2016 17:49
      Highlight Wer sich ein wenig mit Genetik auskennt, wird kein Urteil machen, nur aufgrund vom Aussehen.
      Du hast weder eine Ahnung von Genetik noch von irgendwas, was du hier laberst, mal abgesehen davon, dass du dich mit deinen eigenen Punkte selbst widersprichst (nenn mich ein Tennisspielerein mit weiblicheren Hüften und Brüsten als Serena).
      Ich empfehle dich mal ein Genetik Labor.
      BTW: Die Williams Sisters sind keine Zwillinge (engl. = twins).
      13 1 Melden
    • Citation Needed 10.08.2016 19:07
      Highlight Dude, welche Zwillinge meinst Du? Die Tennisspielerinnen wurden jedenfalls nicht als Jungs geboren.
      Auch etwas heikel die Bezeichnung "keine echten Frauen". In der Natur ist Geschlecht ein Kontinuum, wir teilen aber in zwei Gruppen ein, männlich und weiblich. Dazwischen gibts halt eine ganze Menschen, die weder richtig zum einen noch zum andern passen. Der IAAF lässt übrigens Sportlerinnen, die als Mann geboren wurden und ihr Geschlecht angleichen liessen, bei den Damen starten, wenn die Hormonbehandlung seit mind. 2 J. fertig ist. Das zeigt ja, wie schwer die Grenze Mann/Frau zu ziehen ist.
      5 1 Melden
  • MikoGee 10.08.2016 14:41
    Highlight Es ist doch eigentlich egal ob diese Frau das Testosteron nun einnimmt oder Ihr Körper es selbst produziert: In der Liga der Frauen ist es Doping und entsprechend sollte Sie nicht zugelassen werden. Alle Sportler sollten zu den gleichen Bedingungen und Voraussetzungen an diesen Spielen teilnehmen können...aber ich träume wohl nur wieder von Fairness und Chancengleichheit. Die Chinesen hatten gestern im Turnen auch 1.33m grosse Mädels dabei, klar spickten die wie Flummis durch die Gegend. Sie haben zwar gegen die Amis verloren aber ich finde es dennoch ein wenig...grenzwärtig!?
    36 12 Melden
    • Jaing 10.08.2016 15:07
      Highlight Ganz vergleichen kann man das nicht. Denn die Chinesinnen wurden ja nur 3. und die USA hatte einen enormen Vorsprung. Zudem ist Biles auch nur 1.45. Körperliche Vorteile wird es immer geben, ich kann auch nicht NBA-Spieler werdne. Gegen Semenya hat aber keine Frau eine Chance, da sie nicht einfach einen körperlichen Vorteil hat, sondern nicht dasselbe Geschlecht hat.
      33 2 Melden
  • SJ_California 10.08.2016 14:20
    Highlight Ein weiterer Grund, wieso mir diese Sportarten der Leichtathletik nicht zusagen. Zuesrst die immerwiederkehrenden Dopingfälle, nun Körper welche (zu)viel Testosteron produzieren (wohlgemerkt auf natürliche Weise, so wie ich das verstehe), und was kommt wohl als nächstes? Sollen Athletinnen, welche aus Ländern kommen, in denen die durchschnittliche Körpergrösse tiefer ist, eine Sekunde Headstart bekommen?!? Das ganze zieht sich langsam aber sicher ins Lächerliche. Kann jemand mit einem natürlichen Nachteil nicht klarkommen, so soll er/sie doch bitte eine andere Disziplin wählen!
    25 22 Melden
    • PuRpLE_KusH 10.08.2016 15:30
      Highlight Da bin ich voll und ganz ihrer Meinung. Sehr guter Vergleich mit der Körpergrösse, natürliche Vor- und Nachteile gibt es halt einfach.

      Für mich stellt sich mehr die Frage ob diese Personen dem richtigen Geschlecht zugeordnet sind, wo sich wieder die Frage stellt, wann ist jemand eine Frau und wann ein Mann? Und falls sie wirklich nicht einem von beidem zu zuordnen sind, würde ich sagen muss man diese Personen bei den Männern einteilen. Denn so leid es mir tut, aber im Sport wird nur zwischen männlich oder weiblich unterteilt und gegenüber den Männern habe sie keinen unfairen Vorteil.
      13 1 Melden
  • Normi 10.08.2016 14:09
    Highlight Ganz einfache Lösung dann gibt es halt noch rennen für Intersexuelle, wo ist das Problem ?
    43 3 Melden
    • G-Man 10.08.2016 14:19
      Highlight Zusammen mit den Dopern - Schummelklasse :)
      27 12 Melden
    • chrisdea 10.08.2016 14:36
      Highlight Hm, möchte nicht falsch verstanden werden, aber sollten Läuferinnen die einen erhöhten natürlichen Testosteronspiegel aufweisen nicht eher in einer eigenen Klasse an den Paralympics teilnehmen?
      21 26 Melden
    • Normi 10.08.2016 14:54
      Highlight Nur wenn Intersexualität eine Behinderung ist
      20 4 Melden
    • LandeiStudi 10.08.2016 15:09
      Highlight Biologisch ist es eine Mutation die welche die genetische Fintess stark reduziert da oft viel weniger fruchtbar.
      Not judging just sayin
      13 1 Melden

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