Sport
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Zicken-Krieg um Olympia-Unterkünfte: «Soll ich ein Känguru herumhüpfen lassen, damit sich die Australier zuhause fühlen?»



Die australische Delegation ist mit der Qualität der Olympia-Unterkünfte für die ihre Athleten unzufrieden und weigern sich bislang einzuziehen. «Die Unterkunft ist einfach nicht sicher und nicht bezugsfertig», so Delegationschefin Kitty Chiller. Es gebe Lecks an den Leitungen, an einigen Stellen tropfe Wasser von der Decke, auf dem Boden würden sich Lachen neben Stromkabeln bilden.

Bei Eduardo Paes, dem Bürgermeister von Rio, kommt die Kritik nicht gut an:

«Es ist klar, dass wir noch einige Dinge anpassen müssen. Ich hätte beinahe Lust, ein Känguru vor dem Gebäude herumhüpfen zu lassen, damit sich die Australier zuhause fühlen.»

Eduardo Paes (24.07.2016)
quelle: folha

Rio de Janeiro Mayor Eduardo Paes points to a screen showing Olympic Park, at the Olympic City Museum in Rio de Janeiro, Brazil, Tuesday, July 5, 2016. The inauguration of the museum, which includes a section coined

Eduardo Paes, Bürgermeister von Rio.
Bild: Silvia Izquierdo/AP/KEYSTONE

Das wiederum wollte Mike Tancred, Sprecher des australischen olympischen Komitees, nicht unkommentiert stehen lassen:

«Wir brauchen keine Kängurus, sondern Sanitärinstallateure für die vielen Wasserlachen in unseren Wohnungen.»

Mike Tancred (24.07.2016) quelle: folha

Image

Mike Tancred, Sprecher des australischen olympischen Komitees. bild via twitter

Die Sache mit den Kängurus könnte noch als Witz durchgehen, doch Bürgermeister Paes behauptete im gleichen Atemzug, Rios olympisches Dorf sei besser als das von Sydney aus dem Jahr 2000. Viele Bilder von damals sind nicht mehr vorhanden, um diese Behauptung zu überprüfen. Auf diesen beiden vom Februar 2000 macht das olympische Dorf in Newington keinen schlechten Eindruck:

Olympic Games in Sydney, Australia: The Sydney Olympic Park at Homebush Bay with part of the Olympic Village at Newington in the foreground, February 2000. Newington Village is planned to form a new residential community after the games. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Olympic Games in Sydney, Australia:  The construction site of the Olympic Village at Newington, February 2000. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Zumindest nicht schlechter als die Unterkünfte in Rio:

General view of athletes' accommodation can be seen during a guided tour for journalists to the 2016 Rio Olympics Village in Rio de Janeiro, Brazil, July 23, 2016. REUTERS/Ricardo Moraes

Bild: RICARDO MORAES/REUTERS

Wie dem auch sei, am Ende wird es schon gut kommen. Wie wir aus Sotschi wissen, gehört die Nörgelei an den Unterkünften irgendwie dazu. (kri)

Die Wettkampfstätten der Olympischen Spiele 2016 in Rio

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olf 25.07.2016 22:14
    Highlight Highlight Der Spruch war cool, das muss man ihm lassen.
    9 4 Melden
  • manhunt 25.07.2016 16:08
    Highlight Highlight es ist dies die zweite grosse umverteilungsaktion von geld in Brasilien innert kurzer zeit. weg vom einfachen steuerzahler hin zu den reichen. und wenn die ganze Infrastruktur, welche milliarden verschlungen hat, nach dem kurzen gebrauch weiter unterhalten werden muss, verschlingt das ganze jahr für jahr weitere steuermillionen. und verdient an der ganzen sache haben eine handvoll eh schon stinkreicher unternehmen und unternehmer.
    22 0 Melden

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