Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Olympia-Riesenslalom der Frauen

1. Mikaela Shiffrin (USA) 2:20.02

2. Ragnhild Mowinckel (NOR) +0.39

3. Federica Brignone (ITA) +0.46

9. Wendy Holdener (SUI) +1.25

22. Tina Weirather (LIE) +4.20

28. Simone Wild (SUI) +6.73

Out im 1. Lauf: Lara Gut (SUI)

epa06527059 (R-L) Silver medal winner Ragnhild Mowinckel  of Norway, gold medal winner Mikaela Shiffrin of the USA, bronze medal winner Federica Brignone of Italy react after the Women's Giant Slalom race at the Yongpyong Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 15 February 2018.  EPA/VASSIL DONEV

Shiffrin weint vor Glück, die Medaillengewinnerin Mowinckel und Brignone kümmern sich um die Olympiasiegerin. Bild: EPA/EPA

Shiffrin siegt, kniet und weint Tränen des Glücks – aber: «Feiern kann ich erst später»



Mikaela Shiffrin erringt ihren ersten grossen Titel im Riesenslalom. Die Amerikanerin, im Slalom die Dominatorin schlechthin, kann damit zur grossen Figur in Südkorea werden.

Die Amerikanerin siegt mit 39 Hundertsteln Vorsprung auf die Norwegerin Ragnhild Mowinckel und muss sich im Ziel erstmal hinknien. Sie weint Tränen des Glücks. Mowinckel und Federica Brignone, die mit 0,46 Sekunden Rückstand Platz 3 belegt, helfen ihr aber bald wieder auf die Beine.

Mölgg verpatzt den 2. Lauf, Shiffrin triumphiert.

Mikaela Shiffrin:

«Das ist sehr speziell! Im zweiten Lauf habe ich voll angegriffen und es ist aufgegangen. Morgen ist aber schon der Slalom. Es ist zwar schön, dass ich jetzt dieses gute Gefühl habe. Das nehme ich sicher gerne mit. Feiern kann ich aber erst später.»

Die Siegesfahrt von Shiffrin.

Vonn gratuliert:

Bitter: Die Italienerin Manuela Mölgg, die nach dem ersten Lauf noch geführt hatte, fiel auf Platz 8 zurück. Ohne Medaille blieb als Vierte auch die Deutsche Viktoria Rebensburg, die Leaderin im Riesenslalom-Weltcup.

Aber zurück zu Shiffrin: Im Slalom gewann die 22-Jährige an den letzten vier Grossanlässen viermal Gold in Serie. An den Weltmeisterschaften 2013, 2015 und 2017 triumphierte sie ebenso wie an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Nun aber schlug sie auch in ihrer zweitbesten Disziplin ein erstes Mal zu. 2017 in St.Moritz war sie in dieser Sparte hinter der Französin Tessa Worley noch Zweite geworden. Bereits am Freitag will sie in Pyeongchang nachdoppeln. Dann steht für die knapp 23-Jährige der Auftritt im Slalom an.

Mikaela Shiffrin, of the United States, falls to her knees after winning the gold medal in the Women's Giant Slalom at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Thursday, Feb. 15, 2018., Thursday, Feb. 15, 2018. (AP Photo/Michael Probst)

Shiffrin kann die Tränen des Glücks nicht zurückhalten. Bild: AP/AP

Die Überraschung des Rennens war Ragnhild Mowinckel, die es als erste Norwegerin auf das Olympia-Podest eines Riesenslaloms schaffte. Die 25-Jährige hatte es zuletzt als Zweite in Kronplatz erstmals im Riesenslalom aufs Weltcup-Podium gebracht. Dritte wurde die Italienerin Federica Brignone, die sieben Jahre nach dem WM-Silber von Garmisch ihre zweite Medaille errang.

Holdener stark, der Rest enttäuscht

Die drei Schweizerinnen hatten bereits zur Halbzeit keine realistischen Medaillenchancen mehr besessen. Wendy Holdener gelang indes im zweiten Lauf eine Steigerung. Die Innerschweizerin, die in diesem Winter als Vierte in Kranjska Gora ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis erreicht hatte, verbesserte sich vom 13. auf den 9. Platz.

epa06526910 Wendy Holdener of Switzerland in action during the Women's Giant Slalom 2nd run at the Yongpyong Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 15 February 2018.  EPA/VASSIL DONEV

Wendy Holdener fährt im Riesenslalom nur knapp am olympischen Diplom vorbei. Bild: EPA/EPA

Wendy Holdener:

«Ich bin froh, dass ich im zweiten Lauf einen drauflegen konnte. Das war sicher ein guter erster Tag, aber ich wäre lieber schon gestern gefahren. Schliesslich war ich schon voll im Slalom-Fieber. Jetzt freue mich mich aber auf morgen.»

Die Zürcherin Simone Wild, die Ende Januar als Vierte in Lenzerheide bei letzter Gelegenheit die Olympia-Qualifikation sichergestellt hatte, verpatzte gleich beide Durchgänge und landete im enttäuschenden 28. Rang, Lara Gut schied im ersten Lauf mit einem Innenskifehler früh aus. (pre/sda)

Die besten Bilder von Olympia 2018

Unvergessene Olympia-Momente: Winterspiele

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

Pirmin Zurbriggen krönt seine Karriere mit dem Abfahrts-Olympiasieg in Calgary

Link to Article

Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link to Article

Mit Full-Doublefull-Full springt Sonny Schönbächler zum Olympiasieg

Link to Article

Strassenbauer, Pistencowboy, Pechvogel, Stehaufmännchen, Olympiasieger

Link to Article

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Link to Article

Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», da schenkt ihr Jacobellis Gold

Link to Article

26.02.1988: Vreni, vidi, vici

Link to Article

27.02.2010: Alles scheint nach dem Sturz verloren – da schwimmt sie einfach übers Eis und rettet Deutschland in den Final

Link to Article

26.02.2002: Hexerei, von der Putzfrau geweihtes Wasser und Doping – Johann Mühlegg läuft, bis er auffliegt

Link to Article

20.02.2014: Ein Sturz produziert das beste Photo-Finish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Armin Niederer

Link to Article

25.02.1994: Am Ende strahlt die Schöne Nancy Kerrigan und das Biest Tonya Harding vergiesst bittere Tränen

Link to Article

Liechtenstein ist so klein, dass es fast in eine Gondelbahn passt. Wieso uns der Nachbar 1980 trotzdem abgetrocknet hat

Link to Article

23.02.1980: Das zweite «Miracle on Ice» – in neun Tagen fünfmal Olympiasieger

Link to Article

Strassenbauer, Pistencowboy, Olympiasieger, Pechvogel, Stehaufmännchen

Link to Article

18.02.2006: Als die «Eisgenossen» kanadischer spielen als die Kanadier und sich für eine uralte Schmach rächen

Link to Article

Der historische Schrei des berühmtesten Münstertalers

Link to Article

17.02.2006: Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», als Lindsey Jacobellis ihr Gold schenkt

Link to Article

16.02.2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

Link to Article

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

Link to Article

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link to Article

12.02.2006: Die Ösi-Reporter reiben schon gierig die Hände – da klaut ein Franzose doch tatsächlich noch «ihr» Abfahrts-Gold

Link to Article

Der Adler ist gelandet – «Eddie the Eagle» springt in die Herzen der Fans

Link to Article

11.02.1972: Wie die DDR dem Vogelmenschen die Flügel stutzte 

Link to Article

03.02.1972: «Ogis Leute siegen heute» wird zum Motto einer ganzen Nation

Link to Article

04.02.1932: Eisschnellläufer Jack Shea wird Olympiasieger und ahnt nicht, was er damit auslöst

Link to Article

09.02.1964: Die Schweiz erlebt mit der «Schmach von Innsbruck» ein historisches Debakel

Link to Article

07.02.1972: Wie «Aroma-Kaffee» Bernhard Russi zum Abfahrts-Olympiasieger machte

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das werden (hoffentlich!) die Schweizer Highlights der zweiten Olympia-Woche

Zur Halbzeit der Olympischen Spiele in Pyeongchang ist die Schweiz mit sieben Medaillen auf Kurs. Angesichts des Programms dürfen die Fans zuversichtlich der neuen Woche entgegen blicken.

Der Start in die Olympischen Winterspiele 2018 war für alle Beteiligten nicht einfach und er geriet etwas harzig. Athleten und Betreuer kämpften mit der arktischen Kälte und dem bissigen Wind in Südkorea. «Wir wurden von den klimatischen Bedingungen etwas überrascht», gibt Ralph Stöckli zu. Verschiebungen der Wettkämpfe zerrten an den Kräften, dazu kamen Verletzungen formstarker Athleten oder der Norovirus im Lager der Ski-Slopestyler. Der Chef de Mission: «Am Anfang fehlte das Feuer. …

Artikel lesen
Link to Article