Sport

Hat von Schuldgefühlen geplagt alles zugegeben: Yasuhiro Suzuki. Bild: AP/Kyodo News

Japanischer Sportler dopt Gegner und stiehlt ihnen Ausrüstung

Die japanische Anti-Doping-Agentur hat den Kajakfahrer Yasuhiro Suzuki für acht Jahre gesperrt. Er hatte ein Getränk seines Mannschaftskollegen mit verbotenen Substanzen manipuliert.

09.01.18, 12:55 09.01.18, 13:21

Bei den nationalen Kanu-Sprint-Meisterschaften im vergangenen September mischte der 32-jährige Yasuhiro Suzuki seinem sieben Jahre jüngeren Teamkollegen Seiji Komatsu das verbotene Mittel Methandienone ins Getränk. Auf diese Weise wollte Suzuki erreichen, dass sein Rivale um die Auswahl für einen Platz im Olympia-Kader für Tokio 2020 disqualifiziert wird. Die beiden waren noch einen Monat vor dem Vorfall bei der WM in Tschechien Teamkollegen gewesen.

«Ich wollte bei den Olympischen Spielen in Tokio im Kajak-Vierer dabei sein, aber ich war nur auf Rang fünf», wird Suzuki auf der Homepage des Weltverbandes ICF zitiert. Er hat sich mittlerweile – von Schuldgefühlen geplagt – bei Komatsu und dem Verband entschuldigt.

«Es ist extrem böse»

Der Kanu-Verband fand bei Untersuchungen zudem heraus, dass Suzuki mehrfach versucht hatte, auch andere Konkurrenten zu sabotieren. So soll er Ausrüstungsgegenstände für das Training und für Wettkämpfe gestohlen haben.

Der japanische Kanu-Verband, der mit der Bronzemedaille von Takuya Haneda 2016 in Rio erstmals zu olympischem Edelmetall gekommen war, fand klare Worte für Suzukis Verhalten: «Es widerspricht dem Geist des sportlichen Fairplays komplett. Es ist extrem böse.» (ram/sda/dpa)

50 Fotos, die dich auf eine Reise durch Japan mitnehmen

So schön sieht es aus, wenn es in der Sahara schneit

54s

So schön sieht es aus, wenn es in der Sahara schneit

Video: srf

So wird «Der Bestatter» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Apple knickt ein – neues Feature gibt iPhone-Usern (endlich) die Wahl

Das war knapp! So viel Glück wie diese 14 Menschen wirst du in deinem Leben nicht haben

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen

Fall Ansari: Ein schlechtes Date ist kein Übergriff. Und Sex zu wollen kein Verbrechen

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

Achtung! Dieses fiese SMS crasht iPhones und Macs 😳

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

PSG gewinnt mit 8:0 – Neymar hat gleich bei 6 (!) Treffern seinen Fuss im Spiel 😱

Trump-Buch «Fire and Fury» kommt als TV-Serie

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Staatsgebeutelter 09.01.2018 21:23
    Highlight Es fragt sich wieviele andere Sportler solchen Machenschaften zum Opfer gefallen sind. Es gibt ja immer wieder positive Fälle wo die Betroffenen abstreiten gedopt zu haben.
    0 0 Melden

Noch ein Monat bis Olympia – das sind unsere grössten Medaillen-Hoffnungen

Am 9. Februar werden in Pyeongchang die Olympischen Winterspiele 2018 eröffnet. Einen Monat vorher wagen wir den Ausblick und sagen: 12 bis 14 Medaillen sind ein realistisches Ziel für die Schweizer Delegation. Das sind die grossen Trümpfe.

Unsere beiden Topshots. Wir rechnen mit zwei Medaillen.

Im Frauen-Slalom schwebt Mikaela Shiffrin über allen, dahinter balgen sich Wendy Holdener, Frida Hansdotter und Petra Vlhova um die beiden anderen Medaillen. Läuft alles normal, fährt Holdener aufs Podest. Und wenn Überfliegerin Shiffrin ausgerechnet in Pyeongchang patzt – Olympia schreibt die schönsten Geschichten – fliegt die Kombi-Weltmeisterin vielleicht gar mit Gold heim.

Mit dem souveränen Sieg an der Tour de Ski hat der Münstertaler …

Artikel lesen