Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: fotogloria

Diego Benaglio ist noch nicht zufrieden

«Wir dürfen das Glück jetzt nicht jedes Mal so herausfordern»

Einen Tag nach dem Auftaktsieg gegen Ecuador gewährt Goalie Diego Benaglio einen tiefen Einblick ins Innenleben der Schweizer Nationalmannschaft.

16.06.14, 18:58

Diego Benaglio über ...

... die Willensleistung von Valon Behrami beim Siegtor

«Wie er den Konter eingeleitet hat, das war einfach überragend. Das zeigt, dass Valon ein Spieler ist, der niemals aufgibt – auch wenn es extrem schwierig wird. Seine Aktion war eigentlich bereits ein halbes Tor wert. Damit hat er sich und die ganze Mannschaft belohnt.»

«Die Aktion von Valon Behrami war eigentlich bereits ein halbes Tor wert». 

Valon Behrami erkämpft sich im Schweizer Strafraum den Ball und leitet den siegbringenden Konter ein. Bild: UESLEI MARCELINO/REUTERS

... den dramatischen Spielverlauf gegen Ecuador

«Wir müssen die Spiele jetzt nicht immer in letzter Sekunde entscheiden. Aber es zeigt, dass viele Faktoren für uns sprechen. Wir sind konditionell sehr stark und natürlich war es auch ein Beweis für unsere gute Moral. Unmittelbar nach dem Spiel gab es keine grosse Euphorie. Wir haben alle gewusst, dass wir noch besser spielen können als wir es getan haben. Wir dürfen das Glück jetzt nicht jedes Mal so herausfordern. Im nächsten Spiel müssen wir von Anfang an konzentrierter sein.»

«Im nächsten Spiel müssen wir von Anfang an konzentrierter sein.»

Diego Benaglio feiert mit Siegtorschütze Haris Seferovic. Bild: KEYSTONE

... die Bedeutung des Auftaktsiegs für den weiteren Turnierverlauf

«Wir haben vor vier Jahren gelernt, dass ein Startsieg noch lange nicht bedeutet, dass dann alles für dich läuft. Aber ich hoffe, dass die Art und Weise, wie wir das Spiel gedreht haben uns für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen gibt. »

... die Wichtigkeit von Ottmar Hitzfelds Coaching

«Der Trainer hat natürlich ein sehr gutes Händchen bewiesen, aber die Mannschaft und der ganze Staff haben das Spiel gemeinsam gewonnen weil wir uns nicht haben unterkriegen lassen. Ich habe immer betont, dass Ottmar Hitzfeld als Trainer ein absoluter Glücksfall für die Schweiz ist. Wenn man sieht, wie wir uns unter ihm entwickelt haben, dann braucht das nicht mehr viele Worte. Speziell auch seine Ansprachen. Gestern in der Halbzeit hat er uns darauf hingewiesen, dass wir an unseren Tugenden festhalten müssen – füreinander kämpfen und laufen. Damit hat er genau den richtigen Ton getroffen.»

«Ich habe immer betont, dass Ottmar Hitzfeld als Trainer ein absoluter Glücksfall für die Schweiz ist.»

Diego Benaglio und Ottmar Hitzfeld freuen sich gemeinsam über den gelungenen WM-Auftakt. Bild: DAVID GRAY/REUTERS

... die Reaktionen aus der Heimat

«Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Ich hoffe, dass damit in der Schweiz eine Euphorie ausgebrochen ist, die uns auch in den kommenden Spielen mittragen wird. Ich habe auch mit meiner grösseren Tochter telefoniert und ihr erklärt, dass ich sie sehr vermisse aber sie mir trotzdem die Daumen drücken muss, damit ich noch lange hier bleiben kann. Sie war nach dem Sieg auch sehr euphorisch und hat sich extrem gefreut.»

«Ich habe meiner grösseren Tochter erklärt, dass sie die Daumen drücken muss, damit ich noch lange hier bleiben kann.»

... die Stimmung im Mannschaftshotel am Abend nach dem Sieg

«Die Leute im Hotel haben sich sehr mit uns gefreut, aber gross gefeiert haben wir natürlich nicht mehr. Es gab ein gemeinsames Essen und dann sassen wir noch kurz zusammen. Ein Sieg im ersten Gruppenspiel ist zu wenig, als dass man bereits in grosse Euphorie verfallen könnte.»

Als Social-Media-Partner des Hiltl Public Viewing tickern wir direkt aus der Maag Event Hall in Zürich. Dabei können Sie uns beim Arbeiten über die Schulter schauen, via User-Input und Twitter mitdiskutieren und dabei sogar Gratis-Bier gewinnen!

Das Hiltl Public Viewing wird mit bis zu 5000 Fussballfans pro Spiel das grösste WM-Erlebnis der Stadt Zürich. Kostenlos kann bei allen 64 Spielen live In- und Outdoor auf diversen Big Screens mitgefiebert und gefeiert werden. Dazu gibt’s Bier, Drinks, Grill und Hiltl-Spezialitäten.



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

Artikel lesen