Sport

Rounda Rousey – eine echte Kampfmaschine – zwischen zwei alten Möchtegerns. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Auch wenn Ronda Rousey auf den ersten Blick nicht so aussieht: Sie ist die gefährlichste Frau der Welt

08.03.15, 09:53 08.03.15, 14:12

Wollen Sie, dass aus ihrer Tochter eine Kampfmaschine wird? Dann wecken sie sie jeden Morgen mit einem Judogriff. 

So tat es auf jeden Fall die Mutter von Ronda Rousey, ihres Zeichens erste amerikanische Judo-Weltmeisterin. Jeden Morgen holte sie Klein-Ronda mit einem Armhebel aus den Federn. 

Muttis Armhebel sei Dank: Heute ist Ronda Rousey die gefährlichste Frau der Welt.

Rousey qalifizierte sich im Alter von 17 Jahren als Judoka für die Olympischen Spiele. Vier Jahre später – in Peking – gewann sie als erste Amerikanerin eine Medaille in dieser Disziplin. Aber das war nur Vorgeplänkel. So richtig ging ihr Stern später als Profi-MMA-Kämpferin auf. Ihre Dominanz lässt sich am besten in Zahlen ausdrücken:

Und so sieht das aus, wenn Rousey die zweitbeste MMA-Kämpferin der Welt in 14 Sekunden besiegt:

video: Youtube/UFC Highlights

Rouseys vorletzter Kampf – er dauerte 16 Sekunden:

video: Youtube/Palmore&Palmore

Für die Kalifornierin macht sich ihre Kampfkraft mittlerweile auch ausbezahlt: Alleine für ihren letzten Kampf erhielt Rousey 130'000 Dollar plus einen Anteil an den TV-Geldern. Dieser beläuft sich auf rund eine Million Dollar. 

Bleibt eigentlich nur noch anzufügen, was Rousey übers Kämpfen sagt:

«Bevor ich im Ring verliere, sterbe ich lieber.» 

Happy Tag der Frau allerseits! Und wenn du mehr über Frau Rousey und den Aufstieg von Frauen-MMA wissen willst, dann ist diese Doku dein Ding:

All Access: Ronda Rousey - Episode 1

video: youtube/Strikeforce

All Access: Ronda Rousey - Episode 2

video: youtube/Strikeforce

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DarkStanley 08.03.2015 10:27
    Highlight Haha, heftig.
    12 1 Melden

«Vom Gespött zum Idol» – wie Paulinho Barça erobert und Cristiano Ronaldo blamiert

40 Millionen Euro überwies Barcelona im Sommer nach China für einen Spieler, dessen Anlagen so gar nicht zum Kurzpassspiel der Katalanen passen. Die Welt lachte. Zehn Wochen später sind die Kritiker nicht nur verstummt, sie spenden Paulinho gar Standing Ovations – schon bei der Einwechslung.

Stell dir vor, du verkaufst deinen getunten neuen Ferrari und kaufst dir mit einem Teil des Geldes einen alten Ford Focus. Etwa so fühlten sich die Barça-Fans vermutlich im Sommer, als Neymar verkauft und zwei Wochen später Paulinho geholt wurde.

40 der schönen 222 Millionen praktisch zum Fenster raus geworfen, war man sich sicher. Was will Barcelona mit einem, der zuvor bei Tottenham gescheitert war und jetzt seit zwei Jahren in China bei Guangzhou Evergrande mit 29 Jahren den Vorruhestand …

Artikel lesen