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Bei den Masters stand ihm erneut Djokovic vor der Sonne, trotzdem spielte Federer stärker als in den vergangenen Jahren. 
Bild: Tim Ireland/AP/KEYSTONE

Sei nicht traurig, Roger! Diese Grafiken zeigen, dass Federer eine richtig gute Saison gespielt hat

Mit einer Niederlage bei den ATP-Finals gegen Novak Djokovic verabschiedet sich Federer in die Ferien. Und diese sind wohlverdient. Denn ein Blick auf seine Saison zeigt, dass der Maestro wieder stärker wird.

23.11.15, 13:34 23.11.15, 16:41
Nik Dömer
Nik Dömer

Für jeden Federer-Fan hatte dieser Montagmorgen einen bitteren Nachgeschmack. Novak Djokovic war gestern im Finale der ATP-World-Tour-Finals wieder einmal eine Klasse besser als der Schweizer. Nach den Endspielen in Indian Wells, Rom, Wimbledon und an den US Open war es die fünfte Final-Niederlage Federers gegen die Weltnummer 1. Nur in Cincinnati dominierte Federer den Serben klar in zwei Sätzen.

Djokovic glich mit dem Sieg in London im Head-to-Head wieder aus. Aktuell steht es 22:22. 
Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Die Situation ist ärgerlich, der Frust sitzt tief. Doch gerade jetzt, am Ende des Tennis-Jahres, ist ein Blick auf die Statistik der vergangenen Jahre Balsam. 

Man merkt: Roger Federer hat sich nach dem schlechten Jahr 2013 wieder gefangen. Er spielt wieder gewohnt konstant und er holte trotz weniger Spiele mehr Titel bei gleich vielen Finalteilnahmen wie in der letzten Saison. Er selber scheint glücklich mit seiner Leistung zu sein. Nach der gestrigen Partie betonte Federer: «Diese letzte Woche war hervorragend, generell war das ganze Jahr fantastisch.»

Darf Federer den goldenen Wimbledon-Pott im nächsten Jahr endlich wieder küssen?
Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Wir dürfen uns also auch im neuen Jahr wieder berechtigte Hoffnungen machen, dass der Maestro endlich seinen 18. Grand Slam holt. Verdient hätte es der Schweizer allemal.

(Quelle: ATP)

Gegen diese Spieler hat Federer noch eine weisse Weste

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2015 16:22
    Highlight Federer ist eine wahre Koryphäe des Tennis. Nicht nur hat er einen einzigartigen Spiel-Stil, sondern ist extrem erfolgshungrig. Mit 34 immernoch der 2. beste Tennisspieler des Jahres zu sein, ist unglaublich. Diese Konstanz unerreicht. Egal wie viele Finale er verliert, ich werde ihm immer für die vielen unvergesslichen Momente dankbar sein. Man erinnere sich an den US Open Final. Zwar hat er diesen verloren, aber der Kampfgeist, den er gezeigt hat, war beeindruckend. Ich hoffe auf viele weitere unglaubliche Tennis-Stunden.
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  • Toerpe Zwerg 23.11.2015 15:24
    Highlight man liest ja viel über Federers Rekorde. Wenn ich mir diese Grafiken anschaue, drängt sich aber eine auf, welche nicht nur schmeichelhaft ist: Gibt es einen Spieler in der Open Era, welcher mehr Finals verloren hat als Federer?
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    • Jol Bear 23.11.2015 23:21
      Highlight Zumindest hat er bis anhin immer noch am meisten Grandslam-Finale gewonnen. Und dass er als 34-jähriger immer wieder bis in diese Endspiele vorstösst, ist doch irgendwie auch "ridiculous".
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    • Toerpe Zwerg 24.11.2015 09:20
      Highlight Will seine Leistungen nicht schmaelern. Es schmerzt, wenn ich daran denke, was alles moeglich gewesen waere, haette er die letzten beiden Jahre mehr enge Final-Matches gewonnen.
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«Mir geht es immer so gut, wie es gerade den Kindern geht» – Federer so privat wie nie

In Indian Wells hat Roger Federer neben dem Tennis-Platz seine Ruhe. Anders als in den Grossstädten wie Melbourne, London, Paris oder New York hält sich der Rummel in der kalifornischen Wüste in Grenzen. 

So hat Federer viel Zeit für seine Familie, aber auch für Journalisten. In Interviews mit dem Tages-Anzeiger und der NZZ hat der 36-jährige Baselbieter ausführlich über sein Privatleben und seine Zukunfsträume gesprochen, aber natürlich kam auch das Tennis nicht zu kurz.

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