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13.05.2014; Rom; Tennis - Rom 2014; 
Roger Federer (SUI) mit Coach Stefan Edberg (Erika Tanaka/freshfocus)

Bild: Erika Tanaka

Edberg will, dass Federer «seine Waffen» einsetzt

«Von der Grundlinie kann Roger die Besten der Welt nicht schlagen»

Roger Federer hat in diesem Jahr wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Auch dank Stefan Edberg. Der Schwede sieht aber noch immer viel Potenzial nach oben. Vor allem in der Offensive.

23.05.14, 14:21 24.06.14, 15:32

Von allen vier Grand-Slam-Turnier ist Roland Garros für Roger Federer am schwierigsten zu gewinnen. Die langsame Unterlage kommt seinem Spielstil am wenigsten entgegen. Ausserdem ist sein grosser Rivale Rafael Nadal in Paris – vor allem für Federer – kaum zu schlagen. Seinen einzigen French-Open-Titel feierte der «Maestro» im Jahr 2009, als Nadal zum bisher einzigen Mal früh scheiterte. 

Switzerland's Roger Federer is pictured during a training session on a court at the Roland Garros stadium in Paris on May 22, 2014, ahead of the 2014 French Open. AFP PHOTO / MIGUEL MEDINA

Federer schwitzt für den Traum vom zweiten French-Open-Titel. Bild: AFP

Federer hat in Monte Carlo, als er erst im Final an Stan Wawrinka scheiterte, allerdings gezeigt, dass er auch auf Sand für eine Überraschung gut sein kann. Das sieht auch Stefan Edberg so. Seit Jahresbeginn arbeitet die ehemalige Weltnummer 1 mit dem Schweizer zusammen. Im Interview mit «Eurosport» verrät der 48-jährige Schwede, was er mit Federer noch so alles vorhat. 

Zu Spässen aufgelegt

Edberg über ...

... das Geheimnis von Federers wiedergefundener Stärke:
«Im letzten Jahr hatte er viele Verletzungen. Am Wichtigsten für ihn ist, dass er seit längerer Zeit schmerzfrei ist und dadurch auch besser trainieren kann. Dadurch spielt er wieder mehr und hat auch mehr Selbstvertrauen. Ich kam in das Team, um ihn zu inspirieren und einen neuen Blickwinkel zu zeigen.»

... die Ideen, die er Federer im Training vermitteln will:
«Eines der Dinge, über die wir gesprochen haben, war, dass er sein Spiel weiter entwickeln will. Roger ist 32 Jahre alt und ich denke, dass er ein bisschen mehr auf Angriff spielen muss. Ich glaube, er hat erkannt, dass er selbst - und deswegen hat er wohl mich gefragt - neue Einflüsse braucht und das hat ganz gut funktioniert.»

... Federers neue, offensive Ausrichtung auf dem Platz:
«Er ist ein ziemlich kompletter Tennisspieler. Um sein Spiel auf dem Court durchzuziehen, braucht er Zeit und Raum. In der Vergangenheit hat er von zu weit hinten gespielt. Die Taktik, zu pushen und aggressiver zu spielen, ist von grundlegender Bedeutung, um sich zu verbessern und letztendlich auch wieder Erfolge zu feiern. Ich glaube, die meisten Leute würden mir zustimmen, dass Roger von der Grundlinie nicht die besten Spieler der Welt schlagen kann. Sie sind viel zu gut. Er sollte die Waffen, die er bekommen hat, einsetzen: Er hat einen guten Aufschlag, eine gute Vorhand und ist gut am Netz.»

14.05.2014; Rom; Tennis - Rom 2014; 
Roger Federer (SUI) mit Coach Stefan Edberg (M) und Severin Luethi (R) (Erika Tanaka/freshfocus)

Stefan Edberg und Severin Lüthi haben ein Ziel:  Bild: Erika Tanaka

... die Chancen des Schweizers, in diesem Jahr nochmal ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen:
«Ich glaube wirklich, dass er es noch schaffen kann. Das habe ich ihm auch gesagt. Durch die Art und Weise, wie er sich entwickelt hat und die Art und Weise, wie er in dieser Saison gespielt hat, hat er sich wieder verbessert. Die French Open haben vielleicht nicht die oberste Priorität, aber mit etwas Glück bei der Auslosung hat er die Chance, Wimbledon oder die US Open zu gewinnen.»



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Zahlreiche unvergessene Augenblicke hat Roger Federer uns beschert. Heute feiert er Geburtstag. Zeit, den Spiess umzudrehen und den Baselbieter mit Wünschen zu überhäufen.

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