Sport
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Masters-1000-Turnier in Montreal, Achtelfinals

Donaldson – Schwartzman 6:0,5:7,5:7
Monfils – Bautista Agut 6:4,6:7(5:7),6:7(2:7)
Dimitrov – Haase 6:7(3:7),6:4,1:6
Ferrer – Federer 6:4,4:6,2:6

Roger Federer, of Switzerland, goes up to the net as he faces Peter Polansky, of Canada, at the Rogers Cup tennis tournament, Wednesday, Aug. 9, 2017 in Montreal. (Paul Chiasson/The Canadian Press via AP)

Federer wird von Ferrer gefordert, setzt sich jedoch in drei Sätzen durch. Bild: AP/The Canadian Press

Federer behält gegen Ferrer seine weisse Weste und steht in Montreal im Viertelfinale

Roger Federer gewinnt gegen David Ferrer mit 4:6, 6:4, 6:2 und steht am Masters-1000-Turnier von Montreal nach hartem Kampf im Viertelfinale. 



Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Peter Polansky bekundete Roger Federer beim zweiten Auftritt im kanadischen Montreal mehr Mühe. Im Achtelfinale des Masters-1000-Turniers bezwang der «Maestro» den Spanier David Ferrer in drei Sätzen mit 4:6, 6:4, 6:2. Nach rund zwei Stunden verwertete der Schweizer seinen ersten Matchball. Gegen Ferrer – aktuell die Weltnummer 33 – hat Federer in nun insgesamt 17 Aufeinandertreffen noch nie verloren.

epa06136459 David Ferrer of Spain in action against Roger Federer of Sweden during the third round of the Rogers Cup ATP men’s tennis tournament in Montreal, Canada, 10 August 2017.  EPA/Andre Pichette

David Ferrer verlangt dem «Maestro» alles ab, scheitert jedoch auch im 17. Anlauf. Bild: EPA/EPA

Federer agierte ungewohnt fehlerhaft und zeigte seine Unzufriedenheit immer wieder deutlich. Am Ende rang er den zähen Spanier aber nieder. Mit zunehmender Dauer fand der Schweizer besser zu seinem Spiel. Im dritten Satz gelang ihm gleich im ersten Game das Break, von dem sich der ehemalige Top-5-Spieler Ferrer nicht mehr erholte. Letztlich gewann der Spanier im 17. Duell mit Federer lediglich seinen sechsten Satz, nicht aber erstmals den Match.

So viel Mühe wie am Donnerstagabend bekundete Federer aber noch selten. Erst zum zweiten Mal überhaupt entschied der Spanier den ersten Satz für sich - und er tat dies mit viel Hilfe des Schweizers. Ferrer, der einer von nur vier aktiven Spielern (neben Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic) mit mehr als 700 Siegen auf ATP-Level ist, führte nach einem Break zum 3:1 mit 5:2, ehe Federer nochmals herankam. Bei eigenem Aufschlag gab der 36-jährige Basler den Satz mit einem Vorhand-Fehler aber dennoch ab.

Roger Federer, of Switzerland, bites his nail as he faces David Ferrer, of Spain,  in the Rogers Cup men's tennis tournament, Thursday, Aug. 10, 2017 in Montreal. (Paul Chiasson/The Canadian Press via AP)

Federer hadert mit seinem Spiel, siegt aber trotzdem. Bild: AP/The Canadian Press

Auch im zweiten Satz blieb er fehlerhaft und gab ein erstes Break mit einem von vier Doppelfehlern gleich wieder aus der Hand. Der ein Jahr jüngere Ferrer, der nach Verletzungen nur noch die Nummer 33 der Welt ist, konnte davon aber nicht profitieren. Federer gelang zum 3:2 erneut ein Break, das er bis zum Ende verteidigte. Deutliches Zeichen der nicht optimalen Tagesform: Als er bei 5:4 zum Satz servierte, musste Federer nochmals zwei Breakchancen abwehren. Er tat dies mit zwei Aufschlagpunkten aber sehr souverän.

Im Viertelfinale trifft der Schweizer nun auf Roberto Bautista Agut. Der Spanier setzte sich seinerseits gegen den Franzosen Gaël Monfils mit 4:6, 7:6(7:5), 7:6(7:2) durch. (jsc/sda)

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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

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