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Spain's Rafael Nadal, right, listens to his coach and uncle Toni Nadal during a training session for the French Open tennis tournament, at the Roland Garros stadium in Paris, Saturday, May 24, 2014. The French Open tennis tournament starts Sunday. (AP Photo/Michel Euler)

Toni Nadal mit Schützling Rafa im Training. Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

Klare Meinung in der ewigen Debatte

Toni Nadal: «Es gibt keine Diskussion, dass Roger der Beste aller Zeiten ist – aber sein Spiel kann Rafa nicht wehtun»

Toni Nadal hat die Frage nach dem «GOAT» («Greatest of all Time») offenbar satt. Der Onkel und Trainer von Rafael Nadal legt sich auf Roger Federer fest, jedoch nicht ohne ein Hintertürchen für seinen Schützling offen zu lassen.

01.12.14, 11:09 01.12.14, 11:20

Wer ist der grösste Tennisspieler aller Zeiten? Roger Federer, Rafael Nadal, Pete Sampras, Björn Borg oder doch Rod Laver? Bei dieser Debatte streiten sich Experten wie Fans auf der Welt gleichermassen. Nun hat ausgerechnet Toni Nadal, Onkel und Coach von Rafael Nadal, ein Machtwort gesprochen.

In einem Interview mit dem spanischen Radiosender «COPE» erklärt der 53-Jährige, dass für ihn Federer ganz klar die Nummer 1 sei. Obwohl dieser in den Direktduellen gegen seinen Neffen 10:23 zurückliegt. «Die Wahrheit ist, dass Federers Spiel Rafa nicht wehtun kann. Wie auch immer, man wird der Beste durch das Gewinnen von Titeln», so Toni Nadal.

epa03625050 Rafael Nadal of Spain (R) shakes hands with Rodger Federer of Switzerland (L) after winning in second set during the BNP Paribas Open tennis tournament in Indian Wells, California, USA, 14 March 2013.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Roger oder Rafa: Wer gilt nach ihren Karrieren als bester Spieler aller Zeiten? Bild: EPA

Und da sprechen die Zahlen ganz klar für den fünf Jahre älteren Federer. «Roger hat 17 Grand-Slam-Titel gewonnen, Rafael hat 14 gewonnen. Er ist für fünf Jahre lang die Nummer 1 gewesen, Rafael drei Jahre. Es gibt also keine Diskussion, dass er der Beste ist», ist Nadals Onkel überzeugt. 

Lobende Worte findet der Spanier auch für Novak Djokovic: «Er ist ein grossartiger Spieler, für mich ist er als Spieler nahe bei Federer. Ich weiss nicht, ob er besser oder schlechter ist als Rafael. Was die Titel anbelangt, ist Rafael besser als er. Was das Spiel anbelangt, weiss ich es nicht – aber am Ende glaubt jeder das, was er will.»

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«Hoffe, dass mir das einen Schub verleiht» – Federer feiert seinen 98. Titel 

Roger Federer krönte in Stuttgart seine Rückkehr auf den Tennis-Thron auch noch mit dem Turniersieg. Der Schweizer bezwang im Final des Rasenturniers den starken Aufschläger Milos Raonic aus Kanada 6:4, 7:6 (7:3).

Der 36-jährige Basler packte sein bestes Tennis aus. Da hatte selbst der äusserst starke Aufschläger Raonic, der nach Verletzungsproblemen auf Platz 35 zurückgefallenen ist, trotz einer tollen Leistung das Nachsehen.

Federer stellte die Weichen gleich zu Beginn der Partie auf Sieg. Er nutzte seine erste Breakmöglichkeit, in dem er einen ersten Aufschlag von Raonic trotz 227 km/h retournierte. Die 2:1-Führung geriet umgehend ins Wanken, weil sich Federer 15:40 ins Hintertreffen manövrierte. Der …

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