Sport

Missgeschick des Sandkönigs

Autsch, das gibt einen Brummschädel! Nadal trifft sich mit dem Racket selbst am Kopf

09.05.14, 11:52 09.05.14, 12:40

Rafael Nadal hat auf der Vorhand eine unnachahmliche Aushol-Bewegung. Der Spanier schwingt den Schlager weit über den Kopf, nachdem er den Ball getroffen hat. Im Achtelfinal von Madrid gerät Nadal nach einer starken Vorhand von Jarkko Nieminen gewaltig unter Druck, weshalb der Sandkönig keine Zeit für seinen gewohnten Bewegungsablauf hat.

Und schon ist es passiert: Rafa trifft sich mit dem Schläger selbst am Kopf. An seiner Mimik ist unschwer zu erkennen: Das hat wehgetan. Sogar der Stuhlschiedsrichter erkundet sich bei ihm, ob alles in Ordnung ist. Das ist es dann auch.

So schlimm wie einst bei Michail Juschni war die Selbstverletzung also nicht. Der Russe hatte sich 2008 in der dritten Runde des Masters-1000-Turniers von Miami gegen den Spanier Nicolas Almagro nach einem verlorenen Punkt aus Wut das Racket gegen den Kahlkopf geschlagen und sich dabei eine blutende Wunde zugezogen. (pre)
Video: Youtube/ATPWorldTour

Juschni schlägt sich den Kopf blutig. Video: Youtube/ATP

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

7 Fragen, 7 Antworten – das musst du über Roger Federers Nummer-1-Jagd wissen

Roger Federer will es wissen: Der Schweizer bestreitet nächste Woche das ATP-500-Turnier in Rotterdam, damit er wieder die Weltnummer eins wird. Eigentlich ist der Fall klar: Er muss in den Halbfinal kommen. Aber schauen wir genauer hin.

Früher in der Schule gab es vor Prüfungen immer diejenigen, welche sagten, wie wenig sie gelernt hätten, dass sie halt Wichtigeres zu tun gehabt hätten und wie sehr sie mit einer schlechten Note rechnen würden. Dann erhielten sie ihre 5,75 zurück, taten total überrascht und plötzlich war es ein wichtiger Test, auf den man halt schon «etwas» gelernt habe.

Ein bisschen ähnlich verhält es sich mit Roger Federer und der Weltnummer eins. Monatelang redete er den Wert der Topposition für ihn im …

Artikel lesen