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Friedrich Dähler versucht den Weltrekord im Höhenmeterüberwinden zu knacken

Ob zu Fuss oder auf dem Velo: Friedrich Dähler mag es extrem. Bild: zvg

17'000 Höhenmeter in 24 Stunden: Der Schweizer Friedrich Dähler will den Weltrekord im Aufwärtslaufen knacken

Der Ausdauer-Athlet Friedrich Dähler will hoch hinaus: Am 20. Juni wird er die bisherige Rekordmarke übertrumpfen. Wie kommt man überhaupt auf so eine Idee?

12.06.15, 07:11 12.06.15, 11:44


Ein Artikel der

Am 20. Juni um 9 Uhr wird der Ettinger Friedrich Dähler (34) antreten, den Weltrekord im Aufwärtssteigen zu knacken. Dazu plant er, die 960 Höhenmeter zwischen Ennenda bei Glarus und dem Bärenboden innerhalb von 24 Stunden mindestens 18 mal hochzusteigen. Talwärts wird er jeweils mit der Gondel der Aeugstenbahn fahren. Diese wird dazu extra 24 Stunden nonstop fahren.

 «Das einzige, was half, war Aufwärtsgehen.»

Friedrich Dähler

Gelingt der Plan, wird er die 17‘000 Höhenmeter des aktuellen Rekordhalters und Extrembergsteigers Andrea Vogel brechen. Ausdauersport ist für den Lehrer seit Jahren zentral: Der ehemalige Elite-Mountainbiker hat sich mittlerweile den Ultra-Radrennen wie etwa der «Tortour» verschrieben. 

Nach Unfall darauf gekommen

Die Idee des Weltrekords im Aufwärtslaufen entstand jedoch durch einen Tiefpunkt in seiner sportlichen Karriere: Ein Bandscheibenvorfall letzten August verunmöglichte das Radfahren. «Das einzige, was half, war Aufwärtsgehen», sagt er heute. So begann die Geschichte.

Ennenda Höhenroute

960 Höhenmeter sind es von Ennenda bis Bärenboden. bild: googlemaps

«Jetzt freue ich mich auf die Herausforderung, das Ziel zu erreichen.» Friedrich Dähler ist sich bewusst, dass ein solches Projekt ohne Sponsoren und seinem Team im Hintergrund nicht durchführbar ist. Seit vielen Jahren darf er auf die grosszügige Unterstützung seines ehemaligen Bikementors Christoph Jenzer zählen.

Jenzer, der selber früher jahrelang als Elitebiker unterwegs war und heute die eigene Metzgerei Goldwurst führt, lächelt jeweils süffisant, wenn er von den neusten sportlichen Projekten erfährt. Vor Ort in Ennenda wird auch eine Therapeutin des Vitaliscenter sein. Ihrer tollen Arbeit in den letzten Monaten verdankt Friedrich Dähler seine schnelle Genesung.

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