Sport

Slalom der Frauen, Flachau

1. Veronika Velez Zuzulova (Slw) 1:46,58

2. Sarka Strachova (Tsch) +0,31
3. Frida Hansdotter (Swe) +1,05
4. Wendy Holdener (Sz) +1,13

10. Michelle Gisin (Sz) +2,10

16. Charlotte Chable (Sz) +3,43

Wendy Holdener fühlt sich im Pulverschnee von Flachau pudelwohl – am Ende fehlen Hundertstel zum Podestplatz.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Holdener verpasst nach guter Ausgangslage das Podest nur knapp – Velez Zuzulova gewinnt

Wendy Holdener schrammt nach einem bärenstarken ersten Lauf knapp am Podest vorbei. Der Sieg in Flachau geht an die Slowakin Veronika Velez Zuzulova, die Sarka Strachova und Frida Hansdotter auf die Plätze verweist. Mit Michelle Gisin knackt eine weitere Schweizerin die Top 10.

12.01.16, 21:48 13.01.16, 06:52

Die Siegerin

Bereits im ersten Lauf toppt Veronika Velez Zuzulova sogar noch die grandiose Zeit von Holdener, im zweiten Durchgang lässt die Slowakin dann nichts mehr anbrennen und fährt den Weltcupsieg im österreichischen Flachau locker nach Hause.

An ihr ist heute kein Vorbeikommen: Veronika Velez Zuzulova.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Zur Abwechslung mal winterliche Bedingungen:

Das Podest

Auf den Exploit im ersten Durchgang lässt Wendy Holdener einen sauberen zweiten Lauf folgen, verpasst das Podest aber dennoch knapp. Am Ende fehlen acht Hundertstel auf Vorjahressiegerin Frida Hansdotter, die sich hinter der Tschechin Sarka Strachova den dritten Platz schnappt.

Sarka Strachova jubelt über ihre zwischenzeitliche Führung – am Ende wird sie starke Zweite.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Die Schweizerinnen

Nach dem bitteren Out in Santa Caterina kann Charlotte Chable diesmal aus ihrer frühen Startnummer Profit ziehen und schafft einen bemerkenswerten Sprung nach vorne – von 29 auf 16! Auch Michelle Gisin zeigt einen ansprechenden Wettkampf und knackt die Top 10. Denise Feierabend scheidet mit einem Einfädler im ersten Lauf aus. Rahel Kopp und Chiara Gmür sind mit ihren hohen Nummern 51 und 52 bei immer stärker gewordenem Schneefall ohne Chance geblieben.

Charlotte Chables Vorsprung täuscht natürlich etwas, zeugt aber dennoch von ihrem starken Auftritt im zweiten Lauf.
Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Der Aufreger

Mit süssen 23 Jahren und der hohen Startnummer 38 qualifiziert sich Julia Grünwald für den zweiten Durchgang – und will in eben diesem etwas zu viel. Nach wenigen Toren bereits folgt die Bauchlandung für die Österreicherin, zum Glück ohne Folgen. (twu)

Stilnote 10: Julia Grünwald landet vor heimischem Publikum bäuchlings im Schnee.
bild: screenshot srf

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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Darum haben Skirennen schon lange nicht mehr so viel Spass gemacht

Wir freuen uns mit Aksel Lund Svindal mit, weil er die Österreicher so oft paniert. Wir sind beeindruckt, wenn Anna Veith nach ihrem Comeback wieder siegt, und Lindsey Vonn erhält von uns grossen Respekt für ihre vielen Siege. Aber was wirklich zählt, sind Schweizer Erfolge.

Es gab Zeiten, da war es richtig schwierig, ein Schweizer Ski-Fan zu sein. Vor allem dann, wenn dieser Fan in den glorreichen 80er-Jahren aufgewachsen ist. Als Schweizer Siege so selbstverständlich waren wie Schnee von Dezember bis März und als jeder Bube so wie Pirmin Zurbriggen sein wollte und als jeder mit Blizzard-Ski ausgelacht wurde, weil man unmöglich für Peter Müller sein konnte.

Ausgelacht hätten wir damals auch einen Besucher aus der fernen Zukunft, der von düsteren Zeiten …

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