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Rosige Zeiten: Die Ski-WM 2017 lief für die Schweiz perfekt. Doch was folgt nun? Bild: KEYSTONE

Dünn an der Spitze, stark in der Breite – weshalb du dich auf den Ski-Winter freuen kannst

Morgen startet die Ski-Saison. Nach den erfreulichen Weltmeisterschaften muss nun die Bestätigung folgen. Doch zum Saisonstart gibt es noch einige Fragezeichen – aber auch Grund zum Optimismus.

27.10.17, 10:50 27.10.17, 14:40


Mit drei aktuellen Weltmeistern startet die Schweiz in die Ski-Saison 2017/18 – so viele wie seit 1992 nicht mehr. Dennoch herrscht kurz vor dem Beginn des Winters eine gewisse Unsicherheit über die Stärke des Schweizer Teams.

Masse statt Klasse – so könnte man das Kader überspitzt in einem Nebensatz zusammenfassen. Die sonst schon nicht breite Spitze wurde durch Verletzungen noch einmal mehr ausgedünnt. Leader Carlo Janka fehlt vermutlich einen grossen Teil des Olympiawinters. Lara Gut hat nach ihrem Kreuzbandriss bei den Weltmeisterschaften in St.Moritz im Februar Trainingsrückstand. Am Freitag teilt die Tessinerin aber überraschend mit, dass sie in Sölden doch am Start stehen wird.

Die Punkte in der Nationenwertung seit 1992

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Infogram

Doch ganz so schlimm ist es nicht. In den vergangenen zwei Jahren sah es vor der Saison jeweils ähnlich aus und dennoch konnten Swiss-Ski-Fahrer jeweils mit den besten Nationen mithalten. Vor allem, weil die «Masse» besser geworden ist. Die jungen Talente beginnen je länger je mehr konstant gute Resultate einzufahren. Auch wenn es dann meistens noch nicht zu den absoluten Spitzenplätzen reicht, darf sich der Schweizer Ski-Fan auf eine spannende Saison freuen.

Männer

Abfahrt:

Die beste Nachricht zuerst: Für einmal sind den ganzen Sommer durch keine Verletzungsmeldungen zu Beat Feuz eingetrudelt. Dass der Schangnauer mehr oder weniger beschwerdenfrei in die Saison starten kann, ist eine Seltenheit. Wenn aus dem Schweizer Abfahrtsteam einer Podestplätze oder gar Siege einfahren kann, dann er. 

Beat Feuz muss für die Schweiz in den schnellen Disziplinen die Kohlen aus dem Feuer holen. Bild: APA

Carlo Janka, der zweitbeste Schweizer Abfahrer der vergangenen Saison ist durch einen Kreuzbandriss ausser Gefecht gesetzt.

Gespannt darf man sein, wie sich Patrick Küng in diesem Winter schlägt. Der vergangene Winter verlief für den Glarner enttäuschend, und im Sommer war es sehr ruhig um den Abfahrtsweltmeister von 2015. Von Mauro Caviezel wird der nächste Schritt erwartet, nachdem er letztes Jahr regelmässig in die Top-20 fuhr.

Doch es gibt da noch ein weiteres Problem: Noch ist ungewiss, wie oft die Schweizer Athleten tatsächlich Abfahrt trainieren können. Anfang November wollten die Speed-Spezialisten nach Nordamerika fliegen um dort trainieren zu können. Doch in Copper Mountain sind die Schweizer nicht willkommen, nachdem die Verbandsführung im Frühjahr den Amerikanern verbot, auf der WM-Strecke von St.Moritz zu trainieren. 

Alternativen in den USA wären Vail und Aspen. Doch in Vail sind keine Abfahrts-Trainings möglich und in Beaver Creek ist derzeit noch kaum Schnee in Sicht.

Abfahrt, Männer

Potentielle Podestfahrer:
Beat Feuz (16/17 Rang 4 mit 259 Punkten),
Carlo Janka (16/17 Rang 7 mit 240 Punkten. Verletzt bis auf Weiteres).
Patrick Küng (16/17 Rang 20 mit 114 Punkten)
Potentielle Top-10-Fahrer:
Mauro Caviezel (16/17 Rang 24, 74 Punkte).
Weitere Fahrer: Nils Mani, Urs Kryenbühl, Ralph Weber, Marc Gisin.

Super-G:

In dieser Disziplin kriegt Feuz Unterstützung von Mauro Caviezel. Der Bündner holte vergangenen Winter genau wie Feuz einen Podestplatz. Beim Saison-Finale in Aspen fuhr der 29-Jährige auf den dritten Platz und bestätigte damit seine Aufwärtstendenz.

Kann Mauro Caviezel sich weiter steigern? Bild: EPA/KEYSTONE

Hinter Patrick Küng steht auch im Super-G ein Fragezeichen. Vergangene Saison schaffte er es in keinem Rennen unter die besten 20 Athleten. Aber eigentlich hat er das Potential, hier regelmässig in die Top-10 zu fahren. Von der dritten Garde um Ralph Weber, Niels Hintermann, Thomas Tumler sind kaum grosse Sprünge zu erwarten.

Super-G, Männer

Potentielle Podestfahrer:
Beat Feuz (16/17 Rang 8 mit 187 Punkten)
Mauro Caviezel (16/17 Rang 10 mit 135 Punkten)
Potentielle Top-10-Fahrer:
Patrick Küng (16/17 Rang 42 mit 12 Punkten)
Carlo Janka (16/17 Rang 19 mit 80 Punkten. Verletzt bis auf Weiteres).
Weitere Fahrer: Ralph Weber, Niels Hintermann (verletzt bis auf Weiteres), Urs Kryenbühl, Thomas Tumler, Gilles Roulin.

Riesenslalom:

Der Riesenslalom ist die Sorgendisziplin von Männer-Cheftrainer Tom Stauffer. Justin Murisier kommt noch nicht für regelmässige Podestplätze in Frage. Vergangene Saison zeigte er konstant gute Leistungen. Es bleibt abzuwarten, wie der Walliser mit der Umstellung auf die neuen Riesenslalom-Skis zurechtkommt. 

Wie gelingt Justin Murisier die Umstellung auf die neuen Skis? Bild: KEYSTONE

Gino Caviezel und die jungen Marco Odermatt und Loïc Meillard haben das Potential für Top-10-Plätze. Doch dafür braucht es im starken Riesenslalomfeld jeweils konstante Leistungen.

Riesenslalom, Männer

Potentielle Podestfahrer: Keine.
Potentielle Top-10-Fahrer:
Justin Murisier (16/17 Rang 13 mit 154 Punkten)
Gino Caviezel (16/17 Rang 22 mit 92 Punkten)
Loïc Meillard (16/17 Rang 30 mit 55 Punkten)
Marco Odermatt (16/17 Rang 41 mit 23 Punkten)
Weitere Fahrer: Elia Zurbriggen, Manuel Pleisch.

Slalom:

In der einstigen Sorgendisziplin ist das Swiss-Ski-Team mittlerweile ziemlich breit besetzt. Daniel Yule nähert sich der Weltspitze immer weiter an. Vergangene Saison war der Walliser zwischenzeitlich sogar in der Spitzengruppe der besten sieben Fahrer vertreten. Ein vierter Platz in Zagreb war sein bestes Ergebnis 2017. Diesen Winter liegt für den 24-Jährigen noch mehr drin.

Daniel Yule greift in dieser Saison nach dem ersten Podestplatz. Bild: APA

Luca Aerni hat vor allem ein Problem: die Konstanz. Der Berner verfügt eigentlich über genug Talent, um im Slalom ganz vorne mitzufahren. Doch meistens bringt er nur einen guten Lauf durch den Stangenwald – wenn er ihn denn überhaupt ins Ziel bringt. Der 24-Jährige greift immer voll an. Wenn das mal aufgeht, sind Spitzenplätze möglich. 

Mit dem gleichen Problem kämpft Loïc Meillard. Der 21-Jährige kam vergangenen Winter nur bei einem Rennen ins Ziel. Mit Rang 12 in Kranjska Gora hat der Romand aber gezeigt, was er drauf hat.

Männer

Potentielle Podestfahrer:
Daniel Yule (16/17 Rang 11 mit 259 Punkten)
Luca Aerni (16/17 Rang 15 mit 140 Punkten)
Potentielle Top-10-Fahrer:
Loic Meillard (16/17 Rang 32 mit 22 Punkten)
Weitere Fahrer: Ramon Zenhäusern, Reto Schmidiger, Marc Rochat, Sandro Simonet.
Zurückgetreten: Marc Gini.

Kombination:

Die stärkste Disziplin der Schweizer ist die Kombination. Mit Luca Aerni, Justin Murisier und dem verletzten Carlo Janka hat das Männer-Team gleich mehrere Athleten, die hier aufs Podest fahren können. Wenn der WM-Dritte Mauro Caviezel zur «zweiten Garde» gehört, ist das ein sehr gutes Zeichen.

Die Frisur sitzt beim Kombinations-Weltmeister. Folgen auch weitere Siege? Bild: KEYSTONE

Kombination, Männer

Potentielle Podestfahrer:
Justin Murisier (16/17 Rang 4 mit 86 Punkten)
Mauro Caviezel (16/17 Rang 10 mit 54 Punkten)
Luca Aerni (16/17 Rang 15 mit 36 Punkten)
Carlo Janka (16/17 Rang 30 mit 12 Punkten. Verletzt bis auf Weiteres).
Potentielle Top-10-Fahrer:
Niels Hintermann (16/17 Rang 2 mit 100 Punkten. Verletzt bis auf Weiteres)
Nils Mani (16/17 Rang 11 mit 51 Punkten)
Weitere Fahrer: Beat Feuz.

Frauen

Abfahrt:

Lara Gut startet ihre Weltcup-Saison nun überraschend doch schon in Sölden, statt erst in Nordamerika. Die Tessinerin sagte vor der Saison, sie wolle diesen Winter vermehrt bewusste Pausen einlegen. Das heisst dass sie wohl eher ab und zu auf technische Disziplinen oder Kombinationen verzichtet und die Karten auf die Speed-Rennen setzt. In diesen ist das Schweizer Team auch stark von Gut abhängig. Letztes Jahr holte sie in der Abfahrt drei Podestplätze heraus – als einzige Schweizerin.

Wie kommt Lara Gut nach ihrer Verletzung zurück? Bild: KEYSTONE

Corinne Suter, die zweitbeste Schweizer Abfahrerin des vergangenen Winters startet mit Trainingsrückstand in die Saison. Die Schwyzerin zog sich im September einen komplexen Bänderriss im linken Daumen zu und konnte deshalb lange nicht auf Schnee trainieren. Doch die 23-Jährige ist das grösste Speed-Talent der Schweizer Frauen. Wenn alles rund läuft, ist in dieser Saison der erste Podestplatz möglich. 

Der Rücktritt von Fabienne Suter hinterlässt eine Lücke im Team von Cheftrainer Hans Flatscher. Die 32-Jährige war letzte Saison lange verletzt, sorgte aber im Winter zuvor regelmässig für Erfolgserlebnisse. Das kann von Jasmine Flury, Michelle Gisin und Joana Hählen wohl nicht erwartet werden.

Abfahrt, Frauen

Potentielle Podestfahrerinnen:
Lara Gut (16/17 Rang 3 mit 360 Punkten)
Corinne Suter (16/17 Rang 15 mit 138 Punkten. Trainingsrückstand)
Potentielle Top-10-Fahrerinnen:
Jasmine Flury (16/17 Rang 21 mit 106 Punkten)
Michelle Gisin (16/17 Rang 28 mit 65 Punkten. Verletzt bis Mitte/Ende November)
Joana Hählen (16/17 Rang 38 mit 30 Punkten)
Weitere Fahrerinnen: Priska Nufer, Denise Feierabend.
Zurückgetreten: Fabienne Suter.

Super-G

Auch im Super-G muss Lara Gut für die Schweiz die Kohlen aus dem Feuer holen. Man darf erwarten, dass der Tessinerin das gelingt, gewann sie doch im vergangenen Winter die ersten drei Rennen in dieser, ihrer besten Disziplin. 

Corinne Suter will auch im Super-G durchstarten. Bild: EPA

Dahinter wartet erneut Corinne Suter als zweitbeste Schweizer Athletin. Dabei lief es der 23-Jährigen im Super-G zuletzt besser als in der Abfahrt. Aber in der technischeren der beiden Speed-Disziplinen fehlt es den Schweizern Frauen etwas an der Breite. Jasmine Flury und Joana Hählen haben das Potential für Top-10-Resultate. Sie müssen es nur ausschöpfen.

Super-G, Frauen

Potentielle Podestfahrerinnen:
Lara Gut (16/17 Rang 3 mit 300 Punkten)
Corinne Suter (16/17 Rang 13 mit 124 Punkten. Trainingsrückstand)
Potentielle Top-10-Fahrerinnen:
Jasmine Flury (16/17 Rang 22 mit 74 Punkten)
Joana Hählen (16/17 Rang 23 mit 71 Punkten)
Weitere Fahrerinnen: Priska Nufer, Michelle Gisin, Jasmina Suter.
Zurückgetreten: Fabienne Suter.

Riesenslalom

Nicht nur in den schnellen Disziplinen, auch im Riesenslalom hängt vieles an Lara Gut. Die 26-Jährige ist die einzige Schweizerin, die in der Lage ist, hier regelmässig Podestplätze herauszufahren. Vergangenes Jahr siegte sie beim Saisonauftakt in Sölden und wurde in Sestriere und Maribor dritte. 

Die Frage ist, wie schnell Gut das Selbstvertrauen in den technischen Disziplinen nach ihrem Kreuzbandriss wieder findet. Gelingt das rasch, kann sie sich auch im starken Riesenslalom-Feld durchsetzen.

Simone Wild fällt mit einen Schienbeinbruch aus. Bild: KEYSTONE

Mit Simone Wild fällt die zweitbeste Riesenslalom-Fahrerin des vergangenen Winters aus – vier Mal fuhr sie unter die besten 15. Die Zürcherin brach sich vor wenigen Tagen das Schienbein. Wann die 23-Jährige zurückkehren kann, ist derzeit noch unbekannt. Wild muss aber sicherlich mit einer mehrwöchigen Pause rechnen. 

Mélanie Meillard und Camille Rast sind beide jung und talentiert, aber noch unerfahren. Regelmässige Spitzenplätze sind von beiden nicht zu erwarten. Doch das es für einen gelegentlichen Exploit reicht, haben Rast mit Rang 9 am Kronplatz und Meillard mit Platz 8 in Aspen zuletzt bewiesen.

Riesenslalom, Frauen

Potentielle Podestfahrerinnen: Lara Gut (16/17 Rang 5 mit 360 Punkten)
Potentielle Top-10-Fahrerinnen:
Simone Wild (16/17 Rang 16 mit 151 Punkten. Verletzt), Mélanie Meillard (16/17 Rang 20 mit 110 Punkten)
Wendy Holdener (16/17 Rang 22 mit 93 Punkten)
Camille Rast (16/17 Rang 35 mit 29 Punkten. Pfeiffersches Drüsenfieber, Saisonstart verschoben)
Weitere Fahrerinnen: Rahel Kopp, Denise Feierabend, Aline Danioth, Jasmina Suter.

Slalom

Die Schweizer Slalomkönigin Wendy Holdener will endlich Mikaela Shiffrin schlagen. Und wenn sich die Schwyzern weiterhin so konstant verbessert, wie sie das in den letzten Jahren getan hat und Shiffrin sich vermehrt auch auf die schnellen Disziplinen konzentriert, wird ihr das gelingen. 

Wendy Holdener nimmt Mikaela Shiffrin ins Visier. Bild: KEYSTONE

Mit sechs Podestplätzen (2 Mal Zweite und 4 Mal Dritte) war sie im vergangenen Winter die drittbeste Slalomfahrerin der Saison. Durch den Rücktritt von Sarka Strachova und der Verletzung von Veronika Velez-Zuzulova ist die Konkurrenz auch kleiner geworden.

Eine Chance auch für die weiteren Athletinnen im Schweizer Slalom-Team. Wenn alles zusammenpasst ist Mélanie Meillard gar der Sprung aufs Podest zuzutrauen. 2016/17 war sie mit den Rängen 6 in Levi und 5 in Aspen schon nahe dran. 

Michelle Gisin hat eine durchzogene Slalom-Saison hinter sich. Zwar fuhr sie regelmässig in die Top-15, doch sie erwartet mehr von sich selbst. Nun kommt ihr kurz vor dem Saisonstart noch ein angerissenes Innenband am rechten Knie in die Quere.

Riesenslalom, Frauen

Potentielle Podestfahrerinnen:
Wendy Holdener (16/17 Rang 3 mit 455 Punkten)
Mélanie Meillard (16/17 Rang 10 mit 195 Punkten)
Potentielle Top-10-Fahrerinnen: 
Michelle Gisin (16/17 Rang 16 mit 141 Punkten. Verletzt bis Mitte/Ende November)
Charlotte Chable (16/17 verletzt)
Aline Danioth (16/17 verletzt)
Weitere Fahrerinnen: Denise Feierabend, Rahel Kopp.

Kombination

Wie bei den Männern, ist auch bei den Frauen die Kombination die stärkste Disziplin. Unvergessen ist der Doppelsieg von Wendy Holdener und Michelle Gisin an der WM in St.Moritz. Aber auch Lara Gut hat in der Kombination immer gute Chancen, wenn sie sie bestreitet. Zudem ist der Test der Alleskönner auch eine Chance für Denise Feierabend, sich weit vorne klassieren zu können.

Das Bild der WM: Der Doppelsieg von Holdener und Gisin weckt Erwartungen für Olympia. Bild: KEYSTONE

Frauen

Potentielle Podestfahrerinnen:
Wendy Holdener (16/17 Rang 3 mit 140 Punkten)
Michele Gisin (16/17 Rang 5 mit 104 Punkten)
Lara Gut (16/17 nicht klassiert. Comeback im November).
Potentielle Top-10-Fahrerinnen:
Denise Feierabend (16/17 Rang 16 mit 36 Punkten)
Rahel Kopp (16/17 Rang 22 mit 29 Punkten)
Weitere Fahrerinnen: Priska Nufer, Joana Hählen, Jasmina Suter.

Mit Beat Feuz, Lara Gut und Wendy Holdener hat die Schweiz also nur noch drei Athleten, die in einer oder mehreren Disziplinen zu den absoluten Favoriten gezählt werden. Dahinter wartet aber eine schlagkräftige zweite Garde, die auch für den einen oder anderen Exploit fähig ist.

Erzrivale Österreich in der Nationenwertung zu schlagen, dürfte auch heuer ein Ding der Unmöglichkeit werden, denn unser östlicher Nachbar ist noch einmal deutlich breiter aufgestellt. Aber die Schweiz kann den anderen Top-Nationen Italien, Frankreich, Deutschland, Norwegen und den USA durchaus Paroli bieten. 

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Brikne, 20.7.2017
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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • optimusprime 27.10.2017 12:04
    Highlight schöne übersicht, aber die kombination ist nicht erst seit diesem winter olympisch... mit sandro viletta ist sogar ein schweizer amtierender olympiasieger😉
    12 0 Melden
    • Adrian Buergler 27.10.2017 12:34
      Highlight Das stimmt natürlich! Ich habe an den Teamwettbewerb gedacht. Ist korrigiert.
      6 0 Melden
  • Dinim Uetter 27.10.2017 11:36
    Highlight Abfahrt: Nils Mani fehlt.
    (16/17 Rang 35, 32 Punkt)
    Gruss von einem Fan Club mitglied! 😉
    8 1 Melden
  • Amboss 27.10.2017 11:21
    Highlight Yessss! Skifahren geht wieder los!
    Danke für den Überblick. Ja, wird wirklich eine spannende Saison. Ich rechne nicht mit vielen Podestplätzen, aber wie sich die zweite Garde schlägt wird spannend.
    19 1 Melden
  • schneeglöggli 27.10.2017 11:08
    Highlight Wie schätzt ihr Gilles Roulin, den Europacup-Gesamtsieger von letzem Jahr ein?
    12 1 Melden
    • Adrian Buergler 27.10.2017 11:16
      Highlight @schneeglöggli: Schwierig einzuschätzen. Der Sprung von Europacup in den Weltcup ist nicht einfach. Aber Talent ist zweifelsohne vorhanden – regelmässige Punkte in Abfahrt oder Super-G liegen vermutlich drin.
      10 1 Melden
  • Howard271 27.10.2017 11:01
    Highlight Danke für die interessante Übersicht!
    11 0 Melden

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