Sport

Weltcup-Slalom in Levi

1. Petra Vlhova (Slk)

2. Mikaela Shiffrin (USA) +0,10

3. Wendy Holdener +1,35

5. Melanie Meillard +2,58

15. Michelle Gisin +3,95

16. Denise Feierabend +3,96

Neue Saison, die üblichen Verdächtigen: Vlhova gewinnt vor Shiffrin (links) und Holdener (rechts). Bild: EPA/COMPIC

Starke Schweizerinnen in Levi: Holdener und Meillard auf den Rängen 3 und 5

11.11.17, 13:55 11.11.17, 16:45

Im ersten Weltcup-Slalom des Winters schaffte Wendy Holdener den Sprung aufs Podest. Hinter der slowakischen Siegerin Petra Vlhova und der bei Halbzeit führenden Amerikanerin Mikaela Shiffrin fuhr sie auf Rang 3. In der Entscheidung verbesserte sich Kombinations-Weltmeisterin Holdener dank einer entfesselten Fahrt noch um einen Platz.

«Ich bin auf dem richtigen Weg, wenn ich aggressiv fahre. Nur muss ich das in beiden Läufen tun.»

Wendy Holdener

Auch Melanie Meillard zeigte insbesondere im zweiten Durchgang eine starke Leistung, nachdem sie im ersten Lauf wegen eines Fehlers im Steilhang viel Zeit verlor. Die Walliserin schaffte es zum sechsten Mal in ihrer noch jungen Weltcup-Karriere in die Top Ten, zum dritten Mal gelang dies der 19-Jährigen in einem Slalom. Mit Rang 5 egalisierte Meillard ihr bislang bestes Resultat.

Strahlt zurecht: Meillard überzeugt auch in dieser, noch jungen Saison wieder. Bild: AP

Weltcup-Punkte holten sich im hohen Norden zwei weitere Schweizerinnen: Michelle Gisin, die sich vor zweieinhalb Wochen im rechten Knie das Innenband angerissen hatte, wurde 16. Direkt hinter ihr klassierte sich die erfahrene Denise Feierabend. Letztere hatte sich als 30. gerade noch für den 2. Lauf qualifiziert, in diesem machte Feierabend dann vierzehn Plätze gut.

Zwei Nachwuchsfahrerinnen des Schweizer Teams waren in Levi ebenfalls am Start, sie verpassten die Qualifikation für die Entscheidung beide. Die Walliserin Elena Stoffel wurde 34. und die Nidwaldnerin Carole Bissig belegte bei ihrem Weltcup-Debüt Rang 43. (ram)

Faszinierende Blicke auf die Erde von Astronaut Paolo Nespoli

59s

Faszinierende Blicke auf die Erde von Astonaut Paolo Nespoli

Video: srf

Die besten 100 Skifahrerinnen aller Zeiten

So kam Pyeongchang zu den Olympischen Winterspielen 2018

Pyeongchang wie Sapporo und Nagano? Die Schweizer Bilanz bei Winterspielen in Asien

Vier neue Disziplinen: In Pyeongchang geht's um 102 Medaillensätze

Hier finden die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2018 statt

Wir sind Soohorang und Bandabi, die Maskottchen der Winterspiele 2018

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Darum dürfen die Frauen an der Ski-WM nicht auch den freien Fall hinunter

Make-Up nach dem Rennen und eine Louis-Vuitton-Tasche als Siegpreis – bei der Ski-WM in St.Moritz kümmert man sich besonders um die Rennfahrerinnen. Die Veranstalter arbeiten am femininen Profil des Wintersportorts.

Es gibt diese Anekdote von Lindsey Vonn, die sie in St.Moritz als Erfolg sehen. Zu Beginn der Saison 2012/2013, als der Ski-Weltcupzirkus noch in Kanada Station machte, nahm die erfolgreichste Weltcupfahrerin aller Zeiten einen Schweizer Journalisten zur Seite und fragte ihn, ob er wisse, ob es in diesem Jahr bei den Rennen in St.Moritz wieder je eine Louis-Vuitton-Tasche für die Siegerin geben werde. Diese hatten ihr die Veranstalter im Vorjahr gleich zweimal überreicht, nachdem sie …

Artikel lesen