Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

WM Riesenslalom Frauen

1. Anna Fenninger (Ö)

2. Viktoria Rebensburg (De) +1,40

3. Jessica Lindell-Vikarby (Sd) +1,49

17. Wendy Holdener +3,54

19. Dominique Gisin +3,72

BEAVER CREEK, CO - FEBRUARY 12:  Gold medalist Anna Fenninger of Austria celebrates after winning the Ladies' Giant Slalom in Red Tail Stadium on Day 11 of the 2015 FIS Alpine World Ski Championships on February 12, 2015 in Beaver Creek, Colorado.  (Photo by Ezra Shaw/Getty Images)

Weltmeisterin Anna Fenninger lässt sich bei der Siegerehrung feiern. Bild: Getty Images North America

WM-Riesenslalom der Frauen

Anna Fenninger ist die überragende Weltmeisterin – die österreichischen Festspiele gehen weiter

Anna Fenninger lässt der Konkurrenz im WM-Riesenslalom von Beaver Creek keine Chance. Überlegen erobert sich die Österreicherin ihren vierten grossen Titel. Die Schweizerinnen enttäuschen mehrheitlich, doch Dominique Gisin feiert ihr Comeback.



Die Siegerin

Anna Fenninger fährt heute in einer eigenen Liga. Sie dominiert in beiden Läufen und fährt in der Gesamtrechnung einen Vorsprung von 1,40 Sekunden heraus. Ein Rutscher kurz vor dem Ziel führt beinahe zum Sturz, die Österreicherin kann sich aber fangen und ergattert die nächste Goldmedaille. Die österreichischen Festspiele gehen weiter.

epa04617079 Austria's Anna Fenninger reacts after her second run of the Women's Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Beaver Creek, Colorado, USA, 12 February 2015.  EPA/HANS KLAUS TECHT

Unglaublich – Anna Fenninger fährt in einer eigenen Liga. Bild: EPA/APA

Das Podest

Neben der strahlenden Siegerin dürfen sich Viktoria Rebensburg und Jessica LIndell­-Vikarby über Silber und Bronze freuen. Die Deutsche zeigt einen starken zweiten Lauf, verliert aber dennoch 1,40 Sekunden auf Anna Fenninger. Trotzdem schafft sie den Sprung von Platz 11 aufs Podest. Jesica Lindell-­Vikarby gewinnt mit der Bronze ihre erste Medaille an einer Grossveranstaltung.

BEAVER CREEK, CO - FEBRUARY 12:  (L-R) Viktoria Rebensburg of Germany, Anna Fenninger of Austria, and Jessica Lindell-Vikarby of Sweden celebrate at the finish of the Ladies' Giant Slalom in Red Tail Stadium on Day 11 of the 2015 FIS Alpine World Ski Championships on February 12, 2015 in Beaver Creek, Colorado.  (Photo by Ezra Shaw/Getty Images)

Da strahlen sie um die Wette – das Podest im Riesenslalom. Bild: Getty Images North America

Die Schweizerinnen

Das Fazit der Schweizerinnen fällt durchzogen aus. Auf der einen Seite steht der frühe Ausfall von Lara Gut im ersten Lauf. Eine Welle wird ihr zum Verhängnis und die Tessinerin muss die Medaillenträume früh begraben. Auf der anderen Seite steht das gelungene Comeback von Dominique Gisin. Nur dreieinhalb Wochen nach ihrer Verletzung fährt sie auf den 19. Rang. Wendy Holdener zeigt einen guten ersten Lauf, kann sich im zweiten aber nicht mehr weiter steigern und beendet das Rennen als beste Schweizerin auf dem 17. Rang. Nicht vergessen darf man Tina Weirather, die Lichtensteinerin fuhr zwei saubere Läufe, muss sich aber am Ende mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Nur sechs Hundertstel fehlen zur Bronzemedaille.

epa04616432 Lara Gut of Switzerland reacts after dropping out in the first run of the Women's Giant Slalom race at the FIS Alpine World Ski Championships in Beaver Creek, Colorado, USA, 12 February 2015.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Ein weiterer Rückschlag für Lara Gut. Bild: EPA/KEYSTONE

Der Aufreger

Da ist uns allen das Herz nochmals in die Hose gerutscht. Anna Fenninger fährt ihren ganzen Lauf souverän runter und baut ihren Vorsprung sogar noch aus. Eine sichere Sache, denkste! Kurz vor dem Zielhang bleibt sie mit dem rechten Ski hängen und stürzt um ein Haar. Mit letzter Kraft und ihrem ganzen Können kann sich die Österreicherin retten fährt Gold nach Hause. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Der Beinahe-Sturz von Anna Fenninger. gif: srf

Ticker: WM-Riesenslalom, Frauen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Stinkfrech! Schulbuben-Abkürzung verhilft Karl Molitor zum ersten Lauberhorn-Sieg

14. Januar 1939: Mit Karl Molitor betritt einer der grössten Schweizer Skistars bei seinem Heimrennen am Lauberhorn die grosse Bühne. Den ersten seiner elf Siege in Wengen ergaunert sich das Schlitzohr auch dank einer geheimen Abkürzung.

Länger, schneller, Lauberhorn. Die Abfahrt von Wengen sprengt mit 4,5 Kilometern Länge und Spitzengeschwindigkeiten bis zu 161 Stundenkilometern alle Rekorde. Nur komplette Rennfahrer haben auf dem Teufelskurs vor der majestätischen Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau eine Chance. Ob Hundschopf, Kernen-S oder der Canadian Corner: Die knüppelharten Schikanen des Klassikers verzeihen kein Defizit an Muskelkraft, Kondition und blitzschnellen Reflexen.

Das Spektakel und der Nervenkitzel locken …

Artikel lesen
Link zum Artikel