Sport

Das war der Grund für den Drohnen-Absturz: «Ziel war es, sie zu zerstören»

24.12.15, 07:32 24.12.15, 08:10

Es kommt langsam Licht ins Dunkle des Drohnen-Crashes beim Slalom von Madonna di Campiglio. Wie die TV-Produktionsfirma Infront auf ihrer Website bekannt gibt, seien gemäss Hersteller sehr wahrscheinlich «unerwartete und starke Frequenzstörungen» dem Absturz des DFC-Copter XR1 vorausgegangen. Der Pilot war so nicht mehr in der Lage, das Fluggerät wie gewünscht zu steuern.

Er habe in der Folge gemäss den offiziellen Sicherheitsbestimmungen gehandelt. Diese schreiben vor, dass der Pilot in so einem Fall die Drohne so nah wie möglich zum Boden fliegen soll. «Ziel war es, die Drohne zu zerstören, bevor sie völlig unkontrolliert durch die Luft fliegt», schreibt «Infront». 

Der Pilot habe den Sinkflug (Absturz) wahrscheinlich neben der Piste einleiten wollen. Dafür fehlte aber die Zeit. Infront leitete auch eine externe Untersuchung ein. (fox)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • herschweizer 24.12.2015 10:40
    Highlight dazu kommt dass sich diese in meinen Augen Prosumerdrohnen eher einfach manipulieren lassen. Es werden meistens die gleichen Frequenzen verwendet die auch für Spielzeugdrohnen mit Kamerafunktion und auch für die ein bisschen Grösseren die man im Hobby/Modellbauhandel erwerben kann
    5 0 Melden
  • herschweizer 24.12.2015 10:30
    Highlight Es klingt eher nach einer Ausrede diesen Absturz als kontolliert anzubieten. Es ist leider so dass der Hauptanbieter DJI seine Firmwares für grosse Drohnen nicht direkt downloadbar macht man kann sein Gerät nur zum Update mir China verlinken. Da muss sehr viel Vertrauen im Spiel sein ;-)
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  • kamedron 24.12.2015 10:08
    Highlight Naja, abstürzen tu ich manchmal auch.
    21 4 Melden
    • herschweizer 24.12.2015 10:33
      Highlight mit schwerer Kameradrohne?
      2 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 10:04
    Highlight "Ziel war es sie zu zerstören..." es schaute eher so aus " Ziel war es den Hirscher zu stören..." :-)

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  • fiodra 24.12.2015 08:57
    Highlight Ich hoffe doch sehr, dass das Problem mit den Drohnen erkannt wird, denn mit Sicherheit wird sich das in Kürze zu einer regelrechten Plage entwickeln: Überall Drohnen, in den Strassen vor den Häusern, fliegende Drohnen, abstürzende Drohnen, Rechtsstreitigkeiten wegen Drohnen. etc.
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    • Duweisches 24.12.2015 09:20
      Highlight Also alle Autos weg? Das trifft nämlich auch alles auf diese zu...
      30 19 Melden
    • Baba 24.12.2015 09:34
      Highlight @Duweisches: die Auto-Geschichte ist aber rechtlich deutlich besser geregelt als die Sache mit den Drohnen...😕
      21 3 Melden
    • EvilBetty 24.12.2015 09:47
      Highlight soso... fliegende Autos? abstürzende Autos?
      25 4 Melden
    • Der Bademeister 24.12.2015 09:50
      Highlight Für's Autofahren müssen wir eine theoretische und praktische Prüfung absolvieren und das Fahrzeug oblifatorisch versichern.
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    • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 09:56
      Highlight Richtig, dies wird langsam zu einer Landplage mit sehr viel Risiko für den Unbeteiligten verbunden. Es gibt ja immer so "Spezialisten", welche solche Instrumente nicht im Griff haben.
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    • Duweisches 24.12.2015 10:07
      Highlight Nun, auch die "Drohnen-Geschichte" ist geregelt, so darf zum Beispiel nicht über Menschenmassen oder bewohnten Gebieten geflogen werden, und die meisten Möchtegern-Piloten wissen auch was sie tun. Von den eher kleineren Anfängerdrohnen geht ausserdem eine eher kleinere Gefahr aus.
      Das diese Drohne abgestürzt ist, war wohl ein bedauerlicher technischer Defekt, aber deswegen strenge Reglementierungen für alle Drohnen zu schaffen...?
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    • Duweisches 24.12.2015 10:09
      Highlight Drohnen haben ein extremes Potential als technische Hilfsmittel, durch eine Prüfung, die dann wohl regelmässig wiederholt werden müsste, würde dieses stark unterdrückt, da für viele Piloten das Fliegen wohl nicht mehr wirtschaftlich währe. Diese wichtigen Kurse wären genauso unnötig wie die zwei Kurse für Autofahrer während der Probezeit...
      Und Betty: Ich denke das meine Aussage schon verständlich war. 😉
      Durch Autos werden ja wohl tausendfach mehr Unfälle verursacht als durch Drohnen...
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    • Baba 24.12.2015 10:16
      Highlight Ich habe nicht behauptet, es sei für Drohnen NICHTS geregelt, aber dass der Bereich der Autos besser (detaillierter, ausführlicher...) geregelt sei 😊.
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    • herschweizer 24.12.2015 15:47
      Highlight @duweisches ... wie bitte... ein bedauerlicher technischer Defekt... eh nicht ... ein paar Meter und ein Carbonstab hätte sich ganz locker in das Rückenmark von diesem Skirennfahrer bohren können... eine gut gebaute Drohne stürzt nicht einfach ab. Es ist wie bei manntragenden Fluggeräten... systemrelevante Komponenten sind REDUNDANT vorhanden. Diese ganzen pseudoprofessionellen Luftbildanbieter sehen zum Teil einen GPS Empfänger als Rettung ihres Fluggerätes an weil sie zum Teil gar nicht manuell fliegen können und ihre Aufgabe eher als DROHNENLOTSE warnehmen!!!
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