Sport

Slalom in Wengen

1. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:43,31
2. Marcel Hirscher (AUT) +0,15
3. Felix Neureuther (GER) +0,63

Die Schweizer:
16. Ramon Zenhäusern +2,12

22. Daniel Yule +2,55
Nicht im 2. Lauf:  Anthony Bonvin, Reto Schmidiger, Justin Murisier, Marc Rochat, Luca Aerni, Marc Gini und Sandro Simonet

Das Podest: Marcel Hirscher, Sieger Henrik Kristoffersen und Felix Neureuther. Bild: DENIS BALIBOUSE/REUTERS

Kristoffersen auch in Wengen Slalom-König – Zenhäusern bester Schweizer

15.01.17, 14:29 15.01.17, 17:38

Nach der gestern dem Wetter zum Opfer gefallenen Lauberhorn-Abfahrt konnte heute in Wengen immerhin der Slalom in Angriff genommen werden. Und dies auf einer perfekt präparierten Piste.

Der Sieger

Im Slalom gibt es momentan keinen Weg vorbei an Henrik Kristoffersen. Wie in Adelboden setzt sich der 22-jährige Norweger durch, wobei es am Lauberhorn ganz knapp wurde. Der Leader aus dem ersten Lauf fiel im Finale zur letzten Zwischenzeit hinter Marcel Hirscher zurück, konnte den Spiess aber gerade noch umdrehen.

Wie im Vorjahr der Sieger in Wengen: Henrik Kristoffersen. Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE

Das Podest

Marcel Hirscher zeigte nach seiner einwöchigen Pause Biss und bewies, dass ihm Kristoffersen den Rang im Slalom noch lange nicht abgelaufen hat. Dritter wurde einer, den der Österreicher ebenfalls bestens kennt: Felix Neureuther. Der Deutsche absolvierte den zweiten Lauf hinter Hirscher als Zweitschnellster und verbesserte sich so noch um satte zehn Positionen.

Die Schweizer

Die Schweizer Trümpfe stachen indes nicht. Ärgerlich ist vor allem der Ausfall von Luca Aerni. Der 23-Jährige war im ersten Lauf stark unterwegs, hielt mit den Besten mit und hätte sicherlich eine Top-10-Zeit erreicht. Hätte, denn kurz vor dem Ziel war er einen Sekundenbruchteil unaufmerksam und verpasste eine Stange.

Der beste Schweizer, Ramon Zenhäusern, nähert sich dem Ziel.  Bild: KEYSTONE

Daniel Yule zeigte in beiden Läufen verkrampfte Fahrten, fand nie den Rhythmus und beendete den Renntag auf Platz 22. Etwas besser lief es Ramon Zenhäusern, dem zweiten Schweizer im Finaldurchgang – obwohl er gestern noch einen argen Magen-Darm-Infekt eingefangen hat. Der 24-jährige Walliser verbesserte sich um zehn Positionen auf Schlussrang 16. (drd)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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