Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Joint gold medalists Switzerland's Dominique Gisin (R) and Slovenia's Tina Maze react during the medal ceremony for the women's alpine skiing downhill race at the Sochi 2014 Winter Olympic Games in Sochi February 12, 2014.                  REUTERS/Gary Hershorn (RUSSIA  - Tags: SPORT SKIING OLYMPICS)

Strahlende Olympiasiegerinnen: Die zeitgleichen Tina Maze (links) und Dominique Gisin in Sotschi. Bild: GARY HERSHORN/REUTERS

Funktionär verplappert sich: Olympiasiegerin Dominique Gisin tritt Ende Saison zurück

Dominique Gisin beendet offenbar nach dieser Saison ihre Karriere. Die 29-Jährige soll letzte Woche ihre Trainer und Teamkolleginnen in ihren Rücktrittsplan eingeweiht haben.

15.03.15, 08:11 15.03.15, 13:38


Die Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin will sich angeblich am Donnerstag anlässlich einer Pressekonferenz beim Weltcupfinal im französischen Méribel über ihre Zukunft äussern. «Weil Gisins geistiger Horizont weit über die Skispitzen hinausgeht, war mir zwar schon früh klar, dass sie nicht bis ins Alter von 40 Jahren Rennen bestreiten wird», zitiert der «SonntagsBlick» einen Swiss-Ski-Funktionär. Weiter sagt dieser: «Gleichzeitig war ich mir bis vor ein paar Tagen ganz sicher, dass sie ihre Karriere bis zur Heim-WM 2017 in St.Moritz fortsetzen wird.»

Auf Nachfrage verwies Swiss-Ski darauf, dass Gisin sich bis am Donnerstag nicht äussern werde. Sie wolle sich voll und ganz auf die für sie sehr wichtigen Speed-Rennen beim Weltcupfinal konzentrieren.

Dominique Gisin, of Switzerland gets to the finish area after completing an alpine ski, women's World Cup downhill, in Garmisch Partenkirchen, Germany, Saturday, March 7, 2015. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Gisin hat in dieser Saison mehr Grund gehabt, sich zu ärgern, anstatt sich zu freuen. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Noch mehr Rücktritte?

Dem Schweizer Speed-Team droht ein grosser Aderlass. Marianne Abderhalden hat ihren Rücktritt bereits bekanntgegeben. Auch Fabienne Suter (30) und Nadja Inglin-Kamer (28) überlegen sich offenbar, die Karriere zu beenden.

Bislang ein mässiger Winter

Nach zahlreichen Verletzungen und Operationen feierte Gisin an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi mit dem Sieg in der Abfahrt ihren grössten Erfolg der Karriere. Die aktuelle Saison ist für die Engelbergerin bisher jedoch nicht nach Wunsch verlaufen. Als Bestresultat steht der 5. Rang aus der Abfahrt in Val d'Isère zu Buche.

Auf einen Weltcup-Podestplatz wartet die Physik-Studentin bereits seit mehr als drei Jahren. Bislang gewann sie drei Weltcup-Rennen: 2009 in Altenmarkt-Zauchensee und in Cortina d’Ampezzo, 2010 in Crans-Montana. (ram/si)

Die erfolgreichsten Schweizer Ski-Weltmeister der Neuzeit

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Leonardo Genoni verlässt den SCB – na und?

Das hat es so noch nicht oft gegeben: Beim vielleicht wichtigsten Hockey Transfer dieses Jahrhunderts entscheiden Gefühle und nicht Millionen.

Die Mutter aller Transferniederlagen für den SC Bern: WM-Silberheld Leonardo Genoni (30) wechselt Ende Saison für fünf Jahre zum EV Zug. Zum ersten Mal in der Geschichte verlässt ein grosser Torhüter den SC Bern. Die anderen ganz grossen Goalie-Titanen haben ihre Karriere in Bern beendet: René Kiener, Jürg Jäggi, Renato Tosio und Marco Bührer. Wer einmal beim SCB Kultstatus erlangt hat, geht nicht mehr weg.

Aber Leonardo Genoni geht doch. Marc Lüthi sagt erst einmal ein Wort: «Schade». Um dann …

Artikel lesen