Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super-G in La Thuile (Ita)

Switzerland's Lara Gut smiles after completing an alpine ski women's World Cup super G race, in La Thuile, Italy, Sunday, Feb. 21, 2016. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Lara Gut freut sich über einen weiteren Podestplatz.
Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE

Gut verkürzt den Abstand im Gesamtweltcup – Weirather gewinnt den Super-G von La Thuile

Der Kampf um den Gesamtweltcup präsentiert sich weiterhin extrem spannend. Nach einer enttäuschenden Abfahrt gestern kann Lara Gut heute wieder zurückschlagen. Sie wird Zweite und kommt wieder bis auf 23 Punkte an Lindsey Vonn heran.

21.02.16, 12:00 21.02.16, 13:07


Die Siegerin

In der gestrigen Abfahrt schaffte es Tina Weirather nicht einmal in die Punkte. Die Liechtensteinerin klassierte bei schlechten Sichtverhältnissen auf dem enttäuschenden 35. Rang. Heute schlägt sie im Super-G zurück. Sie nimmt ihren Konkurrentinnen 57 Hundertstelsekunden und mehr ab.

Liechtenstein's Tina Weirather smiles after completing an alpine ski women's World Cup super G race, in La Thuile, Italy, Sunday, Feb. 21, 2016. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Da ballt sie die Fäuste: Tina Weirather ist heute nicht zu bezwingen.
Bild: Alessandro Trovati/AP/KEYSTONE

Das Podest

Auch Lara Gut kann sich für den ernüchternden elften Rang von gestern revanchieren. Die Tessinerin zeigt bei schwierigen Bedingung eine fehlerfreie Fahrt und schafft es am Ende auf den zweiten Platz. «Es sei rutschig gewesen,» gibt die 24-Jährige nach dem Rennen zu Protokoll. 

Besonders wichtig: Sie klassiert sich damit vor Lindsey Vonn, ihrer Konkurrentin im Kampf um die grosse Kugel. Die Amerikanerin muss in ihrer Fahrt einige kleine Fehler beklagen. Trotzdem komplettiert sie als Dritte das Podest. Lara Gut kann den Abstand im Gesamtweltcup wieder auf 23 Punkte verkürzen.

Switzerland's Lara Gut speeds down the course during a women's Alpine ski downhill race, in La Thuile, Italy, Saturday, Feb. 20, 2016. (AP Photo/Marco Trovati)

Lara Gut gelingt auch heute eine starke Leistung.
Bild: Marco Trovati/AP/KEYSTONE

Die Schweizerinnen

Hinter Lara Gut gelingt auch Fabienne Suter eine starke Leistung. Mit Startnummer vier zaubert sie eine Marke in den Schnee, die lange Bestand hat. Am Ende reicht es der 31-Jährigen zum vierten Platz. Das Podest verpasst sie nur gerade um drei Hundertstelsekunden. Trotzdem realisiert sie ihr klar bestes Super-G-Resultat seit Januar 2013. Auch Corinne Suter ist einmal mehr schnell unterwegs. Die 21-Jährige, die im Super-G von Garmisch schwer gestürzt war, fährt auf den 15. Rang. Mit Denise Feierabend (26) und Joana Hählen (29) holen zwei weitere Schweizerinnen Weltcuppunkte.

Switzerland's Fabienne Suter speeds down the course during an alpine ski women's World Cup super G race, in La Thuile, Italy, Sunday, Feb. 21, 2016. (AP Photo/Marco Trovati)

Fabienne Suter zeigt endlich wieder einmal eine tolle Leistung im Super-G.
Bild: Marco Trovati/AP/KEYSTONE

Der Aufreger

Nadia Fanchini, die Siegerin der Abfahrt von gestern rutscht heute im unteren Teil weg und scheidet aus. Die Italienerin bleibt glücklicherweise unverletzt und steht sofort wieder auf. Dabei wird sie allerdings beinahe von einem Pistenhelfer umgefahren.

Lara Gut und Lindsey Vonn sind nicht alleine: Das sind die grössten Rivalitäten im Sport

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum in Bern kein Schweizer zum Genoni-Nachfolger taugt

Wer trägt die Verantwortung für die bitterste Transferniederlage der SCB-Geschichte? Sportchef Alex Chatelain? Nein. Aber seinen Ruf kann er nur noch durch die Verpflichtung des richtigen ausländischen Torhüters retten.

Leonardo Genoni wechselt im Frühjahr 2019 mit einem Fünfjahresvertrag zum EV Zug. Den Schwefelgeruch dieser Transferniederlage bringt SCB-Sportchef Alex Chatelain erst einmal nicht mehr aus den Kleidern. Für das gesamte Berner Umfeld kann es natürlich in diesen schweren Tagen nach dem Transfer-Schock nicht sein, dass es keinen Sündenbock gibt. Dass der Zorn nicht über dem Haupt eines SCB-Bürogenerals abgeladen werden kann.

Aber wie wir es auch drehen und wenden – es gibt keinen Sündenbock. …

Artikel lesen