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Lara Gut auf dem Gletscher in Sölden, wo am Wochenende die Saison beginnt. Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Keine Lust auf den neuen Ski-Winter? 11 Gründe, dich darauf zu freuen

21.10.16, 11:55 21.10.16, 20:19

Am Wochenende startet in Sölden der Ski-Weltcup in seine 50. Saison. Auf dem Rettenbachferner in den Ötztaler Alpen finden zum Auftakt je ein Riesenslalom der Frauen (Samstag) und der Männer (Sonntag) statt. 11 Gründe, warum wir uns auf den neuen Winter freuen:

Lara Gut

Die Tessinerin hat im letzten Winter den Gesamtweltcup gewonnen – als erste Schweizerin seit Vreni Schneider 1995. Die Ski-Nation hofft, dass Lara Gut auch in diesem Winter um die grosse Kristallkugel kämpfen kann.

Spieglein, Spieglein an der Wand: Was bringt die neue Saison? Bild: KEYSTONE

Die Konkurrenz

Anna Fenninger hat geheiratet und will auch als Anna Veith für Furore sorgen. Die Österreicherin verpasste den letzten Winter wegen einer Verletzung, auch in Sölden wird sie noch nicht dabei sein. Doch wenn sie wieder ihr Niveau erreichen kann, dürfte sie Guts erste Konkurrentin sein und Mikaela Shiffrin hofft dieses Jahr auch mitreden zu können. Die Amerikanerin Lindsey Vonn, letzte Saison ebenfalls von Verletzungen geplagt, will bloss noch in den Speed-Rennen starten. Da, wo sie schon 13 kleine Kristallkugeln geholt hat (8 Abfahrt, 5 Super-G). Mit Tina Maze tritt ein weiterer Superstar definitiv zurück. 

Anna Veith und Gatte Manuel auf dem Sessellift der Liebe. Klingt wie ein Lied von Hansi Hinterseer. Bild: APA

Beat Feuz

Was war das für ein Comeback im letzten Winter! Erst spät in der Saison konnte der Emmentaler erstmals starten, doch die Geduld zahlte sich aus. Feuz fuhr in Kitzbühel, Garmisch und Chamonix aufs Abfahrts-Podest und er gewann beim Weltcupfinal in St.Moritz sowohl die Abfahrt wie auch den Super-G.

Beat Feuz (links) und Carlo Janka beim Materialfassen für den neuen Winter. Bild: KEYSTONE

Die WM in der Schweiz

Haben wir da «St.Moritz» gehört? Die WM im eigenen Land ist das Highlight des Winters, besonders speziell sind die Titelkämpfe natürlich für die Schweizer Athleten. 2015 in Vail/Beaver Creek gab es 3 Medaillen – eine Ausbeute, die steigerungsfähig scheint.

Vor zwei Wochen sah der WM-Berg noch so aus. Anfang Februar wird er zugeschneit sein. Bild: KEYSTONE

Patrick Küng

Er ist der einzige Schweizer, der 2015 Weltmeister wurde – in der Königsdisziplin, der Abfahrt. Die letzte Saison musste der Glarner indes früh abbrechen, dieser Winter wird für Küng zu einer Comeback-Saison. Gut für ihn: Er muss sich nicht um die Qualifikation für die WM sorgen, als Titelverteidiger ist ihm ein Startplatz sicher.

Ein Gold-Vreneli von Gold-Vreni Schneider: Patrick Küng bei der Ehrung für seinen WM-Titel 2015. Bild: KEYSTONE

Den ganzen Tag Sport im TV

Die Partnerin versteht es vielleicht nicht immer. Aber ein perfekter Wintertag, wenn es draussen gruusig regnet und kalt ist, sieht doch so aus:

09:30 1. Lauf Männer-Slalom
10:30 Superkombi Frauen, Abfahrt
11:30 Biathlon, Staffel Frauen
12:30 2. Lauf Männer-Slalom
13:30 Superkombi Frauen, Slalom
14:45 Biathlon, Staffel Männer
16:00 Skispringen mit Simon Ammann
18:00 Sportschau mit der Bundesliga
19:45 Eishockey, Kampf um Playoffs
22:20 Alles nochmals zusammengefasst (Ja, ich habe schon alles gesehen. Aber ja, ich muss es nochmals sehen.)

Früh übt sich, wer ein grosser Ski-Fan werden will. Bild: Digital Vision

Apropos: ORF!

Wer lieber Hüppi und Russi zuhört, der soll das machen. Die beste Unterhaltung bei Skirennen liefern aber eindeutig die Österreicher. Nirgends ist der Skisport populärer und das wird auf dem ORF so richtig zelebriert. Wenn Superstar Marcel Hirscher – «unser Marsselll!» – triumphiert, dann hat man immer auch das Gefühl, dass der österreichische Reporter dafür mitverantwortlich ist. Ausserdem gibt es wenig im Leben eines Schweizers, das für so grosse Schadenfreude sorgt, wie wenn man im ORF den Einfädler eines grossen Favoriten aus Österreich miterlebt.

Ooooh, der Marsselll hat eingefädelt! Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Slalom-Teams

Der 23-jährigen Wendy Holdener gelang im letzten Winter der endgültige Durchbruch. Die Schwyzerin gewann in Stockholm und auf der Lenzerheide ihre ersten Weltcuprennen, sie holte die Disziplinen-Wertung der Kombination und wurde Dritte im Slalom-Weltcup. Mit Michelle Gisin und Charlotte Chable hat die Schweiz zwei weitere starke Athletinnen. Gibt es 14 Jahre nach Marlies Oester endlich wieder einen Schweizer Slalomsieg?

Auch die Männer sind im Zick-Zack schnell unterwegs: Daniel Yule lag im letzten Winter einmal nach dem ersten Durchgang in Führung und schaffte es drei Mal in die Top Ten. Luca Aerni hat zwei fünfte Plätze als Bestresultate, die er heuer toppen will.

Wendy Holdener strahlt ihre Kristallkugel an. Bild: KEYSTONE

Mikaela Shiffrin

Im Slalom ist die Amerikanerin das Mass aller Dinge – sie gewann alle Rennen, zu denen sie im letzten Winter angetreten war. Und das, obwohl sie wegen einer schweren Knieverletzung lange ausgefallen war. Bleibt Shiffrin fit, scheint sie kaum zu schlagen sein. Weil sie im Slalom schon alles gewonnen hat – Olympiagold und zwei WM-Titel – will sie auch in den anderen Disziplinen besser werden. Das Ziel der 21-Jährigen ist der Sieg im Gesamtweltcup.

Mikaela Shiffrin will es erneut krachen lassen. Bild: ANTONIO BRONIC/REUTERS

Schweizer Skifeste

Noch vor der WM werden – sofern Petrus und Frau Holle wollen – Bilder von verschneiten Bergen unter blauem Himmel in die Welt hinausgetragen. Wenn im Januar die Herren-Rennen am Chuenisbärgli in Adelboden und am Lauberhorn in Wengen anstehen, dann schaut nicht nur das Berner Oberland hin. Längst haben sich die Renn-Wochenenden zu Party-Weekends für alle Schweizer Sportfans entwickelt.

Den Zielhang in Adelboden im Visier: Der Riesenslalom ist jedes Jahr ein Top-Highlight im Weltcup-Kalender. Bild: KEYSTONE

Das zarte Pflänzchen «Riesenslalom»

Seit Jahren ist der Riesenslalom die Sorgendisziplin der Schweizer Männer. Schon im letzten Winter zeigte sich eine Aufwärtstendenz, nun soll es so weitergehen. Justin Murisier erreichte sieben Mal die Top 15, Gino Caviezel attestieren die Trainer nach dem Sommertraining, konstanter geworden zu sein. Mit dem 19-jährigen Marco Odermatt stellt die Schweiz zudem den Junioren-Weltmeister im Riesenslalom.

Wird er der neue Mike von Grünigen? Junioren-Weltmeister Marco Odermatt. Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Ski-Cracks beim Materialfassen

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stromer5 21.10.2016 22:35
    Highlight Draussen gruusig und kalt, drinnen warm und Skirennen schauen.
    Das ist für mich der Inbegriff von einem perfekten Winter und ich freue mich jetzt schon darauf ⛄❄😅
    12 0 Melden
  • What’s Up, Doc? 21.10.2016 19:54
    Highlight Punkt 7 ist ja so was von zutreffend, vor allem fanen die Ösis mit allen mit und labern nicht nur über die Schweizer wie's SRF.
    5 6 Melden
  • Starfox 21.10.2016 16:39
    Highlight Beim Thema Skirennsport hat watson aus meiner Sicht noch einen gewissen Nachholbedarf. Wenn es um Tennis / Roger Federer geht, können nicht genung Beiträge kommen, Federer zum Frühstück, Maestro zum Zmittag und zum Dessert noch mal Federer (würg). Aber über Skirennsport wurde / wird hier kaum oder nur sehr wenig berichet, hoffentlich ändert sich das.
    8 22 Melden
    • Schreiberling 21.10.2016 18:39
      Highlight War ja auch Sommer 😉
      16 1 Melden
  • estelle_pink 21.10.2016 13:42
    Highlight ich hasse den Winter abgrundtief, warte schon wieder sehnsüchtig auf den Frühling und Sommer...doch den Skirennsport liebe ich, auf wenn ich persönlich nicht gerne Skifahre....fies ist immer die Pause nach dem Saisonauftakt in Sölden, das geht immer so lange, wenn dann auch noch Levi ausfällt ist es kaum auszuhalten :-)
    27 5 Melden
  • CDLugo 21.10.2016 13:40
    Highlight Ahh bei diesen Titel dachte ich schon es gehe um stinknormales ski fahren/snööben.... dabei pusht es für profiski... pffff
    1 32 Melden
    • Mia_san_mia 21.10.2016 19:34
      Highlight Ja bei dem Titelbild kommt man nicht drauf dass es um Profiski geht 😂
      8 0 Melden
  • Redback 21.10.2016 12:34
    Highlight Es gibt nur einen Grund und der steht auf Nr. 1
    10 9 Melden
  • c_meier 21.10.2016 12:19
    Highlight Sind das Fotos auf dem neue Ski-Dress der Schweizer? Sieht von weitem aus wie wenn jemand draufgekleckert hätte.... aber egal, Hauptsache schnell!! :)
    4 2 Melden
    • Redback 21.10.2016 16:25
      Highlight sehen aus wie nach einem Sturz ohne Schnee
      3 0 Melden
  • Amboss 20.10.2016 23:26
    Highlight Yessss endlich geht's los.
    Danke für die Einstimmung!

    Als Ergänzung noch zwei Gründe:

    12. Michi Bont
    Hüppi/Russi oder die österreichische Kommentatoren können einpacken gegen ihn. Spannend und sehr kompetent. Die Frauenrennen auf SRF sind gerade auch wegen ihm ein Genuss.

    13. Stürze
    Seien wir doch ehrlich. Wir wollen sie. Skifahren ohne Stürze wäre einfach nicht das gleiche. Und nirgendwo stürzen sie so schön wie im Skisport. Und natürlich hofft man jedes mal, dass es nicht schlimm ist...

    16 26 Melden
    • Mira77 21.10.2016 01:06
      Highlight Für nummer 12 ein 💜
      Aber für nummer 13 ⚡️
      31 9 Melden
    • estelle_pink 21.10.2016 13:40
      Highlight Nummer 12 kann man echt NUR unterschreiben!!
      12 3 Melden
  • blobb 20.10.2016 19:18
    Highlight Alles schön und gut aber: Es wir kein Ski Challenge mehr geben! :(
    25 2 Melden

«Einfach nur wunderschön!» Gisin und Holdener gewinnen Gold und Bronze in der Kombi 

» Hier gibt' den Liveticker zum Nachlesen.

Michelle Gisin hat es gepackt. Die Engelbergerin erringt absolut souverän die Goldmedaille in der Kombination. Dank Wendy Holdener geht auch noch Bronze in die Schweiz.

Gisin zeigte einen grossartigen Wettkampf. In der Abfahrt hatte sie nur 77 Hundertstel auf die Amerikanerin Lindsey Vonn verloren, die dann im Slalom mit einem Einfädler ausschied. Und auch im Slalom hielt sich Michelle Gisin bemerkenswert. In dieser Disziplin kämpfte die …

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