Sport

Super-G in Kitzbühel

1. Aksel Lund Svindal (NO)

2. Andrew Weibrecht (US) +0,31

3. Hannes Reichelt (AT) +0,42

9. Carlo Janka +0,95

16. Beat Feuz +1,53

23. Thomas Tumler +1,90

28. Ralph Weber +2,06

Die rote Startnummer behält er: Speed-King Aksel Lund Svindal.
Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Schon der siebte Saisonsieg: Aksel Lund Svindal krallt sich auch den Super-G von Kitzbühel

22.01.16, 12:52 22.01.16, 16:29

Der Sieger

Aksel Lund Svindal ist in diesem Winter fast nicht zu schlagen. Der Norweger gewinnt schon sein siebtes Speed-Rennen. Bei perfektem Wetter – Sonnenschein und blauer Himmel am Hahnenkamm – zeigt Svindal vom Start bis ins Ziel praktisch keine Schwäche.

«Das ist cool, das muss man geniessen.»

Svindal zu seiner Siegesserie
ORF

Unwiderstehlich zum nächsten Erfolg: Aksel Lund Svindal.
Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Der «Super-Elch» ist mit der Leistung heute natürlich auch der grosse Favorit auf den Abfahrtssieg morgen.

Das Podest

Mit einer Fahrt, die stark siegverdächtig scheint, schafft es Andrew Weibrecht auf Rang 2. Der Amerikaner muss sich letztlich um drei Zehntelsekunden geschlagen geben.

Mit dem routinierten Hannes Reichelt als Drittem bringt auch das einheimische österreichische Team einen Fahrer aufs Podest.

Wieder auf dem Podest: Hannes Reichelt feiert am letzten Wochenende Rang 2 in der Lauberhorn-Abfahrt.
Bild: DENIS BALIBOUSE/REUTERS

Die Schweizer

Carlo Janka zeigt vor allem im oberen Teil eine hervorragende Leistung, stellt lauter Zwischenbestzeiten auf. Erst im letzten Abschnitt büsst Janka ein wenig Zeit ein – das wirft ihn dann doch noch etwas zurück. Auf Svindal verliert er als 9. eine knappe Sekunde, aufs Podest fehlt Janka eine halbe Sekunde.

Carlo Janka: gute Ausgangslage für die Kombination.
Bild: Pier Marco Tacca/AP/KEYSTONE

Beat Feuz gelingt im zweiten Rennen seines Comebacks erneut eine sehr ansprechende Leistung. Er büsst 1,53 Sekunden auf Sieger Svindal ein.

Der zweite Teil

Der Super-G wird als separates Rennen gewertet. Er zählt aber auch gemeinsam mit einem Slalom-Durchgang (ab 16.45 Uhr) für die Kombination von Kitzbühel. Als Topfavorit geht dort Marcel Hirscher an den Start. Der Österreicher verlor auf die Bestzeit 1,90 Sekunden.

Froh, dass er gesund ins Ziel kam: Marcel Hirscher.
Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

«Ich konnte mich überwinden und bin unten auf Sicherheit gefahren», so Hirscher im ORF, «ich bin sehr happy.» Sein schärfster Konkurrent um den Kombinations-Sieg ist wohl Alexis Pinturault. Der Franzose bewältigt den Super-G-Kurs 0,68 Sekunden schneller als Hirscher.

«Es wird schwierig, aber ich werde alles versuchen», zeigt sich auch Super-G-Svindal kämpferisch.

Der Aufreger

Die Kurssetzung ist tückisch: Die ersten beiden Starter scheiden schon früh aus, danach ist diese Klippe im oberen Teil bekannt. Mühe haben die Fahrer dann vor allem noch kurz vor dem Ziel. Ted Ligety scheidet dort aus und kann somit auch nicht zum Kombinationsslalom antreten.

(ram/si)

Die Fahrer mit den meisten Siegen im Ski-Weltcup

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Beat Feuz Silber im Super-G: «Würde die zwei Medaillen nicht gegen eine goldene tauschen»

Nach Bronze in der Abfahrt holt Feuz im Super-G den zweiten Platz und gewinnt die Silbermedaille. Gold geht an den Österreicher Matthias Mayer, Kjetil Jansrud holt sich Bronze.

Lange liegt der Norweger Kjetil Jansrud vor Landsmann und Abfahrtssieger Svindal in Führung, bevor Matthias Mayer mit einer Superfahrt in Führung geht. Beat Feuz gelingt ebenfalls ein toller Lauf und klassiert sich mit 0,13 Sekunden Rückstand hinter Mayer auf Rang zwei.

Eigentlich sei die Strecke nicht auf ihn zugeschnitten, meint Feuz im Interview. Dieser Hang sei Kurve auf Kurve und keine Gleiterstrecke, was dem Emmentaler normalerweise besser liegt. Für ihn sei es wunderbar, mit zwei …

Artikel lesen