Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hat uns gehörig den Sonntag vermiest: Roger Federer unterliegt Novak Djokovic im Wimbledon-Final. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Ja, du bist vielleicht schön braun geworden – dafür hast du das halbe Sportweekend verpasst! Hier die Zusammenfassung

13.07.15, 00:01 13.07.15, 08:43


Der Djoker schlägt King Roger und frisst wieder Gras

Aus der Traum vom achten Wimbledon-Titel für Roger Federer. Zumindest vorerst! Der Schweizer verliert den Final gegen die Weltnummer 1 Novak Djokovic in vier Sätzen mit 6:7, 7:6, 4:6 und 3:6. 

Während der Djoker den dritten Triumph nach 2011 und 2014 mit seinem traditionellen Rasen-Snack feiert, meldet Roger Federer schon seine Ambitionen für die kommende Saison an: «Ich komme nächstes Jahr zurück und versuche, den achten Titel zu holen.» Das Publikum goutiert es mit frenetischem Applaus.

Wimbledon-Sieger Novak Djokovic frisst Gras, aber erst nachdem er Roger Federer die Krallen gestutzt hat. gif: srf

Serena Williams macht alle platt, Hingis holt das Doppel-Double

In der Damen-Konkurrenz besiegt Serena Williams die Spanierin Garbine Muguruza mit 6:4 und 6:4. Es ist der sechste Wimbledon-Titel und der 21. Grand-Slam-Erfolg der 33-jährigen Powerfrau. Unheimlich!

Business as usual: Serena Williams gewinnt in Wimbledon schönes Geschirr.  Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era

Ein perfektes Wochenende verbringt auch Martina Hingis. Am Samstag gewinnt die vielleicht beste Doppelspielerin aller Zeiten mit ihrer indischen Partnerin Sania Mirza den Doppelfinal – und damit ihren ersten Wimbledon-Titel seit 17 Jahren. Am Sonntag legt sie im Mixed mit Leander Paes gleich nach und fegt das österreichisch-ungarische Duo Alexander Peya/Timea Babos in nur 40 Minuten vom Platz.

Zwei Grands-Slam-Titel an einem Wochenende. Martina Hingis ist in der Doppel-Konkurrenz von Wimbledon das Mass aller Dinge.  Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Der Transfermarkt macht kein Wochenende

Auch während anderswo Erholung angesagt ist, fischen die Bosse der Fussballklubs im grossen Transferteich. Und an diesem Wochenende haben einige spektakuläre Brocken angebissen. 

Bastian Schweinsteiger muss sich Weisswürste zum Frühstück nach 17 Jahren bei Bayern München abgewöhnen. Der Weltmeister wechselt zu Manchester United. Er ist nicht der erste deutsche Fussballer auf der Insel: In diesem knallharten Quiz kannst du beweisen, dass du dich auskennst. Die redaktionsinterne Bestleistung: 8 von 10 Punkten.

Valon Behrami zieht nach nur einem Jahr in der Bundesliga zu Premier League-Aufsteiger Watford weiter. Dort hat er einen Dreijahresvertrag unterschrieben und trifft mit Almen Abdi auf einen Schweizer Teamkollegen.

Die wichtigsten Transfers im Sommer 2015

Ende Legende! Für Iker Casillas bleiben nach 26 Jahren Real Madrid nur Tränen, höflicher Applaus und ein Taschentuch. Nach 725 Pflichtspielen im Dress der Königlichen weint er an seiner Abschieds-PK bittere Tränen.

Robin van Persie hat offenbar schon mit 31 Jahren genug vom europäischen Spitzenfussball und wechselt für den Schnäppchenpreis von knapp 7 Millionen Franken aus Manchester zu Fenerbahce Istanbul. Dieser kleine Bub heult deswegen Rotz und Wasser.

Barfuss über den Asphalt – die ganz spezielle Triathlon-Taktik

Einen Tag nach dem überlegenen EM-Titel von Nicola Spirig gewinnen die Schweizer Triathleten an der Heim-EM in Genf im Mixed-Teamwettbewerb Silber. Nur Silber! Vor dem letzten Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke liegt Sven Riederer, der am Samstag im Einzel schon Zweiter wurde, gleichauf mit Europameister David Hauss und freut sich schon auf den Sprint.

Doch daraus wird nichts! Hauss verzichtet nämlich auf den Schuhwechsel und stürmt stattdessen barfuss auf die Laufstrecke. 1,64 Kilometer sprintet er schutzlos über den heissen Asphalt und kommt schliesslich mit neun Sekunden Vorsprung als Sieger ins Ziel. Die Schweizer können nur staunen: «David hat uns auf dem linken Fuss erwischt», witzelt Riederer im Ziel.

Hauss kommt barfuss als Sieger an. gif: srf

Schweizer Töfflibuebe kommen auch am Sachsenring nicht auf Touren

Wieder ein ernüchterndes Wochenende für die Schweizer Moto2-Piloten. Tom Lüthi und Dominique Aegerter kommen am GP von Deutschland nicht über die Plätze 6 und 10 hinaus, Randy Krummenacher wird 12. Das macht watson-Töff-Experte Zaugg so richtig sauer: «Wir haben diese Ausreden seit 2010 Jahr für Jahr schon viel zu oft gehört.»

Den Sieg holt sich der Belgier Xavier Simeon. Er erbt, weil sich kurz vor Schluss Tito Rabat und der Italiener Franco Morbidelli gegenseitig aus dem Rennen nehmen.

Dieser Sturz beschert Xavier Simeon den Moto2-Sieg auf dem Sachsenring.   gif: srf

Tour de France

Vor dem heutigen Ruhetag und den ab Dienstag anstehenden Bergetappen sind am Wochenende zwei weitere Teilstücke der Tour de France über die Bühne gegangen.

Die 8. Etappe von Rennes nach Mûr-de-Bretagne bringt mit Alexis Vuillermoz den ersten französischen Etappensieg der 102. Tour-Ausgabe. Der Ire Dan Martin fällt als Zweiter dem ominösen Fluch der Startnummer 167 zum Opfer.

Die 9. Etappe ist ein Mannschafts-Zeitfahren über 28 km von Vannes nach Plumelec. Das amerikanisch-schweizerische Team BMC gewinnt mit 62 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Team Sky. Der Brite Chris Froome verteidigt seine Führung und fährt weiterhin das Maillot jaune spazieren. (dux)

Tour de France: Perlen aus unserem Archiv

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Roger Federer lächelt wieder von der Spitze

Seit Montag ist Roger Federer wieder offiziell die Nummer 1 der Weltrangliste. Mit 36 Jahren und 279 Tagen ist er damit der älteste Führende der Weltrangliste und verbessert seinen eigenen Rekord.

Weil Rafael Nadal seinen Titel in Madrid nicht verteidigen konnte und in den Viertelfinals nach 50 Siegen auf Sand an Dominic Thiem scheiterte, ist Roger Federer seit Montag wieder offiziell die Nummer 1 der Tenniswelt. Der Baselbieter liegt 720 Punkte vor Nadal. Auch die Jahreswertung führt er noch an, obwohl er seit Februar kein Turnier mehr bestritten hat.

Mit 36 Jahren und 279 Tagen nimmt Federer nun also die 309. Woche als Nummer 1 der Welt in Angriff. Rekord. Er ist damit auch der Älteste …

Artikel lesen