Sport
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Winner, Novak Djokovic of Serbia and runner up Roger Federer of Switzerland pose with their trophies after their Men's Singles Final match at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 12, 2015.                                                        REUTERS/Stefan Wermuth

Hat uns gehörig den Sonntag vermiest: Roger Federer unterliegt Novak Djokovic im Wimbledon-Final. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Ja, du bist vielleicht schön braun geworden – dafür hast du das halbe Sportweekend verpasst! Hier die Zusammenfassung



Der Djoker schlägt King Roger und frisst wieder Gras

Aus der Traum vom achten Wimbledon-Titel für Roger Federer. Zumindest vorerst! Der Schweizer verliert den Final gegen die Weltnummer 1 Novak Djokovic in vier Sätzen mit 6:7, 7:6, 4:6 und 3:6. 

Während der Djoker den dritten Triumph nach 2011 und 2014 mit seinem traditionellen Rasen-Snack feiert, meldet Roger Federer schon seine Ambitionen für die kommende Saison an: «Ich komme nächstes Jahr zurück und versuche, den achten Titel zu holen.» Das Publikum goutiert es mit frenetischem Applaus.

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Wimbledon-Sieger Novak Djokovic frisst Gras, aber erst nachdem er Roger Federer die Krallen gestutzt hat. gif: srf

Serena Williams macht alle platt, Hingis holt das Doppel-Double

In der Damen-Konkurrenz besiegt Serena Williams die Spanierin Garbine Muguruza mit 6:4 und 6:4. Es ist der sechste Wimbledon-Titel und der 21. Grand-Slam-Erfolg der 33-jährigen Powerfrau. Unheimlich!

Serena Williams of the U.S.A lifts the trophy after winning her Women's Final match against Garbine Muguruza of Spain at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 11, 2015.                                               REUTERS/Toby Melville       TPX IMAGES OF THE DAY

Business as usual: Serena Williams gewinnt in Wimbledon schönes Geschirr.  Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era

Ein perfektes Wochenende verbringt auch Martina Hingis. Am Samstag gewinnt die vielleicht beste Doppelspielerin aller Zeiten mit ihrer indischen Partnerin Sania Mirza den Doppelfinal – und damit ihren ersten Wimbledon-Titel seit 17 Jahren. Am Sonntag legt sie im Mixed mit Leander Paes gleich nach und fegt das österreichisch-ungarische Duo Alexander Peya/Timea Babos in nur 40 Minuten vom Platz.

Leander Paes of India and Martina Hingis of Switzerland show off their trophies after winning their Mixed Doubles Final match against Timea Babos of Hungary and Alexander Peya of Austria at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 12, 2015.                                                           REUTERS/Stefan Wermuth

Zwei Grands-Slam-Titel an einem Wochenende. Martina Hingis ist in der Doppel-Konkurrenz von Wimbledon das Mass aller Dinge.  Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Der Transfermarkt macht kein Wochenende

Auch während anderswo Erholung angesagt ist, fischen die Bosse der Fussballklubs im grossen Transferteich. Und an diesem Wochenende haben einige spektakuläre Brocken angebissen. 

Bastian Schweinsteiger muss sich Weisswürste zum Frühstück nach 17 Jahren bei Bayern München abgewöhnen. Der Weltmeister wechselt zu Manchester United. Er ist nicht der erste deutsche Fussballer auf der Insel: In diesem knallharten Quiz kannst du beweisen, dass du dich auskennst. Die redaktionsinterne Bestleistung: 8 von 10 Punkten.

Valon Behrami zieht nach nur einem Jahr in der Bundesliga zu Premier League-Aufsteiger Watford weiter. Dort hat er einen Dreijahresvertrag unterschrieben und trifft mit Almen Abdi auf einen Schweizer Teamkollegen.

Die wichtigsten Transfers im Sommer 2015

Ende Legende! Für Iker Casillas bleiben nach 26 Jahren Real Madrid nur Tränen, höflicher Applaus und ein Taschentuch. Nach 725 Pflichtspielen im Dress der Königlichen weint er an seiner Abschieds-PK bittere Tränen.

Robin van Persie hat offenbar schon mit 31 Jahren genug vom europäischen Spitzenfussball und wechselt für den Schnäppchenpreis von knapp 7 Millionen Franken aus Manchester zu Fenerbahce Istanbul. Dieser kleine Bub heult deswegen Rotz und Wasser.

Barfuss über den Asphalt – die ganz spezielle Triathlon-Taktik

Einen Tag nach dem überlegenen EM-Titel von Nicola Spirig gewinnen die Schweizer Triathleten an der Heim-EM in Genf im Mixed-Teamwettbewerb Silber. Nur Silber! Vor dem letzten Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke liegt Sven Riederer, der am Samstag im Einzel schon Zweiter wurde, gleichauf mit Europameister David Hauss und freut sich schon auf den Sprint.

Doch daraus wird nichts! Hauss verzichtet nämlich auf den Schuhwechsel und stürmt stattdessen barfuss auf die Laufstrecke. 1,64 Kilometer sprintet er schutzlos über den heissen Asphalt und kommt schliesslich mit neun Sekunden Vorsprung als Sieger ins Ziel. Die Schweizer können nur staunen: «David hat uns auf dem linken Fuss erwischt», witzelt Riederer im Ziel.

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Hauss kommt barfuss als Sieger an. gif: srf

Schweizer Töfflibuebe kommen auch am Sachsenring nicht auf Touren

Wieder ein ernüchterndes Wochenende für die Schweizer Moto2-Piloten. Tom Lüthi und Dominique Aegerter kommen am GP von Deutschland nicht über die Plätze 6 und 10 hinaus, Randy Krummenacher wird 12. Das macht watson-Töff-Experte Zaugg so richtig sauer: «Wir haben diese Ausreden seit 2010 Jahr für Jahr schon viel zu oft gehört.»

Den Sieg holt sich der Belgier Xavier Simeon. Er erbt, weil sich kurz vor Schluss Tito Rabat und der Italiener Franco Morbidelli gegenseitig aus dem Rennen nehmen.

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Dieser Sturz beschert Xavier Simeon den Moto2-Sieg auf dem Sachsenring.   gif: srf

Tour de France

Vor dem heutigen Ruhetag und den ab Dienstag anstehenden Bergetappen sind am Wochenende zwei weitere Teilstücke der Tour de France über die Bühne gegangen.

Die 8. Etappe von Rennes nach Mûr-de-Bretagne bringt mit Alexis Vuillermoz den ersten französischen Etappensieg der 102. Tour-Ausgabe. Der Ire Dan Martin fällt als Zweiter dem ominösen Fluch der Startnummer 167 zum Opfer.

Die 9. Etappe ist ein Mannschafts-Zeitfahren über 28 km von Vannes nach Plumelec. Das amerikanisch-schweizerische Team BMC gewinnt mit 62 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Team Sky. Der Brite Chris Froome verteidigt seine Führung und fährt weiterhin das Maillot jaune spazieren. (dux)

Tour de France: Perlen aus unserem Archiv

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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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