Sport
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BASEL, SWITZERLAND - NOVEMBER 01:  Roger Federer of Switzerland celebrates his victory during the final match of the Swiss Indoors ATP 500 tennis tournament against Rafael Nadal  of Spain at St Jakobshalle on November 1, 2015 in Basel, Switzerland  (Photo by Harold Cunningham/Getty Images)

Echte Champions snoozen nicht: Roger Federer war heute (wahrscheinlich) früher wach als du.
Bild: Getty Images Europe

Roger Federer hat gestern in Basel gewonnen und war heute früher wach als du – also lies gefälligst die Sport-Highlights vom Wochenende



Matador Federer sticht in Basel

Kürzlich hat uns watson-Ressortleiter Maurice Thiriet erklärt, dass die «88» eine bitterböse Zahl ist. Roger Federer muss diesen Artikel im Pendel-Stress zwischen ATP-Tour und Kinderzimmer irgendwie verpasst haben. An seinem Heimturnier in Basel packt er Rafael Nadal bei den Hörnern und sichert sich in einem packenden Final mit 6:3, 5:7, 6:3 den 88. Profi-Titel seiner Karriere.

Roger Federer schreit seine Freude nach dem Triumph über Rafael Nadal heraus. 
video: srf

Die vermeintliche böse Schnapszahl hat für den Tennis-Maestro eine ganz andere Bedeutung: «Es ist meine Glückszahl. Ich bin am 8.8. geboren und alles, was mit 8 zu tun hat, bringt Glück. Und darum ist es wunderschön, dass ich den 88. Titel in Basel geholt habe.»

All Blacks vermöbeln Wallabies

Nach sechs Wochen Rugby-Fieber findet die Weltmeisterschaft mit dem Final im Twickenham Stadium von London einen würdigen Abschluss. Die «All Blacks» aus Neuseeland verteidigen dank eines 34:17-Erfolgs über die «Wallabies» aus Australien als erstes Team der Geschichte ihren WM-Titel.

Die endgültige Entscheidung: Neuseeland erhöht kurz vor Spielschluss auf 32:17.
video: streamable

Emotionaler Höhepunkt ist für einmal nicht der weltberühmte Haka-Tanz der Kiwis, sondern ein Bubi-Fan, der erst von einem erwachsenen Security brutal getackelt wird – und anschliessend das beste Geschenk seines Lebens erhält.

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Rugby-Weltmeister Sonny Bill Williams macht den Tag eines kleinen Fans einfach nur perfekt. 
YouTube/ALMA Rugby

José Mourinho hat absolut «nothing to say»

Jetzt verliert «The Special One» sogar gegen «The Normal One»! José Mourinho taucht mit Chelsea 1:3 gegen Liverpool und muss mit ansehen, wie Jürgen Klopp seinen ersten Sieg auf der Insel ausgiebig feiert. Die sechste Niederlage im elften Liga-Spiel scheint dem Portugiesen besonders an die Nieren zu gehen. Erst gibt er danach vielleicht das Interview des Jahres und hat absolut «nothing to say», dann pöbelt er auch noch diverse Journalisten an.

José Morinho hat nicht viel zu sagen, nachdem Chelsea auf Tabellenrang 15 abgerutscht ist. 

Liverpools Coutinho steuert zwei Tore zum nächsten Mourinho-Debakel bei.
video: streamable

Nur Robben hebt bei Bayern ab

Man hat es kaum für möglich gehalten, doch die Bundesliga wird plötzlich wieder spannend. Erst gibt Bayern mit einer Nullnummer bei Eintracht Frankfurt erstmals Punkte ab. Highlight des Abends ist Arjen Robbens moderne Interpretation des sterbenden Schwans, welche Ballettkritiker um den ganzen Globus zu Jubelstürmen hinreisst.

Arjen Robben ist ein heisser Anwärter für das Kirov-Ballett. 
video: streamable

Weil Dortmund anschliessend bei Werder Bremen nichts anbrennen lässt, schmilzt der Vorsprung der Über-Bayern plötzlich auf fünf Punkte. Ein BVB-Star kann das Wochenende trotzdem abhaken: Sokratis wird von Junuzovic in einer Szene gleich rekordverdächtige drei Mal getunnelt.

Das kostet mindestens drei Kisten Bier. Sokratis kassiert einen Triple-Tunello.
video: streamable

Basel hört zu viel Gölä

In die andere Richtung entwickelt sich das Meisterrennen in der Super League: GC patzt gegen Thun mit 1:2, YB teilt mit dem FCZ die Punkte. Von den Spitzenteams schaufelt nur Basel dank eines späten Treffers von Tormaschine Marc Janko den nächsten Dreier auf sein Konto. Damit baut der Meister seinen Vorsprung nach 14 gespielten Runden bereits auf 13 Punkte aus und ist «Uf u dervo», wie es Gölä formulieren würde. 

1-2 Torschuetze Marc Janko, links, mit Birkir Bjarnason von Basel, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Basel, am Samstag, 31. Oktober 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Marc Janko rettet dem FC Basel mit seinem 10. Saisontor den Sieg in Vaduz und übernimmt die alleinige Führung im Torjäger-Klassement.
Bild: KEYSTONE

Drittliga-Fans aus Dresden sind Weltklasse

«Lasst uns doch einfach mal eine 450 Meter lange Blockfahne machen!» Eine Schnapsidee, welche so (oder so ähnlich) in einer Dresdener Spelunke entstanden ist, führt zweieinhalb Jahre später zur grössten Choreographie, welche es je in einem europäischen Stadion gegeben hat.

20'000 Euro und unzählige Arbeitsstunden haben die Fans des Drittliga-Klubs Dynamo Dresden in die Mammut-Aktion investiert – und ernten nach der gelungenen Überraschung vor der Partie gegen den 1. FC Magdeburg Respekt aus aller Welt.

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Dynamo-Dresden-Fans stemmen gemeinsam die grösste europäische Choreo aller Zeiten.
YouTube/Sportschau

Der Drache stürzt ab

Das actiongeladene Hockey-Wochenende mit zwei NLA-Runden bringt einen klaren Verlierer hervor. Ex-Leader Fribourg-Gottéron taucht erst gegen Keller-Klub Ambri und dann auch bei Lausanne. Neu führen die ZSC Lions das Klassement an, welche die Flyers im Zürcher Derby mit 5:3 bezwingen können.

30.10.2015; Fribourg: Eishockey NLA - HC Fribourg-Gotteron - HC Ambri-Piotta:  Der Drachen von Fribourg Gotteron (Christian Pfander/freshfocus)

Sieht gefährlich aus, beisst aber nicht: Der Fribourger Drache.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Hingis siegt nach 15 Jahren wieder beim Masters

Andere Frührentner bluffen schon, wenn sie an einem Wochenende im Zoo UND auf dem Üetliberg waren – Martina Hingis gewinnt mal kurz das WTA-Masters in Singapur. Zusammen mit ihrer Doppel-Partnerin Sania Mirza lässt die Schweizerin den Gegnerinnen Suarez Navarro/Muguruza mit 6:0 6:3 keine Chance. Damit streicht das Erfolgs-Duo weitere 240'000 Dollar Preisgeld ein.

Martina Hingis of Switzerland and Sania Mirza of India celebrate with their trophy after defeating Garbine Muguruza of Spain and compatriot Carla Suarez Navarro in their women's doubles finals tennis match of the WTA Finals at the Singapore Indoor Stadium November 1, 2015. REUTERS/Edgar Su

Sind gemeinsam erfolgreicher als Ryan Gosling und Channing Tatum im Ausgang: Martina Hingis und Sania Mirza. 
Bild: EDGAR SU/REUTERS

Giulia, ha gseit sötsch di häbe!

Giulia Steingrubers Medaillen-Hoffnungen nehmen an der Turn-WM in Glasgow ein jähes Ende. Die 21-jährige Ostschweizerin stürzt im Sprung-Final und zieht sich eine Verletzung am rechten Knie zu. Das Handicap wiegt so schwer, dass Steingruber auch auf einen Start im Boden-Final verzichten muss. Somit bleibt ihr unter dem Strich einzig ein guter 5. Platz im Mehrkampf. (dux)

Der verhängnisvolle Sturz von Giulia Steingruber.
video: srf

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

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