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WM-Hauptprobe

Schweiz verliert letztes Testspiel gegen Kanada klar mit 0:4

06.05.14, 22:22 07.05.14, 10:59
Switzerland's goalkeeper Reto Berra, right, and his teammates look down after Canada scored a goal during a friendly ice hockey match Switzerland versus Canada, on Tuesday, May 6, 2014, in the Hallenstadion in Zuerich, Switzerland. Both teams prepare for the upcoming 2014 Ice hockey World Championships in Belorussia. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Dem Schweizer Nationalteam ist die WM-Hauptprobe misslungen. Das Team von Trainer Sean Simpson verlor im Zürcher Hallenstadion gegen die Auswahl von Olympiasieger Kanada klar und deutlich mit 0:4. Bereits nach 21 Minuten lagen die Schweizer mit drei Treffern zurück.

Die Schweiz ist auf dem Weg zur Verteidigung der WM-Silbermedaille noch nicht in Fahrt gekommen. Wie bereits im vorletzten Test gegen Deutschland (0:2) zeigten die Schweizer eine schwache Leistung – auch wenn der Gegner Kanada hiess. Vor allem offensiv präsentierten sich die Schweizer drei Tage vor dem WM-Startspiel gegen Russland harmlos. Sie warten nun seit über 155 Minuten auf einen Torerfolg. Zwei Partien in Folge ohne Tor – das musste eine Schweizer Mannschaft letztmals an der WM 2010 hinnehmen.

Die Kanadier, die ohne einen einzigen Olympiasieger an die WM nach Minsk reisen, legten im ersten Drittel – ohne gross überzeugen zu müssen – zwei Treffer vor. Jonathan Huberdeau (6.) und Ryan Ellis (19.), unter gütiger Mithilfe von Simon Moser, erzielten die Treffer. Und nur 27 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Kyle Turris in doppelter Überzahl auf 3:0. Thomas Rüfenacht und Moser mussten kurz vor der ersten Pause innerhalb von 13 Sekunden auf die Strafbank.

Fiala ohne Tor

Nach dem dritten Gegentreffer kamen die Schweizer vor über 7000 Zuschauern, der grössten Kulisse in einem Heimspiel seit der WM in Bern vor fünf Jahren, etwas besser ins Spiel. Andres Ambühl (27.) und zweimal der erst 17-jährige Kevin Fiala (35./38.) kamen zu guten Chancen, die sie aber nicht auszunützen vermochten – wie auch ihre Teamkollegen danach nicht. Im Gegenteil: Knapp zwei Minuten vor dem Ende entwischte – nach einem Puckverlust von Luca Cunti – das kanadische Supertalent Nathan MacKinnon und sorgte mit dem vierten Treffer für das Schlussresultat.

Während MacKinnon den Schlusspunkt setzte, blieb das Schweizer Supertalent Fiala ohne Tor. Der Youngster gehörte aber trotzdem zu den auffälligsten Schweizern. Und dabei hätte Simpson den Stürmer von HV71 Jönköping gar nicht an die WM mitnehmen wollen. Doch weil Simon Bodenmann (Adduktoren) wenige Stunden vor dem Spiel gegen die Kanadier Forfait erklären musste, rückte Fiala wieder ins Team, das sich heute (Mittwoch) zusammen mit den Kanadiern auf den Weg Richtung Weissrussland macht.

Von den diese Woche neu zum Team gestossenen Spielern kam im Gegensatz zu Reto Berra, der 24 Schüsse parierte, und Moser Sven Bärtschi noch keiner zum Einsatz. Der AHL-Stürmer kam erst wenige Stunden vor dem Spiel in Zürich an und wird ohne einen einzigen Länderspieleinsatz an die WM reisen.

(si) 



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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