Sport

Nächster Krimi im Playout-Final, wieder gehen die SCL Tigers als Sieger vom Eis

06.04.15, 19:08 07.04.15, 10:28

Auch nach dem dritten Spiel im Playout-Final jubeln die Tigers.  Bild: KEYSTONE

Den SCL Tigers fehlt in der Ligaqualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers noch ein Sieg zur Rückkehr in die NLA. Die Gäste führen in der Best-of-7-Serie nach dem 4:3 nach Verlängerung mit 3:0.

Auch im zweiten Spiel von dem vom Assistenten zum Headcoach beförderten Michel Zeiter gelang den Lakers kein Befreiungsschlag, wobei sie schon bei der Premiere 3:4 nach Verlängerung verloren hatten. Ähnlich war auch der Spielverlauf, glichen doch die Rapperswiler erneut kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit aus. War das 3:3 am Ostersamstag acht Sekunden vor Schluss gefallen, waren es diesmal 21 Sekunden. Für das Tor zeichnete bei sechs gegen vier Feldspielern Mikael Johansson verantwortlich. In der 56. Minute hatte Dan Weisskopf in Überzahl für das 2:3 verantwortlich gezeichnet.

Die Langnauer waren aber erneut zu einer Reaktion fähig. Nach 3:26 Minuten in der Overtime erzielte Anton Gustafsson mit dem ersten Schuss der Gäste in der Verlängerung das siegbringende 4:3. Der Erfolg der Emmentaler ging insgesamt in Ordnung. Vor allem im Mitteldrittel spielten sie deutlich besser als die Lakers, hätten sie mehr als die Tore vom 0:1 (17.) zum 3:1 (40.) verdient.

Die ersten beiden Treffer der Langnauer erzielte Verteidiger Yves Müller. Beim ersten reüssierte er im Powerplay, beim zweiten profitierte er davon, dass Lakers-Goalie Tim Wolf den harmlosen Schuss aus der Fanghand fallen liess. Zuvor hatte Wolf eine überzeugende Partie gespielt und einige gute Paraden gezeigt. Das 3:1 schoss Tobias Bucher vier Sekunden vor Drittelsende. Wie sich die Rapperswiler so kurz vor der zweiten Pause ausspielen liessen, sagt alles über deren aktuelle Verfassung aus.

In den ersten 20 Minuten hatten die Lakers eine ordentliche Leistung gezeigt. In der 17. Minute brachte Antonio Rizzello, dessen Schuss von Tigers-Verteidiger Martin Stettler unglücklich abgelenkt worden war, die Gastgeber nicht unverdient in Führung. Doch anstatt dass das 1:0 den St.Gallern Sicherheit gab, war genau das Gegenteil der Fall. Deshalb nützte es auch nichts, dass die Rapperswiler in den letzten 20 Minuten Moral zeigten. Langnau kann für Donnerstag die Aufstiegsparty planen. (si/twu) 

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Eine Schande fürs Hockey!» Adler Mannheim dreht kurz vor Schluss komplett durch 

Adler Mannheim scheidet in der Champions Hockey League im Achtelfinal aus und präsentiert sich dann als miserabler Verlierer. Mehrere unsportliche Aktionen bescheren dem deutschen Vertreter eine Strafenflut und einen Shitstorm in den sozialen Medien. Mittendrin: der frühere Nati-Coach Sean Simpson.

Wüste Szenen im Champions-Hockey-League-Spiel zwischen der schwedischen Mannschaft Brynäs IF und dem deutschen Vertreter Adler Mannheim. Die Schweden setzen sich mit 2:1 durch und können somit das Achtelfinal-Duell für sich entscheiden. 

Die Schlussphase ist hitzig und kurz vor dem Ende brennen Adler Mannheim, dem Team des früheren Nati-Coachs Sean Simpson, die Sicherungen komplett durch:

Bereits der Check an Brynäs' Nummer 31 hinter dem Tor ist in einem Graubereich. Der grösste Übeltäter …

Artikel lesen