Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Wawrinka streckt sich heute vergebens, der Romand muss in Madrid die Segel streichen. Bild: Daniel Ochoa de Olza/AP/KEYSTONE

Nach Federer erwischt's auch Wawrinka – der Romand scheitert in Madrid an Dimitrov

Einen Tag nach Roger Federer scheidet auch Stan Wawrinka am Madrider ATP-Masters-1000-Turnier aus. Der Romand unterliegt dem Bulgaren Grigor Dimitrov in 1:59 Stunden 6:7 (5:7), 6:3, 3:6.

07.05.15, 15:15 07.05.15, 16:53

Damit endete für Stan Wawrinka auch das vierte Masters-1000-Turnier der Saison mit einer Enttäuschung. Nach seinem glorreichen Saisonstart mit Turniersiegen in Chennai (Januar) und Rotterdam (Februar) und der Halbfinalqualifikation am Australian Open in Melbourne (Januar) verpasste er nacheinander in Indian Wells (2. Runde), Key Biscayne (3. Runde), Monte Carlo (Achtelfinal) und nun Madrid vor den Viertelfinals.

Die geplante Revanche gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov missriet. In Monte Carlo hatte «Stan the man» gegen Dimitrov bloss drei Games gewonnen (1:6, 2:6). Diesmal dominierte der 30-jährige Schweizer über weite Strecken die Partie. Aber trotz sieben Aufschlag-Assen, obwohl er mehr Gewinnschläge (30) als vermeidbare Fehler (27) produzierte, obwohl er die Partie mit dem Aufschlag diktierte, stand Wawrinka am Ende mit leeren Händen da.

Am Ende entscheidet ein Break

Die Entscheidung fiel im achten Game des Entscheidungssatzes, als Stan Wawrinka zuerst seinem Widersacher mit einem Doppelfehler einen dritten Breakball gewährte und daraufhin noch einen unerzwungenen Fehler mit der Vorhand hinterher schickte. So kam Dimitrov «billig» zum Aufschlagdurchbruch zum 5:3; drei Minuten später beendete er mit dem ersten Matchball die Partie.

Stan Wawrinka seinerseits hatte Breakmöglichkeiten beim Skore von 1:1 (einen Breakball) und 2:2 (zwei Breakbälle) ausgelassen. Dem Schweizer gelangen bloss zwei Breaks trotz zwölf Breakchancen. Eine ausgezeichnete Möglichkeit der Partie einen anderen Verlauf zu geben, verpasste Wawrinka ausserdem im ersten Satz, als er nach dem ersten Break im Spiel (zum 3:2) umgehend selber ein Aufschlagspiel nicht durchbrachte (zum 3:3). Im Tiebreak des ersten Satzes hatte Wawrinka noch mit 4:3 geführt. (si/cma) 

Masters-1000-Turnier in Madrid, Achtelfinals

S. Wawrinka – G. Dimitrov 6:7 6:3 3:6

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So verschieden kann man aussehen

Die zwei Gesichter der Tennisstars

Nirgends ist das Mimikspiel im Gesicht so gross und facettenreich dokumentiert wie bei den Tennisstars. Wir haben die grossen Namen rausgepickt und die gröbsten Kontraste veranschaulicht.

Zugegeben: Jeder Mensch der Sport treibt, sieht bei gewissen Aktivitäten einfach lustig aus. Schliesslich müssen in einem Moment unzählige Nerven, Sinnesorgane, Muskeln und viel mehr zusammenspielen, um die gewünschte Bewegung auszuführen. 

Nichtsdestotrotz wollen wir Ihnen die lustigsten Kontraste nicht vorenthalten. Als Vorzeigeobjekt gelten die besten Tennisspieler der Welt, natürlich mit einem Bild in «Normalpose» zum Vergleich, damit man weiss, wie die Person völlig entspannt aussieht.

Artikel lesen