Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Spaninen verzichtet bei WM auf Fabregas und Morata +++ Belgiens Aufgebot ohne Nainggolan

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

21.05.18, 17:33

Orlik erringt 10. Kranzfestsieg

Mit einem schnellen Sieg im Schlussgang gegen Mitfavorit Domenic Schneider erringt Armon Orlik am Glarner-Bündner Fest seinen ersten Kranzfestsieg der Saison – und den zehnten der Karriere. Im Alter von knapp 23 Jahren behauptete sich der Maienfelder in Schwanden GL mit Nachdruck unter den bösesten Schwingern dieser Jahre. Auf dem Weg zum Sieg musste er nur Samir Leuppi einen gestellten Gang zugestehen. Den Schlussgang erreichte er als Punkthöchster.

In Abwesenheit der zweifachen Saisonsiegers Samuel Giger bestätigte sich der ebenfalls noch junge Thurgauer Domenic Schneider als dritte Kraft im Nordostschweizer Verband. Für den Schlussgang bekam er gegenüber den punktgleichen Reto Nötzli und Raphael Arnold richtigerweise den Vorzug, weil er es in den ersten fünf Gängen mit drei Eidgenossen hatte aufnehmen müssen. Der Schlussgang selber war schon nach 81 Sekunden vorbei. Orlik kurzte Schneider im ersten Zug und drückte danach die Brücke des Gegner ein. (pre/sda)

Bild: KEYSTONE

Glarner feiert Sieg beim Comeback

Der erste wettkampfmässige Test nach fast elfmonatiger Verletzungspause gelingt Schwingerkönig Matthias Glarner vollauf. Er gewinnt den Klubschwinget in Interlaken. Glarner entschied an dem kleineren Anlass in seiner näheren Heimat vier von sechs Gängen für sich. Im Schlussgang remisierte er mit seinem Cousin Simon Anderegg. Vor der letzten Passe hatte Glarner genug Vorsprung, um trotz des Gestellten an der Spitze zu bleiben.

Mit dem geglückten Belastungstest endet für den 32-jährigen Meiringer eine lange Zeit des Wartens, die mit dem fatalen Sturz von der Gondel am 27. Juli letzten Jahres begonnen hatte. Glarner hat den Terminplan für die Kranzfestsaison noch nicht festgelegt. Auf der Hand liegt jedoch der Start an Glarners Heimfest vom nächsten Sonntag, dem Berner Oberländischen an der Lenk. (pre/sda)

Bild: KEYSTONE

Spanien mit sechs Real-Spielern

Das WM-Aufgebot Spaniens wird von Profis des Champions-League-Finalisten Real Madrid und von Meister Barcelona angeführt. Erstmals seit dem Turnier 1962 in Chile stellen die Königlichen wieder sechs Spieler für ein WM-Kader ab: Sergio Ramos, Dani Carvajal, Nacho, Isco, Marco Asensio und Lucas Vazquez. Der FC Barcelona ist mit Gerard Piqué, Jordi Alba, Andres Iniesta und Sergio Busquets vier Mal vertreten.

Im 23-Mann-Aufgebot fehlen mit den Chelsea-Profis Alvaro Morata, Marcos Alonso und Cesc Fabregas auch einige prominente Namen.Spanien trifft in der Gruppe B am 15. Juni auf seinen Nachbarn Portugal. Weitere Gegner sind der Iran und Marokko. (sda/dpa)

Belgien bei WM ohne Nainggolan und Origi

Mitfavorit Belgien verzichtet bei der WM in Russland auf Mittelfeld-Star Radja Nainggolan. Trainer Roberto Martinez berief den Profi der AS Roma nicht in sein 28-köpfiges Aufgebot. «Wir wissen, dass Radja bei seinem Verein eine wichtige Rolle spielt. Wir können ihm so eine Rolle in unserem Team nicht geben», begründete Martinez. Der Entscheid gegen Nainggolan, der bei der EM 2016 noch Stammspieler im Mittelfeld war, sei ein «taktischer», fügte der Coach an. «Schweren Herzens» gab der 30-Jährige darauf hin via Instagram seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Es sei schmerzhaft zu akzeptieren, für einige nicht gut genug zu sein.

Im hochkarätigen Aufgebot der «Roten Teufel» fehlt auch Wolfsburgs Stürmer Divock Origi. Angeführt wird der Kader von den Premier-League-Profis Eden Hazard (Chelsea), Kevin De Bruyne (Manchester City) und Romelu Lukaku (Manchester United). Bis am 4. Juni muss Martinez sein Kader noch auf auf 23 Spieler reduzieren. Bei der WM trifft Belgien in der Gruppe G auf Panama, Tunesien und England. (sda/dpa)

Legia Warschau trotz Spielabbruch polnischer Meister

Legia Warschau ist trotz eines Spielabbruchs gegen Lech Poznan offiziell polnischer Fussballmeister. Die Nachrichtenagentur PAP meldete am Sonntagabend, die Ligakommission habe entschieden, den Sieg Legias anzuerkennen, obwohl der Schiedsrichter die Ekstraklasa-Partie in der 77. Minute beim Stand von 2:0 für die Warschauer Gäste wegen Zuschauerausschreitungen abgebrochen hatte.

Für den Meistertitel hätte dem Titelverteidiger Legia Warschau in Poznan bereits ein Unentschieden genügt. (sda/dpa)

Bild: EPA/PAP

Inter drückt Lazio aus der Champions League

Mit einem 3:2-Sieg in einem dramatischen Spiel bei Lazio Rom hat Inter Mailand in der letzten Runde der Serie A den 4. Platz und die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League sichergestellt.

Der Verlierer der Rochade ist Lazio Rom, das davor selber Vierter gewesen war und den Rivalen Roma in die Champions League begleitet hätte. Aber mit der Niederlage liess sich Lazio von Inter punktemässig einholen. Inter rangiert nun aufgrund der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen vor den Römern. Die Interisti werden erstmals seit der Saison 2011/12 wieder in der Königsklasse vertreten sein. (abu/sda)

Bild: EPA/ANSA

Nadal nach Turniersieg in Rom wieder die Nummer 1

Rafael Nadal hat sich in Rom die Führung in der Weltrangliste wieder von Roger Federer zurückerobert. Der Spanier gewann den über zwei Stunden dauernden Final des ATP-1000-Turniers in der italienischen Hauptstadt gegen Alexander Zverev (ATP 3) 6:1, 1:6, 6:3.

Weil Nadal im Vorjahr in Rom im Viertelfinal gescheitert war, bringt ihm der Sieg die benötigten Punkte, um Federer wieder an der Spitze abzulösen. Im kommenden Ranking wird Nadal wieder 100 Punkte vor Federer klassiert sein – so wie vor der letzten Ablösung vor einer Woche. Sollte Nadal seinen Titel an dem 27. Mai beginnenden French Open nicht erfolgreich verteidigen, wird es jedoch zu einem weiteren Führungswechsel kommen.

Mit seinem 19. Sieg im 20. Match auf Sand in diesem Jahr stoppte Nadal auch den Lauf von Alexander Zverev. Der 21-jährige Deutsche hatte zuvor 13 Siege aneinander gereiht und die Turniere von München und Madrid gewonnen. (abu/sda)

Bild: EPA/ANSA

Machtdemonstration von Giro-Leader Simon Yates

Simon Yates hat den diesjährigen Giro d'Italia fest im Griff. Der Brite gewann in den Dolomiten solo die 15. Etappe, die über 176 km von Tolmezzo nach Sappada führte, mit 41 Sekunden Vorsprung vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez. Zeitgleich Dritter wurde der Niederländer Tom Dumoulin. Der Verlierer des Tages war der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der mehr als eineinhalb Minuten verlor.

Yates baute mit seinem dritten Etappensieg in dieser Rundfahrt sein Polster im Gesamtklassement auf Vorjahressieger Dumoulin auf 2:11 Minuten aus. Der Italiener Domenico Pozzovivo liegt als Dritter 2:28 Minuten zurück. Am Montag ist beim 101. Giro Ruhetag. Am Dienstag folgt das über 34 km führende Zeitfahren von Trient nach Rovereto. (abu/sda)

Bild: AP/ANSA

60 Sportfotos, die unter die Haut gehen

So kam Pyeongchang zu den Olympischen Winterspielen 2018

Noch ein Monat bis Olympia – das sind unsere grössten Medaillen-Hoffnungen

Pyeongchang wie Sapporo und Nagano? Die Schweizer Bilanz bei Winterspielen in Asien

Nach dem Erfolg die Magersucht – das wurde aus dem 15-jährigen Star der Spiele von Sotschi

Olympische Spiele oder Street Parade – welcher Slogan gehört wohin?

7 bemerkenswerte Fakten zu den 171 Schweizer Olympia-Teilnehmern

Wir sind Soohorang und Bandabi, die Maskottchen der Winterspiele 2018

Der ultimative Test: Welcher Schweizer Olympionike bist du?

Mit diesem Flussdiagramm findest auch du deine Olympia-Sportart

Vier neue Disziplinen: In Pyeongchang geht's um 102 Medaillensätze

12 wahnwitzige Curling-Szenen, die die Lust auf Olympia wecken

Hier finden die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2018 statt

Ein Langläufer aus Tonga?! Pita Taufatofua hat sich tatsächlich für Olympia qualifiziert

Olympia droht Doping-Skandal, weil sich diese Fläschchen öffnen lassen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen

Die Schweiz schlägt Kanada und steht im WM-Final!

Wie vor fünf Jahren steht die Schweizer Nationalmannschaft im WM-Final. Das Team von Patrick Fischer setzt sich im Halbfinal gegen Kanada 3:2 durch und triff am Sonntag auf Titelverteidiger Schweden.

«Wir müssen noch einen drauflegen», so Timo Meier nach den ersten 20 Minuten. Das unterstreicht das Selbstverständnis dieses Schweizer Teams, sagte er dies doch nach einem starken ersten Abschnitt, in dem die SIHF-Auswahl nicht nur die besseren Möglichkeiten besass, sondern auch das einzige Tor schoss.

Dafür verantwortlich zeichnete in der 19. Minute der Berner Stürmer Tristan Scherwey, der nach einem Querpass von Ramon Untersander mit viel Tempo ins gegnerische Drittel fuhr und von halblinks …

Artikel lesen