Sport

Masters-1000-Turnier in Toronto, Halbfinal

K. Nishikori – S. Wawrinka 7:6 6:1

N. Djokovic – G. Monfils 6:3 6:2

Wawrinka kann gegen Nishikori nicht an die guten Leistungen der vorherigen Runden anknüpfen.
Bild: WARREN TODA/EPA/KEYSTONE

Wawrinka muss in Toronto die Koffer packen – Djokovic folgt Nishikori in den Final 

30.07.16, 22:39 31.07.16, 09:22

Stan Wawrinka verpasst in Toronto den Einzug in seinen vierten Masters-1000-Final seiner Karriere. Der 31-järhige Romand verliert gegen den Japaner Kei Nishikori (ATP 6) mit 6:7 und 1:6.

Die Statistiken zum Spiel.
bild: screenshot tennistv

Es war eine unnötige Niederlage der Weltnummer 5. Im ersten Satz führte Wawrinka bereits mit 5:2 und war der klar bessere Spieler. Doch dann drehte Nishikori plötzlich auf, wehrte insgesamt vier Satzbälle ab und holte sich den Durchgang schliesslich im Tiebreak.

Nishikori hat am Spielmitte häufig das bessere Ende für sich.
streamable

Was für ein Fehler! Wawrnka kann's nicht fassen. streamable

Danach war der Widerstand von Wawrinka gebrochen. Der Schweizer kassiert gleich zu Beginn des zweiten Satzes ein Break und macht danach nur noch ein Game. Nach 1:28 Stunden verwandelt Nishikori seinen ersten Matchball.

Djokovic folgt Nishikori in den Final nach

Der Final des Masters-1000-Turniers in Toronto heisst Novak Djokovic gegen Kei Nishikori. Djokovic gewann seinen Halbfinal gegen den Franzosen Gaël Monfils 6:3, 6:2. Am kanadischen Masters-1000-Hartplatzturnier, dessen Austragungsort jährlich zwischen Toronto und Montreal wechselt, strebt der souverän aufspielende Weltranglisten-Erste Djokovic seinen vierten Sieg nach 2007, 2011 und 2012 an. 

(pre/cma/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 31.07.2016 00:58
    Highlight Wawrinka macht einfach oft im wahrsten Sinne des Wortes eine "traurige Figur". So wie auch in diesem Spiel, wirkt er oft irgendwie lustlos. So wird er nie aus dem Schatten von RF hervortreten können.
    6 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.07.2016 22:49
    Highlight Als ob Niederlagen jemals nötig wären.
    2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2016 06:56
      Highlight Kommt in etwa an Bernhard Russi heran. Ein unnötiger Einfädler im Slalom...
      0 0 Melden

Da grinst King Roger – Federer ist Sportler des Jahres, Holdener bei den Frauen gekürt

Die Schweizer Sportlerin des Jahres heisst Wendy Holdener. Die Schwyzer Skirennfahrerin setzte sich an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich in einer engen Ausmarchung knapp gegen die Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf und Kunstturnerin Giulia Steingruber durch. Holdener verdiente sich die Auszeichnung mit dem WM-Titel in der Kombination und der WM-Silbermedaille im Slalom. Nach Lara Gut im Vorjahr gewann zum zweiten Mal in Folge eine Vertreterin von Swiss Ski den Award. 

Roger Federer …

Artikel lesen