Sport
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Super League, 4. Runde

Young Boys – Thun 0:4 (0:3)

St.Gallen – Luzern 0:2 (0:1)

Lausanne – Lugano 2:3 (1:1)

Kevin Mbabu und seine Berner: Heute Abend völlig von der Rolle. Bild: KEYSTONE

Thun vermöbelt die Young Boys im Derby – auch Luzern und Lugano holen drei Punkte

Nach drei Spielen und null Punkten zeigt Thun ausgerechnet im Derby eine Reaktion – und wie. Die Berner Oberländer zerpflücken YB im eigenen Stadion. Luzern manövriert sich dank dem Sieg in St.Gallen zwischenzeitlich auf Rang drei der Tabelle, Lugano holt bei Lausanne den ersten Saisonsieg.

09.08.17, 21:51 28.08.17, 14:58

Young Boys – Thun 0:4

«Es ist eine Ohrfeige, die uns Thun heute gegeben hat.»

Adi Hütter, Trainer der Young Boys

– Schlusslicht FC Thun gewinnt erstmals seit fast vier Jahren wieder gegen die Young Boys und entzaubert den Leader auswärts in Bern gleich mit 4:0.

«Ein solches Resultat ist, nachdem wir so lange nicht gewinnen konnten, doppelt schön.»

Thun-Coach Marc Schneider im Teleclub

– Im Dezember 2013 gewann Thun letztmals gegen die Berner, seither hiess der Sieger in 14 Duellen 11 mal YB. Die Mannschaft von Adi Hütter, die so souverän in die Meisterschaft gestartet ist (3 Spiele, 3 Siege, 9:0-Tore) und in den Champions-League-Playoffs steht, war völlig von der Rolle.

– Zur Pause führte der Gast aus dem Berner Oberland bereits 3:0. Sandro Lauper (12.) und Roy Gelmi (24.) nach Cornern und Marvin Spielmann (43.) hiessen die Torschützen für das Team von Trainer Marc Schneider. Spielmann erzielte in der zweiten Halbzeit seinen zweiten Treffer zum 0:4.

«Heute ist es katastrophal gelaufen. Es ist ein Spiel, aus welchem wir schnell lernen müssen.»

YB-Captain Steve von Bergen im Teleclub-Interview

– YB bleibt zwar für mindestens 24 Stunden auf Rang 1, doch am Donnerstag haben Meister FC Basel (daheim gegen das noch sieglose GC) sowie Sion und Aufsteiger FC Zürich im Direktduell die Chance, die Tabellenführung in der Super League zu übernehmen. Thun gab die Rote Laterne ab.

St.Gallen – Luzern 0:2

«Es ist ärgerlich, dass man über einen Standard das erste Gegentor kassiert.»

St.Gallens Trainer Giorgio Contini

– Das ersatzgeschwächte Luzern hat sich in St.Gallen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den zweiten Saisonsieg gesichert. Zum 2:0-Sieg markierten Yannick Schmid mit seinem ersten Super-League-Tor und der überragende Francisco Rodriguez die FCL-Tore.

– St.Gallen hat in dieser Partie enttäuscht. Es erspielte sich kaum eine Torchance. Alles war Stückwerk, phantasielos. Die Luzerner machten geschickt die Räume eng, und St.Gallern fand nie die Mittel, um sich durchzusetzen und Torchancen zu erzwingen. Kurz vor der Halbzeit nickte der 22-jährige Innenverteidiger Yannick Schmid eine Freistoss-Flanke von Rodriguez ein. Und kurz vor Schluss schloss der wirblige Rodriguez einen mustergültig vorgetragenen Konter auf Zuspiel von Pascal Schürpf ab.

«Die Mannschaft hat mir das heute sehr einfach gemacht und mich mitgezogen.»

Luzerns Yannick Schmid zu seinem ersten Tor im ersten Super-League-Spiel

Viel Kampf zwischen St.Gallen und dem FC Luzern. Bild: KEYSTONE

– Die Ostschweizer zogen eine ganz schwache erste Halbzeit ein. Das Team von Giorgio Contini agierte zusammenhang- und ideenlos, offenbarte arge Abwehrdefizite und konnte sich bei Torhüter Daniel Lopar bedanken, dass es zur Pause nur 0:1 in Rückstand lag. Der reflexstarke Lopar klärte mit Glanzparaden Kopfbälle von Pascal Schürpf (9.) und Francisco Rodriguez (25.) in höchster Not. Die St.Galler Hintermannschaft war völlig desorientiert. Jegliche Zuordnung fehlte.

Lausanne – Lugano 2:3

– Es vergeht keine Viertelstunde, ehe die Tessiner bereits jubeln dürfen. Bnou Marzouk erzielt das erste Saisontor für das Team von Pierluigi Tami, der Marokkaner verwertet eine Flanke Marianis mit dem Kopf aus kurzer Distanz.

– Der Ausgleich für Lausanne kommt aber prompt: Ein langer Ball aus der Defensive kann Lugano nur in die Füsse von Kololli klären – dieser zieht aus grosser Distanz ab und bezwingt Super-League-Rückkehrer Da Costa in der unteren Ecke.

Steve Rouiller freut sich ab seinem Führungstor. Bild: KEYSTONE

– Die neuerliche Führung gelingt dann Verteidiger Rouiller nach der Pause. Der 27-Jährige köpfelt souverän ein – wieder kommt der Assist von Mariani.

– In der Schlussphase ist es Margiotta, der für seine in leuchtend orangen Dresses auflaufenden Lausanner in der 83. Minute zum Ausgleich trifft, man rechnet schon mit einer Punkteteilung – aber nichts da: Mariani, mit zwei Assists und einem Tor Man of the Match, erzielt kurz vor Schluss tatsächlich den Siegestreffer.

Die Tabelle

Die Telegramme

Young Boys – Thun 0:4 (0:3) 16‘863 Zuschauer. – SR Amhof.
Tore: 12. Lauper (Tosetti) 0:1. 24. Gelmi (Tosetti) 0:2. 43. Spielmann (Hediger) 0:4. 69. Spielmann 0:4.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu (71. Lotomba), Bürki, von Bergen, Benito; Fassnacht, Sanogo, Sow (46. Bertone), Sulejmani; Assalé, Nsamé (46. Hoarau).
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Gelmi, Facchinetti; Tosetti (91. Alessandrini), Hediger, Lauper, Spielmann (70. Da Silva); Rapp, Sorgic (85. Hunziker).
Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt) und Ravet (nicht im Aufgebot). Thun ohne Bigler, Rodrigues und Kablan (alle verletzt). Pfostenschuss: 52. Assalé. Verwarnungen: 16. Tosetti (Foul), 20. Gelmi (Foul), 38. Sanogo (Foul), 49. Sorgic (Reklamieren), 52. Rapp (Foul), 56. Benito (Foul), 75. Bertone (Foul).

St.Gallen - Luzern 0:2 (0:1) 11'815 Zuschauer. - SR San.
Tore: 41. Schmid (Rodriguez) 0:1. 86. Rodriguez (Schürpf) 0:2.
St.Gallen: Lopar; Koch, Wiss, Haggui, Wittwer; Kukuruzovic, Tschernegg; Aleksic (55. Tafer), Barnetta (61. Albian Ajeti), Aratore; Ben Khalifa (72. Buess).
Luzern: Omlin; Schwegler, Schmid, Schulz, Lustenberger; Christian Schneuwly (72. Kryeziu), Custodio; Francisco Rodriguez (90. Feka), Jong (60. Ugrinic), Schürpf; Itten.
Bemerkungen: St.Gallen ohne Adonis Ajeti, Toko (beide verletzt), Musavu-King (nicht spielberechtigt), Angha und Schulz und Babic (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Juric (gesperrt), Schindelholz, Arnold, Grether (alle verletzt), Lucas (rekonvaleszent) und Oliveira (nicht im Aufgebot). Pfostenschuss: 91. Albian Ajeti. Verwarnungen: 10. Wittwer, 19. Schneuwly, 52. Ben Khalifa, 68. Tafer (alle Foul), 70. Schwegler (Spielverzögerung), 77. Schmid (Foul).

Lausanne - Lugano 2:3 (1:1) 3251 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 12. Marzouk (Mariani) 0:1. 17. Kololli (Gétaz) 1:1. 53. Rouiller (Mariani) 1:2. 82. Margiotta (Torres) 2:2. 85. Mariani (Crnigoj) 2:3.
Lausanne: Castella; Monteiro, Rochat, Gétaz (69. Mesbah); Maccoppi (59. Campo); Delley (69. Bojinov), Zarate, Geissmann, Kololli; Margiotta, Torres.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Piccinocchi; Crnigoj, Sabbatini (62. Vecsei), Mariani, Mihajlovic; Marzouk (85. Schäppi), Gerndt (71. Carlinhos).
Bemerkungen: Lausanne ohne Manière und Martin (beide verletzt). Lugano ohne Jozinovic, Padalino und Culina (alle verletzt). Tore von Marzouk (7.) und Mihajlovic (55.) wegen Abseits aberkannt. Verwarnungen: 44. Sabbatini. 49. Delley (beide Foul). 76. Da Costa (Unsportlichkeit). 79. Rochat (Foul). (rst/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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16
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 10.08.2017 06:36
    Highlight Das erste Tor war doch genau die gleiche Variante, wie die von YB gegen Lausanne!!!! Zudem war man sich wohl zu sicher über das bisher dargebotene. Anderseits gibt es auch solche Spiele, wo nichts gelingt.
    9 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.08.2017 22:45
    Highlight Yb hat bisher alles gewonnen, dachte daher es gäbe schwarzen Schnee. Nochmal Glpck gehabt. Es ist alles beim Alten geblieben und sie veryoungboysen es wiedermal :D
    52 25 Melden
  • John Smith (2) 09.08.2017 22:30
    Highlight Thun «vermöbelt» die Young Boys? Ich hoffe doch, dass das disziplinarische Folgen haben wird!
    34 14 Melden
  • niklausb 09.08.2017 22:21
    Highlight Let the veryoungboyseln begin :-D
    84 27 Melden
    • SwissMafia 09.08.2017 22:36
      Highlight yep so it begins...
      28 8 Melden
  • Tyler Durden 09.08.2017 22:09
    Highlight Allez Thun!
    33 12 Melden
  • dave1771 09.08.2017 22:02
    Highlight vermöbeln ist falsch, das schreibt nur wer den Match nicht gesehen hat. bis zu, 3-0 war YB bei weitem überlegen und das 4-0 ist vil viel zu hoch. Aber verdient gewonnen.
    22 59 Melden
    • UncleHuwi 09.08.2017 22:42
      Highlight bis zum 0:3 war YB bei weitem überlegen? aha:)
      50 12 Melden
    • DerTaran 09.08.2017 22:44
      Highlight Umso schlimmer.
      24 4 Melden
    • Nosgar 09.08.2017 22:46
      Highlight Ja, 0:4 ist nicht vermöbelt, sondern eher knapp.
      46 2 Melden
    • Hayek1902 10.08.2017 03:01
      Highlight Bis zum 0:3 war noch alles offen und die Partie spannend, aber das 0:4 war dann der Genickbruch. Trotzdem war YB die überlegene Mannschaft, vor allem in allen Dingen ausser verteidigen und Tore schiessen. Trotzdem top Leistung.
      7 7 Melden
    • YB98 10.08.2017 06:37
      Highlight Überlegen nicht, aber Thun hatte nur 30% Ballbesitz, 30% gewonnene Zweikämpfe und 4 Torchancen. Sie waren gnadenlos effizient. Also vom Spiel her ist vermöbelt definitiv das falsche Wort.
      8 7 Melden
    • Alterssturheit 10.08.2017 08:32
      Highlight Alles logisch, wer 0:4 verliert ist doch klar überlegen -:))
      9 3 Melden
    • bobi 10.08.2017 08:33
      Highlight YB Ausreden / Entschuldigungen 😂 seid ihr schon am üben für den Vizemeister? http://😂😂
      11 5 Melden
    • Madmessie 10.08.2017 12:56
      Highlight "Trotzdem war YB die überlegene Mannschaft, vor allem in allen Dingen ausser verteidigen und Tore schiessen." Made my day :)))
      5 1 Melden
    • Hayek1902 10.08.2017 13:15
      Highlight Wenigstens jemand der's kapiert hat in diesem Meer von Ignoranz...
      1 4 Melden

«Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen» – die Stimmen zum YB-Meistertitel 

Vom 24. Mai 1986 bis zum 28. April 2018 musste man in Bern auf einen Meistertitel der Young Boys warten. Mit einem 2:1-Sieg gegen Luzern im ausverkauften Stade de Suisse stellen die Berner den verdienten Triumph sicher.

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

In der 89. Minute brechen im mit 31'120 Zuschauern ausverkauften Stade de Suisse in Bern alle Dämme. Der französisch-kamerunische Stürmer Jean-Pierre Nsame trifft im Anschluss an einen Corner und der Vorlage von Guillaume Hoarau zum 2:1 und das Warten der Berner. Es ist der Beginn der grossen Partynacht in der Bundeshauptstadt.

Wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Stephan Klossner war das Terrain geflutet und überflutet …

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