Sport

Super League, 29. Runde

Basel – Lugano 3:0 (1:0)

St.Gallen – Sion 2:1 (0:0)

Luzern – Young Boys 2:3 (1:2)

Trotz starkem Lugano-Torhüter Mirko Salvi (im Vordergrund): Die Basler dürfen über einen 3:0-Pflichtsieg jubeln. Bild: KEYSTONE

Die Jungen treffen bei Basel-Sieg – St.Gallen bezwingt Sion dank Salli – Luzern unterliegt YB

Leader Basel kommt trotz klarem Chancenplus gegen das zuletzt arg schwächelnde Lugano «nur» zu einem 3:0-Sieg. St.Gallen kann gegen Sion dank Doppeltorschütze Edgar Salli ebenfalls drei Punkte einheimsen. Die Young Boys gehen in einem Fünftore-Spektakel gegen Luzern als Sieger hervor.

20.04.16, 21:38 21.04.16, 07:01

Basel – Lugano 3:0

– Ein Torverhältnis von 1:17 aus den letzten drei Spielen: Die Vorzeichen stehen vor der Partie schlecht für Lugano. Mit Händen und Füssen wehren sich die Luganesi in der ersten Halbzeit gegen einen Treffer. In der 10. Minute trifft Davide Calla nach einem Zuspiel von Matias Delgado in die Maschen, wird allerdings aus dem Abseits zurückgepfiffen – wohl zu Unrecht. Nach einer halben Stunde steht plötzlich Breel Embolo alleine vor Basel-Leihgabe Mirko Salvi – und verfehlt das Tor!

– Kurz vor der Pause ist es dann allerdings doch so weit: Erneut schläft die Tessiner Verteidigung, erneut kann Embolo alleine aufs gegnerische Tor losziehen, und diesmal trifft das Juwel auch.

Fast mit dem Pausenpfiff: Breel Embolo überwindet seinen Ex-Kollegen Mirko Salvi doch noch.
Bild: KEYSTONE

– Auch im zweiten Durchgang sündigen die Bebbi im Abschluss: In der 55. Minute ist es Delgado, der eine Embolo-Hereingabe am zweiten Pfosten aus nächster Nähe nichts an Salvi vorbeibringt. Nur Sekunden später machen sie es allerdings besser: Über Delgado und Renato Steffen findet der Ball seinen Weg zu Embolo, der sich zum Doppeltorschützen macht.

– Den Schlusspunkt setzt der eingewechselte Jean-Paul Boëtius, der völlig uneigennützig von Davide Calla vor dem Kasten freigespielt wird und nur noch einzuschieben braucht.

St.Gallen – Sion 2:1

– Die Espen starten wie die Feuerwehr: Nach zwei gefährlichen Eckbällen kann Edgar Salli nach knapp fünf Minuten gar alleine auf Andris Vanins losziehen, scheitert allerdings am herausstürmenden lettischen Nationalgoalie.

– Die Gastgeber bleiben spielbestimmend, ein Tor will ihnen allerdings nicht gelingen. Nach einer halben Stunde hat Geoffrey Tréand die grösste Chance auf dem Schlappen, verfehlt allerdings nach einer Hanin-Flanke aus drei Metern das Tor. Erst in der zweiten Halbzeit bricht der Bann: Nachdem Vanins einen Flankenball unterschätzt, lobbt Salli den Ball technisch perfekt über den Sion-Keeper zur verdienten Führung der St.Galler.

Die Sittener kriegen ihn heute einfach nicht unter Kontrolle: Edgar Salli.
Bild: KEYSTONE

– Wenige Minuten später kontern die Gastgeber gekonnt. Salli entwischt und schiebt zum 2:0 ein. Doch auch die Reaktion der Gäste lässt nicht lange auf sich warten: Moussa Konaté kann eine Kopfballvorlage von Ebenezer Assifuah ebenfalls per Kopf zum Anschlusstreffer im Kasten versorgen. Zu mehr reicht es für Sion allerdings nicht mehr und sie müssen ohne Punkte im Gepäck wieder aus der Ostschweiz abreisen.

Luzern – Young Boys 2:3

– Blitzstart für YB in der Swisspoarena: Nach einem Querpass von Alexander Gerndt kommt Jan Lecjaks aus spitzem Winkel zum Abschluss und pfeffert das Leder ins weite Eck. Nach 20 Minuten können die Gastgeber in der Person von Michael Frey nach einem genialen Querpass von Christian Schneuwly ausgleichen, doch postwendend stellt Yuya Kubo die Berner Führung wieder her.

– Der Höhepunkt der Partie folgt nach einer Stunde: Marco Schneuwly zündet den Turbo, tankt sich über die linke Angriffsseite durch und überlobt Yvon Mvogo. Kleiner Schönheitsfehler: Es hätte wohl eine Flanke werden sollen. Wiederum können die Berner die Führung umgehend wieder herstellen, erneut in der Person von Kubo.

Gleich zweimal kann Yuya Kubo den Luzernern kurz nach einem Treffer den Wind aus den Segeln nehmen. 
Bild: KEYSTONE

– Dabei bleibt es: Die Luzerner Serie mit fünf Spiele ohne Niederlage reisst damit, während YB weiter auf einer Erfolgswelle reitet. (twu)

Die Tabelle

Die Telegramme

Basel - Lugano 3:0 (1:0)
24'938 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 44. Embolo (Steffen) 1:0. 56. Embolo (Steffen) 2:0. 91. Boëtius (Callà) 3:0.
Basel: Vaclik; Aliji (87. Hunziker), Suchy, Samuel (46. Zuffi), Traoré; Xhaka, Fransson; Steffen (80. Boëtius), Delgado, Callà; Embolo.
Lugano: Salvi; Veseli, Datkovic (72. Djuric), Urbano, Jozinovic; Sabbatini (61. Crnigoj), Piccinocchi, Rey (61. Pusic); Culina, Anastasios Donis, Alioski.
Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Degen, Hoegh, Janko, Lang, Sporar (alle verletzt), Iten (gesperrt) und Safari (geschont). Lugano ohne Bottani (gesperrt) sowie Tosetti und Padalino (beide verletzt). Verwarnungen: 38. Suchy. 52. Datkovic. 73. Veseli (alle Foul).

St. Gallen - Sion 2:1 (0:0)
10'176 Zuschauer.- SR Jaccottet.
Tore: 52. Salli 1:0. 56. Salli 2:0. 63. Konaté (Assifuah) 2:1.
St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Angha, Hanin; Tréand (77. Gelmi), Mutsch, Aleksic, Aratore; Salli, Cavusevic (74. Cueto).
Sion: Vanins; Zverotic, Vanczak, Ziegler, Rüfli; Salatic, Voser (60. Ndoye); Leo (46. Assifuah), Zeman; Bia (60. Gekas), Konaté.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Bunjaku, Gaudino, Leitgeb, Karadeniz, Tafer, Thrier, Dziwniel und Lässer (alle verletzt). Sion ohne Sierro (gesperrt), Lacroix, Fernandes, Kouassi, Mboyo, Carlitos, Pa Modou, Adao und Follonier (alle verletzt). 49. Tor von Konaté wegen Offside aberkannt. Verwarnungen: 4. Salli, 10. Wiss, 42. Vanczak, 83. Aratore und Zverotic (alle Foul, Zverotic im nächsten Spiel gesperrt).

Luzern - Young Boys 2:3 (1:2)
9460 Zuschauer. - SR Hänni.
Tore: 5. Lecjaks (Gerndt) 0:1. 20. Frey (Christian Schneuwly) 1:1. 21. Kubo (Bertone) 1:2. 61. Marco Schneuwly (Christian Schneuwly) 2:2. 63. Kubo (Hoarau) 2:3.
Luzern: Zibung; Thiesson (83. Yesil), Puljic, Affolter, Lustenberger; Christian Schneuwly, Haas (68. Jantscher), Neumayr Hyka (83. João Oliveira); Marco Schneuwly, Frey.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Ravet (91. Nuzzolo), Bertone, Sanogo (65. Gajic), Kubo; Gerndt (80. Zulechner), Hoarau.
Bemerkungen: Luzern ohne Fandrich und Brandenburger (beide verletzt). YB ohne Rochat, Benito, Wüthrich, Seferi (alle verletzt), Zakaria (krank) und Hadergjonaj (gesperrt). Verwarnungen: 24. Sutter. 45. Vilotic. 62. Lecjaks. 83. Zulechner (alle Foul).

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

Witziges zum Fussball

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

So sehen Lichtsteiner, Behrami, Neymar und Co. das Fussballfeld wirklich

Ihr glaubt nicht, was Messi, Shaqiri, Ibrahimovic und Co. für Apps auf ihren Smartphones haben

Was fragst du den Autoverkäufer, wenn du keinen VW mehr willst? Diese Fussballer-Namen geben dir Antworten auf Fragen, die du gar nicht gestellt hast

Vom parkenden Bus bis zum selbstlosen Stürmer: 7 Gründe, weshalb wir den FC Chelsea alle lieben. Nicht!

Dumm und Dümmer lachen sich kaputt: Diese 7 Platzverweise sind noch dämlicher als Fàbregas' Aussetzer

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Wie die lustig-frisierten Fellaini-Brüder beinahe die taktischen Pläne von Chelsea-Coach José Mourinho ruiniert hätten

Grösser! Besser! Mehr! Mehr! Mehr! Der Transfer-Gerüchte-Generator ist jetzt noch sexyer!

Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen – diese 10 Fussballer haben heimliche Doppelgänger

Von «New Arrogance» bis «Yugo Boss» – diese Fussballer-Parfüms sollten dringend auf den Markt

FIFA 16 ist draussen und wir haben uns so richtig ausgetobt: «CC» wechselt sich selbst ein, Granit Xhaka ballert auf seinen Coach

Breel Embolo ist mit seiner gewagten Frisur nicht alleine – das sind die 40 schrägsten Fussballer-Fritten

Wer spielt denn da im Achtelfinal gegen wen? Die Champions League in Emojis dargestellt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gevatter 21.04.2016 07:34
    Highlight YB zum x-ten Mal diese Saison mit gröberem Penaltyglück. Wo wären die ohne die mittlerweile über 10 Schirifehlentscheidungen in den Strafräumen? Wobei halt, das ist sicher dieser gemeine Basubonus... :-)
    7 3 Melden
  • Capoditutticapi 20.04.2016 21:59
    Highlight Hat nicht Lugano gegen Thun 2:1 gewonnen und müsste ein anderes Torverhältnis aus den letzten 3 Spielen haben?
    14 1 Melden
    • Capoduro 21.04.2016 18:59
      Highlight Nicht gewusst, dass ich hier noch einen Chef habe? ;)
      1 0 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen