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Super League, 1. Runde

Grasshoppers – FC Zürich 0:2 (0:1)
Thun – Sion 0:1 (0:1)
Luzern – Lugano 1:0 (0:0)

Trotz gehaltenem Elfmeter: GC verliert das Derby gegen den FCZ. Bild: KEYSTONE

FCZ kehrt mit Derbysieg in die Super League zurück +++ Thun verliert unglücklich

Der FC Zürich kehrt mit einem Sieg in die Super League zurück. Raphael Dwamena schiesst sein Team mit zwei Treffern zum 2:0-Derbysieg gegen die Grasshoppers. Luzern siegt knapp gegen Lugano. Sion stiehlt in Thun drei Punkte.

23.07.17, 18:17 28.08.17, 13:01

GC – FCZ 0:2

>>> Hier gibt's den Liveticker des Spiels zum Nachlesen.

Alleine die ersten Minuten gaben Aufschluss darüber, wie viel Selbstvertrauen der FC Zürich aus der abgelaufenen Saison in der Challenge League in die neue Spielzeit mitnehmen konnte. Exemplarisch für den Offensivdrang des Aufsteigers war das 1:0 durch Raphael Dwamena (23.). Adrian Winter überlistete auf dem Flügel GC-Verteidiger Souleyman Doumbia, in der Mitte traf der Ghanaer mit dem Kopf zur Führung.

Die potentiellen neuen GC-Heilsbringer in der Offensive, Jeffren und Marco Djuricin, konnten sich gegen den Stadtrivalen noch nicht auszeichnen. Dafür machte eine andere Neuverpflichtung der Grasshoppers positiv auf sich aufmerksam. Der österreichische National-Keeper Heinz Lindner, auf die neue Saison hin von Eintracht Frankfurt verpflichtet, zeigte, dass er für die Hoppers Gold wert sein könnte. Sekunden vor der Pause lenkte er mit einer starken Parade einen Schuss Dwamenas um den Pfosten, in der 61. Minute parierte er einen Penalty von Michael Frey und bewahrte er GC erneut vor einem höheren Rückstand.

Erst gegen Dwamenas herrlichen Schlenzer in der 82. Minute konnte auch der starke GC-Schlussmann nichts mehr ausrichten.Der FCZ bewies gegen GC aber nicht nur, dass er spielerisch ins Oberhaus des Schweizer Klubfussballs gehört. Er zeigte auch, wie wichtig er für die Super League ist. Dem ersten Zürcher Derby seit 15 Monaten wohnten im Letzigrund 20'000 Zuschauer bei.

Thun – Sion 0:1

So hat sich Thuns neuer Trainer Marc Schneider den Sonntag nicht vorgestellt. An seinem 37. Geburtstag kassierte er im ersten Spiel in der Chefrolle eine vermeidbare 0:1-Niederlage gegen Sion.22:8 Schüsse (7:2 auf das Tor), 61 Prozent Ballbesitz, ein Lattenschuss - und dies trotz 17-minütiger Unterzahl: Für Schneider war klar, dass sich seine Mannschaft vor allem mangelnde Effizienz vorzuwerfen hatte.

Neben Unvermögen kam für Thun aber auch Pech dazu. Vor dem entscheidenden 1:0 in der 28. Minute stand Moussa Konaté erst im Offside, dann fiel dem Senegalesen der geblockte Schuss von Roy Gelmi direkt vor die Füsse. Francesco Ruberto, der von Trainer Schneider bis auf Weiteres den Vorzug gegenüber Guillaume Faivre (Stammgoalie in den letzten fünf Saisons) erhält, war bei Konatés zweitem Versuch ohne Abwehrchance.

Sion, das auch die nächsten sechs Pflichtspiele ausserhalb des Tourbillon bestreiten muss, begnügte sich beim Debüt von Trainer Paolo Tramezzani mit dem minimalen Aufwand. Der Ertrag war dank Konatés 35. Super-League-Treffer (im 90. Spiel) maximal. Die Walliser schafften es als erstes Team seit Lugano beim 4:1 Mitte April, Thun zu bezwingen.

Thun war mit der knappen Niederlage sehr schlecht bedient. Bild: KEYSTONE

Luzern – Lugano 1:0

Drei Treffer erzielte Luzern in den drei Pflichtspielen der Saison, der Torschütze trug stets den gleichen Namen: Tomi Juric. Gegen Osijek (2:1 nach 0:2 im Hinspiel) genügte die Doublette des 26-jährigen Australiers nicht zum Weiterkommen. Gegen Lugano entschied Juric die Partie verdientermassen zugunsten der Luzerner. Neun Minuten vor Schluss traf er nach starker Vorarbeit von Sturmpartner Cedric Itten per Kopfball.

Luzern musste sich im dritten Pflichtspiel der Saison in Geduld üben. Denn Lugano trat wie ein Team auf, das sich noch in der Findungsphase befindet. Der Europa-League-Teilnehmer wollte offensichtlich nicht mit allen Mitteln gewinnen und stattdessen möglichst keine Fehler begehen. Die Tessiner agierten im ersten Auftritt unter Pierluigi Tami entsprechend defensiv. Der absolute Wille, ein Tor erzielen zu wollen, war nicht zu erkennen.

Einen wie den zu Leeds United gezogenen Ezgjan Alioski, der ein Spiel mit einem entscheidenden Impuls hätte beeinflussen können, hätte Lugano gut gebrauchen können. Stattdessen entschied mit Juric jener Akteur die Partie, dem dies die Mehrheit der nur etwas mehr als 8500 Zuschauer am ehesten zugetraut hätte.

Juric schllägt David da Costa zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Grasshoppers - Zürich 0:2 (0:1)
20'000 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 23. Dwamena 0:1. 82. Dwamena 0:2.
Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Vilotic, Bergström, Doumbia; Fasko, Pickel (81. Bajrami); Jeffren, Sigurjonsson (68. Avdijaj), Andersen; Djuricin (68. Munsy).
FC Zürich: Vanins; Nef, Bangura, Kukeli; Winter (79. Brunner), Rüegg, Sarr, Pa Modou; Koné (60. Rodriguez), Frey, Dwamena (86. Cavusevic).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic (verletzt). FC Zürich ohne Alesevic, Kempter, Kryeziu, Marchesano, Schönbächler, Voser (alle verletzt). 61. Frey (Zürich) verschiesst Foulpenalty.
Verwarnungen: 38. Pa Modou (Foul). 42. Fasko (Foul) 56. Koné (Foul). 71. Kukeli (Foul).

Thun - Sion 0:1 (0:1)
5617 Zuschauer. - SR Amhof.
Tor: 28. Konaté (Constant) 0:1.
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Gelmi, Facchinetti; Tosetti, Hediger, Lauper, Spielmann (68. Da Silva); Hunziker (61. Rapp); Sorgic (86. Peyretti).
Sion: Mitrjuschkin; Zverotic, Cümart, Ricardo; Adão; Lüchinger, Mveng (79. Ndoye), Constant (40. Karlen), Dimarco (40. Maceiras); Konaté, Schneuwly.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Ferreira und Rodrigues, Sion ohne Carlitos (alle verletzt). 73. Gelb-Rote Karte gegen Hediger (Foul). 86. Lattenschuss von Da Silva.
Verwarnungen: 8. Hediger. 34. Ricardo. 35. Lauper (alle wegen Fouls). 63. Lüchinger (Unsportlichkeit).

Luzern - Lugano 1:0 (0:0)
8553 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 81. Juric (Itten) 1:0.
Luzern: Omlin; Schwegler, Knezevic (78. Oliveira), Schulz, Feka (60. Lustenberger); Schneuwly, Kryeziu, Custodio (66. Ugrinic), Rodriguez; Itten, Juric.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Sabbatini; Crnigoj (83. Culina), Vecsei (67. Piccinocchi), Mariani, Mihajlovic; Milosavljevic (56. Marzouk), Carlinhos.
Bemerkungen: Luzern ohne Arnold, Grether, Lucas und Schindelholz, Lugano ohne Jozinovic, Padalino (alle verletzt) und Yao (noch nicht spielberechtigt). 14. Schuss von Juric an die Lattenoberkante.
Verwarnungen: 31. Mariani. 47. Sulmoni. 65. Sabbatini. 85. Mihajlovic (alle wegen Fouls). (abu/sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schnurri 24.07.2017 06:33
    Highlight Das war mal wieder ein katastrophenderby von Jaccottet. Abgesehen davon dass der FCZ verdient gewonnen hat, war die Leistung von Jaccottet wieder mal unterirdisch! Man muss schon langsam annehmen, dass der Herr aus Basel etwas gegen GC hat!
    6 23 Melden
    • Lifou 24.07.2017 07:32
      Highlight Da bin ich auf konkrete Punkte gespannt. Der Penalty kann es schon mal nicht sein.
      6 2 Melden
    • Schnurri 24.07.2017 13:30
      Highlight Nunja der Penalty... Eine ähnliche Szene im Strafraum von Zürich hat er nicht gepfiffen. Normale zweikaämpfe die er immer zu gunsten von zürich gepfiffen hat. Und dann diefalsche karte beim gestreckten Bein von hinten... Brauchst du noch mehr?
      1 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 24.07.2017 06:07
    Highlight Diese Tabelle im Mai 2018? Nehme ich.
    27 6 Melden
  • bcZcity 24.07.2017 05:52
    Highlight Sollte Dwamena nun weiter so treffen, ist der schon in der Winterpause weg. Traurig, aber SL eben....Basel oder Ausland sobald man den Ball richtig treffen kann.
    19 2 Melden
  • Samet 23.07.2017 22:15
    Highlight Basel auf dem Abstiegsplatz... uiuiui
    57 1 Melden
  • AJACIED 23.07.2017 20:57
    Highlight Also dieser sogenannte "Kommentator" von Teleclub der nach dem "ersten" Spieltag auch fast alles anzweifelte was GC anbelangt. 🙈 omg lieber weniger reden und sondern bitzeli tiefstapeln und nicht gleich den teufel an die wand malen!
    16 9 Melden

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